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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2022

Phil möchte gewinnen

Mätsch
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Phil ist Schüler und das für ihn wichtigste an seiner Schule ist das Kartenspiel Mätsch, das alle seine Klassenkameraden und im Grunde fast die ganze Schule spielen. Phil möchte sehr gerne beim großen ...

Phil ist Schüler und das für ihn wichtigste an seiner Schule ist das Kartenspiel Mätsch, das alle seine Klassenkameraden und im Grunde fast die ganze Schule spielen. Phil möchte sehr gerne beim großen Turnier mitmachen und dort das Preisgeld gewinnen, damit seine Eltern stolz auf ihn sind. Diese sind meistens abwesend und Phil vermisst schon die Zeit, in der die beiden noch nicht so viel gearbeitet und mehr Zeit für ihn hatten. Das besondere an Mätsch ist, dass die Schüler ihre Karten selber zeichnen und dabei jeder sein Thema hat, was in den Karten verarbeitet werden kann. Das kann alles sein, von Dinosauriern über Strichmännchen bis zu Hamstern. 100 Punkte können auf Angriff, Leben und Verteidigung verteilt werden und so wird gespielt. Leider hat der Direktor Mätsch verboten und so finden die Vorbereitungen und auch das Turnier im Geheimen statt.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist mal etwas ganz anderes, als ich bisher gelesen habe. Die Idee dieses Spiels ist schon sehr gut und vor allem die Tatsache, dass dadurch die Kreativität der Spieler gefragt ist, sich die Karten selber zu gestalten, finde ich total super. Das Buch selber besteht auch aus vielen Zeichnungen, die ich sehr schön und passend finde. Es wäre schon toll, wenn durch das Buch auch Kinder inspiriert werden, sich ihr eigenes Kartendeck zu gestalten und mit ihren Freunden Mätsch zu spielen.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Das Buch regt zum Nachdenken an

Der Himmel über den Menschen
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Steven Thaillor ist Astrophysiker und nach seinem Abschluss darf er ein neues Teleskop besichtigen und sogar die ersten Daten bestimmen, nach denen das Teleskop schauen soll. Dabei wird ein Objekt gesehen, ...

Steven Thaillor ist Astrophysiker und nach seinem Abschluss darf er ein neues Teleskop besichtigen und sogar die ersten Daten bestimmen, nach denen das Teleskop schauen soll. Dabei wird ein Objekt gesehen, das sich der Erde nähert und sie nach einigen Jahren erreicht. Die Menschen machen sich große Sorgen, die Arbeitslosenquote steigt und Steven und seine Familie leben auf einer Farm, wo sie sich hauptsächlich selbst versorgen. Gemeinsam mit Freunden entwickelt Steven auch noch spiele, die sich mit künstlicher Intelligenz steuern lassen und bald schon erreichen die Freunde erstaunliche Ergebnisse mit ihren Entwicklungen. Aber immer ist da die Frage, was wohl passiert, wenn das Objekt die Erde erreichen wird.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang war es nicht so ganz leicht für mich, mit den Charakteren warm zu werden. Aber als das einmal geschafft war, war ich sehr begeistert und wollte unbedingt immer wissen, wie es weitergeht und was wohl weiter passiert und wie die Menschen auf der Erde wohl auf das Objekt reagieren, wenn es dann die Erde erreicht. Steven ist ein sehr sympathischer Charakter, der anderen Menschen gerne hilft und sehr an seiner Familie und an seinen Freunden hängt. Es hat mir sehr viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen und ich kann es wärmstens weiterempfehlen. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Kurzgeschichten in bunter Themenvielfalt

Auf der Nase getanzt
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In dem Buch finden sich 24 Kurzgeschichten aus verschiedensten Themengebieten. Da sind Märchen bei, aber auch Science Fiction oder autobiographische Themen, um nur einige der Kategorien zu nennen. Wie ...

In dem Buch finden sich 24 Kurzgeschichten aus verschiedensten Themengebieten. Da sind Märchen bei, aber auch Science Fiction oder autobiographische Themen, um nur einige der Kategorien zu nennen. Wie es immer bei solchen Büchern mit Kurzgeschichten ist, gefielen mir nicht alle Geschichten gleich gut, aber alles in allem haben sie mir gut gefallen. Und wenn mal eine Geschichte nicht so wirklich etwas für einen ist, dann ist die nächste Geschichte wieder ganz anders. Sortiert sind die Geschichten nach den jeweiligen Themen, so weiß man auch direkt, in welche Richtung die Geschichte geht, die man lesen wird. So fand ich das angenehm, aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn man die Geschichten thematisch mischt und dann noch mehr Abwechslung hat.
Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Geschichten kann man schnell weglesen und meistens bleibt es dann auch nicht bei der einen geplanten Geschichte, die man lesen wollte. So ist es mir oft gegangen. Wenn man Kurzgeschichten gerne liest, dann kann ich das Buch definitiv empfehlen, denn durch die Vielfalt der Themen sollten hier für jeden auch passende Geschichten zu finden sein.

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Veröffentlicht am 25.12.2021

Wann sind Bienen wirklich echt?

LR01 - Aus dem Leben einer Arbeitsbiene
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Leroy, Carla und Marc sind Roboterbienen und gute Freunde. Die drei Bienen sind in ihrem automatisierten Bienenstock etwas besonderes aufgrund ihrer Produktionsfehler. Genau deswegen werden sie von der ...

Leroy, Carla und Marc sind Roboterbienen und gute Freunde. Die drei Bienen sind in ihrem automatisierten Bienenstock etwas besonderes aufgrund ihrer Produktionsfehler. Genau deswegen werden sie von der Security auch stärker überwacht als andere Bienen. Leroy merkt vor allem aufgrund einer persönlichen Begegnung immer mehr, dass ihn dieses tägliche Einerlei aus Arbeit, schlafen und von der Security getriezt zu werden nicht ausfüllen kann. Je mehr er erfährt, umso mehr möchte er aus seiner Welt ausbrechen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Leroy ist ein sehr sympathischer Charakter und auch seine Freunde werden sehr nett beschrieben. Durch die guten Beschreibungen kann man sich in die ganzen Situationen gut hinein versetzen und ist so mitten in der Geschichte beim Lesen. Genau deswegen denkt man beim Lesen auch über sich selber und das eigene Leben und die eigene Arbeit nach, so ist es mir zumindest ergangen und ich fand das super. Genauso denkt man auch über die Bienen nach und darüber, ob wir in der Zukunft tatsächlich automatisierte Bienen brauchen, weil es zu wenige echte Bienen gibt. Wenn man an diesen Themen interessiert ist, kann ich das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen. Auch das Cover gefällt mir. Es ist nur Schrift darauf zu sehen und eine für unsere Augen ungewöhnliche Biene. Kein Bild lenkt davon ab und ich finde so etwas sehr angenehm.

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Veröffentlicht am 19.12.2021

Ein sehr amüsanter Krimi

Plötzlich ein Foto
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Ilona und Kurti möchten ihr Drehbuch verkaufen, aber dann stirbt die Krimi-Redakteurin und auch privat läuft nicht alles so, wie die beiden sich das wünschen würden. Kurtis Ex-Frau räumt das Konto leer, ...

Ilona und Kurti möchten ihr Drehbuch verkaufen, aber dann stirbt die Krimi-Redakteurin und auch privat läuft nicht alles so, wie die beiden sich das wünschen würden. Kurtis Ex-Frau räumt das Konto leer, das viel Geld für Kurtis Zwillinge beinhaltet hat. Kurt ist aber gerade nicht im Land und Ilona versucht derweil alles, um das Geld wieder zu beschaffen, während sie mit Kurt per E-Mail kommuniziert. Beide haben zwischenzeitlich keine Handys mehr und so bleibt nur dieser Kommunikationsweg, während Kurt in der Weltgeschichte unterwegs ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde es immer toll, Bücher zu lesen, die auf einer reinen Kommunikation per E-Mail oder Brief beruhen und so ist es bei diesem Buch auch der Fall. Alles, was man erfährt ist das, was die beiden Protagonisten sich gegenseitig schreiben. Und das ist einfach nur total lustig zu lesen. Die Mails und schon alleine die Anreden, die die beiden immer wählen, sind urkomisch geschrieben und es hat mir riesigen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Oftmals wollte ich nur einige Seiten lesen, was bei den kurzen Mails auch problemlos möglich ist, aber dann wollte ich doch immer wissen, wie es weiter geht, so dass ich einige Seiten mehr gelesen habe als ursprünglich geplant. Wenn man gerne lustige und skurrile Krimis liest, dann kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

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