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Veröffentlicht am 29.03.2025

Wunderschön zu lesen und unglaublich spannend geschrieben!

Wie Risse in der Erde
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Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall ist eine wunderschöne und unglaublich spannende Liebesgeschichte.
England, 1955: Die Siebzehnjährige Beth verliebt sich in den schönen und klugen Gabriel. Ihr ...

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall ist eine wunderschöne und unglaublich spannende Liebesgeschichte.
England, 1955: Die Siebzehnjährige Beth verliebt sich in den schönen und klugen Gabriel. Ihr Glück zerbricht jedoch am Ende eines einzigen berauschenden Sommers. Dreizehn Jahre später lebt Beth glücklich mit ihrem Mann Frank auf einer Farm und kümmert sich liebevoll um die Tiere und liebt das Landleben. Doch dann kehrt Gabriel in das Dorf zurück und Beth fängt an zu zweifeln, was sie wirklich vom Leben möchte. Ein Chaos der Gefühle bricht über sie herein und sie trifft eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird. Ein Mensch wird sterben und ein anderer wird dafür büßen. Doch wer wirklich Schuld trägt, wird bis zum Ende ein Geheimnis bleiben.
Diese atemberaubende Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen. In Rückblicken erfahren wir, wie Beth und Gabriel sich kennengelernt haben. Aber auch die ersten Jahre mit Frank werden beschrieben. Beth und Frank führen eine unglaublich harmonische und liebevolle Ehe. Doch dann passiert etwas Schreckliches und die Folgen sind verheerend. Das Buch ist wahnsinnig emotional geschrieben und die Spannung steigert sich bis zum Ende. Die Auflösung am Schluss war für mich eine totale Überraschung.
Wie Risse in der Erde ist für mich ein absolutes Highlight und ein Buch, das man gelesen haben muss.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Eine abenteuerliche Reise!

Pearly Everlasting
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Pearly Everlasting von Tammy Armstrong spielt in Canada im Jahr 1934.
Das Mädchen Pearly lebt mit ihren Eltern, ihrer Schwester und dem Bären Bruno in einem Holzfällercamp. Obwohl sie in eher ärmlichen ...

Pearly Everlasting von Tammy Armstrong spielt in Canada im Jahr 1934.
Das Mädchen Pearly lebt mit ihren Eltern, ihrer Schwester und dem Bären Bruno in einem Holzfällercamp. Obwohl sie in eher ärmlichen Verhältnissen leben, wächst Pearly in einer sehr liebevollen aber rauhen Welt auf. Der Bär Bruno wurde als mutterloser Welpe gefunden und wuchs mit Pearly zusammen auf. Die Bindung zwischen den beiden war dementsprechend sehr innig. Als jedoch eines Tages ein Mord geschieht, wird Bruno weggebracht und Pearly macht sich auf den Weg alleine durch die Wälder Canadas, um ihren Bruder Bruno wieder zu finden.
Die Geschichte von Pearly Everlasting wurde inspiriert von den Memoiren des Naturfotografen William Lyman Underwood. Er traf 1903 in Maine eine Frau, die ihre neugeborene Tochter zusammen mit einem Bärenjunge stillte.
Das Buch Pearly Everlasting ist also eine fiktive Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Tammy Armstrong hat die spannende Geschichte unglaublich abenteuerlich ausgeschmückt, so dass man regelrecht mit Pearly mitfiebert. Es ist ein Buch, dass man sicherlich nicht in einem Rutsch durchliest, aber mit Sicherheit ein zweites oder drittes Mal liest. Pearly, die mit ihren fünfzehn Jahren immer in einem Holzfällercamp gelebt hat, erlebt Situationen, die nicht nur gefährlich sind, sondern auch absolut neu für sie. Und so ist es sehr spannend zu lesen, wie sie sich behauptet.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Tiefgründig und einfach nur schön!

Wenn die Tage länger werden
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„Wenn die Tage länger werden“ von Anne Stern, beschreibt das Gefühlschaos einer alleinerziehenden Mutter, die zum ersten Mal einen Sommer ohne ihren Sohn vor sich hat.
Zum ersten Mal seit sechs Jahren ...

„Wenn die Tage länger werden“ von Anne Stern, beschreibt das Gefühlschaos einer alleinerziehenden Mutter, die zum ersten Mal einen Sommer ohne ihren Sohn vor sich hat.
Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist Lisa in den Sommerferien allein. Ihr Ex-Partner nimmt den gemeinsamen Sohn mit in Urlaub zu seinen Eltern. Für Lisa bringt diese ungewohnte Freiheit auch jede Menge Selbstzweifel mit. Ist sie eine schlechte Mutter, wenn sie sich über diese Auszeit freut? Kann sie ohne ihren Sohn überhaupt glücklich sein?
Als sie auf der Suche nach einem Restaurator für ihre Geige, auf die Obstbäuerin Ute trifft, erkennt sie plötzlich, dass ihre eigenen Sorgen und Ängste eng mit ihrer Vergangenheit verknüpft sind. Bei Ute wird sie zu einer anderen Frau und erkennt, dass sie selbst etwas ändern möchte. Auf der Suche nach der Wahrheit und den Abgründen der Vergangenheit, spürt sie auch die Magie dieses Sommers und die Hoffnung auf einen Neubeginn.
Die Geschichte von Lisa hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Die junge Frau, die alleinerziehend an den Vorgaben der Gesellschaft zu verzweifeln scheint, erkennt nach und nach, was sie wirklich möchte. Sie arbeitet daran und wächst in der Zeit ohne ihren Sohn über sich hinaus. Sie gibt nicht auf, um ihr Ziel zu erreichen. Dieses Buch gibt Antworten auf Fragen, die wir uns vielleicht noch gar nicht gestellt haben, aber die doch in unseren Köpfen sind.
Anne Stern schreibt so wunderbar leicht, dass wir die Magie beim Lesen spüren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wundervoll geschrieben und ich kann es wirklich nur empfehlen. Ich habe schon einige sehr gute Bücher von ihr gelesen und aber das hier gefällt mir am besten. Tiefgründig, aber sehr leicht zu lesen und einfach wunderschön geschrieben.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Rasant und spannend!

Der zweite Verdächtige
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Der 2. Verdächtige ist der fünfte Band aus der Krimi-Reihe Eberhardt & Jarmer ermitteln von Florian Schwiecker und Michael Tsokos.
Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Sein neuer Mandant ...

Der 2. Verdächtige ist der fünfte Band aus der Krimi-Reihe Eberhardt & Jarmer ermitteln von Florian Schwiecker und Michael Tsokos.
Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Sein neuer Mandant Jan Staiger soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert seine Unschuld und auch Rechtsmediziner Dr. Jarmer kann eine versehentliche Überdosierung nicht ausschließen. Doch Polizei und Staatsanwaltschaft fahren harte Geschütze auf und scheinen überzeugt von Staigers Schuld. Als es dann ein zweites Opfer gibt, gibt es stichhaltige Beweise, die auf Staiger hindeuten. Sollte sich Rocco Eberhardt in seinem Mandanten getäuscht haben? Was verschweigt ihm Staiger und kann er ihm überhaupt noch vertrauen?
Auch der fünfte Band aus der Krimireihe von Schwiecker und Tsokos hat mich wieder sehr begeistert. Die Geschichte ist rasant und in kurzen Kapiteln geht es in ziemlich zur Sache. Ich wollte das Buch auch gar nicht mehr zur Seite legen. Spannend bis zur letzten Seite. Obwohl es eine Reihe ist, kann man die Bücher auch sehr gut einzeln lesen, da man immer einen kurzen Rückblick bekommt und so keine Schwierigkeiten hat, dem Geschehen zu folgen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Ein Sylt-Roman mit Tiefgang!

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann ist der erste Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland.
Die Journalistin Anna reist nach Sylt, um die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen ...

Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann ist der erste Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland.
Die Journalistin Anna reist nach Sylt, um die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu interviewen. Doch bei ihrer Ankunft trifft sie nur deren Tochter Elisa an. Fenja ist kurzfristig verreist. Als bei einem Starkregen die antiquarischen Bücherschätze auf Fenjas Dachboden bedroht sind, findet Anna beim Aufräumen einen Gedichtband, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine Dose diente. Doch was hat der Inhalt zu bedeuten? Annas Neugierde ist geweckt und so macht sie sich mit Elisa auf die Suche nach Fenja Lorenzen. Sie stoßen zusammen mit Elisas Bruder Eric auf eine verbotene Liebe aus dem Jahr 1937. Während ihrer Recherchen wird deutlich, dass sie das Geheimnis nur mit Hilfe von Fenja lüften können. Doch dafür müssen sie die alte Dame erst einmal finden.
Dieser erste Band der Dilogie hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist wunderbar geschrieben. Sehr gefühlvoll, aber auch dramatisch. Anna, Elisa und Eric stoßen auf einige Geheimnisse in Fenjas Vergangenheit. Aber auch Fenjas Mutter Lene hatte Geheimnisse und diese beeinflussten auch Fenja. Das Verhältnis zwischen Fenja und ihren Kindern ist auch angespannt und vor allem mit ihrer Tochter Elisa ist das Verhältnis gestört. Wird die Vergangenheitsbewältigung auch zu einer Versöhnung zwischen Mutter und Tochter führen? Das Buch liest sich trotz des sehr ernsten Themas wunderbar leicht und regt zum Nachdenken an.
Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen und vor allem Anna ist mir sehr sympathisch. Daher freue ich mich sehr, alle im zweiten Teil wieder zutreffen.

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