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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2024

Spannend und brutal

Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)
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Das Buch "Der Blutkünstler" ist insgesamt sehr schön gestaltet, das Cover sowie der rote Buchschnitt sind ein echter Hingucker.
Da mir der Klappentext vom Buch schon so zugesagt hat, war ich mir sehr sicher, ...

Das Buch "Der Blutkünstler" ist insgesamt sehr schön gestaltet, das Cover sowie der rote Buchschnitt sind ein echter Hingucker.
Da mir der Klappentext vom Buch schon so zugesagt hat, war ich mir sehr sicher, dass mir das Buch gefallen wird. Klappentext und Cover erinnern etwas an die Thriller von Chris Carter (meinen Lieblingsautor).


Ich persönlich mag brutale und blutige Thriller, deshalb fand ich es gut, dass es rasant losgeht und man sofort in die Geschichte geschmissen wird. Die grausamen Morde werden sehr bildlich und detailliert beschrieben.

Das Buch ist aus der Sicht von Tom Bachmann geschrieben, zwischendurch gibt es aber auch Kapitel aus der Sicht des Täters.
Man erfährt viel über die Hauptperson Tom Bachmann und seiner Zeit beim FBI, inklusive Beschreibungen der sehr interessanten Fälle an denen er dort gearbeitet hat. Tom wird während seiner Arbeit an diesem Fall an seine eigene düstere Vergangenheit erinnert.


Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, lebensnah und gut ausgearbeitet, ich fand es spannend mehr über sie und ihre Leben zu erfahren. Da dies der Auftakt einer Reihe ist, bin ich mir sicher, dass man in weiteren Büchern noch mehr erfährt.


Das Buch hätte meiner Meinung nach ein paar Seiten mehr vertragen können. Am Ende ging mir nämlich alles etwas zu schnell, da hätte es nicht geschadet für das Ende mehr Platz zu haben.
Das wäre mein einziger Kritikpunkt.
Ansonsten hat mir der Thriller sehr gut gefallen und er war genau so wie ich mir einen guten Thriller vorstelle.


Fazit:

Mir hat der Reihenauftakt sehr gut gefallen, deshalb gebe ich 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Für Leute die zart besaitet sind, ist das Buch wahrscheinlich eher nichts.

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Veröffentlicht am 03.01.2024

Mitreißende Fortsetzung

Der Zoom-Killer (Tom-Bachmann-Serie 2)
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Chris Meyer hat es auch mit der Fortsetzung von „Der Blutkünstler“ geschafft eine rasante und brutale Geschichte zu erschaffen.
Der Thriller wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wir lesen ...

Chris Meyer hat es auch mit der Fortsetzung von „Der Blutkünstler“ geschafft eine rasante und brutale Geschichte zu erschaffen.
Der Thriller wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wir lesen die Sicht von Tom Bachmann, Aaron, des Killers und noch einer weiteren Person. In abwechselnden Kapiteln erfahren wir mehr über die Ermittlungen, über Aarons „Nebentätigkeit“ und lernen mehr über die Beweggründe des Killers. Außerdem gibt es wieder Rückblicke in Toms Kindheit, die im ersten Band schon angerissen wurde. Über die Sicht der vierten Person lässt sich aus Spoilergründen nichts sagen.
Tom als Charakter gefällt mir durch seine Komplexität und Tiefe sehr. Aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch, mal mehr mal weniger sympathisch. Auch Toms Kollegin Ira ist wieder mit dabei.
Das Thema mit den Zoom Konferenzen ist aktuell und gut umgesetzt, die Opfer die in den Zoom Konferenzen sterben, haben verschiedenste Berufe, deshalb gilt herauszufinden wieso der Täter sich gerade für sie entschieden hat.
Die Morde sind äußerst detailliert beschrieben und stehen der Brutalität in Band 1 in nichts nach.
Der flüssige und bildliche Schreibstil ist super zu lesen und die Spannung wird durch detaillierte Beschreibungen und verschiedene Wendungen konstant hoch gehalten. Wenn man denkt, man weiß worauf es hinausläuft und wer der Täter ist, wird man von Chris Meyer eines besseren belehrt.

Das Cover passt zum Buch und ist durch das schillernde große Auge ein toller Blickfang, welches sich von anderen Thriller Covern abhebt.

Der Zoom Killer ist ein brutaler und fesselnder Thriller, der einem in tiefste menschliche Abgründe blicken lässt. Mitreißend, blutig und schockierend.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, am besten mit dem 1. Teil „Der Blutkünstler“ anfangen.
Ich kann es kaum erwarten einen neuen Fall von Tom Bachmann zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.01.2024

Überraschende Wendungen

Das Letzte, was du hörst
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Schon einige Bücher habe ich von Andreas Winkelmann gelesen, die ich bisher alle sehr mochte.Also war ich schon sehr gespannt auf sein neuestes Werk: „Das Letzte was du hörst“. Eine Tote mit Kopfhörern ...

Schon einige Bücher habe ich von Andreas Winkelmann gelesen, die ich bisher alle sehr mochte.Also war ich schon sehr gespannt auf sein neuestes Werk: „Das Letzte was du hörst“. Eine Tote mit Kopfhörern in den Ohren und einem Podcast auf „Play“. Wie hängt das zusammen?


Im Buch gibt es verschiedene Perspektiven die sich abwechseln. Unter anderem die Perspektiven von Roya, der Komissarin Carola Barreis und Rückblenden in die Vergangenheit des Täters, die erst am Ende aufgeklärt werden. Außerdem gibt es noch weitere Charaktere die zwischendurch Kapitel in ihrer Perspektive haben.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken durch kleinere Makel sehr real. Sie sind nicht alle super sympathisch aber gerade das lässt sie sehr lebensnah wirken. Besonders die Szenen mit dem guten Freund von Carola haben mir sehr gefallen.

Durch die verschiedenen Szenenwechsel bleibt die Spannungskurve immer konstant hoch und man fragt sich was es wohl mit diesem Podcast und Marc Maria Hagen auf sich hat?


Zum Ende hin fand ich es etwas verwirrend, teilweise musste ich nochmal nachlesen, da viele Namen ins Spiel kamen. Trotzdem wurde es gut aufgelöst und ich war aufgrund einiger Twists überrascht, da ich es so nicht habe kommen sehen. Es laufen viele Handlungsstränge aus der Geschichte zusammen und ergeben so ein großes ganzes.


Das Cover ist schlicht gehalten, in schwarz und rot, mit einer Schallwelle die natürlich perfekt zum Thema passt, da ein Podcast eine zentrale Rolle spielt.


Fazit:

Wer gerne nicht so blutige Thriller mag ist bei Andreas Winkelmann gut aufgehoben. Hier bekommt man eine spannende Story mit einigen Wendungen und ein überraschendes Ende. Das Thema mit dem Podcast gefällt mir sehr gut, so etwas in der Art habe ich bisher noch nicht gelesen. Meiner Meinung nach hätte man den Podcast noch etwas weiter in den Vordergrund stellen können.Ich gebe diesem Buch 4,5 Sterne und empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 03.01.2024

Fesselnd

Der Bewunderer: Thriller
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Der Bewunderer ist bereits der 7. Teil der Laura Kern Reihe, die Geschichten sind immer in sich abgeschlossen, weshalb man sie auch unabhängig voneinander lesen kann.
Auch hier startet man direkt wieder ...

Der Bewunderer ist bereits der 7. Teil der Laura Kern Reihe, die Geschichten sind immer in sich abgeschlossen, weshalb man sie auch unabhängig voneinander lesen kann.
Auch hier startet man direkt wieder in eine spannungsgeladene Story und ist sofort mittendrin. Eine ermordete Frau wird auf einer kunstvoll bemalten Leinwand drapiert aufgefunden.
Laura fragt sich was es damit auf sich hat, wird sie den Täter stoppen können?

Die Story wird aus Lauras Sicht erzählt, allerdings gibt es auch noch die Perspektive von anderen Personen in der Gegenwart und Vergangenheit. Die Charaktere sind vielschichtig und trotz Ecken und Kanten sympathisch und lebensecht. Die persönlichen Entwicklungen der Charaktere werden realistisch dargestellt, die Beziehungen der Figuren untereinander wirken echt. Die Ermittlungen bleiben natürlich im Vordergrund, das Privatleben wird zwischendurch behandelt, sodass es ausgewogen bleibt.

Bei den spannungsreichen Ermittlungen habe ich durchgehend mitgerätselt und war von der Auflösung mal wieder begeistert. Das Ende habe ich nicht kommen sehen.
Der Schreibstil ist flüssig, detailgetreu und mitreißend. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

In gewohnter Catherine Shepherd Manier wird man auf falsche Fährten geführt um am Ende doch wieder überrascht zu werden. Hier bekommt man einen fesselnden Thriller geboten, der einen definitiv nicht enttäuschen wird.
Eine Empfehlung für alle Thriller Fans.


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Veröffentlicht am 03.01.2024

Ein packender 2. Fall

Wer mit den Toten spricht
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Da mir der erste Teil „Tote schweigen nie“ schon sehr gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Teil von A.K.Turner – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Fall in dem es in diesem Buch ...

Da mir der erste Teil „Tote schweigen nie“ schon sehr gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Teil von A.K.Turner – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Fall in dem es in diesem Buch geht ist -wie schon im ersten Band- für Cassie sehr persönlich.
Die Kapitel haben mit etwa 4-10 Seiten eine angenehme Länge und sind aus Cassies Sicht und weniger häufig aus DS Flytes Sicht geschrieben.

Die Hauptprotagonistin Cassie ist sehr sympathisch und wegen ihrer Ecken und Kanten sehr nahbar. Wir erleben sie bei ihrer Arbeit in der Rechtsmedizin und auch in privater Umgebung mit ihrer Oma und Freunden. Mit DS Flyte wurde ich nicht so schnell warm, was wahrscheinlich daran liegt, dass man im Buch viel mehr Zeit mit Cassie verbringt.
Die weiteren Nebencharaktere sind allesamt sehr liebenswert und gut ausgearbeitet und leisten zum Verlauf der Geschichte einen wichtigen Beitrag.

Der Schreibstil ist flüssig und harmonisch, der Spannungsbogen ist konstant oben. Ich wollte beim Lesen immer wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenführen. Das Ende konnte mich überraschen und zufrieden stellen, es bleiben keine Fragen offen.
Die Szenen in der Rechtsmedizin sind authentisch und sachlich beschrieben, sodass man sie als Laie auch gut verstehen kann. Hier wurde ausgezeichnete Recherche betrieben.
„Wer mit den Toten spricht“ ist mitreißend, gut konstruiert und auch emotional.

Das Cover ist in rot und blau gehalten, es befinden sich verschiedene Blüten und Blätter darauf. Es hat ein ähnliches Hintergrundmuster und die gleiche Textur wie der erste Band.
Leider ist die Ausgabe des zweiten Bandes ein Paperback Buch und kein Hardcover wie der erste Band, auch in der Größe unterscheiden sich die Bücher (Der zweite Band ist größer). Es wäre schön gewesen wenn man sich auf ein Format geeinigt hätte, oder wenigstens die Größe gleich geblieben wäre.

Ich empfehle „Wer mit den Toten spricht“ gerne weiter. Auch wenn man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, würde ich empfehlen vorher den 1. Teil zu lesen, damit man die Figuren und die Geschichte besser versteht. Es lohnt sich definitiv!
„Wer mit den Toten spricht“ ist ein erstklassiger Thriller mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und überraschender Story. 4,5-5 Sterne.

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