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Veröffentlicht am 11.02.2025

Grandioser Reihenauftakt!

Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm
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Die Menschen und die Qidhe, magischen Wesen, dulden sich nur sehr widerwillig, doch seit dem letzten Krieg herrscht Frieden. Durchgesetzt von den Vakàr, den mächtigsten Dunkel-Qidhen. Doch Sintha ist als ...

Die Menschen und die Qidhe, magischen Wesen, dulden sich nur sehr widerwillig, doch seit dem letzten Krieg herrscht Frieden. Durchgesetzt von den Vakàr, den mächtigsten Dunkel-Qidhen. Doch Sintha ist als Halb-Mensch, Halb-Qidhe nirgendwo wirklich willkommen. Als sie während eines üblen Schneesturms in einem menschlichen Gasthof Schutz sucht, ist sie daher vor allem darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Doch dann tauchen die Vakàr dort auf, um einen brutalen Mord im Dorf aufzuklären, und ihr gefürchteter Anführer Arezander wird auf Sintha aufmerksam ...

Ich bin echt SO froh, diese Reihe doch noch angefangen zu haben! Ich bin lange drum herum geschlichen, doch jetzt war meine Neugier so groß, dass ich Band 1 lesen wollte. Und es war die beste Entscheidung! Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich liebe Julia Dippels Schreibstil. Er ist kurzweilig und flüssig und unfassbar humorvoll. Ich muss so oft Grinsen oder sogar auflachen, weil es einfach mega Spaß macht, den Gedanken von Sintha oder auch den Dialogen zu folgen. Dabei nimmt das aber keinesfalls der Ernsthaftigkeit etwas weg. Drama, Bedrohung und ernstzunehmende Schwierigkeiten gibt es genug. Ebenso wie eine ganze Menge Chemie und deutliches Knistern zwischen Sin und Arez.

Sin hab ich als Protagonistin sehr geliebt. Sie hat ihre weichen, unsicheren Seiten, aber sie ist nicht auf den Mund gefallen, gibt Widerworte, sagt was sie denkt, lässt sich nicht alles gefallen. Und dabei ist sie auch noch wirklich witzig. Arez ist der perfekte dunkle, grüblerische Bad Boy Bookboyfriend, und zwar so gekonnt aufgebaut, dass man ihm nur verfallen kann – und gleichzeitig eine reinhauen will. Dieses Paradox hat nicht nur Sin gespürt, sondern auch ich beim Lesen. Das ist wirklich Character Building vom Feinsten! So coole Protas, und zusammen haben sie echt ein Feuer entzündet. Wie sie miteinander umgehen, das Hin und Her. Göttlich. Aber auch die anderen Charaktere haben viel zum Spaß, den ich mit dem Buch hatte, beigetragen. Sie runden alles perfekt ab. Ich bin ihnen allen wirklich verfallen, auf die bestmögliche Art.

Aber auch das Setting ist richtig interessant, es gibt viel zu entdecken in der Welt, von dem wir hier bisher nur einen Bruchteil bekommen haben, der aber definitiv neugierig auf die Folgebände macht! Was ich so gelungen fand, war, dass das Buch kein bisschen langweilig wurde, obwohl das meiste davon an einem Ort spielt. Auch die Handung mit der Mordfall-Aufklärung, und was sich dadurch alles noch entrollt, was dahintersteckt, und dass natürlich die ganze Sache viel größer ist als angenommen, war perfekt.

Mein persönliches Highlight neben allem war eindeutig Nivi. Wie kann man bitte so süß sein, obwohl sie eben ist, was sie ist. Da wünscht man ihr fast Erfolg, weil sie sich so Mühe gibt!

Eine riesengroße Empfehlung. Für mich das erste Highlight in 2025!

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Tolles Setting, Charaktere/Beziehung etwas schwach

Script of Love - Mit jedem deiner Blicke (Love-Trilogie, Band 2)
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Sofias Traum war es, Schauspielerin zu werden. Doch ein traumatisierender Zwischenfall hat sie zurück nach Venedig getrieben, wo sie sich mit Touri-Theater über Wasser hält. Daran scheint auch nichts zu ...

Sofias Traum war es, Schauspielerin zu werden. Doch ein traumatisierender Zwischenfall hat sie zurück nach Venedig getrieben, wo sie sich mit Touri-Theater über Wasser hält. Daran scheint auch nichts zu rütteln, bis plötzlich ein Regisseur vor ihrer Tür steht und sie als weibliche Hauptrolle casten will – mit niemand anderem als ihrem Ex Orlando als Star des Films. Orlando, der sie vor Jahren ohne ein Wort verlassen hat. Kann Sofia den Schritt zurück nach Hollywood – und in die Nähe ihres Ex – wagen?

Ich mag diese Venedig-Reihe seit Band 1 total gerne, denn ich finde, dass das Setting, das italienisch-venezianische Feeling total gut rüberkommt. Auch hier. Die Kanäle, die alten Häuser, die italienische Sprache/Angewohnheiten. Ich hab mich direkt wieder wohlgefühlt in der Stadt, im Hause der Sartoris mit seinem familiären Umfeld, und bei den Hauptcharakteren, die diese Trilogie ausmachen. Ich mag das Zusammenspiel der Charaktere sehr, auch hier wars wieder sehr schön.

Ich habe schnell verstanden, was es ist, dass Sofia quält. Orlando hingegen war schon schwieriger zu deuten. Trotz der Familienprobleme war ich mir lange nicht sicher, was genau hinter seiner Flucht damals steckt. Und während ich die Prämisse der beiden und das Aufeinandertreffen sehr mochte, und auch Sofia eine interessante, sympathische, kämpfende Protagonistin fand, hatte ich mit Orlando leider mehr Probleme. Er war mir die meiste Zeit echt unsympathisch. Er hat sich oft unmöglich verhalten gegenüber Sofia, nicht unbedingt auf die charmant-neckende Art, und er hat selbst wenig Schwäche gezeigt in diesen Interaktionen, sodass mir das Machtverhältnis bei den beiden lange sehr schief vorkam. Am Ende wurde es besser und ich hab mehr das Gefühl und die Anziehung zwischen den beiden gespürt. Dann konnte ich das doch sehr genießen und hab das Beste für die beiden gehofft.

Am Ende ging mir aber alles leider viel zu schnell. Die Auflösung bei Orlandos Problem war nur halb vorhanden, und die Sache mit Sofia wurde in Nacherzählung in einem Kapitel kurz abgehakt. Das fand ich etwas schade.

Insgesamt für mich also deutlich schwächer als Band 1, aber immer noch ein schönes Lesevergnügen. 3-3,5 Sterne und es macht weiterhin neugierig für Band 3!

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Kurzweiliger Wettbewerb

Thieves’ Gambit
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Rosalyn ist eine Diebin, die Tochter einer anerkannten Familie in dem Gewerbe. Doch eigentlich will sie aussteigen. Als jedoch ihre Mutter entführt wird , beschließt Rosalyn, beim Thieves' Gambit, einem ...

Rosalyn ist eine Diebin, die Tochter einer anerkannten Familie in dem Gewerbe. Doch eigentlich will sie aussteigen. Als jedoch ihre Mutter entführt wird , beschließt Rosalyn, beim Thieves' Gambit, einem großen Wettbewerb für Nachwuchsdiebe, mitzumachen. Wer gewinnt, hat einen Wunsch frei, der sich durch Macht, Geld oder Einfluss erfüllen lässt. Im Gambit angekommen, stellt sie schnell fest, dass ihre Mitstreitenden unberechenbar und gewitzt sind und sie nicht hat abschätzen können, worauf sie sich da einlässt ...

Für mich war Thieves' Gambit unterhaltsam, kurzweilig und gut zu inhalieren. Ich mochte Rosalyn als Protagonistin sehr gerne. Sie hadert mit ihrer Situation, ihrem Leben, aber sie ist gut darin, und sie weiß, wann sie ihre Talente, ihre Ausbildung nutzen muss. Auch die anderen Diebe waren echt interessant, unterschiedlich tief ausgebaut, aber alle mit ihren besonderen Zügen oder Angewohnheiten. Vor allen muss man sich in Acht nehmen. Das witzige ist, dass man total mit ihnen mitfiebert, wenn sie die Wettbewerbs-Aufgaben bestreiten, und ihnen wünscht, dass sie es schaffen – obwohl sie ja Diebe und damit eigentlich auf der falschen Seite des Gesetzes stehen. Aber sie sind nahbar gezeichnet, und sie bestehlen nur reiche Snobs, sodass man sich wiederum gar nicht so viel dabei denkt.

Die Aufgaben sind kreativ, sie bleiben spannend ohne größere Längen, und es gibt einige Überraschungen oder dramatische Wendungen, die die Geschichte in eine neue Richtung bringen. Dabei ranken sich so einige Geheimnisse um diesen Wettbewerb und um die Organisation, die ihn ausrichtet. Und am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es endet anders, als man am Anfang noch gedacht hat. Ich wurde überrascht und hatte viel Spaß dabei. Und auch wenn das Ende auch so stehen bleiben könnte, gibt es einige offene Fragen und ich freue mich, den zweiten Band bald zu lesen.

Nur emotional konnte mich das Buch nicht ganz so sehr packen. Also ich hab schon mitgefiebert, aber ich fühlte mich den Charakteren nicht auf einer wirklich tieferen Ebene verbunden. Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan. Ein Jugendbuch, das ich sehr emofehlen kann!

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Gutes Grundgerüst, macht neugierig

We hunt the Flame
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Zafira ist eine Jägerin, verkleidet als Mann, die als einzige dem verfluchten Wald des Arz trotzen und so ihr Volk ernähren kann. Nasir ist der Kronprinz, auch als Prinz des Todes und Haschaschine ohne ...

Zafira ist eine Jägerin, verkleidet als Mann, die als einzige dem verfluchten Wald des Arz trotzen und so ihr Volk ernähren kann. Nasir ist der Kronprinz, auch als Prinz des Todes und Haschaschine ohne Mitgefühl bekannt. Ihre Wege kreuzen sich, als beide den geheimnisvollen Auftrag erhalten, zur Insel Sharr zu reisen und ein verlorenes Artefakt zu finden, um das Königreich Arawija vor einem Fluch zu retten. Unfreiwillig werden sie zu Weggefährten, doch trauen können sie sich nicht. Denn Nasirs Auftrag beinhaltet auch den Tod Zafiras.

Ich finde das Grundgerüst von We Hunt the Flame super spannend! Das Königreich ist in 5 Kalifate aufgeteilt, alle mit unterschiedlichen Begebenheiten wie Güter, Klima, Fähigkeiten und Unterschieden im Volk. Sie alle sind verbunden durch eine Insel in ihrer Mitte, umgeben von einem verfluchten Wald, der sich immer weiter ausbreitet und alles zu verschlingen droht, seit die Magie das Königreich verlassen hat. Ziel ist es also, die Magie zurückzuholen, was durch das verlorene Artefakt funktionieren soll. Das hat mich alles sofort gehooked, weil das genau mitbringt, was ich mir von High Fantasy erhoffe.

Wir lesen die Geschichte aus zwei Perspektiven, Zafira und Nasir. Das mochte ich sehr gerne, weil beide am Anfang auch an verschiedenen Stellen ihren Weg beginnen, stammen sie doch aus verschiedenen Kalifaten und gesellschaftlichen Ebenen. So hat man gute Einblicke in die Bedingungen und Gegebenheiten des Königreichs bekommen, aber auch der beiden Hauptcharaktere selbst. Und als sie schließlich aufeinander treffen, fand ich gut, dass man von beiden die Gedanken zur Situation bekommen hat. Zafira war zwar zu Beginn etwas distanziert, aber sympathisch. Auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte, sind ihre Absichten gut, und sie versucht ihr bestes, mit dem Leben das sie hat, klarzukommen. Nasir war mir wenig sympathisch, was aber auch so gewollt wirkte. Er tötet ohne Gewissen und hat sämtlichen Kampf für das Gute aufgegeben. Im Laufe des Buches blickt man aber langsam hinter seine Fassade und beginnt, ihn besser zu verstehen, mehr davon zu sehen, wer er sein könnte. Er hat mich ziemlich fasziniert und ich bin gespannt auf seine weitere Entwicklung.
Zudem gibt es weitere Weggefährten, mit denen sie auf der Insel unterwegs sind. Allesamt undurchsichtig, mit Geheimnissen, und daher nicht wirklich zu trauen. Aber ich hab mich dabei erwischt, wie ich nach und nach diese zusammengewürfelte Truppe zu schätzen gelernt habe und ihre Interaktionen mochte, sowohl miteinander als auch angesichts der Gefahren, von denen einige auf Sharr lauern.

Leider hat es mir der Schreibstil etwas schwer gemacht, ins Buch reinzufinden und mich darin fallen zu lassen. Ich hab auch schon ein anderes Buch der Autorin gelesen, da war das nicht so (war aber auch eine andere Art von Geschichte). Irgendwie war es oft umständlich formuliert. Manchmal musste ich Absätze doppelt lesen, weil ich gemerkt hab, dass ich den Inhalt nicht richtig aufgenommen habe. Und durch die etwas distanziert wirkende Ausdrucksweise hab ich auch keine richtige (emotionale) Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Ich war leider nicht richtig mittendrin in der Geschichte, sondern hab eher von außen zugeschaut. Das wurde aber mit der Zeit besser, ich hab besser ins Buch reingefunden und war dann auch zunehmend stärker gefesselt, wie es mit den Charakteren und ihrem Auftrag weitergeht.

Am Ende gab es einige spannende Entwicklungen und Enthüllungen, die nochmal ganz neue Nuancen für die Geschichte mitbringen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten Teil weiter ausgebaut werden. Denn das Buch hat es trotz längerer Startschwierigkeiten geschafft, dass ich mit einem guten, neugierigen Gefühl rausgegangen bin und auf jeden Fall ganz bald Band 2 lesen will!

3,5 Sterne und eine Empfehlung, aber man muss Konzentration mitbringen.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ein neuer Einblick

This Winter (deutsche Ausgabe)
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(auf Englisch gelesen)
Da ich fast alles aus dem Heartstopper Universum gerne lese/schaue, musste ich auch diese Novelle lesen. Sie spielt ungefähr zur Zeit der letzten Graphic Novels oder während der ...

(auf Englisch gelesen)
Da ich fast alles aus dem Heartstopper Universum gerne lese/schaue, musste ich auch diese Novelle lesen. Sie spielt ungefähr zur Zeit der letzten Graphic Novels oder während der 3. Staffel der Serie, und noch vor der Novelle "Nick and Charlie". Wir begleiten Charlie, Nick und auch Tori an Weihnachten, kurz nachdem Charlie sich professionelle Hilfe gesucht hat.

Es ist typisch Heartstopper mit angenehmem, auf den Punkt gebrachten Schreibstil, süßen Illustrationen und einem schönen Einblick in die Beziehung der beiden. Aber Tori ist hier gleichauf Protagonistin, teilt sich mit Charlie sogar die Erzähl-Perspektive, und insgesamt ist die Geschichte etwas schwerer und ernster. Man erlebt hautnah den Struggle von Charlie mit der Familie, den Fragen und Kommentaren zu seiner Krankheit, aber er ist auch so selbstreflektiert, dass er merkt, wenn er selbst blöd handelt. Gleichzeitig spürt man hier aber auch, was diese ganze Situation eigentlich mit Tori, als liebende Schwester mit eigenen Herausforderungen, macht. Nick ist bei allem lieb und verständnisvoll, aber die Beziehung ist auch schon so weit gefestigt, dass er Charlie auch vorsichtig sagen kann, wenn er anders denkt oder findet, Charlie sollte etwas nochmal überdenken. Ich mochte die Dynamik aller ingesamt wieder sehr gerne.

Es war eine kurze Episode aus ihrem Leben, zwar schmerzhaft, aber trotzdem ohne runterzuziehen. Einfach Nick und Charlie. Empfehlung von mir für alle Fans des Heartstopper Universums, aber auch kein Muss.

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