Platzhalter für Profilbild

Bisco

Lesejury Star
offline

Bisco ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bisco über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2019

Dämonen und Männer, für Riley sind beide derzeit die Pest

Höllenflüstern
0

Wenn die ersten beiden Teile schon gut waren, so ist der dritte noch besser. Denn nun sind wir ganz tief in der Geschichte und gefühlt wird es für Riley immer schlimmer. Nach dem sie sich auf Ori eingelassen ...

Wenn die ersten beiden Teile schon gut waren, so ist der dritte noch besser. Denn nun sind wir ganz tief in der Geschichte und gefühlt wird es für Riley immer schlimmer. Nach dem sie sich auf Ori eingelassen hat und feststellen musste das er ein gefallener Engel ist, ist sie bei Becks nicht gerade in seiner Sicht auf sie gestiegen. Der vergnügt sich derweilen mit einer Reporterin und Riley merkt die Eifersucht in sich aufsteigen. Dann nicht genug mit ihren Männerproblemen, fällt ihr bester Freund Simon ihr in den Rücken und schließt sich denen vom Vatikan an und verrät sie, um damit eine Hetzjagd auf sie auszulösen.

Dann deckt sie nebenbei noch das Geheimnis des verpanschten Weihwassers auf, was eigentlich zu kurz kommt und hat noch die Sorgen wegen ihres weiterhin toten Vaters. DA alle Welt hinter ihr her ist hat sie Unterschlupf bei Mort gefunden. Der Totenbeschwörer ist der „Inhaber“ ihres Vaters und versucht ihr zu helfen.

Da Riley zudem noch auf zwei Hochzeiten tanzt, einem Versprechen dem Himmel und einer der Hölle gegenüber, gerät sie immer wieder in schwierige Situationen. Denn beiden kann sie nicht gerecht werden.

Weiterhin spannend und bis jetzt der beste der drei Teile.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Ordentlicher zweiter Teil

Seelenraub
0

Wenn Riley dachte, es kann nicht schlimmer werden, als es ihr schon im ersten Band geht, so geht es doch schlimmer. Die Übergriffe der Dämonen auf Atlanta werde immer heftiger und diesmal haben sie alle ...

Wenn Riley dachte, es kann nicht schlimmer werden, als es ihr schon im ersten Band geht, so geht es doch schlimmer. Die Übergriffe der Dämonen auf Atlanta werde immer heftiger und diesmal haben sie alle Mitglieder bei einem Zunfttreffen angegriffen. Viele Kollegen wurden hierbei getötet oder aufs schwerste verletzt. Auch Simon, ihr bester Freund, ist mit unter den Opfern. Aber das kann sie so nicht passieren lassen, also geht sie einen Packt mit dem Himmel ab, um Simon zu retten. Dieser darf davon aber nichts wissen und so ist er auch nicht besonders gut auf sie zu sprechen. Denn er gibt Riley an allem die Schuld. Die überlebenden Fänger geben jedoch ihrem Vater die Schuld. Eine harte Zeit für Riley und das Gefühl allein da zu stehen.

Zudem der Vatikan sich nun einschaltet und seine besten Leute schickt, nicht unbedingt im Sinne der Zunft.

Becks nimmt etwas Rücksicht ist aber dennoch der strenge Lehrer und Beschützer, so wie er es ihrem Vater versprochen hat. Dann kommt noch Ori auf den Plan. Ein eigenständiger Dämonenfänger, welcher ohne die Zunft auf die Jagd geht. Somit ein Dorn im Auge dieser. Hier hat Riley ganz schön mit ihren Gefühlen zu kämpfen, den Ori ist anders als Becks und sieht zudem noch verdammt heiß aus. So viel Stress, Entscheidungen und der weitere Kampf ums Überleben…

Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Riley ist immer noch die Person, welche im Vordergrund steht. Die neuen Charaktere sind interessant und geben dem ganzen nochmal ne Prise Pepp.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Cooler Start in eine dämonische Reihe

Aller Anfang ist Hölle
0

Normale Teenagermädchen gehen in die Schule, schwärmen von Jungs, denken an hübsche Klamotten und an ihr Make-up. Riley ist alles andere als normal und lebt nicht in einer normalen Welt. In ihrer Welt ...

Normale Teenagermädchen gehen in die Schule, schwärmen von Jungs, denken an hübsche Klamotten und an ihr Make-up. Riley ist alles andere als normal und lebt nicht in einer normalen Welt. In ihrer Welt sind Schulen, kleine Gruppen von Leuten die in Kinos, im Shoppingcenter, oder wo gerade keine Zerstörung stattgefunden hat, unterrichtet werden.
Dämonen gehören zum Alltag der Leute und um diese zu fangen gibt es Dämonenfänger. So wie Riley, welche in der Ausbildung zu einer ist. In der Fängerzunft befinden sich ausschließlich Männer, was den Umgangston schon recht hart wirken lässt. Umso besser für sie, dass ihr Vater ein angesehenes Mitglied der Zunft ist.
Sie bekommt einen Auftrag, ein recht einfacher Dämon zu fangen. Diese werden in den Stufen eins bis fünf eingeordnet. Wo so nen kleiner nicht mehr als nen randalierender kleiner Nervenbolz ist. Aber die Meldung war falsch und sie steht einem sehr viel schwereren und gefährlichen Dämonen gegenüber. Dieser Feuerdämon zerlegt die ganze Bücherei und das Versagen wurde noch auf Handy aufgenommen. Dabei wurde natürlich nicht gefilmt wie es wirklich zu dem Unglück kann. So erlebt sie die erste Böse Niederlage. Kurze Zeit später stirbt ihr Vater beim gemeinsamen Einsatz mit seinem Schützling und Kollegen Beck. Dieser ein anerkannter und fertig gelernter Fänger übernimmt nun die Verantwortung für Riley. Diese ist auf sich allein gestellt und steht vor einem Trümmerhaufen.
Die Versicherung weigert sich zu zahlen und die Behausung von ihr und ihrem Vater steht auf der Kippe. Becks drillt sie und lässt sie kaum zu Ruhe kommen. Zudem sie Sorge hat das die Nekromanten den Leichnam ihres Vaters stellen könnte, und sie mehrere Nächte auf dem Friedhof Wache halten muss, um dies zu verhindern. Aber alles geht schief, zudem das die Dämonen ihren Namen kennen und sie alle Riley auf ihrer persönlichen Abschussliste stehen haben….

Ich habe das Buch mit etwa Mitte 20 gelesen und fand es damals echt gut. Eine Mischung aus Teenie Sorgen, Überlebensangst, und der kompletten Überforderung die ein Mensch in einen solchen Augenblick nur haben kann. Dazu unerwiderte Lieben und schwierige Freunde. Ich fand das Buch sehr charmant und sehr schnell und einfach zu lesen. Eine interessante Reihe welche man sich mal durchlesen sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2019

Niemals geht man so ganz

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
0

Wow, wow, wow. Wenn ich der Meinung war, dass der zweite Teil nicht an den ersten rankommt, so habe ich mich getäuscht. Was für ein wunderbares und einfühlsamer zweiter Teil welcher die Geschichte so einzigartig ...

Wow, wow, wow. Wenn ich der Meinung war, dass der zweite Teil nicht an den ersten rankommt, so habe ich mich getäuscht. Was für ein wunderbares und einfühlsamer zweiter Teil welcher die Geschichte so einzigartig und ganz besonders weitergeführt hat.

Wir erinnern uns an den ersten Teil, Millionenbeststeller, in welchem Holly ihre Jugendliebe Gerry verliert. Dieser stirbt an einem unheilbaren Krebs und hinterlässt ihr Brief. Briefe mit Aufgaben, welche sie aus ihrer Trauer helfen sollen und wieder in den Alltag verhelfen sollen. Sieben Jahre sind seitdem vergangen und es geht Holly gut. Sie arbeitet im Laden ihrer Schwester, hat eine neue Beziehung und lebt nach wie vor im alten gemeinsamen Haus. Die Pläne für die Zukunft stehen, das Haus verkaufen und mit Gabriel zusammenzuziehen.

Lange hat ihre Schwester sie überreden müssen, in ihrem Podcast über ihre Geschichte zu sprechen. Holly hat für sich damit abgeschlossen und zugleich ist es ihr „Kind“, ihre Geschichte, welche sie eigentlich nicht teilen möchte. Aber sie lässt sich drauf ein und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Menschen haben die Geschichte um die Briefe erfahren und eine Gruppe von todkranken Menschen tut sich zusammen um sich im Club „P.S.: Ich liebe dich“ auf ihren Tod vorzubereiten. Von der jungen Mutter über den Ehemann der sein ganzes Leben mit seiner Frau verbracht hat. Sie alle wissen, dass sie sterben werden. Aber sie haben Angst und sie wollen sicher sein, dass sie niemals vergessen werden. Also treten diese dem Club bei und hoffen das Holly ihnen hilft, genau solche Briefe zu schreiben wie Gerry es getan hat. Holly weigert sich aber, denn es ist ihre Geschichte und sie will das diese einzigartig bleibt.

Aber dann entwickelt sich etwas, sie sieht wieviel mehr diese Briefe zu bedeuten hatten. Nicht nur für sie, sondern für Gerry selbst und für viele Menschen da draußen. Also wird Holly Teil des Clubs und begibt sich mit allen auf die Reise des Abschiedes nehmen und den individuellen Wegen dahin, auch ihren eigenen Abschied von Gerry erfährt sie nochmal ganz neu.
Ich fand den zweiten Teil so unheimlich schön.

Die Charaktere waren allesamt liebenswürdig und man hat mit allen gelitten. Niemanden wünschte man das schwere Leid, welches sie erfuhren. Holly ist wie eine gute Freundin, welche man einfach nur haben möchte. Ich finde der Charakter hat sich so unheimlich toll entwickelt und ist nicht mehr vergleichbar mit der Frau von sieben Jahren zuvor. Auch in der Zeitspanne, in welcher das Buch spielt, ist sie reifer geworden und das gefällt mir sehr gut.

Das Buch ist daher weniger ein Liebesroman wie der erste Teil, sondern fast schon eigenständig genug, um eine eigene Geschichte zu sein. Ein bisschen Liebe, Drama, Freundschaft und das auseinandersetzten mit der Vergänglichkeit.

Für mich eins der besten Bücher aus 2019

Veröffentlicht am 02.12.2019

Die Kraft der Liebe kann Leben bewegen

Ein ganzes halbes Jahr
0

Es gibt Bücher, die einen so sehr in Erinnerung bleiben, selbst Jahre nach dem Lesen, einen so sehr in ihrer Geschichte fesseln und so emotional mitgenommen haben, dass man sie nie vergessen wird. Ein ...

Es gibt Bücher, die einen so sehr in Erinnerung bleiben, selbst Jahre nach dem Lesen, einen so sehr in ihrer Geschichte fesseln und so emotional mitgenommen haben, dass man sie nie vergessen wird. Ein solches Buch ist dieses hier.

Wir lernen Louisa kennen. Jung, freundlich, ein offener Mensch. Sie arbeitet in einem Café und hat ihr winziges Zimmer bei ihren Eltern. Das Geld, um auszuziehen reicht nicht und ihre Eltern sind zudem auf ihre Unterstützung angewiesen. Louisa ist speziell. Ihre Kleiderauswahl und ihre offene Art sind nicht für jedermann das richtige. Als sie ihren Job verliert stürzt erstmal alles über ihr zusammen. Die Eltern brauchen jeden Cent, welchen sie mitbringt und alle Jobs, welche ihr offen stehen würden, passen nicht.

Bis sie die Möglichkeit bekommt einem Mann, der im Rollstuhl steht, als Begleiterin für den Alltag beizustehen. Vom Tee kochen, über Vorlesen, über den Haushalt bis zum Einkaufen. Erstmal eine unmögliche Vorstellung, aber der Lohn, der ihr versprochen wird, ist immens hoch und somit kann sie nicht nein sagen.

Will ist der Mann im Rollstuhl. Durch einen Unfall ist der Sportfan querschnittsgelähmt und auf ständige Hilfe angewiesen. Die Pflege erfolgt durch den Pfleger Nathan. Andere Betreuer hat er durch seine negative Umgangsweise alle verscheucht. Seine Eltern sind am Verzweifeln. Ein misslungener Selbstmordversuch bringt diese an die Grenze ihrer Kräfte und dem was sie noch tun können.

So treffen die Frau mit den unmöglichen Outfits, auf dem Mann im Rollstuhl, der immer top gekleidet ist. Anstand und Manieren auf das lose und unkonventionelle Denken von Louisa.

Wir erfahren wie es zum Unfall kam, was er alles dadurch verloren hat. Wie seine Zukunft geplant gewesen ist und dass er nun keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Aber Louisa will das nicht hinnehmen. Sie kämpft für ihn mit und reißt ihn Stück für Stück daraus, aber schafft sie es rechtzeitig?

Ein Buch mit so viel Tiefgang, Emotionen, von weinen über lachen. Es ist für mich ein modernes Märchen mit Dramatik und der Frage wie das eigene Leben aussehen würde, wenn ein solcher Unfall meines verändern würde. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Muss und jeder sollte es gelesen haben. Zu wissen das es Menschen gibt, die an einen glauben, einen lieben und niemals gehen lassen wollen, dies macht für mich diese Geschichte so wunderbar.