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Veröffentlicht am 25.06.2023

Lady Whistledown ist zurück

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Inhalt
Mittlerweile hat sich Penelope Featherington schon damit abgefunden, als alte Jungfer zu sterben. Denn mit 28 Jahren ist sie unverheiratet und das scheint sich sobald auch nicht zu ändern. Ihr heimlicher ...

Inhalt
Mittlerweile hat sich Penelope Featherington schon damit abgefunden, als alte Jungfer zu sterben. Denn mit 28 Jahren ist sie unverheiratet und das scheint sich sobald auch nicht zu ändern. Ihr heimlicher Schwarm, Collin Bridgerton, zeigte weder besonders großes Interesse an einer Heirat und schon gar nicht an ihr. Und doch kommt dieser eine Moment, der alles verändern soll, wäre da nur nicht ihr pikantes Geheimnis...


Meine Meinung
Alle, die die erste Staffel der Netflix-Serie gesehen haben, wissen natürlich, welches Geheimnis das ist. Und spätestens, wenn man sich die Buchbeschreibung durchliest, weiß man es auch so.
Dieses Hörbuch habe ich über Netgalley angefragt, weil ich unbedingt schon vorher wissen wollte, was in der nächsten Staffel ungefähr kommen wird. Tatsächlich bin ich gespannt, wie sie das Thema der alten Jungfer umsetzen wollen, welches ja recht prägnant für Penelopes Verhalten ist, wenn sie in der Zeit noch gar nicht so gealtert sind.
Die Sprecherin des Hörbuchs fand ich sehr angenehm und auch die zweite Stimme, die Lady Whistledowns Artikel gelesen hat, war sehr gut.
Die Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen, ich war ja vor allem darauf gespannt, warum Collin nun auf einmal doch auf sie aufmerksam wird und mochte die Umsetzung dessen. Die zweite große Frage war natürlich, wie er auf ihr Geheimnis reagieren würde und auch das fand ich gut.
Wie auch in den anderen Büchern wird die Geschichte hier aus beiden Perspektiven erzählt, was für mich die Gefühle der beiden noch einmal besser rüberbringt. Beide sind sehr sympathisch und auch die intimeren Szenen mochte ich sehr.
Die Ansage von Lady Danbury hat die ganze Spannung in Richtung Lady Whistledown nochmal erhöht und auch die Auflösung, mit der Collin um die Ecke kam, fand ich toll. Nur die Zeit davor, kurz nach ihrer Heirat, hatte sich für mich etwas zu sehr hingezogen.

Fazit: Wieder eine schöne Geschichte aus dem Hause Bridgerton.

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Veröffentlicht am 03.06.2023

Leider nichts für mich

Vom Ende der Nacht
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Inhalt
Will und Rosie lernen sich im letzten Schuljahr kennen. Sie lernt fleißig für einen guten Abschluss, um später eine gute Universität besuchen zu können. Er ist zwar gut in Mathe, hat aber für seine ...

Inhalt
Will und Rosie lernen sich im letzten Schuljahr kennen. Sie lernt fleißig für einen guten Abschluss, um später eine gute Universität besuchen zu können. Er ist zwar gut in Mathe, hat aber für seine Zukunft keine konkreten Pläne. Daher will sich Rosie nicht wirklich auf diese Art von Ablenkung einlassen und dennoch sind beide sehr fasziniert voneinander. Schließlich scheint ein Unfall beide endgültig zu entzweien – und doch werden sie sich immer wieder über den Weg laufen.

Meine Meinung
Zu Beginn hat mir das Buch noch ganz gut gefallen, einfach weil es zwischen den beiden recht unschuldig ablief und man als Leser gespannt sein durfte, wie es sich letztendlich entwickelt.
Mit der Zeit fand ich die Geschichte aber immer furchtbarer – ständig findet Rosie Gründe, sich nicht auf Will einzulassen, er versteht das auf irgendeine Art, dann aber auch wieder nicht, kämpft aber nicht um sie, sondern macht das lieber mit sich selbst aus. Zur Hälfte hatte ich dann einfach das Gefühl, die beiden kommen höchstens noch zusammen, wenn sie alt und grau sind und einer kurz vorm Sterben ist. Vor allem finde ich es den jeweiligen Partnern gegenüber auch immer unfair, wenn da noch im Hintergrund jemand ist, den man eigentlich viel lieber wollen würde.
Den Schreibstil fand ich dann irgendwann auch sehr anstrengend, da nicht nur die Sichtwechsel zwischen Rosie und Will überhaupt nicht gekennzeichnet sind, sondern auch einfach mal ein paar Jahre übersprungen werden, wo nichts „wichtiges“ passiert, sodass man sich irgendwann wundert, wer in der ganzen Zeit schon alles komplett erwachsen geworden ist.
Letztendlich habe ich die Geschichte nur beendet um zu erfahren, ob und wann die beiden nun zusammenkommen.

Fazit: Keine Liebesgeschichte, bei der ich gut mitfühlen konnte.

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Veröffentlicht am 03.06.2023

Überraschend gute, teils witzige Liebesgeschichte

Happy Place
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Inhalt
Wyn und Harriet sind seit Monaten getrennt – nur weiß das aus ihrer Freundes-Clique noch niemand. Und als dann beide in den jährlichen Urlaub eingeladen werden, bei dem zwei andere aus der Clique ...

Inhalt
Wyn und Harriet sind seit Monaten getrennt – nur weiß das aus ihrer Freundes-Clique noch niemand. Und als dann beide in den jährlichen Urlaub eingeladen werden, bei dem zwei andere aus der Clique auch noch heiraten wollen, müssen sie wohl oder übel so tun, als wären sie es nicht, denn sie wollen ihren Freunden weder den Urlaub noch die Hochzeitsstimmung vermiesen…

Meine Meinung
Aus der Beschreibung dachte ich, das Paar, um das es geht, also Harry und Wyn, seien alterstechnisch so ungefähr in den 40ern bis 50ern, das hat sich später als Irrtum herausgestellt, sodass die Geschichte vom Verhalten der Charaktere wesentlich jünger und frischer war, als ich es erwartet hatte.
Zwischendurch erfährt die Leserschaft nach und nach, wie Harry und Wyn sich überhaupt kennen- und liebengelernt haben, welche Eigenschaften beide haben und was sie verbindet. Aber auch, was sie letztendlich auseinandergebracht hat – das war für mich ein Knackpunkt, auf den ich sehr hingefiebert habe, da ich die Gegenwartssituation ja schon kannte und daher wissen wollte, was sie nun auseinander getrieben hat. Beide sind natürlich nicht wirklich über die Trennung hinweg und so fällt es ihnen auch schwer, sich wiederzusehen.
Die Szenen zwischen den beiden, besonders in der Gegenwart, wenn sie gegenüber den anderen tun müssen, als seien sie noch zusammen, fand ich sehr schön und teils auch sehr sehr amüsant.
Neben den beiden lernen wir auch noch das verlobte Pärchen sowie ein weiteres kennen, die den Rest des Freundeskreises bilden. Zum Ende hin kommt dann nach und nach ans Tageslicht, was zwischen den Freunden teilweise auch schief läuft. Leider habe ich das dann nicht mehr ganz so im Happy End rauslesen können, das alle tatsächlich irgendwie auch daraus gelernt haben.

Fazit: Wieder eine überraschend gute Geschichte, die ich im Rahmen der Netgalley-Challenge lesen durfte.

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Veröffentlicht am 25.05.2023

Schöne Liebesgeschichte

Where have the Stars gone
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Inhalt
Nachdem Saga ihren besten Freund und Duett-Partner Ingvi bei einem Unglück verloren hat, flüchtet sie aus der WG in die isländischen Highlands, um nicht mehr durch alles an ihn erinnert zu werden. ...

Inhalt
Nachdem Saga ihren besten Freund und Duett-Partner Ingvi bei einem Unglück verloren hat, flüchtet sie aus der WG in die isländischen Highlands, um nicht mehr durch alles an ihn erinnert zu werden. In den Bergen begibt sie sich schließlich auf die Suche nach seinen Lieblingsorten, um ihm wieder nah zu sein. Unterwegs trifft sie auf den amerikanischen Sänger Tyler, der seinerseits Inspiration für neue Songtexte braucht und diese schließlich eventuell in ihr findet…

Meine Meinung
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Saga ist eine sympathische Protagonistin, die verzweifelt versucht, mit dem Tod ihres besten Freundes, der noch so viel mehr für sie war, klarzukommen und muss dafür raus aus ihren eigenen vier Wänden. Der Verlust, den sie erlitten hat, wird gut verdeutlicht und auch wenn mir nicht in Erinnerung geblieben ist, wie lange dieser schon her ist, habe ich das Gefühl, dass es nicht erst vor ein paar Tagen war.
Tyler finde ich ebenfalls sehr sympathisch, da er ein offenes Ohr für Saga hat, ihr Zeit gibt und auch sonst eher ruhig und einfühlsam ist. Und ein klein wenig chaotisch. Aber das ist süß.
Die restlichen Nebencharaktere sind durchweg ebenfalls nett, auch wenn die Leser relativ wenig über sie erfahren. Ansonsten besteht die Handlung gefühlt sehr viel aus Wanderungen (wobei ich sehr mit Saga mitfühlen kann, Höhenmeter dabei zu überwinden ist echt unnötig!) und ein paar Dialogen zwischendurch, keine großen Spannungsbögen oder unerwarteten Ereignisse.
In puncto Liebesgeschichte gefällt mir zudem gut, dass es kein inszeniertes Missverständnis gibt, über das beide Parteien nicht reden und sich deshalb irgendwie auseinanderbewegen. Es fällt zwar etwas vor, aber in gewisser Weise reden sie vernünftig darüber und gehen einigermaßen im Guten auseinander – trotzdem freue ich mich natürlich über das Happy End.

Fazit: Entspannte und schöne Liebesgeschichte für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 25.05.2023

Eine unbequeme Wahrheit?

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen
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Inhalt
Zwischen Tom, einem Studenten, und Monty Causley, einem Politiker, kommt es zu einer folgenschweren Wette. Sie wetten darum, ob der Klimawandel real ist und Causleys Haus in St. Piran, Cornwall, ...

Inhalt
Zwischen Tom, einem Studenten, und Monty Causley, einem Politiker, kommt es zu einer folgenschweren Wette. Sie wetten darum, ob der Klimawandel real ist und Causleys Haus in St. Piran, Cornwall, in 50 Jahren überflutet sein wird. Doch der Wetteinsatz ist hoch…


Meine Meinung
Die Geschichte beginnt kurz vor der Wette zwischen den beiden und die Leserschaft lernt kurz die beiden Protagonisten sowie ein paar Nebencharaktere kennen. Im Anschluss treffen wir immer wieder auf die beiden Protagonisten, sowohl allein als auch gemeinsam.
Den Schreibstil fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und er hat mich auch irgendwie an Neil Gaiman erinnernt, zum Schluss hin wurde es aber besser (vielleicht hatte ich mich dann auch einfach schon daran gewöhnt?) und auch inhaltlich spannender. Es gab einige schockierende Enthüllungen auf beiden Seiten, die mich sehr überrascht haben.
Monty ist eher auf der Seite der Klimawandelleugner, während sich Tom für den Klimaschutz einsetzt. In einer Szene erläutert Tom eigentlich zwingend erforderliche Maßnahmen zum Stoppen des Klimawandels, bei der mir sofort unzählige „Gegenargumente“ in Form von Kommentaren anderer Personen in den Hinterkopf geschlichen sind. Immer wieder wiederholt er, was passieren wird, wenn wir den Wandel nicht verlangsamen oder stoppen und das mit einer Eindringlichkeit, die mich sehr beeindruckt hat, insbesondere in den Gletscherszenen. Sicher ist vielen von uns klar, dass der Klimawandel nichts gutes mit sich bringen wird – langfristig gesehen – aber ich denke die wirklichen Ausmaße kennt man als einzelner nicht wirklich.
Den Ausgang der Wette fand ich auch ziemlich überraschend, besonders Montys Position. Er ist insgesamt keine Persönlichkeit, die man sonderlich sympathisch finden müsste oder mit der man mitfühlen kann und dennoch möchte man immer wissen, wie es mit ihm weitergeht. Tom hingegen ist schon sympathischer, ebenso die paar Dorfbewohner, die noch näher vorgestellt werden.

Fazit: Beeindruckende Geschichte im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

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