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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2019

Liebe für einen Moment

Dieser eine Augenblick
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Als Charlotte auf Adam trifft, ist es um sie geschehen und die beiden verbringen eine tolle Nacht miteinander. Am nächsten Morgen ist Adam jedoch ganz anders und schickt sie kaltherzig weg. Was er wohl ...

Als Charlotte auf Adam trifft, ist es um sie geschehen und die beiden verbringen eine tolle Nacht miteinander. Am nächsten Morgen ist Adam jedoch ganz anders und schickt sie kaltherzig weg. Was er wohl vor ihr verbirgt?

Der Anfang der Geschichte hat mich richtig umgehauen. Normalerweise würde ich sagen, dass es zu kitschig wäre, doch die Autorin hat es geschafft genau die Mitte zwischen romantisch und kitschig zu treffen. Dabei spürt man die prickelnde Atmosphäre und zusammen mit den unglaublich tollen Charakteren, war ich richtig begeistert davon. Und dann noch dieses Mysterium um Adams seltsames Verhalten.

Doch nach dem Anfanf hat die Geschichte eine komplett andere Wendung genommen. Irgendwie ist sie ab da nur noch dahingeplätschert und die Gefühle und die eigentliche Liebesgeschichte war plötzlich nur eine Nebensache. Ich konnte die Handlungen der Personen auch nicht ganz nachvollziehen, was mich sehr verwundert hat, da der Anfanf mir extrem gut gefallen hat.

Später ist es dann wieder besser geworden, aber die großen Gefühle kamen irgendwie nicht mehr auf und richtig berührt hat mich die Geschichte auch nicht. Trotzdem ist das Thema sehr tiefgründig und oft gibt es tolle philosophische Sprüche über das Leben und die Liebe, die zum Nachdenken anregen.

Die Charaktere an sich sind alle sehr realistisch und wirken durch ihre kleinen und großen Macken menschlich, daher fand ich ziemlich gut beschrieben. Auch wenn mir manchmal der Tiefgang gefehlt hat und sie etwas klischeehaft wirkten.

Letztendlich hat die Autorin hier eine schöne Geschichte geschaffen, die einen zum Nachdenken über das Leben und die Liebe bringt. Dennoch kam die eigentliche Liebesgeschichte und die Gefühle, für meinen Geschmack, etwas zu kurz.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Was in den Sternen steht

Unter einem guten Stern
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Als Justine nach Jahren wieder auf Nick trifft, weiß sie, dass sie ihn immer noch genauso liebt wie damals. Nur wie sagt sie es ihm? Da scheint es Schicksal zu sein, dass sie plötzlich für das Horoskop ...

Als Justine nach Jahren wieder auf Nick trifft, weiß sie, dass sie ihn immer noch genauso liebt wie damals. Nur wie sagt sie es ihm? Da scheint es Schicksal zu sein, dass sie plötzlich für das Horoskop einer Zeitschrift verantwortlich ist, welches er immer liest, und sie beginnt ihm dadurch Zeichen zu geben. Wenn er diese doch nur nicht falsch verstehen würde.

Der Einstieg in das Buch ist sehr angenehm. Es beginnt sogar ein bisschen wie ein Märche und hat mich dadurch sofort in seinen Bann gezogen. Dazu gefällt mir die Art wie die Autorin neue Personen vorstellt richtig gut. Man erfährt neben dem Namen sofort das Sternzeichen und die wichtigsten Fakten über diese Person, sodass man manchmal da schon etwas zum lachen hat. Außerdem kamen mir die Personen besonders sympathisch vor und ich wusste direkt wen ich vor mir hat. Das hat den Charakteren auch einen gewissen Charme und Individualität verleiht, was wirklich interessant ist.

Aber die Hauptpersonen lernt man natürlich noch besser kennen und ich liebe es einfach wie verspielt und kreativ diese Personen beschrieben werden. Da muss man einfach mitfiebern bis die beiden sich näher kommen. Die Geschichte ist einfach total romantisch und süß und sorgt für echt gute Laune.

Allgemein ist dieses Buch sehr locker und witzig geschrieben und an manchen Stellen musste ich wirklich lachen. Die kleinen Ticks und Angewohnheiten jeder einzelnen Person sorgen für eine lustige Atmosphäre und jede Menge Spaß. Dabei hat sich die Autorin wirklich Mühe gegeben jede Person so komplex und liebeswert zu gestalten und das eingeflochten in einer genauso detailliert durchdachten Handlung. Diese ist nämlich trotz des Humors ziemlich tiefründig und lässt einen über Zufälle und das Schicksal nachdenken.

Letztendlich bin ich hin und weg von diesem Buch. Ich hatte undglaublich viel Spaß beim Lesen und würde am liebsten noch viel mehr davon haben. Es passt einfach alles: die Charaktere mit ihren ganz eigenen Arten und Ticks, als auch der Humor und die Handlung, welche einfach rund ist.
Auf jeden Fall ein Buch, das für sehr gute Laune sorgt.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Eine Geschichte über Trauer

Durch die Nacht
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Nachdem sein Sohn Selbstmord begeht, muss Karl versuchen mit sich selbst und seinem Leben klarzukommen. Er denkt an seine vergangenen Handlungen nach und versinkt immer tiefer in seiner Trauer.

Der Schreibstil ...

Nachdem sein Sohn Selbstmord begeht, muss Karl versuchen mit sich selbst und seinem Leben klarzukommen. Er denkt an seine vergangenen Handlungen nach und versinkt immer tiefer in seiner Trauer.

Der Schreibstil des Autors ist sehr eindringlich und ergreifend. Man kann die Trauer fast schon greifen und versinkt geradezu beim Lesen in dieser düsteren Atmosphäre. Deswegen fand ich es nicht einfach dieses Buch zu lesen. Denn es wirkt sehr drückend und deprimierend und ich habe es zwischendurch immer mal wieder weggelegt deshalb.

Dennoch ist es unglaublich faszinierend wie der Autor es schafft ein Bild von diesem Gefühl aufzustellen, sodass man genau weiß wie sich der Protagonist fühlt. Es ist als ob man zusammen mit ihm in einer Blase abseits der Welt sitzt und alles beobachtet. Diese Distanz wirkt dabei sehr bedeutungsvoll und ich glaube, dass alles einen gewissen Sinn in diesem Buch hat und der Autor es sehr genau und intensiv durchdacht hat. Dennoch ist die Geschichte nicht einfach und es gibt einige Stellen, die sehr detailliert erzählt wurden, für mich aber überhaupt keinen Sinn gemacht haben. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch nicht immer ganz verstanden habe. Besonders die Personen, über die man scheinbar nicht viel erfährt, außer das was Karl über sie denkt, konnte ich nicht greifen. Und auch Karl selbst ist ein schwieriger Charakter, dessen Handlungen ich nicht nachvollziehen konnte.

Letztendlich hat mich dieses Buch genauso begeistert wie es mich abgeschreckt hat. Ich habe eine ganze Weile gebraucht um es durchzulesen und finde es jetzt immer noch schwer eine Meinung darüber zu bilden. An sich ist es wirklich gut und tiefgründig geschrieben, doch das Thema ist schwierig und man muss schon ziemlich darüber nachdenken, um es wirklich verstehen zu können.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Das Leben auf einem Weingut

Herbstblüten und Traubenkuss
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Als Mona nach einen Job sucht, landet sie durch einen Zufall auf einem Weingut. Da sie nichts davon versteht ist ihr Einstieg holprig. Doch da ist Oliver, der ihr zur Seite steht, es ihr aber nicht immer ...

Als Mona nach einen Job sucht, landet sie durch einen Zufall auf einem Weingut. Da sie nichts davon versteht ist ihr Einstieg holprig. Doch da ist Oliver, der ihr zur Seite steht, es ihr aber nicht immer einfach macht.

Das Buch ist locker und humorvoll geschrieben und es gibt so einige Stellen, die mich zum lachen gebracht haben und für gute Laune sorgen. Die Emotionen kommen dabei nicht zu kurz und ich konnte die Personen und die familiäre Atmosphäre schnell in mein Herz schließen. Nur ein paar wenige Personen fand ich etwas überzogen. Manchmal war dies lustig, manchmal eher weniger. Doch besonders die Hauptpersonen sind richtig toll. Es sind reale, echte Menschen mit Problemen und Ticks, wie sie einfach jeder hat.

Allgemein ist die Geschichte sehr realistisch geschrieben. Man erfährt außerdem viel über den Weinanbau und viele Begriffe aus dem Österreichischen, die ich als Deutsche garnicht kannte. Daher kann man hier viel lernen.

Die Liebesgeschichte ist bei all dem jedoch etwas dezenter ausgefallen. Wer hier eine romantische, prickelnde Geschichte erwartet, wird etwas enttäuscht sein, denn auch diese ist sehr alltagsnah und real gehalten und steht nicht unbedingt im Vordergrund. Dafür gibt es aber auch keine kitschigen Szenen, sondern ein vernünftiges Vertiefen von Beziehungen.

Alles in allem wurde ich durch das Leben auf dem Weingut sehr gut unterhalten. Es war sehr interessant mehr über den Weinanbau zu erfahren und wie die Menschen miteinander leben. Besonders die familiäre und lustige Atmosphäre hat beim Lesen für gute Laune gesorgt.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Ein neues Leben in Neuseeland

Eine Hoffnung am Ende der Welt
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Luzyna und Helena leben in einem Lager für polnische Flüchtlinge in Persien und es werden junge Leute für Neuseeland gesucht. Helena ist eigentlich zu alt um zu gehen, aber sie hofft für ihre jüngere Schwester ...

Luzyna und Helena leben in einem Lager für polnische Flüchtlinge in Persien und es werden junge Leute für Neuseeland gesucht. Helena ist eigentlich zu alt um zu gehen, aber sie hofft für ihre jüngere Schwester ein besseres Leben. Als diese jedoch keine Lust hat zu gehen, schleicht sie Helena heimlich mit dem Namen ihrer Schwester auf die Reise.

In dem Buch erfährt man viel über die Flüchtlinge nach dem Weltkrieg und auch das Leben in Persien und Neuseeland wird sehe interessant beschrieben. Besonders die Kultur der Maori ist sehr spannend. Der eigentlichen Geschichte fehlt es aber etwas an Spannung. Am Anfang habe ich noch sehr mit Helena mitgefiebert, doch irgenwie war alles sehr hervorsehbar und ist dahin gedümpelt. Besonders die Liebesgeschichte war nicht wirklich romantisch und teilweise sogar etwas seltsam, da ich nicht ganz nachvollziehen konnte wieso die Zwei sich verliebt haben, mal von der Liebe auf den ersten Blick abgesehen.
Die Charaktere sind dabei auch sehr formlos geblieben, waren aber relativ sympathisch.

Allgemein finde ich es schade, dass so eine gute Idee so oberflächig ungesetzt wurde, obwohl die Autorin sich Mühe gegeben hat die Emotionen und Gedanken der Personen zu beschreiben. Dennoch bin ich nicht wirklich überzeugt von dem Buch.