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Veröffentlicht am 05.02.2025

Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten von Jennifer L. Armentrout

Shadow and Ember – Eine Liebe im Schatten
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Was wäre, wenn dein Schicksal bereits lange vor deiner Geburt feststehen würde? Seraphena Mierel ist die erstgeborene Tochter des Königs von Lasania, doch bedeutet das nichts, denn nur sehr wenige wissen ...

Was wäre, wenn dein Schicksal bereits lange vor deiner Geburt feststehen würde? Seraphena Mierel ist die erstgeborene Tochter des Königs von Lasania, doch bedeutet das nichts, denn nur sehr wenige wissen von ihrer Existenz. Sie ist Nyktos, dem Primaren des Todes versprochen. Ihr Auftrag lautet jedoch den Primaren zu töten und dies kann nur gelingen, wenn Nyktos sich zuvor in sie verliebt. Doch dann lernt Sera Ash kennen und die Zweifel an ihrem Auftrag beginnen Gestalt anzunehmen.

Mit diesem Buch läutet Jennifer L. Armentrout die Spin-Off Reihe zu „Blood and Ash“ ein und was soll ich sagen: das Buch war mein erstes Highlight im Jahr 2023. Zu Beginn war ich etwas verwirrt, da es sehr viele Parallelen zum ersten Band von „Blood and Ash“ gibt. Doch sein wir mal ehrlich… wenn man genauer drüber nachdenkt, macht das total Sinn. Ganz schnell stellte sich dann aber doch heraus, dass dieses Buch ganz anders ist. Und ganz wundervoll. Ash und Sera liebe ich einfach unendlich. Die Dynamik zwischen den beiden und ihre Entwicklung einfach nur dadurch, dass sie sich kennen lernen und Zeit miteinander verbringen, hat mich fasziniert und gefesselt. Sicherlich ist das Buch mit knapp 800 Seiten ein ganz schöner Wälzer, aber umso mehr Zeit hat die Beziehung, um sich zu entwickeln und zu entfalten.

Ein großer Unterschied waren auch die intimen Szenen. Natürlich sind diese vorhanden, aber sie sind nicht ansatzweise so aufdringlich und ja beinahe geschmacklos wie in den Folgebänden von „Blood and Ash“. Ich hoffe wirklich, dass dies in den kommenden Büchern der Reihe weiterhin so gehandhabt wird. Zum Schreibstil brauche ich bei der Autorin vermutlich nicht mehr viel zu sagen. Ich liebe ihn einfach. Auch die Welt, die hier beschrieben wird, ist so bildlich, dass sich die Szenen vor meinen Augen abspielen.

Für alle die die Handlung und Welt von „Blood and Ash“ mögen, die Reihe aber ggf. abgebrochen haben: Shadow and Ember ist definitiv auch als Einzelreihe lesbar und benötigt bisher kein Vorwissen. Ganz große Liebe und Leseempfehlung von meiner Seite aus.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Knights – Ein gnadenloses Schicksal von Lena Kiefer

KNIGHTS - Ein gnadenloses Schicksal
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Der Kampf gegen die Darks hat den Knights alles abverlangt und nun müssen sie mit den Folgen leben. Charlotte kämpft zusätzlich ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Der Kampf gegen die Darks hat den Knights alles abverlangt und nun müssen sie mit den Folgen leben. Charlotte kämpft zusätzlich noch mit der Vorhersage der Divines, welche Noel immer weiter von ihr weg zu treiben scheint. Nur die Hoffnung auf den Heiligen Gral, welcher die Lösung all ihrer Probleme sein könnte, lässt Charlotte weiter hoffen. Doch die Suche nach einem Gegenstand, der vielleicht gar nicht existiert, bringt alle an ihre Grenzen.

Den zweiten Band der Knights Trilogie habe ich sehnsüchtig erwartet, da mir der Cliffhanger von Band eins schon etwas das Herz gebrochen hat. Die Grundidee hinter der Geschichte finde ich immer noch absolut fesselnd und einzigartig. Ich liebe es wie die Ritter der Tafelrunde sich in den verschiedenen Personen wiederfinden und wie die ganze Thematik in die Handlung eingewebt wurde. Was die Handlung betrifft, ist für meinen Geschmack in einem Großteil des Buches leider nichts wirklich Spannendes passiert und so zog sich das Ganze ein wenig in die Länge.

Auch mit den Charakteren hatte ich es nicht mehr ganz so leicht. Charlotte entwickelt sich für mein Empfinden nicht wirklich weiter. Ihr ständiges Selbstmitleid wirkt eher wie ein Schritt zurück. Und auch Noel, den ich in Band eins wirklich mochte, hat es mir schwer gemacht. Wer für mich aufgeblüht ist, war Oscar und ich habe wirklich mit ihm und Charlotte mitgefiebert.

Das Ende des Buches war dann noch mal etwas spannender, dafür aber ziemlich kurzgehalten und so ganz nachvollziehen kann ich hier leider nicht alles. Für mich ein etwas schwächerer Zwischenband, welcher mich trotz allem gespannt auf den letzten Teil warten lässt.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas

Throne of Glass – Die Erwählte
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Endlich ist es so weit: Ich habe die Reihe „Throne of Glass“ begonnen. Die Bücher stehen nun schon eine Weile im Regal und ich hatte so unglaublich Lust darauf die Reihe zu beginnen. Dass meine Erwartungen ...

Endlich ist es so weit: Ich habe die Reihe „Throne of Glass“ begonnen. Die Bücher stehen nun schon eine Weile im Regal und ich hatte so unglaublich Lust darauf die Reihe zu beginnen. Dass meine Erwartungen enorm waren, muss ich wohl nicht erwähnen. Der Schreibstil ist definitiv anders als in allen anderen Büchern von Sarah J. Maas, was aber kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass sie das Buch mit 16 Jahren geschrieben hat. Nachdem ich mich an den etwas anderen Stil gewöhnt hatte, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was ich hier wirklich gelungen und sehr spannend finde. Ich war immer wieder überrascht, welche Charaktere einzelne Kapitel bzw. Abschnitte bekommen haben. Für mich macht das einen großen Reiz des Buches aus.

Die Charaktere in diesem Buch sind definitiv einzigartig. Schon in Band 1 finde ich es unglaublich welche Tiefe jeder einzelne bereits jetzt aufweisen. Was für ein Potenzial für die Weiterentwicklung der einzelnen Personen im Laufe der Reihe. Mit Celaena habe ich so meine Schwierigkeiten muss ich gestehen. Sie ist komplett anders, als ich sie mir vorgestellt habe und ich kann die zwei Seiten, die sie zeigt, nicht zusammenbringen. Dorian und Chaol mag ich beide sehr gern. Auch die Welt, die Sarah J. Maas hier erschafft ist einmalig. Ich bin mir sicher bisher nur einen Bruchteil davon zu kennen, bin aber jetzt schon wieder absolut gespannt was hinter all dem steckt.

Ich finde es wirklich erstaunlich, was ein Mensch mit 16 Jahren in der Lage ist zu Papier zu bringen. Ich ziehe meinen Hut. Ein absolut gelungenes Buch, auch wenn mich Band eins noch nicht komplett mitreißen konnte und ich darauf warte, dass mich der Hype um die Reihe erreicht (kleiner Spoiler: in Band 3 ist es so weit). Ich freue mich schon auf die kommenden Bücher.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Whitestone Hospital - Drowning Souls von Ava Reed

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, ...

Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, dass ich im ersten Teil keinerlei Bindung zu den Protagonisten aus dem zweiten Band aufgebaut hatte. Sierra und Mitch waren für mich zwei beinahe unbeschriebene Blätter und ich muss gestehen, dass ich ein wenig gehofft hatte, dass sich Band zwei um Ian drehen würde. Glücklicherweise konnte ich schnell eine Bindung zu beiden aufbauen und gerade Sierra fand ich, jetzt wo ich hinter ihre Fassade blicken konnte, als Charakter sehr interessant. Mitch ist eine wirklich gute Seele und ich habe ihn direkt in den ersten Kapiteln in mein Herz geschlossen. Überrascht hat mich, dass Sierra und Laura als sehr gute Freundinnen dargestellt werden. In Band eins haben sie sich zwar gut verstanden, aber von wirklich guten Freunden war das noch weit entfernt.

Ab einem gewissen Punkt hat mich Sierras Verhalten dann aber leider nur noch genervt. Erst stellt sie sich absolut queer und dann auf einmal geht alles ganz schnell. Zu schnell und zu tief für mein Empfinden. Hier hätte ich mir einen Mittelweg gewünscht. Ansonsten hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen, auch wenn es wenig gab, was abseits der Hauptstory geschehen ist. So lief das Geschehen wie ein roter Faden durch das Buch. Schade fand ich, dass es, bis auf das Ende, sehr vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist wie in Band eins auch sehr angenehm und ich habe das Buch recht schnell lesen können. Wirklich kritisch sehe ich das Ende vom Buch. Hier kann sich natürlich jeder seine eigene Meinung bilden, für mich war es jedoch absolut aus der Luft gegriffen. Es gab mindestens drei Themen, die angeschnitten wurden und für ein potenzielles Ende nutzbar gewesen wären… und dann kam das. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, aber nur weil es im nächsten Band um Grant geht, den ich sehr ins Herz geschlossen habe.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Der Knochensplitterpalast: Die Tochter von Andrea Stewart

Der Knochensplitterpalast
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Als ich das erste Mal den Klappentext von „Der Knochensplitterpalast“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich war unglaublich dankbar, als ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt ...

Als ich das erste Mal den Klappentext von „Der Knochensplitterpalast“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich war unglaublich dankbar, als ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und tatsächlich hat mich die Handlung auch direkt vom ersten Kapitel an gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Als Leser landen wir direkt in der Geschichte ohne großartiges Vorgeplänkel.

Die Welt die Andrea Stewart erschaffen hat, ist definitiv einzigartig und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich musste mich erst mal hineinfinden in diese neue Welt und verstehen, wie alles funktioniert. Die Knochensplitter-Magie ist super interessant und verstörend zugleich. Zu Beginn hat es mich überrascht, dass es verschiedene Perspektiven gibt, aus welcher die Handlung geschildert wird. Diese machen aber durchaus Sinn, da es viele Handlungsstränge gibt die, so vermute ich, nach und nach in den kommenden Bänden zusammenlaufen werden. Zu Beginn war ich davon etwas überfordert, aber als ich langsam, aber sicher verstanden habe wie die Welt zu funktionieren scheint, fand ich es einfach nur noch großartig und habe mich über jede einzelne Perspektive gefreut.

Die Charaktere sind alle durchweg gut durchdacht und detailliert ausgearbeitet. Lin und Jovis sind dabei die zwei Hauptprotagonisten und ich mag sie beide sehr gern. Mein liebster Charakter ist jedoch Mephi, den ich eigentlich sofort in mein Herz geschlossen habe. Alle Charaktere entwickeln sich schon im ersten Band weiter und ich bin gespannt, wo das noch hinführt. Ich hatte beim Lesen die wildesten Theorien im Kopf, wobei nur eine einzige sich am Ende bewahrheitet hat. Ein wirklich grandioser Auftakt und ich freue mich schon jetzt auf Band 2.

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