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Veröffentlicht am 18.09.2025

33 Wörter

33 Wörter, die dein Leben verändern
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Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT) ...

Meine Meinung

"Damit du die richtigen Worte für dich findest, brauht es einen neuen Fokus. Denn in der Informationsfülle unserer Zeit übersehen wir oft, wie viel Kraft ein einzelnes Wort hat." (ZITAT)


In „33 Wörter, die dein Leben verändern“ zeigt Doris Lind, wie prägend Sprache für unser Denken und Handeln sein kann. Mit 33 sorgfältig ausgewählten Begriffen führt sie uns durch sechs thematische Kapitel, die zu mehr Klarheit, Zuversicht, Stärke und Kreativität anregen.

Jedes Wort wird nach seiner Einführung in einer klaren Zusammenfassung dargestellt, was das Verständnis erleichtert und die wichtigsten Impulse auf den Punkt bringt.

Die schöne Gestaltung des Buches unterstützt dabei das Lesen und Nachvollziehen der Inhalte.

Praktische Tipps, kurze Storys und achtsame Impulse lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Die Inhalte sind gut und übersichtlich veranschaulicht, sodass man schnell einen Überblick behält. Lind verbindet wissenschaftliches Know-how mit unterhaltsamen Anekdoten und motiviert dazu, die eigene Wortwahl bewusst zu reflektieren und positiv zu gestalten. Das Buch ist ein inspirierender Begleiter für alle, die ihre Kommunikation achtsamer und wirkungsvoller gestalten möchten


Über die Autorin

Doris Lind, geboren am 15. Juni 1972, ist Zwilling im Sternzeichen und wohl deshalb so gerne im kommunikativen Element: Schreiben und lesen sind ihre liebsten Beschäftigungen, seit sie schreiben und lesen kann. Auch heute dreht sich bei der promovierten Germanistin alles ums Wort: Sie schreibt Bücher, arbeitet als Texterin und Texttrainerin, kuratiert Hotelbibliotheken. Doris Lind lebt in der Innenstadt von Graz, am Wochenende fährt sie aufs Land, wo sie einen alten Garten pflegt. Sie liebt schöne Dinge, inspirierende Reisen, Fotografie, Design, Kunst, Musik und am allermeisten: Bücher.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Toxische Beziehungen und Alltagshumor

»Ich als Feminist ...«
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Meine Meinung

Triggerwarnung: Das Buch behandelt explizit Themen wie psychische Manipulation, toxische Beziehungen, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe, die für Betroffene belastend sein können.


In ...

Meine Meinung

Triggerwarnung: Das Buch behandelt explizit Themen wie psychische Manipulation, toxische Beziehungen, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe, die für Betroffene belastend sein können.


In »Ich als Feminist …« von Lensi Schmidt geht es um mehr als nur um humorvolle Beobachtungen über das Verhalten von Männern. Die Autorin, bekannt durch ihre Instagram-Präsenz, beleuchtet auf 208 Seiten 70 typische Phänomene aus der Datingwelt, dem Alltag und der sogenannten Bro Culture. Dabei spricht sie Themen wie Ghosting, Mansplaining und ungewollte Komplimente an, die vielen Frauen vertraut sind. Der Schreibstil ist direkt und pointiert, was dem Buch eine erfrischende Leichtigkeit verleiht.

Doch hinter dem humorvollen Ton verbirgt sich eine tiefere Auseinandersetzung mit toxischem Verhalten und manipulativen Dynamiken. Schmidt beschreibt, wie subtil und dennoch wirksam solche Verhaltensweisen sein können. Sie zeigt auf, wie oft Frauen in Beziehungen emotional manipuliert oder klein gemacht werden, und wie schwer es ist, solche Muster zu erkennen und zu durchbrechen. Dabei bleibt sie nicht bei der bloßen Analyse stehen, sondern fordert aktiv dazu auf, diese Verhaltensweisen nicht länger zu tolerieren.

Zum Schluss erwähnt Schmidt von ihren eigenen Erfahrungen in einer missbräuchlichen Beziehung.


"Ich war fünf Jahre lang in einer missbräuchlichen und gewalttollen Beziehung, die mich gebrochen und gleichzeitig so widersprüchlich war, dass ich mir selbst nicht mehr glaubte." (ZITAT der Autorin)

Diese Offenheit verleiht dem Buch eine zusätzliche Dimension und macht die behandelten Themen greifbar und nachvollziehbar. Sie verdeutlicht, wie tief solche Erfahrungen sitzen und wie wichtig es ist, sich selbst und andere davor zu schützen.

"Zuhause war mein Partner jemand ganz anderes: Er erniedrigte mich, kontrollierte mich, isolierte mich und ließ mich glauben, dass all das normal sei." (ZITAT der Autorin)



Über die Autorin

Lensi Schmidt, geboren 1991 in Ludwigshafen am Rhein, ist Soziologin, Podcasterin und bekannt für ihre provokanten feministischen Beiträge auf Instagram. Mit ihrem klaren Standpunkt und scharfsinnigen Analysen polarisiert sie in den sozialen Medien und regt wichtige Diskussionen rund um das Thema Geschlechtergerechtigkeit an. Neben ihrer Arbeit als Onlineredakteurin im Bundestag engagiert sie sich aktiv in der linken Politik und setzt sich für die Rechte von Frauen und marginalisierten Gruppen ein.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Liebe und Kontrolle

Alles, was du wolltest
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Meine Meinung

Die Geschichte von Alex und Viktoria hat mich gepackt, weil sie so leise und gleichzeitig so intensiv ist.

Alex lebt bei Viktoria, eigentlich ganz bequem, in einem großen Haus mit Garten ...

Meine Meinung

Die Geschichte von Alex und Viktoria hat mich gepackt, weil sie so leise und gleichzeitig so intensiv ist.

Alex lebt bei Viktoria, eigentlich ganz bequem, in einem großen Haus mit Garten und Pool. Doch nach und nach merkt man, wie schief das Ganze steht. Viktoria bezahlt alles, gibt vor zu unterstützen, aber sie bestimmt auch die Regeln. Alex arbeitet immer mehr im Haushalt, übernimmt kleine Dienste, und es wird klar, dass Viktoria gern das Sagen hat. Das ist nicht laut oder dramatisch, eher schleichend, und genau das macht es so real.

Der Roman ist aus Alex Sicht erzählt und springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das hat mir gefallen, weil man langsam versteht, wie es so weit kommen konnte. Es gibt drei verschiedene Enden, und keines wirkt wie ein billiger Trick. Für mich passt das perfekt, denn in so einer Beziehung gibt es nie nur einen möglichen Ausgang.

Die Sprache ist klar und direkt. Ich war oft nah dran an Alex Gedanken, konnte ihre Unsicherheit und ihre Versuche, sich zu behaupten, gut nachvollziehen. Manche Rückblenden sind etwas kurz, da hätte ich mir mehr Details gewünscht. Und manchmal hätte ich gern gesehen, dass Alex früher aufsteht und sagt: Jetzt reicht’s. Aber vielleicht ist es gerade ehrlich, dass sie so lange in dieser Situation bleibt.Für mich ist das Buch stark, weil es zeigt, wie Macht und Abhängigkeit funktionieren, ohne zu moralisieren.



Über die Autorin

Christina König, geboren 1993 in Linz. Wollte schon als Kind Buchschreiberin und Hasenzüchterin werden. Eins davon hat funktioniert. Studierte Germanistik und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft in Salzburg und nahm von Werbetexterin bis Korrektorin immer Jobs an, die mit Schreiben zu tun hatten. Ihre Texte wurden zuletzt in Die Rampe, erostepost, mosaik und Am Erker veröffentlicht, sie war unter anderem bei zeilen.lauf 2024 und FM4 Wortlaut 2022 unter den Finalist:innen und stand auf der einen oder anderen Shortlist. „Alles, was du wolltest“, wofür sie ein Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Kunst und Kultur erhielt, ist nicht ihr erster Roman, aber der erste, der das Licht der Literaturwelt erblickt.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Kurze Geschichten mit langem Echo

Starke Meinung zu brennenden Themen
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Meine Meinung

"Starke Meinung zu brennenden Themen" besteht aus kurzen Geschichten, die leise und manchmal schräg von dem erzählen, was uns heute beschäftigt. Keret schafft es, mit wenigen Sätzen ganze ...

Meine Meinung

"Starke Meinung zu brennenden Themen" besteht aus kurzen Geschichten, die leise und manchmal schräg von dem erzählen, was uns heute beschäftigt. Keret schafft es, mit wenigen Sätzen ganze Welten aufzumachen.

Sein Stil ist besonders.Die Texte sind knapp, oft nur ein paar Seiten, aber sie bleiben hängen. Er schreibt schlicht, ohne Schnörkel, und plötzlich taucht ein Bild auf, das einen zum Lachen bringt oder das Herz schwer macht. Es ist dieser Wechsel zwischen Humor und Melancholie, der mich immer wieder überrascht hat. Manche Szenen wirken fast traumartig, so dass man nicht genau weiß, ob man lachen oder nachdenken soll!

Die deutsche Übersetzung liest sich sehr gut. Der trockene Witz und der Rhythmus seiner Sprache kommen klar rüber, so dass man nie denkt, etwas vom Original zu verpassen.

Inhaltlich geht es um vieles, was uns alle betrifft: Angst, Liebe, Verlust, das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen gerät. Keret stellt Fragen, statt Antworten zu geben.

Natürlich hat nicht jede Geschichte die gleiche "Wucht". Manche wirken wie Skizzen, Ideen, die nicht ganz ausgearbeitet sind. Wer eine durchgehende Handlung sucht, wird vielleicht ungeduldig.

Am Ende ist dieses Buch für mich eine besondere Sammlung. Es ist eigenwillig, manchmal komisch, manchmal traurig, aber (!) immer überraschend.

P.s.: Wie toll ist das Cover gewählt - ein echter Hingucker!


Über den Autor

Etgar Keret, geboren 1967 in Ramat Gan, Israel, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Israels. Er gilt als Meister der Kurzgeschichte, seine Short-Story-Bände sind in Israel Bestseller und werden in 40 Sprachen übersetzt. Sein neuester Band »Tu's nicht« wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Etgar Keret schreibt auch Drehbücher und Graphic Novels. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Crown Royale

All Better Now
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Meine Meinung

Neal Shustermans „All Better Now“ hat mich nachdenklich gestimmt. Die Idee, dass ein Virus namens Crown Royale die Weltbevölkerung in einen Zustand völliger Zufriedenheit versetzt, ist faszinierend ...

Meine Meinung

Neal Shustermans „All Better Now“ hat mich nachdenklich gestimmt. Die Idee, dass ein Virus namens Crown Royale die Weltbevölkerung in einen Zustand völliger Zufriedenheit versetzt, ist faszinierend und zugleich beunruhigend. Die Geschichte folgt drei Jugendlichen – Mariel, Rón und Morgan – die jeweils auf ihre Weise mit den Auswirkungen dieses Virus konfrontiert sind. Mariel ist immun, Rón überlebt mit bleibender Zufriedenheit, und Morgan wird von einer Milliardärin beauftragt, das Virus zu bekämpfen.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Frage, ob ewiges Glück wirklich erstrebenswert ist. Shusterman zeigt auf, dass ein Leben ohne negative Emotionen nicht zwangsläufig zu einer besseren Welt führt. Die Charaktere sind vielschichtig und ihre Konflikte nachvollziehbar. Allerdings fand ich die Handlung an einigen Stellen etwas langatmig, und die Vielzahl an Perspektiven erschwerte es mir, mich auf eine einzelne Figur einzulassen.

Insgesamt ist „All Better Now“ ein provokantes Buch, das zum Nachdenken anregt. Es stellt wichtige Fragen über Glück, Gesellschaft und die menschliche Natur. Wer bereit ist, sich auf diese komplexen Themen einzulassen, wird mit einer tiefgründigen Lektüre belohnt.


Über den Autor

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

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