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Veröffentlicht am 19.01.2026

Perfekte Illusion und dunkle Wahrheit - Pass auf wen du datest

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Meine Meinung

Nachdem Freida McFadden in relativ kurzer Zeit sehr viele Bücher geschrieben hat und diese auch hochgelobt wurden, war ich selbst neugierig und mein erstes Buch von ihr ist "Der Freund" ...

Meine Meinung

Nachdem Freida McFadden in relativ kurzer Zeit sehr viele Bücher geschrieben hat und diese auch hochgelobt wurden, war ich selbst neugierig und mein erstes Buch von ihr ist "Der Freund" geworden.

Das Buch hat mich gut unterhalten, aber nicht vollständig überzeugt. Die Grundidee funktioniert und besonders die kurzen Kapitel, die abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit geschildert werden und die Cliffhanger haben dafür gesorgt, dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin /gehört habe. Die unterschwellige Atmosphäre aus Misstrauen und Unsicherheit ist gut umgesetzt, und die Autorin versteht es, Zweifel zu säen und falsche Fährten zu legen.

Trotzdem blieb für mich ein gewisser Abstand zur Hauptfigur. Die Rückblenden sind spannend, aber teilweise vorhersehbar, und der große Twist am Ende hat mich nicht umgehauen.

Insgesamt ist "Der Freund" ein solider, leicht zu lesender Thriller mit guter Spannung. Wer schnelle Unterhaltung und psychologische Spielchen mag, wird auf seine Kosten kommen.

Die Sprecherstimmen (Yeşim Meisheit, Nicolás Artajo) sind sehr angenehm.

Über die Autorin

Mit ihrer Gabe für überraschende Twists und packende psychologische Spannung ist der US-amerikanischen Ärztin und Bestsellerautorin Freida McFadden in kürzester Zeit der internationale Durchbruch gelungen. Nach dem phänomenalen Erfolg von »Wenn sie wüsste« stürmte sie mit ihren darauf folgenden Thrillern gleich an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihre Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie und einer schwarzen Katze lebt Freida McFadden in einem jahrhundertealten Haus mit knarzenden Treppen und Blick auf das Meer. Quelle Penguin

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Trügerischer Frieden

Die Toten von nebenan
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Meine Meinung

Die Toten von nebenan von Olivia Monti liest sich schnell und ist klar als Spannungsroman angelegt. Die Ausgangsidee – das Verbrechen im direkten, scheinbar vertrauten Umfeld – hat für mich ...

Meine Meinung

Die Toten von nebenan von Olivia Monti liest sich schnell und ist klar als Spannungsroman angelegt. Die Ausgangsidee – das Verbrechen im direkten, scheinbar vertrauten Umfeld – hat für mich funktioniert, weil sie eine unangenehme Nähe erzeugt. Gerade diese Alltäglichkeit macht den Stoff zunächst interessant.

Während des Lesens hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Geschichte eher auf Tempo als auf Tiefe setzt. Die Spannung ist da, aber sie bleibt für mich auf einer recht gleichmäßigen Ebene. Figuren und Motive werden angerissen, ohne dass sie mich wirklich lange beschäftigt hätten. Ich war neugierig auf die Auflösung.

Am Ende bleibt für mich ein solides, kurzweiliges Buch, das unterhält, ohne lange nachzuwirken. Die Toten von nebenan hat mich nicht enttäuscht, aber auch nicht überrascht. Es ist ein Roman für zwischendurch, der schnell gelesen ist und danach wieder Platz für das nächste Buch macht.


Klappentext

Nach einem Fahrradunfall kehrt Frau Löffler nach Hause zurück – und findet ihr Viertel völlig verändert vor. Erst trifft sie auf längst verstorbene Nachbarn, dann steht auch noch ihre tote Großmutter in der Tür! Bald stellt sie fest: Sie selbst ist eine der Toten. Im Jenseits hausen die Toten – für die Lebenden unsichtbar – in ihren alten Häusern und führen ihre gewohnten Routinen fort. Doch der trügerische Frieden wird zum Höllenritt, als der charmante Herr Tober ins Viertel zieht und den Toten ein Paradies auf Erden verspricht, wenn sie die Lebenden aus dem Viertel vertreiben. Der Preis? Nur ein wenig Angst und Schrecken …


Über die Autorin

Natascha Olivia Kleinknecht, 1960 in Stuttgart geboren, studierte Rechtswissenschaft in München und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz zum Doktor der Rechte. Weitere Studien an der Kunsthochschule Accademia delle Arti del Disegno in Florenz folgten; die Aquarelle und Ölbilder der Künstlerin wurden bei Ausstellungen in Lausanne, Florenz und Stuttgart gezeigt. Seit 1994 ist sie freie Autorin und verfasst Romane und Sachbücher. Sie publizierte u.a. bei der Frankfurter Verlagsanstalt, S. Fischer und Edition Epoca. 1998 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Olivia Kleinknecht ist Mitglied des PEN-Zentrums, des A.d.S, des Syndikats e. V. und Associate Member der ESSWE. Sie lebt in Ludwigsburg und Zürich. Quelle LB


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Veröffentlicht am 13.01.2026

Tanzende Erinnerungen

Tanzende Spiegel
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Meine Meinung

Das Buch "Tanzende Spiegel" hat mich vor allem durch seine stille Intensität überrascht. Es entfaltet sich in feinen, psychologisch präzisen Bewegungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr ...

Meine Meinung

Das Buch "Tanzende Spiegel" hat mich vor allem durch seine stille Intensität überrascht. Es entfaltet sich in feinen, psychologisch präzisen Bewegungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr Byford die inneren Welten ihrer Figuren versteht und diese gekonnt darstellt, denn die Art, wie sie Konflikte, Scham, unausgesprochene Erwartungen und Verletzungen sichtbar macht, war berührend.

Die Verbindung zwischen persönlicher Geschichte und historischem Hintergrund fand ich gut umgesetzt. Die Rückblenden ins Nachkriegsdeutschland wirken glaubwürdig und zeigen, wie stark gesellschaftliche Zwänge Entscheidungen beeinflussen können, die ein ganzes Leben prägen. Gleichzeitig hat mich die spätere Mutter‑Tochter‑Ebene emotional abgeholt.

Die Sprache ist ruhig und klar.

Es ist ein Roman, der sich Zeit nimmt – und der mir gezeigt hat, wie viel Kraft in genau dieser stillen Langsamkeit liegen kann.
Über die Autorin

Annette Byford, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit vierzig Jahren in Großbritannien, wo sie als analytische Psychotherapeutin arbeitet. Sie hat mehrere Sachbücher zum Thema Familiendynamik veröffentlicht. Tanzende Spiegel ist ihr Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Mit Humor gegen den Festtagsstress

Weihnachtswahnsinn
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Meine Meinung

Alissa Levys "Weihnachtswahnsinn" ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt und sofort spürt, dass hier jemand mit einem liebevollen Augenzwinkern über eine Zeit schreibt, die viele von ...

Meine Meinung

Alissa Levys "Weihnachtswahnsinn" ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt und sofort spürt, dass hier jemand mit einem liebevollen Augenzwinkern über eine Zeit schreibt, die viele von uns gleichzeitig lieben und fürchten. Es ist so authentisch geschrieben und ich persönlich konnte mich in so vielen hineinfühlen. Die Vorweihnachtszeit ist für mich wie für viele andere auch ein Balanceakt zwischen Ruhe, Nähe, Liebe, Lichterketten, Kerzenschein und Überforderung (Einkaufen, Vorbereitungen, Kochen, etc). Levy schafft es genau dieses Spannungsfeld mit Humor, Empathie und ihren super schönen Illustrationen einzufangen.

Die Autorin zeigt chaotische Einkaufslisten, überambitionierte Deko‑Pläne, Familienrituale, die längst niemandem mehr Freude machen, und den inneren Druck, alles „perfekt“ zu gestalten. Das dient meiner Meinung nach auch toll zum Reflektieren.

Levys Stil ist warm, menschlich und voller Selbstironie. Jede Zeichnung wirkt wie ein kleiner Moment des Durchatmens. Man merkt, dass sie nicht nur eine begabte Illustratorin ist, sondern auch eine genaue Beobachterin menschlicher Eigenheiten. Die Bilder lockern nicht nur auf, sie transportieren eine Botschaft: Weihnachten darf unperfekt sein.

Ein Weckruf an alle -> weniger vergleichen, weniger planen, mehr akzeptieren, mehr genießen!

Für mich ist "Weihnachtswahnsinn" ein Buch, das man sowohl sich selbst als auch anderen schenken kann. Es ist leicht, humorvoll, ehrlich und gleichzeitig wohltuend.Man muss es auch nicht am Stück lesen, ich hab die ganze Weihnachtszeit gerne darin geblättert.


Über die Autorin

Alissa Levy ist freiberufliche Illustratorin in Dortmund. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste und illustriert für Bücher, Magazine und ihren eigenen Shop. Ihre pastellfarbenen Illustrationen zeigen oft weibliche Charaktere, Pflanzen und Tiere in humorvollen Situationen des Alltags. Weitere Informationen zur Künstlerin finden sich auf ihrer Webseite unter www.alissalevy.net.

Quelle: Verlag / vlb


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Veröffentlicht am 12.01.2026

Mord, Mystery und Weihnachten

Mörderische Weihnacht überall
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Meine Meinung

"Mörderische Weihnacht überall" war für mich die perfekte spannende Lektüre für Weihnachten. Ich mochte besonders die Idee, jeden Tag eine neue kurze Kriminalgeschichte zu lesen – also top ...

Meine Meinung

"Mörderische Weihnacht überall" war für mich die perfekte spannende Lektüre für Weihnachten. Ich mochte besonders die Idee, jeden Tag eine neue kurze Kriminalgeschichte zu lesen – also top für die Adventszeit. Jede Geschichte ist schnell gelesen, aber trotzdem spannend und überraschend.

Die Mischung aus weihnachtlicher Atmosphäre und Mordfällen hat für mich sehr gut funktioniert. Mal düster, mal ironisch, aber immer unterhaltsam.

Für mich ist das Buch eine gelungene, fesselnde und abwechslungsreiche Lektüre für die Weihnachtszeit. Ideal für zwischendurch – und für alle die Krimis und Weihanchten lieben!

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