Cover-Bild Der Butterberg
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 28.10.2025
  • ISBN: 9783365012536
Sven Weiss

Der Butterberg

Roman | Ein mitreißendes Debüt über Selbstakzeptanz, persönliche Entwicklung und den Mut, neu anzufangen | Ein Buch, das zeigt, dass jeder Schritt ein Anfang sein kann

Schwere Lasten – und der Mut, sie abzulegen

147 Kilo aber eigentlich kein echtes Problem … Das denkt Jan, bis er in eine Klinik für Adipositas kommt. Dort trifft er Franziska, die ihn dazu bringt, den Satz „Ich bin dick“ auszusprechen – der Beginn vieler Aha-Momente. Zwischen Gruppentherapien, skurrilen Übungen und emotionalen Rückschlägen lernt Jan, dass es nicht nur ums Abnehmen, sondern auch um Gefühle geht. Doch als er scheitert und aufgibt, helfen unerwartete Wendungen und die Unterstützung anderer, ihn zurück auf Kurs zu bringen.

Eine bewegende Geschichte über Selbstakzeptanz, persönliche Entwicklung und den Mut, neu anzufangen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2025

Von Innen nach Außen

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Auf einem kleinen Hügel steht die Klinik für Adipositaskranke. Von ihnen auch liebevoll Butterberg genannt. Dorthin verschlägt es Jan Rose mit seinem Übergewicht. Doch wenn er denkt hier geht es nur ums ...

Auf einem kleinen Hügel steht die Klinik für Adipositaskranke. Von ihnen auch liebevoll Butterberg genannt. Dorthin verschlägt es Jan Rose mit seinem Übergewicht. Doch wenn er denkt hier geht es nur ums Abnehmen, dann täuscht er sich. Hier muss er auch mal unangenehme Dinge tun, die ihn aus seiner Komfortzone reißen, wie über seine Gefühle reden, über sich selbst nachdenken, oder seine Beziehung zu anderen überdenken. Nach und nach geht es nicht nur seinen Pfunden an den Kragen, sondern auch seinen Glaubenssätzen. Und er findet viele Gleichgesinnte von und denen er lernt.
In seinem Roman nimmt uns Sven Weiss mit auf die Reise in eine Welt, in der es bei weitem um mehr geht als um das Körpergewicht. Wir treffen auf sehr verletzliche und sensible Menschen, deren Körperfülle nur das äußere Symptom für etwas viel tieferliegendes ist, dass stark mit den Gegebenheiten unserer Gesellschaft zu tun hat. In einer Welt in der Nahrung im Überfluss vorhanden ist, geht es nicht mehr nur ums Überleben, sondern Ernährung ist ein Lifestylethema geworden. So dient Nahrung als Genuss, Belohnung oder auch Trost. Der Protagonist macht in der Geschichte einen wichtigen Entwicklungsprozess durch und lernt sich selbst ganz neu kennen. Ich fand es sehr spannend ihm dabei zuzusehen und diesen Weg mit ihm zu gehen. Auch die Botschaft, dass es nicht um die Zahl auf der Waage geht, sondern um den gesunden Umgang mit seinen Gefühlen fand ich sehr gut rübergebracht. Durch den Protagonisten wird diese sonst oft leere Phrase mit Erkenntnis gefüllt. Ein wirklich sehr gelungener Roman, der durch seine Leichtigkeit die Schwere des Themas kompensiert. Sehr unterhaltsam zu lesen und dennoch mit Tiefgang.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Lasten und der Mut, sie abzulegen

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Jan wiegt 147 Kilo und glaubt lange, sein Gewicht eigentlich ganz gut im Griff zu haben. Erst der Aufenthalt in einer Adipositas-Klinik macht ihm klar, dass der Kampf gegen die Kilos nur ein Teil seines ...

Jan wiegt 147 Kilo und glaubt lange, sein Gewicht eigentlich ganz gut im Griff zu haben. Erst der Aufenthalt in einer Adipositas-Klinik macht ihm klar, dass der Kampf gegen die Kilos nur ein Teil seines Problems ist. Neben dem körperlichen Ballast bringt Jan vor allem eines mit: eine große Naivität. Doch genau diese Offenheit wird zu seiner Stärke.

In Gruppentherapien, Gesprächen und ungewöhnlichen Übungen saugt Jan die Geschichten seiner Mitpatient:innen wie ein Schwamm auf. Die oft düsteren Lebenswege der anderen, ebenso wie die klugen und unbequemen Impulse der Therapeut:innen, bringen ihn dazu, sein eigenes Selbstbild zu hinterfragen. Besonders die Begegnung mit Franziska hilft ihm, einen entscheidenden Satz auszusprechen und ehrlich zu sich selbst zu werden.

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Geschichte fühlt sich ehrlich und nahbar an, ohne zu beschönigen oder zu belehren. Besonders gefallen hat mir, wie offen Jan mit seinen Schwächen umgeht und wie realistisch sein Weg dargestellt wird –mit Rückschritten, Zweifeln und kleinen Fortschritten.

"Der Butterberg" ist eine bewegende Geschichte über Selbstakzeptanz, persönliche Entwicklung und den Mut, schwere Lasten abzulegen und bereit zu sein für den wichtigsten Schritt: eine echte Veränderung.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Berührend,ehrlich und humorvoll

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Meine Meinung

"Der Butterberg" hat mich mit seiner Mischung aus Humor, Ehrlichkeit und emotionaler Tiefe wirklich überrascht. Sven Weiss erzählt eine Geschichte, die gleichzeitig leichtfüßig und sehr ...

Meine Meinung

"Der Butterberg" hat mich mit seiner Mischung aus Humor, Ehrlichkeit und emotionaler Tiefe wirklich überrascht. Sven Weiss erzählt eine Geschichte, die gleichzeitig leichtfüßig und sehr menschlich ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Erfahrungen rund um Adipositas, Scham, Selbstzweifel und Veränderung beschrieben werden. Man merkt, dass hier echte Erlebnisse eingeflossen sind – das macht den Roman glaubwürdig und berührend.

Jan als Hauptfigur wirkt herrlich unperfekt selbstironisch, verletzlich, manchmal verloren, aber immer nachvollziehbar und menschlich. Viele Szenen haben mich zum Lachen gebracht, andere wiederum zum Nachdenken. Die Gruppentherapie‑Momente und die Begegnungen mit Franziska gehören für mich zu den stärksten Passagen, weil sie zeigen, wie schwer, aber auch wie befreiend Selbstakzeptanz sein kann.

Ein paar Längen gibt es, und manche Nebenfiguren bleiben etwas blass – deshalb keine fünf Sterne. Trotzdem ist "Der Butterberg" für mich ein schöner und warmherziger, humorvoller und ehrlicher Roman.


Klappentext

147 Kilo aber eigentlich kein echtes Problem … Das denkt Jan, bis er in eine Klinik für Adipositas kommt. Dort trifft er Franziska, die ihn dazu bringt, den Satz „Ich bin dick“ auszusprechen – der Beginn vieler Aha-Momente. Zwischen Gruppentherapien, skurrilen Übungen und emotionalen Rückschlägen lernt Jan, dass es nicht nur ums Abnehmen, sondern auch um Gefühle geht. Doch als er scheitert und aufgibt, helfen unerwartete Wendungen und die Unterstützung anderer, ihn zurück auf Kurs zu bringen.


Über den Autor

Sven Weiss ist Werbetexter und Journalist. Er hat für TV und Radio, Web-Portale und Blogs, Zeitungen und Broschüren geschrieben. Seine eigene Erfahrung in einer psychosomatischen Klinik ist die Grundlage für diesen Roman.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Kurzweiliger und gelungener Einblick

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Jan wiegt 147kg als er in der Klinik ankommt. Doch sich eingestehen, dass er adipös ist, konnte er bis zu diesem Moment noch nicht. Die nächsten sechs Wochen, während seines Aufenthalts, geht es allerdings ...

Jan wiegt 147kg als er in der Klinik ankommt. Doch sich eingestehen, dass er adipös ist, konnte er bis zu diesem Moment noch nicht. Die nächsten sechs Wochen, während seines Aufenthalts, geht es allerdings auch um diese Selbsterkenntnis.

Sven Weiss nimmt uns mit in den Klinikalltag seines Protagonisten und zeigt dabei mit viel Humor, Selbstironie und Leichtigkeit, wie die Realität der Betroffenen aussieht. Dabei wird schnell deutlich, dass Adipositas die unterschiedlichsten Gründe und Auslöser haben kann und dass gerade die psychologische Arbeit einen Großteil ausmacht. Auch Jan muss erst an den Punkt kommen, seine Schutzmauern abzubauen, um wirklich etwas verändern zu können.

„Essen machte mir keine Angst, im Gegenteil. Es war für mich da, ohne Fragen zu stellen. Ganz einfach. Ganz unkompliziert.“ S. 119

Der Autor verarbeitet hier seine eigenen Erfahrungen und erschafft so authentische, ehrliche Figuren, die ich gerne begleitet und kennengelernt habe. Die Geschichte ist leicht lesbar und unterhaltsam. Was ich dabei besonders mochte, ist, dass sie Verständnis schafft und aufklärt.
Etwas gestolpert bin ich dagegen über die teilweise abwertenden Aussagen den anderen Betroffenen gegenüber.

Falls Ihr also Lust auf einen lockeren Roman zu diesem Thema habt, der nicht zu herausfordernd oder tiefgehend ist, dann seid Ihr hier richtig.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Kein leichter Weg

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Schonungslos ehrlich, manchmal witzig und mal traurig regt dieses Buch zum Nachdenken an.
In 'Der Butterberg' erzählt der Autor Sven Weiss, angelehnt an seine eigenen Erfahrungen, von der Zeit in einer ...

Schonungslos ehrlich, manchmal witzig und mal traurig regt dieses Buch zum Nachdenken an.
In 'Der Butterberg' erzählt der Autor Sven Weiss, angelehnt an seine eigenen Erfahrungen, von der Zeit in einer Klinik für Adipositas.
Schonungslos ehrlich und ungeschönt wird hier über das Leben mit erheblich zu vielen Pfunden erzählt. Aber auf eine sehr angenehme Weise, und für mich fühlte es sich an, als würde mir ein Kumpel erzählen wie es dort war.
Wir erleben mit, wie die Hauptfigur Jan mit einer ziemlich hohen und stabilen Mauer um sich herum in der Klinik ankommt, und nach und nach bröckelt diese betont lustige und lockere Fassade.
Auch die anderen Figuren der Gruppe sind alles ganz eigene Typen und haben zusätzlich zum Gewicht noch ordentlich Ballast zu tragen.
Es ist eine schöne Gruppendynamik zu spüren.
Etwas gefehlt hat mir, mehr von dem Klinik Konzept zu erfahren und was es den Menschen schlussendlich gebracht hat.
Ich habe diesen Roman an einem Wochenende durchgelesen und der lockere, flockige Schreibstil hat mir eine gute Lesezeit beschert.
Ein Buch, das gute Einblicke in das Leben mit "zuviel auf den Rippen" gibt und Platz für Verständnis schafft. Auch Adipositas ist eine Krankheit.














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