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Veröffentlicht am 11.06.2026

Wenn die Jagd nach einem Ehemann außer Kontrolle gerät

Die Queen von Mayfair
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London, 1898: Während die feine Gesellschaft zwischen prachtvollen Ballsälen, Klatsch und gesellschaftlichen Erwartungen ihre ganz eigenen Spiele spielt, verfolgt Quinn Le Blanc einen ehrgeizigen Plan. ...

London, 1898: Während die feine Gesellschaft zwischen prachtvollen Ballsälen, Klatsch und gesellschaftlichen Erwartungen ihre ganz eigenen Spiele spielt, verfolgt Quinn Le Blanc einen ehrgeizigen Plan. Innerhalb von nur fünf Tagen will sie den begehrtesten Junggesellen Londons, den Duke of Kendal, für sich gewinnen – und damit auch den Weg in ein sorgenfreies Leben.

Doch Quinn ist weit mehr als nur eine weitere Debütantin auf dem Heiratsmarkt. Mit Charme, Witz und einem scharfen Verstand bewegt sie sich durch die glanzvolle Welt der Londoner Oberschicht. Dabei wird schnell klar, dass hinter den eleganten Fassaden jeder seine eigenen Geheimnisse verbirgt. Was als kalkuliertes Spiel beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem gefährlichen Netz aus Intrigen, Loyalitäten und Gefühlen, die sich nicht so leicht kontrollieren lassen.

Besonders gelungen ist an "Die Queen von Mayfair" die Atmosphäre des Romans. Alex Hay lässt das London des späten 19. Jahrhunderts mit seinen rauschenden Bällen, gesellschaftlichen Regeln und versteckten Machtspielen lebendig werden. Gleichzeitig sorgt Quinn als selbstbewusste und schlagfertige Protagonistin dafür, dass die Geschichte nie in Klischees versinkt.

Humor, Spannung und Romantik halten sich dabei angenehm die Waage. Zwar steht nicht die große Dramatik im Vordergrund, dafür überzeugt der Roman mit cleveren Dialogen, sympathischen Figuren und jeder Menge gesellschaftlichem Glanz.

Ein unterhaltsamer Gesellschaftsroman voller Charme, Intrigen und historischer Atmosphäre. Perfekt für alle, die historische Romane mit starken Heldinnen, Witz und einer Prise Romantik mögen.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Willkommen bei Riaru

Riaru
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„Riaru“ ist das erfolgreichste Unternehmen der Welt: ein riesiges Online-Multiplayer-Game, das seinen Nutzer:innen ermöglicht, in fremde Welten einzutauchen, sich selbst neu zu erfinden und sogar Geld ...

„Riaru“ ist das erfolgreichste Unternehmen der Welt: ein riesiges Online-Multiplayer-Game, das seinen Nutzer:innen ermöglicht, in fremde Welten einzutauchen, sich selbst neu zu erfinden und sogar Geld mit eigenen Ideen und Projekten zu verdienen. Das erklärte Ziel der Firma: die Welt für alle besser machen.
Für Mic klingt das nach genau der eigenen Zukunft. Nach einem Studium der Softwareentwicklung hofft sie auf den großen Karrieresprung doch mit einem Abschluss aus einer kleinen argentinischen Stadt scheint dieser Traum eigentlich unerreichbar.
Dann wird plötzlich Tuuli, die Gründerin von Riaru, auf sie aufmerksam und holt sie nach Berlin ins Headquarter des Unternehmens. Für Mic beginnt scheinbar ein neues Leben. Doch je tiefer sie in die Welt von Riaru eintaucht, desto mehr beginnt die perfekte Fassade zu bröckeln.

„Riaru“ verbindet spannende Cyber- und Tech-Themen mit einer Geschichte, die sich teilweise beängstigend realistisch anfühlt. Besonders interessant fand ich die Einblicke in die Strukturen großer Tech-Unternehmen und den Umgang mit Daten, Algorithmen und digitaler Kontrolle.
Man merkt beim Lesen deutlich, dass der Autor selbst aus der Tech-Welt kommt. Viele Abläufe und Hintergründe wirken dadurch authentisch und durchdacht, ohne komplett unverständlich zu werden.
Gleichzeitig wirft das Buch spannende Fragen auf: Wie viel Vertrauen geben wir großen Plattformen? Wann wird aus Innovation Kontrolle? Und wie weit dürfen Unternehmen gehen, wenn sie behaupten, die Welt verbessern zu wollen?

Hier haben wir einen spannenden und aktuellen Cyber-Roman mit vielen realistischen Tech-Einblicken und einer spannenden Atmosphäre. Die Gschichte kann besonders interessant für alle sein, die Stories über Digitalisierung, KI und Machtstrukturen mögen.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Vielschichige Spannungsfelder

Pipeline
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Mit "Pipeline" stellt Lucas Fassnacht einen neuen Thriller vor, der erschreckend realistisch wirkt, gerade weil die Themen darin gar nicht mehr so weit weg erscheinen.

Die Rhône führt immer weniger Wasser ...

Mit "Pipeline" stellt Lucas Fassnacht einen neuen Thriller vor, der erschreckend realistisch wirkt, gerade weil die Themen darin gar nicht mehr so weit weg erscheinen.

Die Rhône führt immer weniger Wasser und mehrere Atomkraftwerke in Südfrankreich geraten dadurch an ihre Grenzen, weil die Kühlung nicht mehr ausreichend gesichert ist. Die Lösung soll eine gigantische Pipeline sein, die Wasser vom Mittelmeer ins Landesinnere transportiert.

Doch das Projekt sorgt für massive Konflikte: Umweltorganisationen, Bauernverbände und die lokale Politik stellen sich dagegen. Als eine Pumpstation in Flammen aufgeht, wird die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma nach Avignon geschickt, um die Öffentlichkeit zu beruhigen.
Doch schnell merkt sie, dass hinter dem Projekt weit mehr steckt als politische Spannungen und Proteste. Als sie bedroht wird, beginnt sie selbst nachzuforschen und gerät dabei immer tiefer in ein Netz aus Machtspielchen, wirtschaftlichen Interessen und gefährlichen Geheimnissen.

„Pipeline“ ist kein klassischer Action-Thriller, sondern lebt vor allem von seiner beklemmenden Atmosphäre und dem Gedanken, wie realistisch dieses Szenario eigentlich wirkt. Themen wie Klimawandel, Wasserknappheit, Energieversorgung und wirtschaftliche Macht greifen hier erschreckend glaubwürdig ineinander.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch viele verschiedene Interessen und Perspektiven zeigt, ohne alles nur schwarz-weiß darzustellen. Dadurch wirkt die Geschichte sehr nah an der Realität.

Fassnachts Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man trotz der komplexeren politischen und gesellschaftlichen Themen gut durch die Geschichte kommt.

Für mich war es ein sehr spannender Thriller, der vor allem durch seine Aktualität überzeugt. Es ist allerdings kein Buch für schnelle Action, sondern eher für alle, die realistische Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz mögen.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Zwischen Visaproblemen und Midlife Crisis

Cleopatra und Frankenstein
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Hier haben wir trotz des Titels keinen Historienroman, sondern einen zeitgenössischen Roman über Ehe, Liebe, psychische Gesundheit, Identität und toxische Dynamiken im modernen New York.

Die 24-jährige ...

Hier haben wir trotz des Titels keinen Historienroman, sondern einen zeitgenössischen Roman über Ehe, Liebe, psychische Gesundheit, Identität und toxische Dynamiken im modernen New York.

Die 24-jährige britische Kunststudentin Cleo lebt in New York und versucht, sich irgendwie über Wasser zu halten. Zwischen Visaproblemen, Geldsorgen und Orientierungslosigkeit lernt sie den deutlich älteren und wohlhabenden Frank kennen. Die beiden verlieben sich schnell – und heiraten impulsiv.
Doch was zunächst wie eine glamouröse Liebesgeschichte wirkt, bekommt schnell Risse. Beide bringen eigene Unsicherheiten, Probleme und Erwartungen mit in die Beziehung. Gleichzeitig begleitet das Buch auch die Menschen in ihrem Umfeld und erzählt von Freundschaft, Einsamkeit, Sucht, psychischer Gesundheit und dem Wunsch, irgendwo anzukommen.

Dieses Buch lebt weniger von großer Handlung, sondern viel mehr von seinen Figuren und ihren Beziehungen zueinander. Niemand ist perfekt, viele Entscheidungen sind chaotisch oder schmerzhaft und genau das wirkt unglaublich menschlich.
Besonders gut gefallen hat mir, dass alle wichtigen Charaktere in den einzelnen Kapiteln eine eigene Stimme und Perspektive bekommen. Dadurch wirken die Figuren noch greifbarer, vielschichtiger und man versteht ihre Gedanken, Entscheidungen und Verletzlichkeiten deutlich besser.
Außerdem mochte ich das New-York-Setting, das der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre gibt. Dazu kommt ein moderner, kluger Schreibstil, der sich sehr angenehm lesen lässt.

Man muss sich aber darauf einlassen, dass die Figuren teilweise anstrengend sind und das Buch eher beobachtet als bewertet. Für mich macht genau das einen großen Teil des Reizes aus.

Ein intensiver, moderner Roman über Liebe, Selbstsuche und die Frage, ob zwei Menschen sich wirklich retten können. Nicht immer leicht aber definitiv spannend und besonders.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Cozy Crime trifft Romance

Blut Aussee
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Marie Haslinger freut sich auf eine romantische Vorweihnachtszeit mit Andi in Bad Aussee. Doch die Idylle hält nicht lange: Gleich zu Beginn wird ein Mann erstochen – und Andi ist sofort mitten in den ...

Marie Haslinger freut sich auf eine romantische Vorweihnachtszeit mit Andi in Bad Aussee. Doch die Idylle hält nicht lange: Gleich zu Beginn wird ein Mann erstochen – und Andi ist sofort mitten in den Ermittlungen.
Als wenig später eine zweite Leiche auftaucht, eskaliert die Situation. Während Andi kaum noch Zeit für sie hat, bleibt Marie frustriert zurück. Da kommt der charmante Simon gerade recht, um sie abzulenken – sehr zum Missfallen von Andi.
Zwischen Eifersucht, Gefühlen und Mordermittlungen steht Marie plötzlich nicht nur vor der Frage, wer der Täter ist, sondern auch, was sie eigentlich will.

„Blut Aussee“ verbindet Cozy Crime mit einer Prise Romance und lebt vor allem von seinem winterlichen Setting im Salzkammergut, das richtig Lust auf verschneite Tage macht.
Die Mischung aus Mordfall, Beziehungsthema und leichtem Humor macht das Buch angenehm zu lesen. Gleichzeitig steht nicht nur die Aufklärung im Fokus, sondern auch Maries Gefühlswelt, was der Geschichte eine persönliche Note gibt.
Perfekt für alle, die es spannend, aber nicht zu düster mögen und Lust auf eine Geschichte mit Wohlfühl-Vibe trotz Krimi haben.

Ein unterhaltsamer Mix auf 209 Seiten aus Spannung und Gefühl, also ideal für gemütliche Lesestunden bei schlechtem Wetter.

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