Cover-Bild Die geheime Gesellschaft
(11)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.12.2024
  • ISBN: 9783365008478
Sarah Penner

Die geheime Gesellschaft

Roman | Von der New York Times Bestsellerautorin von »Die versteckte Apotheke« | Für Fans von Emilia Hart »Die Unbändigen« | Hexen und Spiritualität im viktorianischen London

Zwei mutige Frauen auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

1873: In einem verlassenen Château außerhalb von Paris lebt die Wahrsagerin Vaudeline D’Allaire. Sie ist weithin bekannt für ihr Talent für Séancen, und ihre Dienste werden gleichermaßen von Verwandten wie von Gesetzeshütern in Anspruch genommen – um Kontakt zu Toten aufzunehmen und deren Mörder zu finden. Eines Tages wird sie nach London gerufen, um einen besonders brutalen Mord aufzuklären, doch gemeinsam mit ihrer Assistentin Lenna findet sie sich schnell in einem Netz aus Lügen und Intrigen wieder. Die ausschließlich aus Männern bestehende »Séance Society« ist nicht, wer sie zu sein vorgibt – und nicht nur Vaudeline ist in der größten Gefahr ihres Lebens …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2025

Mystischer Lesespaß

0

„Die verstecke Apotheke“ von Sarah Penner war ein kleines Lesehighlight für mich. Mit „Geheime Gesellschaft“ habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Ob auch dieses Buch mir gefallen hat, verrate ...

„Die verstecke Apotheke“ von Sarah Penner war ein kleines Lesehighlight für mich. Mit „Geheime Gesellschaft“ habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Ob auch dieses Buch mir gefallen hat, verrate ich dir heute!

Wir befinden uns im Jahr 1873, irgendwo in einem Chateau in Frankreich. Wahrsagerin Vaudeline D´Allaire lebt somit in der viktorianischen Ära. Vaudeline hat sich einen Namen mit Séancen gemacht, also mit Sessionen, in denen sie Kontakt zu Geistern aufnehmen kann. Dies Gabe machen sich nicht nur Verwandte zum Vorteil, sondern auch Strafermittler. Sie muss regelmäßig Seáncen durchführen, um mit Toten zu reden und um deren Mörder ausfindig zu machen. So auch an einem ganz speziellen Tag. Sie soll sich um die Ermittlung des Täters in einem ganz extrem brutalen Fall kümmern. Doch sie ahnen nicht,was auf sie wartet. Es geht um Lügen, jede Menge falsche Spiele und Intrigen. Doch wer steckt hinter allem? Die Séance Society? Sie erscheint Vaudeline und ihrer Assistentin Lenna immer verdächtiger und obskurer… und dann geraten die beiden Frauen in höchste Gefahr…

Ich liebe mystische Einflüsse in Romanen und „Die geheime Gesellschaft“ hat mich von der ersten Seite angepackt. Ich liebe das ganze Setting rund um die Wahrsagerin Vaudeline und ihre Kontakte zu den Verstorbenen.

Das Buch ist absolut mitreissend und sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist dynamisch und bildstark, aber trotzdem sehr gut lesbar. Ich mag die mystische, finstere Atmosphäre, die wirklich gut ausgearbeiteten Protagonisten.

„Die geheime Gesellschaft“ sorgt dafür, dass ich in einen absoluten Lesesog gezogen worden bin. Mich faszinieren die Séancen, auch wenn ich nicht an übernatürliche Dinge glaube. Mir gefällt der Gedanke, über ein Medium wie Vaudeline Kontakt zu verstorbenen Menschen aufnehmen zu können. Natürlich ist das nur Utopie…
Ich fand die Zusammenhänge, die sich nach und nach erschlossen haben, sehr spannend und ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Ein Highlight!





  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2024

Mystisch

0

Lenna versucht alles um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären. Sie geht sogar soweit, das sie von London aus nach Paris zieht, um sich von Vaudeline D’Allaire als Medium ausbilden zu lassen. Dabei entwickelt ...

Lenna versucht alles um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären. Sie geht sogar soweit, das sie von London aus nach Paris zieht, um sich von Vaudeline D’Allaire als Medium ausbilden zu lassen. Dabei entwickelt sie nicht nur eine äußerste Begabung für Séancen, sondern es entwickeln sich auch Gefühle für ihre Lehrerin Vaudeline. Was aber zur damaligen Zeit, 1873, nicht sehr schicklich war.
Zusammen beginnen die Frauen nicht nur einen, sondern sogar gleich zwei Mordfälle aufzuklären.
Die Geschichte ist genial aufgebaut und sehr gut recherchiert. Man hat beim hören direkt das Gefühl eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen und zusammen mit Lenna Geister zu beschwören.
Das Hörbuch wurde abwechselnd auf Lennas und Mr. Morley gesprochen, dadurch konnte man sich sehr gut in beide hineinversetzen. Die beiden Sprecher haben für mich perfekt zur Geschichte gepasst und konnten die vorgelesen Emotionen sehr gut rüberbringen. Besonders die Séancen hatten dadurch den passenden Gänsehaut Effekt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, es war spannend, es gab Rätsel zu lösen, eine kleine Liebesgeschichte und ein gelungenes Ende. Von mir eine klare Hörempfehlung, für diese tolle Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

Fesselnd

0

Ich habe bereits "Die versteckte Apotheke" von Sarah Penner gelesen. Ein Roman, der mich sehr angesprochen hat. Deswegen war ich nun auch gespannt und hatte eine gewisse Erwartungshaltung an "Die geheime ...

Ich habe bereits "Die versteckte Apotheke" von Sarah Penner gelesen. Ein Roman, der mich sehr angesprochen hat. Deswegen war ich nun auch gespannt und hatte eine gewisse Erwartungshaltung an "Die geheime Gesellschaft". Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Es geht gleich atmosphärisch spannend los mit einer Seance, in der der Geist eines Mordopfers beschworen werden soll. Fast denkt man, man sitze zwischen den anderen Anwesenden, so düster und treffend hat die Autorin das Ganze beschrieben. Die weiteren Geschehnisse und Verwicklungen nahmen mich dann ebenfalls für sich ein. Die beiden starken Protagonistinnen haben mich für sich begeistert. Zugegebenermaßen hat "Die geheime Gesellschaft" dabei einige Längen, die ich bei "Die versteckte Apotheke" nicht bemerkt habe.
Trotzdem konnte mich die Geschichte mich ganz von sich überzeugen und ich werde auch in der Zukunft gerne zu Büchern von Sarah Penner greifen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2024

Interessante Mischung aus historischem Krimi und Mystik

0

Meine Meinung zum Buch:
Mit ihrem zweiten Buch ist der Autorin Sarah Penner eine super mitreißende Mischung aus historischem Kriminalroman, fast schon schauriger Mystik und einer Prise Queerness gelungen. ...

Meine Meinung zum Buch:
Mit ihrem zweiten Buch ist der Autorin Sarah Penner eine super mitreißende Mischung aus historischem Kriminalroman, fast schon schauriger Mystik und einer Prise Queerness gelungen. Durch ihren bildlichen Schreibstil konnte ich die Handlung regelrecht wie einen Film vor meinen Augen sehen und besonders die beiden starken Protagonistinnen konnten mich wirklich von sich begeistern.
Auch spannend war "Die geheime Gesellschaft" allemal durch die gefährliche Suche nach der Wahrheit und all die Geheimnisse, die sich zwischen den Buchseiten versteckt hatten. Was außerdem wirklich einfach perfekt für die Handlung ausgewählt wurde, war das Setting im London des späten 19. Jahrhunderts. Durch seine düstere Atmosphäre passte es einfach wie die Faust aufs Auge zu den Séancen und beides zusammen hat mir in regelmäßigen Abständen eine ziemliche Gänsehaut über den ganzen Körper gejagt so viel kann ich sagen. Es blieb wirklich die ganze Zeit über spannend durch die verschiedenen Twists, nur die Auflösung am Ende habe ich tatsächlich schon vorher gesehen.
Insgesamt gesehen fand ich das Buch wirklich rund und gut und würde wirklich gerne mehr in die Richtung lesen ehrlich gesagt. Ich kann es allen weiterempfehlen, die auf der Suche nach einem besonderen historisch angehauchten Buch sind, was sie von vorne bis hinten fesseln wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2024

Bereit für Séancen im viktorianischen Zeitalter? 🕯️

0

1873: Ein Medium nutzt ihre Gabe, um ungeklärte Mordfälle zu lösen, während die Séance Society Frauen von ihren Erkenntnissen ausschließt und den exklusiven Status zu erhalten versucht – bis einer aus ...

1873: Ein Medium nutzt ihre Gabe, um ungeklärte Mordfälle zu lösen, während die Séance Society Frauen von ihren Erkenntnissen ausschließt und den exklusiven Status zu erhalten versucht – bis einer aus den eigenen Reihen stirbt...

Mich haben letztendlich vor allem zwei Aspekte bewegt: Zum einen, dass Lenna aus Liebe zu ihrer verstorbenen Schwester unbedingt an die spirituellen und okkulten Praktiken glauben möchte – und sich sogar ausbilden lässt! –, gleichzeitig aber ohne Beweise an deren Echtheit zweifelt, und zum anderen wie Trauer und Konventionen ein zentrales Bindeglied der Geschichte werden.

Atmosphärisch hat mir die Geschichte gut gefallen, wobei es für mich noch etwas unheilvoller hätte sein können. Dafür waren die breite Menge an (zum Teil auch widersprüchlichen) Gefühlen, die die beteiligten Personen mit in die Séancen bringen, für mich sehr greifbar. Außerdem war der weibliche Zusammenhalt erfrischend.

Es gab leider einen Charakter, der einfach eine maximal unangenehme Person ist – wie einige Leute in den Kommentarspalten bei Facebook – und bei dem ich grundsätzlich die schlimmsten Handlungen erwartet habe. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Entwicklung etwas subtiler gewesen wäre.

Trotz der düsteren Themen finden auch zarte Gefühle ihren Weg in die Geschichte. Ohne Machtgefälle hätte mir diese Entwicklung besser gefallen, schön fand ich‘s trotzdem.

Insgesamt ist „Die geheime Gesellschaft“ ein leichtgängiger Genre-Mix für einen gemütlichen Sonntag auf dem Sofa. Ich war bis zum Ende gespannt, ob und wie die Autorin die Frage nach Geistern lösen wird: Alles nur Trugbilder oder gibt es doch Dinge, die unerklärlich bleiben?

Am Ende des Buches findet sich zudem ein kleiner Exkurs zu viktorianischen Trauerbräuchen. Eine Kleinigkeit ganz nach meinem Geschmack.

Die Übersetzung stammt von Julia Walther, die auch „Die Unbändigen“ (ebenfalls empfehlenswert) übersetzt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere