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Veröffentlicht am 18.08.2025

Wenn Vergangenheit und Zukunft sich kreuzen

Die erste Bahn
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Meine Meinung

"Dies ist die erste Morgenstunde des 14. Novembers 2004. Und für jenen jungen Mann, der die letzten Stufen mit einem Sprung nimmt und zu einem Sprint ansetzt, wird diese Nacht für den ...

Meine Meinung

"Dies ist die erste Morgenstunde des 14. Novembers 2004. Und für jenen jungen Mann, der die letzten Stufen mit einem Sprung nimmt und zu einem Sprint ansetzt, wird diese Nacht für den Rest seines Lebens Gegenwart bleiben." (ZITAT)


"Die erste Bahn" hat mich sofort mit seiner bedrückenden Atmosphäre gepackt. Die menschenleere U-Bahn-Station mitten in der Nacht ist mehr als nur Schauplatz, sie wird zum Spiegel der Figuren. Kai Trollmann ist ein Charakter, der mich gleichzeitig abgestoßen und fasziniert hat. Sein Zynismus, sein Alkoholrausch, seine Wut – all das wirkt schonungslos echt und macht ihn greifbar, auch wenn er oft unsympathisch bleibt.

Die Begegnung mit Helen ist der Moment, in dem die Geschichte ihre eigentliche Kraft entfaltet. Aus einem banalen Warten wird ein psychologisches Ringen, das immer intensiver und unheimlicher wird. Veith schreibt direkt, roh und ohne Schnörkel, manchmal anstrengend, aber gerade dadurch glaubwürdig.

Am Ende hatte ich das Gefühl, eine einzige Nacht miterlebt zu haben, die alles verändert. Keine leichte Lektüre, aber eine, die hängenbleibt.


„„Die Chronologie ändert sich nicht gravierend. Und das Ergebnis gleicht sich an“, korrigiert Helen. „Es heißt, die Vergangenheit verhalte sich wie
eine zähflüssige Masse: Nimmt man einen Löffelvoll der Substanz heraus, so glättet sich die Stelle wieder von allein. Nach einem Eingriff rückt immer jemand oder irgendein anderes Ereignis in die Lücke. Danach ist das Geschehene nicht mehr genau so, wie es war; es fehlt schließlich etwas. Aber es ist wieder, na ja, eben chrono-logisch.““ (ZITAT)



Klappentext

Kai Trollmann verpasst die letzte U-Bahn. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als auf die erste Bahn des nächsten Morgens zu warten. Er bekommt Gesellschaft von Helen, einer älteren Frau.
„Ich bin deine Tochter. Ich komme aus der Zukunft. Und ich werde dich erschießen.“
Durch eine fatale Wendung werden sie gezwungen, die Zeit bis zur Ankunft der Bahn gemeinsam zu verbringen: Kai und seine mögliche Zukunft. Helen und das vergangene Leben mit ihrem Vater. Und eine Gegenwart, die alles verändern könnte.


Über den Autor

Markus Veith, am 5. März 1972 in Dortmund geboren, arbeitet seit 1997 als freischaffender Schauspieler und Autor.
Als Autor hält er regelmäßig Lesungen, produzierte Hörbücher und Hörspiele und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen geehrt. Seine Texte umfassen viele Genres, sowohl inhaltlich als auch stilistisch.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Augen, die nicht loslassen

Das Beste sind die Augen
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Meine Meinung

Für mich war dieses Buch eine Erfahrung, die mich gleichzeitig abgestoßen und fasziniert hat. Vielleicht ist das Buch auch nichts für schwache Nerven.Der Gedanke an Augen zieht sich wie ...

Meine Meinung

Für mich war dieses Buch eine Erfahrung, die mich gleichzeitig abgestoßen und fasziniert hat. Vielleicht ist das Buch auch nichts für schwache Nerven.Der Gedanke an Augen zieht sich wie ein Faden durch die Handlung. Was zuerst alltäglich und fast harmlos wirkt, wird nach und nach zu einer Obsession, die erschreckend konsequent durchgespielt wird.

Besonders beeindruckt hat mich, wie viele gesellschaftliche Themen in die Geschichte eingeflochten sind. Für mich geht es nicht nur um Körperhorror, sondern auch darum, wie eine Frau permanent in Rollen gepresst wird, wie rassistische Zuschreibungen wirken, wie Abhängigkeiten entstehen und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen. Diese Ebenen wirken für mich nicht aufgesetzt, sondern treiben die Spannung an. Gerade das macht den Schrecken so greifbar, weil er nicht nur aus dem Unheimlichen kommt, sondern aus dem, was im Alltag schon da ist.Stark fand ich die Sprache. Sie wirkt auf den ersten Blick nüchtern, fast beiläufig, aber gerade dadurch entwickeln die Sätze eine Wucht. In den ruhigen Passagen bauen sich kleine Wiederholungen auf, die sich zu einem Unbehagen verdichten. Und wenn dann Gewalt geschildert wird, kommt sie umso härter an. Für mich war es genau diese Mischung aus psychologischem Druck und eruptiven Momenten, die das Buch intensiv gemacht hat. Es gibt Szenen, die wirklich brutal sind, aber sie stehen nie für sich allein, sondern hängen eng mit der inneren Logik der Figur zusammen. Die Sprecherstimme war angenehm und passend.


Klappentext

Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?


Über die Autorin

Monika Kim ist eine koreanische Amerikanerin der zweiten Generation, die in Los Angeles' Koreatown lebt. Das Essen von Fischaugen und anderen koreanischen Aberglauben hat sie von ihrer Mutter gelernt, die 1985 aus Seoul nach Kalifornien eingewandert ist. »The Eyes are the best Part« ist ihr Debütroman.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Drei Leben zwischen Meer, Verlust und Neubeginn

Die Hummerfrauen
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Meine Meinung

Ich habe „Die Hummerfrauen“ als stillen, aber berührenden Roman erlebt, der drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen zusammenführt.

Ann, Julie und Mina treffen in einem Hummerfischerdorf ...

Meine Meinung

Ich habe „Die Hummerfrauen“ als stillen, aber berührenden Roman erlebt, der drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen zusammenführt.

Ann, Julie und Mina treffen in einem Hummerfischerdorf an der Küste von Maine aufeinander.

Was mich sofort gepackt hat, war die dichte Verbindung von Ort und Handlung. Die Hummerfischerei ist hier nicht nur Kulisse, sondern spiegelt die Kämpfe und Entwicklungen der Figuren.

Ann, die älteste, lebt zurückgezogen, hält aber in ihrer Küche einen blauen Hummer und öffnet sich nur langsam.

Julie kämpft sich nach einem schweren Unfall ins Leben zurück und ringt um Selbstvertrauen.

Mina sucht nach einem traumatischen Verlust einen neuen Halt.

Ihre Begegnungen entstehen ohne Pathos und doch mit spürbarer Wärme.

Die Sprache ist klar und gleichzeitig bildhaft, die Erzählweise wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und entfaltet so nach und nach das, was die drei verbindet. Für mich liegt die Stärke des Romans in der ruhigen Intensität und in der Art, wie er Themen wie Trauer, Freundschaft und Neubeginn behandelt.

Das Tempo ist gemächlich, manche Nebenfiguren bleiben im Hintergrund, doch gerade diese Zurückhaltung macht den Reiz aus. Mein Fazit: ein atmosphärischer und tiefgründiger Roman, der nicht laut auftritt, sondern lange nachwirkt.

Wer sich auf die leisen Töne einlassen kann, wird hier viel finden.

Klappentext

Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Mina jedes Jahr auf einer kleinen Insel in Maine, gemeinsam mit ihren Eltern und dem großen Bruder. Auf Eagle Island fühlte sich das Leben frei und leicht an: Mina streifte mit dem Fischerjungen Sam durch die Kiefernwälder, sammelte Muscheln und Vogelfedern, während die Erwachsenen die Tage am Strand und auf Gartenpartys vorbeiziehen ließen. Doch ein schicksalhafter Sommertag veränderte alles, die Wege von Mina und Sam trennten sich.

Nun, fast zwanzig Jahre später, ist Minas Familie durch den plötzlichen Tod des Bruders zerbrochen. Sie hat allen Halt verloren, auch sich selbst ist sie fremd geworden. Und sie weiß: Ihre Suche nach sich selbst muss an jenem Ort beginnen, an dem sie zum letzten Mal glücklich war. In Maine, so hofft sie, wird sie endlich herausfinden, warum die Familie die Insel nach diesem Sommer für immer verließ und nie wieder zurückkehrte.

Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin allein in einem großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen.

Mit Ann und Julie fährt Mina hinaus aufs Meer, von ihnen erfährt sie Wärme und ein noch nie gekanntes Gefühl von Zugehörigkeit. Dann begegnet sie jedoch Sam wieder. Die tiefe Verbindung aus Kindheitstagen ist vom ersten Moment an wieder spürbar: Mina und Sam verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Aber auch Sam kämpft mit seiner Vergangenheit, denn auch seine Familie war nach jenem schicksalhaften Sommer nicht mehr die, die sie einmal war.


Über die Autorin

Beatrix Gerstberger, geboren 1964, ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den SPIEGEL-Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen vor 20 Jahren, als sie für sechs Monate in einem Hummerfischerdorf in Maine lebte. Viele Jahre später kehrte sie an diesen Ort zurück, fuhr mit Hummerfischerinnen hinaus aufs Meer und sprach mit ihnen über das Leben, über Verluste, Trauer und das Weitermachen. Daraus entstand die Idee für diesen Roman. Beatrix Gerstberger lebt in Hamburg.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Ein Neuanfang in Dänemark

Hier wohnt dein Glück
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Meine Meinung und Inhalt

Ich habe Hier wohnt dein Glück als ruhigen Roman über Neuanfang und Zugehörigkeit gelesen und fühlte mich schnell in Julianes Kopf und in das kleine Ebeltoft versetzt. Für mich ...

Meine Meinung und Inhalt

Ich habe Hier wohnt dein Glück als ruhigen Roman über Neuanfang und Zugehörigkeit gelesen und fühlte mich schnell in Julianes Kopf und in das kleine Ebeltoft versetzt. Für mich trägt die Freundschaft zu Lotte das Buch, weil sie Juliane ermutigt, eigene Wünsche ernst zu nehmen und im Ladenalltag Schritt für Schritt mutiger zu werden. Die Liebesfäden bleiben dabei leise und glaubwürdig, auch weil es für Juliane nicht nur um Herzklopfen geht, sondern um Entscheidungen zwischen alten Sicherheiten und neuen Möglichkeiten. Der Ton ist leicht, dialognah und oft gemütlich. Vorhersehbare Stationen gibt es, trotzdem blieb ich gern in dieser Welt und legte das Buch mit dem Gefühl beiseite, einer Frau beim Aufräumen ihres Lebens zugesehen zu haben.

​Fazit - tolles Wohlfühlbuch, bin gespannt auf Band 2 :)

Klappentext

Die dreißigjährige Juliane glaubt, in ihrer wunderschönen Wohnung im malerischen Stadtteil Herrenhausen mit ihrem Lebensgefährten Alexander das perfekte Leben zu führen. Doch als Alex plötzlich verkündet, aus beruflichen Gründen für ein Jahr nach New York zu gehen, wird ihre einst so sichere Welt erschüttert. Zwischen Enttäuschung und Ärger findet sich Juliane in einem emotionalen Dilemma wieder - sie kann ihn nicht begleiten und steht plötzlich vor der grundsätzlichen Frage, was sie wirklich will.


Über die Autorin

Antje Szillat begann bereits mit acht Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Doch zunächst schlug sie ganz andere berufliche Wege ein und begann erst nach der Geburt ihres ersten Sohnes damit, ihren Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Beim Schreiben liebt sie es vielseitig und schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen, ist sich aber ganz sicher, ihr Genre gefunden zu haben. Antje Szillat ist verheiratet und hat mit ihrem Mann vier Kinder. Zu der lustigen "kleinen" Großfamilie gehören Pferde, Hunde, Kaninchen, Goldfische und natürlich viele, viele Bücher. Sie lebt und arbeitet vor den Toren ihrer Lieblingsstadt Hannover. Auf ihrer Webside: www.antjeszillat.de erfährt man mehr über sie und ihre Bücher.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Liebe neu denken

Entromantisiert euch!
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Meine Meinung und Inhalt

Auffallendes Cover und klarer Titel -> Frasl stellt die romantische Liebe nicht als Herzstück des Lebens dar, sondern als ein kulturelles Konstrukt, das Frauen strukturell benachteiligt ...

Meine Meinung und Inhalt

Auffallendes Cover und klarer Titel -> Frasl stellt die romantische Liebe nicht als Herzstück des Lebens dar, sondern als ein kulturelles Konstrukt, das Frauen strukturell benachteiligt und bringt mich damit dazu, meine eigenen Erfahrungen schärfer zu reflektieren. Ihre Analyse fühlte sich an wie ein Spiegel, der mich nicht schonte, aber Hand bietend zur Klarheit führte (zumindest bei einigen Bereichen).

Mich hat besonders beeindruckt, wie das Ideal der romantischen Partnerschaft auf Kosten anderer, oft stabilerer Bindungen überhöht wird. Ich fand mich darin wieder, wie leicht enge Freundschaften zugunsten einer Beziehung ins Hintertreffen geraten können und wie bereichernd es ist, wenn das anders irgendwie gedacht wird. Das hat mir persönlich neue Perspektiven eröffnet. Zugleich bleibt das Buch unbequem, weil es tradierten Sehnsüchten und Hoffnungen den Boden entzieht. Aber gerade das macht es so "stark".

Für mich ist „Entromantisiert euch!“ weniger ein Abschied als ein Einladung: sichtbar für alternative Formen des Zusammenhalts zu werden. Die Botschaft hallt nach – klar, feministisch und nachdenklich stimmend.


Klappentext

Das Märchen von der großen Liebe
Kaum etwas wird mehr romantisiert als romantische Liebe …
Die Liebe – sie wird seit Jahrhunderten leidenschaftlich in Liedern besungen, in der Literatur wird ihr gelobhudelt, und in Filmen wird sie selbst in ihren toxischsten Ausformungen glorifiziert. Wir haben die romantische Liebe trotz ihrer Volatilität und meist relativ kurzen Dauer zu einem zentralen gesellschaftlichen Organisationsmodell gemacht. Romantische Liebe ist das, was uns pausenlos und von klein auf als unerlässlicher Bestandteil von Lebensglück und Erfüllung ins Hirn gehämmert wird. Dabei ist ihre Realität alles andere als romantisch – und das vor allem für Frauen.
… kaum etwas hat diese Romantisierung weniger verdient!
Heteroromantische Beziehungen bilden den Rahmen dafür, dass Frauen zwei Drittel der unbezahlten Arbeit übernehmen, weniger verdienen und in Abhängigkeiten rutschen. Unverheiratete Frauen ohne Kinder sind dagegen die glücklichste und gesündeste Bevölkerungsgruppe. Sie haben eine höhere Lebenserwartung als verheiratete, während verheiratete Männer länger leben als unverheiratete. Romantische Beziehungen mit Männern schaden Frauen: gesundheitlich, emotional und wirtschaftlich.


Über die Autorin

Beatrice Frasl ist Autorin, Kulturwissenschaftlerin/Geschlechterforscherin, Podcasterin, Kolumnistin (u.a. in der Wiener Zeitung). In ihren Arbeiten und als @fraufrasl auf Social Media setzt sie sich seit Jahren mit psychischer Gesundheit und Feminismus auseinander. In ihrem Podcast „Große Töchter" bearbeitet sie gesellschaftspolitische Fragen. Bei Haymon erschien 2022 „Patriarchale Belastungsstörung", 2025 folgt mit „Entromantisiert euch!" eine Auseinandersetzung mit dem Prinzip der romantischen Liebe – und warum wir dieses unbedingt neu denken sollten.

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