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Veröffentlicht am 20.08.2023

Zweite Chance für Poppy und Trace

A Place to Shine
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es gab weitaus Schlimmeres im Leben als ein mieses Date.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist passend zum Rest der Reihe gestaltet.

Der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es gab weitaus Schlimmeres im Leben als ein mieses Date.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist passend zum Rest der Reihe gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Poppy in der Ich-Perspektive. Ich kam so schnell durch das Buch, was sicherlich dem tollen Schreibstil geschuldet ist.

Dieser Band spielt nicht lange nach dem dritten Teil. Als Poppy von einem Date nach Hause fährt, kommt sie bei einem Unfallort vorbei und der Mann im Auto ist niemand anderes als Trace, der damals seinen ersten Hit über Poppy geschrieben hat. Begeistert ist sie nicht, aber sie hilft ihm und schon werden Gerüchte laut, dass Trace seine Freundin betrügt – mit Poppy.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. In Band drei fand ich Poppy die meiste Zeit ziemlich unsympathisch, trotzdem war ich auf ihre Geschichte gespannt. Es startet gleich mal mit einem Date, das nicht wirklich toll war und dann lernt man auch gleich Trace kennen. Bis jetzt kam er nur selten vor und auch nicht wirklich persönlich, daher war ich auf seinen Charakter richtig gespannt.

Poppy fand ich dieses Mal wieder toll. Sie ist endlich über die Sache mit Maggy halbwegs hinweg und hat sich wieder eingekriegt. Ich konnte sie immer gut verstehen, besonders als es darum ging die Freundin von Trace zu spielen. Sie hat nicht so getan, als würde sie es nicht fürs Geld machen und das war wirklich authentisch. J weiter es im Buch ging desto mehr mochte ich Poppy wieder, sie ist ein wirklich toller Charakter, nicht zu erwachsen, sie hat noch ihre kindliche Seite behalten, aber doch auch verantwortungsvoll.

Trace kannte man bis jetzt noch nicht, aber ich mochte ihn ab dem ersten Moment. Ich verstand, dass er misstrauisch war, aber abgesehen davon war er toll. Nicht zu aufbrausend oder abgehoben, ein sehr netter Kerl einfach, der genauso gut ein Farmer sein könnte, da er wirklich bodenständig geblieben ist.

In dem Buch gibt es immer wieder Kapitel, die in der Vergangenheit spielen. Somit liest man, wie der Song über Poppy überhaupt entstanden ist und wie sich die beiden kennen gelernt haben. Ohne diese Kapitel wären einige Sachen nicht so klar gewesen, daher fand ich die Idee wirklich gut und sie haben auch nicht zu viel Raum im Buch eingenommen.

Ich bin ein großer Fan von Fake-Dating, wenn eine Partei dann auch noch ein Promi ist, ist es gleich noch besser. Hier merkte man von Trace‘ Status aber nur zu Beginn was und dann wurde die Presse von ihm und Poppy ferngehalten. Zuerst merkt man wirklich, dass sich beide zwingen müssen, da sie doch eine gemeinsame Vergangeheit haben, aber mit der Zeit fühlen sie sich immer wohler in der Gegenwart des anderen und alles wurde etwas ungezwungener. Dadurch, dass sie sich schon kennen fand ich das alles sehr glaubhaft und es hat auch gepasst.

Man hätte gerne noch mehr von der Karriere von Trace einbauen können. Es gibt zwar ein Interview und man merkt, dass alle Leute in der Stadt ihn kennen, aber ansonsten keigt man nicht viel mit. Erst gegen Ende kommt da nochmal was auf, aber insgesamt ist es nicht die Welt und ein bisschen mehr von seinem Beruf zu lesen wäre schön gewesen.

Schön fand ich auch, dass man wieder viel von June, Lilac und Maggy zu lesen bekommt. Ich liebe die Schwestern wirklich sehr und besonders June war wieder sehr präsent. Am Ende liest man auch noch kurz, wie es jetzt mit allen weiter geht, was die nahen Pläne für die Zukunft sind und somit wurden alle vier Geschichten wirklich gut abgeschlossen. Wie es für June enden würde war schnell klar, da man Hinweise im ganzen Buch fand, bei den anderen beiden passte es auch perfekt.

Die Liebesgeschichte zwischen Trace und Poppy hat eine schöne Entwicklung durchgemacht. Sie kennen sich ja schon und haben sich jetzt nur besser kennen gelernt. Dadurch war schon ein gewisses Grundverständnis da und da Poppy kein Fan von Trace ist und ihr egal ist, dass er berühmt ist, war das für ihn auch leichter. Ich fands schön, dass sie zuerst Freunde wurden und danach erst mehr, obwohl es sich angebahnt hat. Aber wie immer gibt es auch hier ein Drama und ich muss sagen, dass Poppy wirklich überreagiert hat. Klar hat Trace sie schon einmal verletzt, aber jetzt hätte sie aus ihren früheren Fehlern lernen müssen und nicht einfach Dinge annehmen sollen, die gar nicht so waren. Das Drama an sich fand ich gut und es hat auch gepasst, einzig ihre Reaktion war zu viel. Am Ende ließ sich doch alles schnel lösen und man hat ein passendes Ende bekommen.

Fazit:

Jetzt heißt es Lebewohl sagen. Ich werde Cherry Hill und die Schwestern vermissen. Wenn man einen schlechten Tag hat muss man einfach nur ein Buch der Reihe lesen und kann sich zwischen Obstbäumen und schönen Liebesgeschichten verlieren. So war es auch mit Poppy. Nach Band drei hat sie ein paar Minuspunkte bei mir gesammelt, aber hier hat sie alles wieder gut gemacht und Trace fand ich sowieso von der ersten Seite an toll. Als Abschluss der Reihe war das Buch echt toll. Von mir gibts Sterne.

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Veröffentlicht am 13.08.2023

Ruhige Liebesgeschichte

No Longer Alone - Mulberry Mansion
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich fing an, Nächte zu lieben, als ich das este Mal von der Wolfsstunde hörte.

Das Cover ist ziemlich unspektakulär und sagt eigentlich ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich fing an, Nächte zu lieben, als ich das este Mal von der Wolfsstunde hörte.

Das Cover ist ziemlich unspektakulär und sagt eigentlich nichts über den Inhalt aus. Aber es ist ruhig, wie auch das Buch selber und daher passt es wieder irgendwie.

Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, manchmal poetisch, aber nicht langweilig. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und man wechselt zwischen Willow und Maxton hin und her, was ich persönlich sehr mag.

Zu Beginn lernt man Willow und Maxton kennen. Er möchte einer Society beitreten und Willow hilft ihm dabei. Doch nicht nur dabei halten sie zusammen, sie müssen auch ihre Gefühle füreinander ergründen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt etwas über die Society, der Maxton beitreten will und lernt auch gleich Willow und Maxton kennen. Ich habe die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen, aber trotzdem hatte ich keinerlei Probleme mit dem Buch. Das gesamte Setting kam mir gleich ruhig vor, friedlich und ich fühlte mir in der Mulberry Mansion sofort wohl.

Willow empfand ich manchmal als sehr anstrengend. Sie hat in ihrem Leben schon viel erlebt, aber trotzdem war sie mir manchmal unsympathisch und ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Besonders gegen Ende merkte man ihr ihre Sturheit an und sie traf Entscheidungen für andere, ohne mit den betroffenen Personen zu reden, was ich anstrengend fand.

Maxton hingegen ist ein wahrer Schatz. Er ist besonnen, steht auf Pflanzen und ist genau meine Art von Mensch. Er bleibt lieber daheim, ist im Garten und genießt die Ruhe. Ich mochte ihn wirklich gerne, seine gesamte Art strahlt eine gwisse Sicherheit aus und das überträgt sich auf den Leser.

Zugegeben, das Buch ist lang und ich hatte Angst, dass es sich ziehen würde, aber ich bin wirklich schnell weiter gekommen. Die Geschichte ist an sich sehr ruhig und es passiert nicht sonderlich viel Aufregendes, und wenn sowas passiert ist es trotzdem anders, denn durch den Schreibstil fühlt man sich geborgen, so als könne einem nichts Schlimmes passieren. Das hat aber auch den Nachteil, dass bei mir nie Spannung aufkam und alles Drama, das es in dem Buch gibt, nicht ganz so schlimm wirkt.

Maxton muss Herausforderungen bestehen, um der Society beitreten zu können und WIllow hilft ihm. Man merkt schnell, dass beide mehr fühlen als nur Freundschaft, besonders in den Nächten der Herausforderungen, wo hin und wieder besondere Blicke ausgetauscht werden. Diese Nächte haben Abwechslung in das Buch gebracht und haben die beiden auch näher zusammen gebracht. Einige davon haben mir gut gefallen, einige eher weniger, aber am besten fand ich, als sie sich auf ein Schiff geschlichen haben und sich unter die Gäste gemischt haben, obwohl sie niemanden kannten. Einerseits fand ich das sehr mutig, andererseits musste das in einer Katastrophe enden, die mich aber zum Schmunzeln gebracht hat.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam und nebenbei. Das hat mir gut gefallen, denn obwohl sie sich schon lange kennen und beste Freunde sind, war da nie mehr. Als Leser merkt man aber, dass da schon länger mehr ist und ich fands süß, wie sie sich näher gekommen sind und das selbst bemerkt haben. Allerdings ist ihre Beziehung anders, als man es sich vorstellt und auch wenn ich persönlich mit diesem Konzept nicht glücklich bin, haben sie es so gerichtet, dass es für sie passt.

Da es kein wirkliches Drama in dem Buch gibt, sondern eher Missverständnisse, gab es keinen wirklichen Spannungsbogen. Allerdings hätte man andere Themen mehr und besser behandeln können, wie Riven, einen Kerl aus Willows Vergangenheit. Da hatte ich das Gefühl, dass man so viel mehr hätte schreiben können, aber das Thema war schnell erledigt und das fand ich schade. Gerade hier wäre es gut gewesen, mehr in die Tiefe zu gehen, da fehlte mir einfach was.

Das Ende fand ich gut, es war kein Highlight und eben plötzlich da, aber es passte zum Buch. Es wirkte nicht wie ein Abschied und nicht alles wurde perfekt aufgelöst, dochj ich bin zufrieden.

Fazit:

Obwohl das Buch sehr dick ist kommt man schnell voran und es wurde auch nicht wirklich langweilig, da es verschiedene Herausforderungen hab. Allerdings fehlte der Höhepunkt, denn so plätschert die Geschichte von Anfanf bis Ende einfach so vor sich hin. Das Buch war nicht schlecht, aber manches hätte man besser machen können. Ich vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 10.08.2023

Zweite Chance für die Liebe

Savages and Saints - Zee
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein fernes Donnergrollen lässt einige der Anwesenden mit stoischer Miene gen Himmel blicken, dann werden mehr als ein dutzend schwarzer ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein fernes Donnergrollen lässt einige der Anwesenden mit stoischer Miene gen Himmel blicken, dann werden mehr als ein dutzend schwarzer Regenschirme aufgespannt.

Das Cover strahlt Rockstar-Romance aus, wobei es nicht sehr viel um Musik geht und Zee auch nur so halb in der Band ist. Trotzdem erreicht es, denke ich, die richtige Zielgruppe, auch wenn die Gitarre vielleicht irreführend ist.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und es gibt sowohl Kapitel aus Zee’s, als auch aus Quinn’s Sicht. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen.

Zu Beginn lernt man Quinn kennen, die schon immer auf Zee stand. Dieser hat vor Jahren die Stadt verlassen, doch jetzt ist er wieder da und bringt ihre Gefühle durcheinander. Zee selbst sieht sich nicht als Ritter in glänzender Rüstung und will nur alles in Ordnung bringen, um dann wieder zu gehen. Nur ist es diesmal schwerer für ihn.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man liest von der Vergangenheit, von dem Tag an dem Zee ging und wie es Quinn damit ging. Dadurch hat man gleich einen guten Eindruck von den beiden und weiß, wie ihre Vergangenheit ausgesehen hat. Danach geht es in der Gegenwart weiter. Quinn ist glücklich, obwohl sie noch an Zee denken muss und ich fand ihre Einstellung zum Leben echt gut.

Generell mochte ich Quinn sehr gerne, auch wenn ich es etwas extrem finde jeden Kerl auch noch nach sechs Jahren mit Zee zu vergleichen. Diese Fixierung kann nicht gesund sein. Abgesehen davon mochte ich, dass sie so selbstbewusst war und sich auch nahm was sie wollte. Manchmal hätte ich gerne diese Einstellung von ihr.

Zee mochte ich lange Zeit nicht so gerne. Er wäre eigentlich ein guter Kerl, wenn er sich nicht selbst als der größte Arsch auf Erden sehen würde und sich selbst für Dinge bestraft, für die er gar nichts kann. Sein Verhalten ist selbstzerstörerisch und er lässt keinerlei Freude in seinem Leben zu. Das fand ich einerseits traurig und andererseits etwas zu viel aufgetragen, auch wenn ich ihn doch verstehen konnte. Zusammen mit Quinn hatte er aber schöne Momente und da blitzte ein anderer Zee durch.

Das Buch ist recht kurz, aber dennoch passiert wirklich viel und ich hatte nie das Gefühl, dass hier irgendwas zu schnell geht oder zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Lange weiß man nicht, was Zee eigentlich vor hat und somit blieb eine gewisse Grundspannung erhalten. Dadurch, dass sich Quinn und Zee schon lange kennen ist es auch nicht verwunderlich, dass sich zwischen ihnen nicht erst alles von Grund auf entwickeln muss, sondern schon eine Anziehung besteht, das hat natürlich auch alles beschleunigt.

Ich mag es ja sehr, wenn Protagonisten eine große Familie haben und Quinn hat gleich vier Brüder, von denen zwei sehr präsent sind. Ich liebe es, wenn die großen Brüder auf die kleine Schwester aufpassen und mit Kade und Abbott hatten wir gleich zwei Extreme. Abbott will alles Übel von Quinn fernhalten und Kade will nur, dass sie glücklich ist. So haben sich oft sehr gute Situationen ergeben, mit Abbott eher wilde und mit Kade ruhige und romantische, immer dann, wenn sie Quinn in eine bestimmte Richtung schuppsen wollten.

Die Liebesgeschichte fand ich realistisch, dadurch, dass Quinn früher schon in Zee verknallt war, ist es von ihrer Seite aus klar. Bei ihm merkt man sexuelle Spannung, aber schon bald wird klar, dass da mehr ist. Ich fand es nicht zu schnell, höchstens am Ende, weil da ging wirklich alles sehr flott. Da wäre es gut gewesen, wenn sie mehr Zeit zusammen gehabt hätten, bevor alles so schnell und überstürzt passiert, das hat mir nicht so gefallen.

Fazit:

In der Kürze liegt die Würze, oder so. Das Buch ist wirklich nicht lang, aber ich kannte schon Bücher der Autorin und fand sie gut, so war es auch hier. Es wurden einige tollen Themen eingebaut und auch behandelt, man sollte sich aber trotzdem nicht den teifgründigsten Roman ever erwarten. Man wird gut unterhalten und bekommt einige heiße Szenen, außerdem kam am Ende ein bisschen Spannung dazu. Ich mochte das Buch und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.08.2023

Tiana in Harlem

Disney Adventure Journals: Tiana und der Zauber von Harlem
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Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, vom Stil her und auch weil es so schön bunt ist. Tiana sieht toll und stark darauf aus, daher musste ich es mir genauer ansehen.

Der Zeichenstil war zuerst ...

Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, vom Stil her und auch weil es so schön bunt ist. Tiana sieht toll und stark darauf aus, daher musste ich es mir genauer ansehen.

Der Zeichenstil war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell war ich drinnen. Die Tagebucheinträge fand ich toll, die haben der Geschichte einen besonderen Touch gegeben. Ansonsten haben mir die bunten Zeichnungen gefallen und auch die Gefühle der Figuren konnte man sehr gut erkennen.

Man kennt Tiana bereits aus „Küss den Frosch“ und hier geht ihre Geschichte weiter. Sie will noch besser werden und ihren Kunden das beste Essen in ihrem Restaurant bieten, daher geht sie nach New York um bei einem bekannten Küchenchef zu lernen.

Der Einstieg in den Comic ist mir sehr leicht gefallen, ich fand Tiana schon immer sehr sympathisch und das hat sich hier auch noch nicht geändert. Ihre beste Freundin will sie begleiten, damit sie nicht so allein ist und schon geht es auf nach Harlem.

Tiana bleibt sich selbst hier treu und tut das, was ihr Herz ihr sagt. Manchmal hätte ich mir gerne auf den Kopf geschlagen, da sie so hilfsbereit ist und nicht immer auf ihr Bauchgefühl hört, aber sie ist halt doch eine gute Freundin und das merkt man hier, denn sie hilft Menschen, die sie noch nicht lange kennt.

Alle anderen Figuren haben mir ebenso gut gefallen, Chefkoch Leroy fand ich sehr gelungen und auch Sylvie war ein guter Charakter, den ich aber nicht ganz so gerne mochte, da sie schon ziemlich komische Stimmungsschwankungen hat.

Der Comic hat mir sehr gut gefallen, denn neben dem Kochen geht es auch um Freundschaft und Tiana lernt noch einiges über sich selber. Ich mochte diese Zusammensetzung gerne und es hat Spaß gemacht mit ihr New York und besonders Harlem zu erkunden. Neben Jazzabenden und gutem Essen bekommt man auch schöne Tagebucheinträge und sieht, wie sehr Tiana ihre Mutter vermisst und ihr gerne von allem erzählen würde.

Gegen Ende steht Tiana dann vor einer großen Herausforderung, die ihr viel abverlangt und man kann das als Höhepunkt bezeichnen. Ich fand es sehr gelungen.

Ich finde den Comic sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet. Es ist eine kurzweilige und schöne Unterhaltung mit einigen tollen Themen.

Fazit:

Der Comic besticht durch seine schönen Zeichnungen und die tolle Umsetzung der Themen Freundschaft und auch ein bisschen Selbstfindung. Die Geschichte rund um Tiana und das Kochen hat mir sehr gut gefallen und ich kann den Comic allen Fans des Films nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Eine ruhige Liebesgeschichte mit ganz vielen Bienen

Bee My Humble Love
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Du bist gefeuert.„

Das Cover gefällt mir richtig gut. Einige wichtige Aspekte von dem Buch sind darauf zu finden, wie die Biene, der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Du bist gefeuert.„

Das Cover gefällt mir richtig gut. Einige wichtige Aspekte von dem Buch sind darauf zu finden, wie die Biene, der Honig und die Vergissmeinnicht. Ich bin ein totaler Fan von dem Cover.

Der Schreibstil der Autorin war sehr ruhig, manchmal sogar poetisch. Das gesamte Buch hat eine Ruhe ausgestrahlt, die ich gar nicht genau beschreiben kann. Sogar die sehr emotionale Momente waren doch auch irgendwie so verpackt, dass es zum Rest passte. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Julie und Oscar, wenn man aus Julies Sicht liest ist es in der Ich-Perspektive und bei Oscar in der dritten Person.

Zu Beginn lernt man Julie kennen, die gerade ihren Job verloren hat. Doch sie hat die Möglichkeit ihn wieder zu kriegen, indem sie Oscar auspioniert und Informationen an ihren Chef liefert, damit der Oscars Land oder Betrieb kaufen kann. Da Julie sowieso schon immer auf die Farm wollte stimmt sie zu, doch sie hat schnell Bedenken, sobald sie Oscar besser kennen lernt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was sicher auch dem Schreibstil geschuldet ist. Man lernt erst einmal Julie und ihre Situation kennen, ebenso ihren Bruder und ihre Freundin und man merkt auch gleich, dass sie ein Fan von Oscar ist. Dann geht es auch schon auf zur Farm.

Julie fand ich zuerst etwas unsympathisch, weil sie für einen Job, von dem sie weiß, dass er ihr nicht gut tut und der nicht mit ihren Moralvorstellungen überein passt, fast alles tun würde. So eben auch spionieren. Da habe ich gehofft, dass sie erkennt, wie falsch das ist, denn allein schon auf den ersten paar Seiten erkennt man, wie schlecht es ihr in dem Job geht. Ich verstehe aber auch, dass es beängstigend ist, wenn man plötzlich keine Arbeit mehr hat und nicht weiß, wie es weiter gehen soll. Im Laufe von dem Buch mochte ich sie dann aber immer mehr und sie hat auch sehr gute Entscheidungen getroffen.

Oscar mochte ich sehr, schon vom ersten Moment an. Mit der Zeit erkennt man aber, dass auch er eine nicht ganz so schöne Seite hat, an der er aber arbeitet. Seine Begeisterung für Bienen war wirklich ansteckend, ich hätte ihm ewig zuhören können. Seine Reaktionen auf gewissen Dinge fand ich auch nicht wirklich übertrieben, denn zuerst wirkte er vielleicht sehr sauer, aber bei ihm ist es einfach so, dass er etwas Zeit brauchte um alles zu verarbeiten, danach sah er die Dinge immer klarer. Diesen Charakterzug fand ich toll.

Ich habe irgendwie super lange für das Buch gebraucht, obwohl es bei weitem nicht schlecht war. Die Geschichte rund um Julie und Oscar fand ich insgesamt sehr schön geschrieben, es ist eine zarte und ruhige Liebesgeschichte, mit einigen Auf und Abs, aber es passte hier einfach alles. Besonders gefallen hat mir der Umweltaspekt, Oscar hat Julie viele neue Sachen gelernt und achtet auf seiner Farm sehr auf die Tier- und Pflanzenwelt. Manches wusste ich bereits über BIenen, aber es waren tolle neue Informationen dabei, und auch ansonsten wirkte das Buch nicht belehrend, sondern eher informativ und das hat sich gut in die Geschichte eingefügt.

Es passiert nicht viel in dem Buch, im Mittelteil fand ich es daher fast etwas zu lang, da hätte man ein bisschen was kürzen können. Ansonsten treffen wir oft auf die Freunde von Oscar, die ebenso ein bisschen Drama mitbringen, wenn auch nur nebenbei, aber so kam auch Abwechslung in das Buch. Da sich fast alles auf der Farm abspielt, war das auch gut so. Aber auch der alte Chef von Julie lässt nicht locker und durch den bekommen wir auch noch Drama, was ich als passend empfunden habe.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und in der genau der richtigen Geschwindigkeit. Julie und Oscar überstürzen nichts und es war richtig schön zu lesen, wie sie sich langsam näher kommen. Dadurch, dass Julie eigentlich nur Urlaub macht und ihr alter Job nicht mit den Ansichten von Oscar vereinbar ist, gibt es auch Hürden, die die beiden überwinden müssen, aber ich fand alles gut gelöst und es gab kein super großes Drama. Erst gegen Ende kam dann noch Spannung auf, was jetzt passieren wird und wie sie gewisse Dinge lösen. Da ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, habe ich eine kleine Nachtschicht eingelegt und das Buch beendet.

Es gibt hier auch noch Platz für weitere Bücher. So könnte Julies Bruder Levi sein eigenes Buch bekommen, oder auch die Freunde von Oscar, denn es wurden hier Dinge angeschnitten, die mich neugierig gemacht haben. Aber dieser Band ist schön in sich abgeschlossen und ich finde das Buch perfekt für einen entspannten Nachmittag.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es mir persönlich ein bisschen zu lang war. Durch den ruhigen Schreibstil und dadurch, dass nicht viel passiert, war es mir in der Mitte etwas zu lang, aber das ist nur mein persönliches Empfinden. Gefallen haben mir die Bienen, die Infos dazu und auch die Liebesgeschichte, die sich im richtigen Tempo entwickelt hat. Julie und Oscar sind toll zusammen. Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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