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Veröffentlicht am 29.08.2022

Tolle Idee

Schattensiegel
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Inhalt:

Wenn die letzte Hoffnung in den Schatten liegt … Alienors Leben ist von Dunkelheit geprägt. Nachdem verbotene Experimente ihr gefährliche Schattenkräfte beschert und sie in eine unberechenbare ...

Inhalt:

Wenn die letzte Hoffnung in den Schatten liegt … Alienors Leben ist von Dunkelheit geprägt. Nachdem verbotene Experimente ihr gefährliche Schattenkräfte beschert und sie in eine unberechenbare Waffe verwandelt haben, fristet sie ihr Dasein in einem Verlies. Bis ausgerechnet der Mann, der sie dorthin gebracht hat, sie um Hilfe bittet. Ihre Magie soll der Schlüssel zur Zerstörung eines uralten Fluchs sein. Mit dem Zauberweber Thierry zusammenzuarbeiten ist das Letzte, was sie will. Allerdings ist da dieses verräterische Herzklopfen, das alles so verdammt kompliziert macht. Im Kampf gegen einen schier übermächtigen Feind muss Alienor sich entscheiden, wer sie sein will: das Ungeheuer, für das die Leute sie halten, oder die Hoffnung eines ganzen Landes.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Thierry Poitiers verliert das letzte bisschen Mut, noch bevor er einen Fuß in das Gefängnis von Potilliard setzt.

Das Cover gefällt mir richtig gut und es strahlt einfach schon Fantasy aus. Es ist nicht überladen und beinhaltet Elemente aus dem Buch, was ich wirklich toll finde.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist aus Sicht von Alienor geschrieben, wodurch man sie besser kennen lernt. Ich mochte es, dass bei ihr sehr viel Sarkasmus eingeflossen ist, das hat dem Buch mehr Leben verliehen.

Zu Beginn lernt man Alienor kennen, die im Gefängnis ist. Thierry holt sie dort heraus, weil er glaubt, dass sie den Fluch und den Fluchweber aufhalten kann. Dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben, macht die Sache nicht leichter.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen. Man wird in die Geschichte geworfen und erfährt erst nach und nach etwas über die Welt und die Hintergründe der Charaktere. Ich war also schon neugierig und habe natürlich weiter gelesen. Schnell merkt man, dass zwischen Alienor und Thierry mal was war, denn da ist immer noch eine gewisse Spannung zwischen den beiden.

Alienor mochte ich ganz gerne, aber ich glaube, dass sie nicht ihr ganzes Potential entfalten konnte. Es geht nur darum, den Fluchweber zu besiegen und ihr ganzer Charakter ist darauf konzentriert. Aus ihrer Vergangenheit weiß man wenig und ich kann sie auch so schlecht beschreiben. Während ihres Auftrags aber war sie sehr zielorientiert und hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen, egal, was auch passiert ist.

Thierry fand ich interessant. Zuerst war er mir unsympathisch, aber das wurde mit der Zeit immer besser. Er hat durch falsche Informationen ein falsches Bild von Alienor bekommen. Was ich schlimmer finde ist, dass er alles geglaubt hat, obwohl er sie schon früher gekannt hat. Ein bisschen mehr Reflexion hätte den beiden eine Menge Ärger erspart.

Die Geschichte ist toll und hätte ich sie zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte es zu einem Highlight werden können, aber ich habe das Gefühl, als hätte ich das Buch zur falschen Zeit gelesen. Nichtsdestotrotz ist die Idee hinter der Geschichte echt toll. Es gibt Zauberweber, Fluchweber und Flüche selbst. Flüche entstehen durch dunkle Magie, wenn ein Zauber schief geht. Einen solchen Fluch soll Alienor brechen. Zauberweber beherrschen die Magie, wer hätte es gedacht. Alienor ist wurde durch Experiemente anders, sie beherrscht Schattenmagie und all das zusammen hört sich schon genial an. Für mich wurde das alles, wie auch die Welt, aber zu wenig erklärt. Ich hatte das Gefühl, als würde ein wichtiger Teil der Geschichte fehlen, oder so als würde ich einen zweiten Band lesen. Irgendwie waren da zu wenige Infos rundherum.

Alienor und Thierry finden auf ihrem Weg auch Gefährten, die für mich aber überflüssig waren. Die Charaktere selbst waren interessant, allerdings tragen sie nicht sonderlich viel zur Handlung bei und sind eben da, wenn sie gerade benötigt werden. Man hätte das Buch auch ohne diese schreiben können, was ich sehr schade finde.

Es gibt hier auch eine Liebesgeschichte. Alienor und Thierry kennen sich schon von früher und da kommen natürlich auch alte Gefühle wieder hoch. Im Laufe des Buches kommen sich die beiden wieder näher und reden über alle die Probleme und Bedenken. Mir hat es gefallen, dass nicht von einem Tag auf den anderen alles gut war, sondern dass sie sich die Zeit genommen haben, die sie eben brauchen.

Das Ende selbst war spannend, wenn auch etwas zu schnell. Es passiert so viel auf einmal und plötzlich ist das Buch auch schon aus. Zwar wurden viele Fragen geklärt, aber besonders von den Nebencharakteren hört man keinen Pieps mehr. Der Kampf selber war zwar spannend, aber sehr schnell vorbei, da hätten ein paar Seiten mehr auch gut getan.

Fazit:

Wäre das Buch etwas länger gewesen und hätte man auch die Nebencharaktere besser beleuchtet, hätte es echt gut werden können. So fehlten mit allerdings einige Infos, vor alles zur Welt selbst und mir kamen die Charaktere alle etwas zu kurz. Ich vergebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2022

Berührend

Zwischen Herz und Thron
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Inhalr:

Eine berührende, queere Fantasy-Geschichte über einen jungen Prinzen und seine innere Zerrissenheit. Der siebzehnjährige Etienne ist Thronerbe von Fuchsfels, dem größten Königreich des Nordens. ...

Inhalr:

Eine berührende, queere Fantasy-Geschichte über einen jungen Prinzen und seine innere Zerrissenheit. Der siebzehnjährige Etienne ist Thronerbe von Fuchsfels, dem größten Königreich des Nordens. Seit er denken kann, wird er auf Wortgefechte und Feldzüge vorbereitet, aber nicht auf die Schlacht, die er mit sich selbst führt. Der junge Prinz hegt Gefühle für den Bediensteten Noel, die seiner königlichen Pflicht, einen Erben zu zeugen, im Weg stehen. Deshalb fordert sein Vater, dass Etienne der Liebe entsagt. Aber wie verschließt man sein Herz, wenn man es längst verschenkt hat?
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blaues Blut ist eine Bürde.

Das Cover ist grandios! Der Fuchs spielt in dem Buch eine große Rolle, alleine schon weil das Königreich Fuchfels heißt. Es sieht etwas magisch aus, obwohl nie explizit gesagt wird, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt, das bleibt ganz dem Leser überlassen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut und einfach zu lesen. Ich kam schnell voran, man liest aus Sicht von Prinz Etienne, wodurch man seine innere Zerrissenheit sehr gut mitbekommt.

Zu Beginn lernt man Prinz Etienne kennen, der einen Mann mag, doch sein Vater will dies nicht zulassen und möchte, dass sein Sohn eine Frau heiratet und damit ein Bundnis zwischen ihren beiden Ländern eingeht. Etienne muss sich für sein Herz oder die Krone entscheiden.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sofort losgeht. Pierre, der Lehrer von Eitenne hat ihn und Noel gesehen, als sie sich geküsst haben. Somit erfährt man gleich zu Beginn, wer die Hauptfiguren sind, wie der Vater, der König, von Eitenne zu all dem steht und dass Etienne nur Pierre als richtigen Freund bezeichnet. Dann kann es auch schon losgehen.

Etienne war mir unheimlich sympathisch. Für einen Prinz ist er vielleicht etwas zu weich, aber er möchte keine Kriege, sondern alles mit Worten lösen, möchte, dass jeder denjenigen lieben kann, wen er will und er fühlt sich nicht bereit für die Krone. Während des Lesens wollte ich ihn am liebsten einfach in den Arm nehmen, drücken und ihm sagen, dass alles gut wird. Immer, wenn Etienne über seine Gefühle nachgedacht hat, habe ich mich bedrückt gefühlt, weil ich einfach das Beste für ihn wollte. Man muss ihn einfach mögen.

Pierre ist mein Liebling von dem Buch. Er ist der Lehrer von Etienne und eigentlich noch viel mehr. Denn er ist Etienne ein Freund, wenn er einen braucht und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Pierre hat ein richtig großes Herz und versucht Etiennte und Noel zu helfen, wo es nur geht und er stellt sich da manchmal auch gegen den König.

Dann ist da noch Noel, der leider nicht ganz so viel vorkommt und daher etwas flach bleibt. Er will einfach mit Etienne zusammen sein, kann aber selber nicht viel tun, da er nur der Sohn einer Magd ist. Für mich spielte er keine große Rolle, da er nie aktiv wurde, sondern nur reagiert hat, wenn etwas passiert und einfach das tut, was man ihm sagt. Ich hätte mir von ihm merh Einsatz gewunschen, wenn er Eitenne wirklich so sehr mag, wie er sagt.

Die Geschichte dreht sich nur um Etienne und die Frage, ob er auf sein Herz oder seinen Vater hören soll. Ich hätte nicht gedacht, dass man ein ganzes Buch darüber schreiben kann, aber es hat funktioniert. Zu keinem Zeitpunkt wurde das Buch langweilig und es war lange nicht klar, wie sich Etienne nun entscheiden wird. Wirkliche Spannung kam aber nicht auf, da die Geschichte einfach vor sich hin plätschert und Etienne und Pierre einen Weg suchen, wie Etienne glücklich sein kann. Auch habe ich auf etwas phantastisches gewartet, aber dies wurde nur angedeutet und das kann jeder Leser so auslegen, wie man will.

Das Buch zeigt uns im Prinzip nur aktuelle Probleme auf. Homosexuelle Menschen werden schief angeschaut, niemand will sie in einer wichtigen Position und diese Menschen selbst hadern mit ihren Gefühlen. Etienne durchlebt all das und es tat richtig weh zu lesen, wie sehr er es allen recht machen wollte und sich selbst dabei fast verloren hat. Es werden viele wichtige Themen angesprochen und auch wenn die Lösung im Buch schön war, wird es in der Realität leider nie so einfach gehen. Dennoch war es ein Abenteuer Etienne auf seinem Weg zu begleiten und zu sehen, wie er sich selbst und einen Weg, um glücklich zu sein, findet.

Die Liebesgeschichte steht ganz klar im Mittelpunkt, aber da sich die beiden schon zu Beginn kennen und mögen gibt es da nicht mehr sonderlich viel Entwicklung. Dennoch kamen die Gefühle richtig gut bei mir an und ich habe so sehr gehofft, dass die beiden einen Weg finden.

Was mir ansonsten besonders gut gefallen hat war die Beziehung zu Katharina und dem König. Beide entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Etienne soll Katharina, eine Prinzessin heiraten und so ist klar, dass er ihr etwas vorspielen muss, oder ihr die Wahrheit sagen sollte. Bei seinem Vater sieht die Sache anders aus, denn dieser kennt die Gefühle von seinem Sohn und will ihn trotzdem zwingen Katharina zu heiraten, damit er Erben bekommen kann. Ich fand seinen Vater sehr verbohrt, konnte seinen Standpunkt als König aber auch nachvollziehen. Die Beziehung zwischen diesen beiden macht eine sehr große Wandlung durch, die mir besonders gut gefallen hat.

Fazit:

Etienne hat sich in mein Herz geschlichen. Das ganze Buch dreht sich um ihn und seine Entscheidung, die er fällen muss. Man sollte sich nun kein actionreiches Buch erwarten, oder viel Spannung, denn das braucht dieses Buch gar nicht. Es war für mich nie langweilig und ich habs echt gerne gelesen. Ich kann es wirklich nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2022

Wieder witzig und spannend

Rise of the Witch Queen. Beraubte Magie
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Inhalt:

*Eine Königin, die ihresgleichen sucht*
Als neue Hexenkönigin muss sich die sonst so vor Selbstbewusstsein strotzende Enju erst noch beweisen. Doch die erste Bewährungsprobe lässt nicht lange ...

Inhalt:

*Eine Königin, die ihresgleichen sucht*
Als neue Hexenkönigin muss sich die sonst so vor Selbstbewusstsein strotzende Enju erst noch beweisen. Doch die erste Bewährungsprobe lässt nicht lange auf sich warten: Etwas Böses greift auf einer heiligen Insel die Menschen an. Allein die Königin der Hexen besitzt genügend Magie, um sich dem Wesen zu stellen. Allerdings spielen Enjus Kräfte seit einiger Zeit total verrückt und so bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss Kayneth, den gefährlich attraktiven Anführer der Beasts, um Hilfe bitten. Aber dafür muss sich Enju endlich ihren Gefühlen zu ihm stellen …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Oh, Prinzessin … du hast gebacken.“

Das Cover gefällt mir persönlich ganz gut, auch wenn ich nicht der größte Fan von Menschen auf Covern bin. Aber die Dame passt sehr gut zur Beschreibung von Enju, daher ist das ok.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Enju, wodurch man ihre sarkastischen Gedanken mitbekommt und auch ihre Gefühle verstehen kann.

Dieses Buch schließt recht bald an das Ende von Band eins an. Enju und Kayneth haben so etwas Ähnliches wie eine Beziehung, sind also glücklich. Als Enju Trauzeugin bei einer Hochzeit sein soll, hat sie keine Lust, aber schon bald werden Menschen der Gesellschaft getötet und wieder einmal versucht Enju den Schuldigen zu finden.

Ich wusste noch recht viel aus dem ersten Band, daher ist mir der Einstieg in diesen zweiten Teil sehr leicht gefallen. Enjus sarkastische Art hat mir sofort wieder gefallen und auch Kayneth war wieder klasse. Doch die ersten Probleme lassen nicht lange auf sich warten. So hat Enju Probleme in ihrem Zirkel mit den Zwillingen, Probleme mit Kayneth, der ein Umwerbungsangebot von einer anderen Dame bekommen hat und dann muss sie auch noch Trauzeugin sein. Man merkt also schnell, dass das Buch sehr viel Witz bietet und man nicht alles zu ernst nehmen sollte.

Enju war klasse. Ich fands toll, wie sie bei den beiden Teenies durchsetzt, dass sie das Sagen hat und dabei nicht auf die grausamen Methoden von ihrer Tante zurück greift. Es war auch echt süß, wie eifersüchtig Enju war, und welche Dummheiten sie da begangen hat (ich denke da an die Szene, die einen Busch involviert). Als Protagonistin finde ich sie also echt toll und erfrischend, obwohl es manchmal recht düster zugeht, Leute sterben und es allgemein kein fröhliches Buch ist, wird es durch Enjus Gedanken doch etwas lockerer.

Auch alle anderen Charaktere mochte ich wieder. DIe Zwillinge haben mich genervt und ich verstehe nicht, wie Enju so ruhig bleiben konnte, denn die beiden sind direkt aus der Hölle. Kayneth verhält sich durchgehend so, als wäre Enju seine Welt und ich hatte nie Zweifel an seinen Gefühlen, auch wenn die beiden so ihre Probleme haben.

Ich gebe zu, dass ich die Inhaltsangabe gar nicht gelesen habe. Ich wusste, dass ich Band eins grandios fand und hätte Band zwei in jedem Fall gelesen. Irgendwann, als ich dann schon die Hälfte gelesen habe, habe ich auch den Klappentext gelesen und muss sagen, dass dieser doch nur die zweite Hälfte des Buches beschreibt, davor wird viel vorbereitet und es geht erst später zur Sache. Dieser Teil, bis es spannend wurde, war hin und wieder etwas zäh und ich habe darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Es ist zwar nicht langweilig, aber es passiert halt nicht viel, außer dass Enju Probleme mit den Zwillingen hat Kayneth nachweint.

Sobald die Charaktere aber auf der Insel sind, auf der die Hochzeit stattfinden soll, wurde es spannender. Ich mag es sehr, dass sich die Reihe wie ein übernatürlicher Detektivroman liest, den Enju ermittelt und findet so einige Geheimnisse heraus. Man kann also miträtseln, wer nun für die Morde verantworlich ist und das hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Ende von Band eins war unklar, was nun aus Enju und Kayneth wurde, denn sie waren nicht fix zusammen, aber sie gingen auch keine getrennten Wege. Zum Glück wird das alles in diesem Teil aufgearbeitet und zu einem runden Ende gebracht, denn ich hasse es nicht zu wissen, was auch Charakteren wurde. Die Liebesgeschichte stand, wie auch schon in Band eins, nicht im Vordergrund und passiert eher nebenbei. Sie ist präsent, drängt sich aber nicht auf und ich fands toll, wie die beiden ihre Probleme gelöst haben und sich dabei immer näher gekommen sind.

Das Ende fühlte sich dieses Mal wirklich nach einem Ende an, da fast alles geklärt wurde (mit etwas Platz für einen dritten Teil), aber ich könnte mit diesem Ende besser leben als mit dem von Band eins.

Fazit:

Ich habe nicht mit einer Fortsetzung gerechnet, bin aber froh, dass es das Buch nun doch gibt. Die Geschichte von Enju fühlt sich mehr abgeschlossen an und es war echt schön die ganzen Charaktere nochmal zu treffen. Zwar dauert es recht lange, bis etwas passiert und die Auflösung war etwas einfach, aber abgesehen davon war das Buch wieder genial zu lesen und es hat mir, besonders durch Enjus sarkastische Art wieder viel Spaß gemacht!

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 21.08.2022

Ganz anders als erwartet

Das Hotel - ein Mysterythriller
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Inhalt:

Haben wir uns nicht alle eine Auszeit verdient? Alles, was Alice will, ist ein geruhsamer Urlaub auf einer vom Meer umrauschten Insel – als plötzlich die Jugendliche aus dem Nebenzimmer verschwindet. ...

Inhalt:

Haben wir uns nicht alle eine Auszeit verdient? Alles, was Alice will, ist ein geruhsamer Urlaub auf einer vom Meer umrauschten Insel – als plötzlich die Jugendliche aus dem Nebenzimmer verschwindet. Alice forscht nach, doch niemand will das Mädchen kennen. Weder die Gäste noch das übereifrige Personal, ja, nicht einmal die Eltern des Kindes. Stimmt etwas nicht mit Alice’ Erinnerungen? Der Einzige, der Alice nicht für verrückt erklärt, ist der mürrische Kellner Aron, der Geheimnisse über das Hotel zu wahren scheint … Alice versucht, den Kellner auf ihre Seite zu ziehen. Doch will sie die Wahrheit über die Insel wirklich erfahren? Ist dieser Ort überhaupt das, was er zu sein scheint?
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Endlich Urlaub.

Das Cover hat mich sofort angezogen. Obwohl eigentlich nur groß der Titel drauf steht, man eine Welle und zersplittertes Glas sieht, finde ich es toll. Es strahlt für mich so einen Thriller/Mystery Vibe aus.

Der Schreibstil der Autorin war wieder genial zu lesen. Man liest aus Sicht von Alice, die Beschreibungen der Umgebung sind super und auch ansonsten ist eine Grundspannung da, die den Leser zum weiterlesen animiert.

Zu Beginn lernt man Alice kennen, die endlich im Urlaub ist. Sie ist in einem tollen Hotel und jeder Wunsch wird ihr sofort erfüllt. Doch irgendwas kommt Alice komisch vor, sie kann es nur nicht genau benennen.

Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut und es dann auch gleich in meinem Urlaub begonnen. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich es auch schon beendet, da ich unbedingt wissen wollte, das es mit diesem Hotel auf sich hat. Der Einstieg hat mir schonmal sehr gut gefallen, Alice wacht auf und man startet mit ihr zusammen in den neuen Urlausbtag. Allerdings beginnen dort schon komische Sachen zu passieren. So etwa darf sie nicht an den Strand, da die Wellen zu gefährlich sind, eine Mitarbeiterin verhält sich komisch und es passieren noch ganz viele andere Kleinigkeiten, die einem als Leser auffallen. Was mir zuerst aufgefallen ist, war dass das Hotel keinen Namen hat, es wird nicht beschrieben, wo es ist, oder wie und wann Alice dahin kam. Bereits da hatte ich die verrücktesten Theorien.

Alice war mir sehr sympathisch. Ich mochte es, dass sie nicht alles so hingenommen hat wie es ihr erzählt wurde und sie selbst Nachforschungen angestellt hat. Allerdings kann ich auch nicht viel mehr zu ihrem Charakter sagen, da jeder Tag im Hotel ungefähr gleich verläuft und sie immer gut drauf ist. Das ändert sich erst gegen Ende, aber das will ich wirklich nicht spoilern.

Aron war mein Liebling. Er ist Kellner und achtet auf Alice, denn er hat sie gern. Ich verstand seine Beweggründe und mochte seine Einstellung dem ganzen gegenüber. Seine kleine Romanze mit Alice fand ich ebenfalls süß, auch wenn es eher auf körperlicher Basis passiert ist, den romantische Gefühle konnte ich bei ihm nicht wirklich feststellen.

Das Buch wird als Mysterythriller verkauft, wobei das nicht ganz stimmt. Im Laufe des Buches merkt man, dass es nicht nur ein Mystery-Buch ist, aber mit einer anderen Vermarktung würde man den Lesern die Überraschung nehmen. Ich bin ein großer Fan von Thrillern, solange sie eher Jugendthriller sind, und als man zusammen mit Alice endlich erfahren hat, was da im Hotel abgeht, war ich nur so „Waaaas?!“. Die Überraschung ist auf jeden Fall gelungen. Man kann beim Lesen aber super miträtseln, und man liegt wahrscheinlich immer falsch. Zumindest war es bei mir so.

Während des Lesen ist immer Spannung da, zwischendurch steigt sie und dann fällt sie wieder, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es langweilig wird oder dass zu viel um den heißen Brei herumgeredet wird. Alice genießt ihren Urlaub, bis ein Mädchen verschwindet und ab da stellt sie sich genau die richtigen Fragen. Allerdings will niemand, dass sie Fragen stellt und es scheint, dass nur Aron auf ihrer Seite ist. Man fühlte richtig die Verzweiflung von Alice, dass ihr niemand wirklich helfen will und alle heile Welt spielen. Die Autorin hat es echt drauf Gefühle an den Leser zu bringen.

Das Ende war dann grandios. Die Wendung habe ich nicht kommen sehen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich hätte gerne noch weiter gelesen und war fast schon traurig, als es vorbei war.

Fazit:

Wieder mal hat die Autorin bewiesen, dass sie einfach grandiose Geschichten schreibt. Ich habe alles an dem Buch geliebt, es war so spannend und anders als erwartet. Von mir gibts hier eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Hatte ein paar Längen, ansonsten gut

Every Little Secret
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Inhalt:

Ich wurde getäuscht. Mit jeder kleinen Lüge, mit jedem kleinen Geheimnis.

Die Nachricht, dass ihre biologische Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ihr ein großes Vermögen vererbt, trifft Julie ...

Inhalt:

Ich wurde getäuscht. Mit jeder kleinen Lüge, mit jedem kleinen Geheimnis.

Die Nachricht, dass ihre biologische Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ihr ein großes Vermögen vererbt, trifft Julie Penn vollkommen unvorbereitet. Um das Erbe antreten zu können, muss sie allerdings Teil des einflussreichen Familienunternehmens ihrer Mutter werden – eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert: Julie taucht in eine Welt voller Luxus und Reichtum ein, aber auch voller Intrigen und Geheimnisse – und sie trifft auf Caleb, den Adoptivsohn ihrer Mutter, dessen intensive Blicke Julies Herz trotz seiner abweisenden Art gefährlich schnell schlagen lassen. Doch plötzlich erreichen sie beunruhigende Anrufe und mysteriöse Drohbriefe, die Julie Angst einjagen …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Drei Tote, mehrere Millionen Sachschaden, ein zerstörtes Apartment und vier gebrochene Rippen sind ein verdammt Resultat eines Sommers in New York.

Das Cover ist echt schön, aber meiner Meinung nach passt es nicht zu dem Genre. Das Buch ist eine Mischung aus Liebesroman, Thriller und Mystery und das Cover zeigt eigentlich nur einen Liebesroman. Vielleicht hätte man sich hier etwas anderes einfallen lassen können, aber abgesehen davon gefällts mir.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen, ich mag es, dass man aus Sicht von Caleb und Julie liest und so beide Personen besser kennen lernt. Besonders die Gefühle von Julie sind sehr gut bei mir angekommen.

Zu Beginn lernt man Julie kennen, die plötzlich einen Haufen Geld von ihrer verstorbenen Mutter geerbt hat. Die Bedingung dafür ist, dass sie ein Jahr lang als CEO in ihrer Firma zusammen mit Caleb arbeiten soll. Doch nicht jeder scheint begeistert zu seon von Julie, denn schon bald bekommt sie Drohungen.

Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen. Julie war mir sehr sympathisch und auch Caleb mochte ich recht schnell, obwohl er sich zurst kalt und wie ein Arsch aufgeführt hat. Zuerst wirkt es wirklich wie ein normaler Liebesroman, die Drohungen kommen erst später. Man erfährt, wieso Julie das Erbe bekommt, wie viel das ist und all die Bedingungen drumherum, damit ist der Grundstein für die restliche Geschichte gelegt.

Julie mochte ich echt gerne, denn zuerst will sie das Erbe gar nicht und als sie es doch annimmt denkt sie nicht an sich selbst, sondern will ihrem Vater helfen und etwas für die WG kaufen. Das hat sie gleich noch sympathischer gemacht. Sie versucht auch sich mit Caleb gut zu stellen, denn nach einem Jahr trennen sich ihre Wege sowieso, ihre Herangehensweise fand ich also sehr gut und pragmatisch.

Caleb mag zuerst wir ein Arsch wirken, aber bereits in seinen Kapiteln merkt man, dass er das nicht ist. Er wirkt nur nach außen hin so und gibt sich so kalt, damit der Vorstand ihm nichts anhaben kann. Ich verstand ihn da wirklich und im Laufe des Buches lernt man den wahren Caleb kennen, den man einfach mögen muss. Er ist nett, kümmert sich um Julie und auch seine Angestellten sind ihm nicht egal. Insgesamt ist er ein toller Kerl.

Die Geschichte hatte für mich einige Längen, da passierte für mich einfach zu wenig. Ich wollte gerne mehr von den Drohungen erfahren, was es mit diesen auf sich hat und dann gabs oft richtig lange Szenen und Gespräche, die keinen wirklichen Nutzen hatten. Das fand ich etwas schade. Abgesehen davon war das Buch aber gut, ich mochte alle Szenen mit Julie und Caleb zusammen und auch der Teil mit den Drohungen hat mir gefallen.

Man kann als Leser mitraten, wer Julie nun droht und ich habe recht schnell meinen Verdächtigen gefunden. Ich bleibe bei meiner Theorie. Es gibt viele Menschen, die in Frage kämen, angefangen mit Daniel, einem Studienkollegen von Julie. Der Kerl ist ein richtiger Arsch, aber für mich kommt er als Täter nicht in Frage. Die Auflösung gab es in diesem Band leider noch nicht, daher muss man sich als Leser wirklich gedulden, aber ich bin schon richtig gespannt, wer es denn nun war.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn zuerst mögen sich die beiden nicht, freunden sich dann an und kommen sich so immer näher. Ihre Beziehung wächst langsam und mit jedem Gespräch, was ich persönlich sehr gerne mag. Für mich passen Caleb und Julie so gut zusammen und sie verstehen sich gegenseitig, was echt schön ist.

Das Buch endet richtig fies, man weiß nun nicht, wer der Täter war, aber aufgrund dessen, was er alles getan hat, blieb die Geschichte bis zu einem gewissen Punkt spannend. Abgesehen von den Längen hat der Täter echt Schwung in das ganze rein gebracht. Jetzt möchte ich schon wissen, wie es denn ausgeht.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es ein paar Längen gab und ich gerne mehr über den Täter erfahren hätte. Man hat als Leser fast keine Hinweise, was ich irgendwie schade finde, aber man kann trotzdem mitraten. Die Liebesgeschichte hingegen hat mir sehr gut gefallen, da sich die beiden nur langsam annähern. Jetzt freue ich mich schon auf Band zwei.

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