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Veröffentlicht am 05.08.2022

Ein Wohlfühlbuch

Nebelschimmer
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Inhalt:

Zwei Herzen

Damals: Calla und Jasper. Sie waren das perfekte Pärchen. Das, von dem alle dachten, es würde für immer zusammenbleiben. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne. Manchmal muss man ...

Inhalt:

Zwei Herzen

Damals: Calla und Jasper. Sie waren das perfekte Pärchen. Das, von dem alle dachten, es würde für immer zusammenbleiben. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne. Manchmal muss man schwere Entscheidungen treffen. Und manchmal führen einen diese Entscheidungen weit weg von zu Hause …

Tausend Bruchstücke

Heute: Nach über einem Jahr – einem schrecklichen, schmerzhaften Jahr – ist Calla zurück in Deutschland. Endlich wieder zu Hause. Endlich wieder ihre Freundinnen umarmen. Einziger Minuspunkt: Sie trifft auch ihren Ex wieder. Und Jasper kann ihre Gefühle mit nur einem einzigen Blick immer noch ins Chaos stürzen …
Quelle: endlichkyss.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Sie haben Ihren Zielort erreicht. Das Ziel befindet sich auf der rechten Seite“, verkündete die roboterartige Stimme von Google Maps.

Das Cover ist mega schön. Anders kann ich es gar nicht beschreiben, denn das Motiv wird im Buch auch wieder aufgegriffen. Hinter dem Nebel sieht man einen See und Bäume, es sieht echt toll aus.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und flüssig zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Calla und Jasper. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit, aber der Großteil spielt sich in der aktuellen Zeit ab. Beim Lesen von dem Buch muss man sich einfach wohl fühlen.

Zu Beginn lernt man Calla kennen, die gerade wieder nach Deutschland gekommen ist. Dort will sie ihrem Ex aus dem Weg gehen, aber wie es der Zufall will arbeiten sie im gleichen Restaurant. Bald schon nähern sich die beiden wieder an.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, auch wenn ich zuerst das Gefühl hatte, irgendwas verpasst zu haben. Man wird mitten in die Geschichte geworfen und ich weiß weder, wieso Calla in LA war, noch was da passiert ist. Ich habe mich ehrlich gesagt etwas verloren gefühlt und die Rückblicke haben es nicht besser gemacht, denn sie haben nichts zur eigentlichen Geschichte beigetragen. Man lernt daraus nur, wie sich Japser und Calla kennen gelernt haben und wie sie zusammen gekommen sind, aber all das ist nicht super relevant für die Story. Hätte man diese Kapitel durch mehr Infos aus der aktuellen Zeit ersetzt, hätte ich mich nicht so schwer getan.

Calla mochte ich echt gerne. Sie ist so ein Typ, den man einfach als Freundin haben will, weil sie so nett und aufgeschlossen ist. Wie sie mit Jasper umgeht, obwohl sie sich lange nicht gesehen haben fand ich bewundernswert, ich weiß nicht, ob ich so ruhig geblieben wäre. Abgesehen davon hatte sie es im Leben nicht leicht und man will sie einfach nur in den Arm nehmen und fest drücken.

Jasper kam mir zuerst wie ein Arsch vor, weil er gemein zu Calla ist und sich hinter einer Mauer versteckt, aber mit der Zeit lernt man ihn besser kennen und merkt, dass er eigentlich ein richtig toller Kerl ist. Irgendwann mochte ich ihn super gerne und wurde fast schon eifersüchtig, weil Calla einen so tollen Kerl abbekommen hat. Er kümmert sich liebevoll um Calla und steht ihr in jeder SItuation zur Seite.

Man sollte sich nicht viel Drama von dem Buch erwarten, es ist eine ruhige Geschichte und alle Konflikte werden recht schnell durch reden gelöst, was ich persönlich besser finde als wegzulaufen oder sich anzuschweigen. Die Charaktere reden wirklich miteinander und finden gemeinsam eine Lösung für jedes Problem.

Wie schon erwähnt fand ich die Rückblicke zwar ganz nett, aber eben doch unnötig. Sie tragen nichts zur eigentlichen Geschichte bei und ich hätte viel lieber mehr über Callas Vergangenheit erfahren. Ich konnte nicht alle Entscheidungen nachvollziehen, wie etwa, dass sie genau dort nach LA musste und wie sie überhaupt darauf gekommen ist, dass sie ihre Suche dort starten soll. Es war einfach nicht immer alles stimmig und das hat mich etwas gestört.

Es wird auch der Aspekt des Rassismus angesprochen, denn Calla ist nicht weiß. Dadurch erfährt sie in alltäglichen Situationen Rassismus und die Autorin hat es sehr gut geschafft zu zeigen, was man alles falsch machen kann, ohne dass man es merkt. Beim Lesen habe ich angefangen nachzudenken, ob ich auch so denke wie die Person in dem Buch und ob mir sowas auch schonmal passiert ist. Da ich noch nicht viel mit POC zu tun hatte, kann ich das nicht sagen, aber in Zukunft achte ich da mehr drauf.

Die Liebesgeschichte selbst entwickelt sich sehr langsam und ohne viel Drama, für manche ist das Buch dadurch sicher zu langweilig, ich fand es sehr angenehm zu lesen. Nachdem man endlich erfährt, wieso Calla länger in LA geblieben ist gibt es auch nicht mehr viel Spannung und dann ist es wirklich nur noch eine schöne Geschichte. Hier hat mir ein bisschen was gefehlt, entweder ein Konflikt oder mehr Spannung, die länger gehalten wird.

Das Ende war echt schön und teasert auch schon den dritten Band an, was mir gefällt, aber irgendwie bleibt auch so viel offen. Klar, es ist nicht schlimm und es sind keine großen Sachen, allerdings hätte ich meine Fragen trotzdem gerne beantwortet gehabt.

Fazit:

Das Buch ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Es gibt nicht viel Drama, aber eben auch nicht viel Spannung. Hin und wieder war mir das Buch schon fast zu ruhig. Nicht alles an dem Buch war perfekt, ein paar Dinge haben mich gestört, aber insgesamt war es doch sehr schön zu lesen. Von mir gibts vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2022

Etwas schwächer als Band eins, trotzdem sehr gut

Die Lügenkönigin – Mitreißende Fantasy in opulenter Ausstattung: Hardcover mit Lesebändchen, als Extra nur in der 1. Auflage: Character Cards
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Inhalt:

Liebe, Verrat und eine Lüge, die die Welt erschüttert – der fulminante Abschluss der Geschichte um Fawn und Caeden

Das Leben der Lügendiebin Fawn liegt in Scherben: Die Lügen, die sie mit ihrer ...

Inhalt:

Liebe, Verrat und eine Lüge, die die Welt erschüttert – der fulminante Abschluss der Geschichte um Fawn und Caeden

Das Leben der Lügendiebin Fawn liegt in Scherben: Die Lügen, die sie mit ihrer Roten Magie entlarven wollte, haben nicht die reichen Machthaber Mentanos, sondern sie zu Fall gebracht. Und das Schlimmste daran: Caeden hat sie verraten. Caeden, dem sie mit ihrer Gabe geholfen hat und zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlte …

Doch das ist schon bald ihr kleinstes Problem: Denn sie enthüllt eine Lüge, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch ganz Mentano ins Wanken bringen wird!

Der fulminante Abschluss der Geschichte um Fawn und Caeden
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es gibt diese Momente im Leben.

Das Cover gefällt mir so so gut! Ich war ja kein großer Fan vom Cover vom ersten Band, weil die Dame darauf komisch geguckt hat, aber hier finde ich es ganz toll, fragt mich nicht wieso. Es sieht alles edler aus und bin so froh, dass Buch im Regal zu haben.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Fawn und am besten haben mir wieder die Beschreibungen gefallen. Ich konnte die Lügen quasi vor mir sehen und alles hat sich wie ein Film in meinem Kopf abgespielt.

Dieser Band schließt direkt dort an, wo der erste aufgehört hat. Fawn wacht gerade auf und muss festellen, dass sie nun bei den Wissensjägern ist. Bald schon muss sie Entscheidungen treffen, die alles verändern könnten.

Es hat am Anfang ein bisschen gedauert, bis ich in das Buch rein kam, weil es doch schon länger her ist, seitdem ich Band eins gelesen habe. Mit der Zeit kamen aber meine Erinnerungen wieder und dann tat ich mir auch viel leichter. Es werden recht schnell einige offene Fragen aus dem ersten Band geklärt, was ich toll fand, aber es kommen auch Neue hinzu, bei denen man bis zum Ende mit der Auflösung warten muss. So bleibt aber im gesamten Buch ein gewisser Spannungsbogen, was ich jetzt nicht schlecht finde.

Fawn mochte ich wieder unglaublich gerne. Sie ist schlagfertig und sagt ihre Meinung, allerdings kann sie auch den Mund halten, wenn sie denkt, dass es ihrer Sache dienlich ist. In diesem Buch hat sie eine interessante Wandlung durchgemacht, denn plötzlich sind ihr andere Menschen wichtig und sie würde sogar so weit gehen, sich selbst zu opfern. Wenn man das mit ihren Gedanken aus Band eins vergleicht, ist das schon eine starke Wandlung, das könnte man auch als Heldensyndrom bezeichnen.

Ach, mein Caeden. Ich fand ihn ja schon in Band eins sehr interessant, zwar nicht super sympathisch, aber eben interessant. Das hat sich hier auch zuerst nicht geändert, er ist immer noch geheimnisvoll und sieht das große Ganze. Allerdings wird seine Rolle ab der Hälfte des Buches auf ein einziges Merkmal reduziert und im Prinzip ist er unnötig für die Handlung, was ich wirklich schade finde. Ich hätte gerne mehr von ihm gelesen und mir gewunschen, dass er einen größeren Part gegen Ende übernimmt, aber die Story hätte ohne ihn auch funktioniert.

Insgesamt hat mir die Geschichte aber wieder super gefallen. Am Anfang hat es zwar etwas gedauert, bis sie Fahrt aufnimmt und gibt hier mehr Gerede als sonst was, aber man bekommt wichtige Informationen. Im Laufe der Geschichte kommen Dinge ans Licht, mit denen ich nie gerechnet hätte und es gibt so viele Twists in dem Buch! Der größte betrifft Fawn selbst, würde ich sagen. Hier war ich wirklich baff und ich war beeindruckt von dem Einfallsreichtum der Autorin. Mit dieser Wendung hätte ich nie und nimmer gerechnet und kurzzeitig dachte ich, aufgrund dieser Infos, zu wissen, wie das Buch ausgeht, aber auch hier habe ich mit getäuscht.

Es wird auch endlich das Geheimnis rund um die Mauer und das Bündnis gelüftet. Seit dem ersten Band war ich neugierig und wie das alles zusammenspielt und wie es enthüllt wurde fand ich grandios. Die Autorin hätte einfach jemand was erzählen lassen können, oder jemand hätte die Wahrheit in einem Buch gelesen, aber das wäre doch langweilig, und langweilig gibt es bei dem Buch nicht. Man muss hier auf alles gefasst sein.

Man darf Red Dove nicht vergessen, wir haben sie schon in Band eins kennen gelernt und hier nimmt sie eine noch größere Rolle ein. Die ich wirklich genial finde. Noch ein Punkt, der mich überrascht hat. Zwar bleibt das größte Übel die Mauer und das Königshaus selbst, aber Red Dove nimmt dabei keine unerhebliche Rolle ein. Außerdem weiß man lange nicht, auf wessen Seite die Wissensjäger wirklich stehen und ob von ihnen eine Gefahr ausgeht, also Bedrohungen gibt es für Fawn mehr als genug.

Neben all dem bleibt tatsächlich noch Platz für eine Liebesgeschichte. Diese steht nicht unbedingt im Vordergrund, was ich gut finde, aber sie ist da. Man kann sich nach Band eins schon denken, dass da zwischen Fawn und Caeden mehr ist und nun bekommen wir dieses mehr. Hier will ich nicht zu viel verraten, aber mir hat die Entwicklung insgesamt gut gefallen, auch wenn es manchmal fast schon zu kitschig war.

Mit dem Ende hat die Autorin alles richtig gemacht. Offene Fragen wurden beantwortet und man weiß, was aus allen Charakteren geworden ist. Ein schöner Abschluss für diese Reihe!

Fazit:

Ich habe so lange auf dieses Buch gewartet und mich so sehr gefreut, als es endlich ankam. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es gelesen und wieder geliebt, auch wenn ich es nicht ganz so toll wie Band eins fand. Mir hat die Entwicklung von Caeden nicht gefallen und am Anfang hat es etwas gedauert, bis die Geschichte in Schwung kommt, aber danach passiert so viel und mir hat alles so gut gefallen. Ich kann diese Dilogie uneingeschränkt empfehlen, sie ist grandios!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2022

Toller Abschluss

Emerdale 2: One Side of the Light
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Inhalt:

Nur wer mit dem Herzen kämpft, kann alles gewinnen Taylor erwacht im Unterschlupf der Fraktion und glaubt, ihre große Liebe für immer verloren zu haben. Als sie eine zweite Chance bekommt, Jonathan ...

Inhalt:

Nur wer mit dem Herzen kämpft, kann alles gewinnen Taylor erwacht im Unterschlupf der Fraktion und glaubt, ihre große Liebe für immer verloren zu haben. Als sie eine zweite Chance bekommt, Jonathan zu retten, zögert sie keine Sekunde. Doch kaum sind die beiden wieder vereint, wartet auch schon die nächste Gefahr: Emerdale will die Weltwirtschaftsausstellung in Tokio für ihre bösen Machenschaften nutzen. Um Emerdale aufzuhalten, greift die Fraktion zu überaus fraglichen Mitteln, die nicht nur Taylor und Jonathan, sondern auch ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen. Schaffen sie es, den bevorstehenden Krieg zu verhindern? Und zu welchem Preis?
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich erinner mich daran, dass ich Hoffnung verspürt habe.

Das Cover ist passend zu dem von Teil eins gestaltet, nur heller. Ich mag diese Kombi wirklich gerne und finde das Cover auch echt gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder grandios und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Jo und Taylor, wodurch man beide Sichtweisen zu lesen bekommt.

Dieser Band startet direkt dort, wo der zweite aufgehört hat. Taylor ist beid er Fraktion angekommen und zusammen wollen sie Emerdale besiegen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, obwohl es schon etwas her ist, dass ich Band eins gelesen habe. Ich wusste noch, was am Ende passiert ist, das war das Wichtigste. Ich war sofort wieder in dem Buch drinnen und war gespannt, wie alles weiter geht und ob die Fraktion besser ist als Emerdale oder die Dales auch nur benutzen will.

Taylor mochte ich wieder sehr gerne, zwar herrscht hier einiges an Misskommunikation zwischen ihr und Jonathan, aber da sind sie beide schuld. Ansonsten hat sich alles versucht um ihre Freunde zu retten und durch Scar hat sie sogar einen Teil ihrer Familie wieder gefunden.

Jo ist wieder mein Liebling in dem Buch, wobei Vin hier ganz oben dabei ist. Jo bleibt an Taylors Seite, auch wenn sie streiten, wenn sie sich nicht alles erzählen und wenn er falsche Entscheidungen trifft, aber seine Liebe zu Taylor kann gar nichts erschüttern. Diese bedingungslose Liebe fand ich so schön und hat einen leicht kitschigen Touch in das Buch gebracht. Abgesehen davon hat er in dem ganzen Band versucht sich nützlich zu machen, obwohl er kein Dale ist, und obwohl er die harte Arbeit einfach anderen hätte lassen können. Seinen Ehrgeiz und seine Solidarität habe ich wirklich bewundert.

Ein Nebencharakter der noch erwähnt werden sollte ist Mel. Ich mochte sie in Band eins nicht, aber hier wurde sie mir dann doch irgendwie sympathisch. In ihr steckt so viel mehr als man zuerst glaubt und auch wenn sie zuerst wie eine Zicke wirkt, sollte man ihr doch eine Chance geben.

Ich hatte lange die Befürchtung, dass dieser Teil nicht an den ersten Band heran kommt, weil Band eins ein wirkliches Highlight von mir war und ich ihn geliebt habe. Doch diese Zweifel haben sich schnell zerstreut, denn obwohl es hier wieder eine Organisation gibt und die Fortschritte im Kampf gegen Emerdale langsam sind, ist es doch nie langweilig und einfach grandios. Beim Lesen habe ich die wildesten Vermutungen in Bezug auf die Fraktion aufgestellt, so ganz habe ich denen nicht wirklich vertraut. Mit der Zeit erfährt man auch mehr über die Gründer und darüber, wie das alles überhaupt zustande gekommen ist. Diese Infos fand ich wirklich spannend.

Neben den bekannten Charakteren lernt man hier auch Neue kennen, die frischen Wind in die ganze Sache bringen. Außerdem kommen die befreites Dales viel öfter vor, was ich persönlich echt cool fand. Zusammen wollen sie Emerdale stürzen und ich fand es faszinierend, wie lange schon an dem Plan getüftelt wird und wie gut alles ausgearbeitet ist. Natürlich kommt es in dem Buch auch zu Rückschlägen, was für uns als Leser aber nur heißt, dass es spannend bleibt und man bis zum Ende nicht, weiß, ob sie es schaffen werden oder nicht.

Die Liebesgeschichte hat mir ebenso gefallen. Taylor und Jo haben ihre Höhen und Tiefen und leren nochmal ganz andere Seiten voneinander kennen. Ich fands schön, dass sie in dem ganzen Trouble noch Zeit füreinander gefunden haben. Aber auch andere Charaktere bekommen ein Happy End, wenn auch nicht alle.

Fazit:

Ich habe das Buch wieder inhaliert und jede Seite davon geliebt. Als es vorbei war war ich traurig, aber auch glücklich, weil die Autorin einen perfekten Abschluss geschaffen hat. Am Ende gings richtig zur Sache und ich hatte wirklich Zweifel, ob es alle meine Lieblinge überstehen, denn da ging wirklich die Post ab. Insgesamt ein grandioses Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2022

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück

Dem Blitz zu nah
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Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2454. Die Menschheit befindet sich in einem hart erkämpften goldenen Zeitalter, in dem Religionen und auch Nationalstaaten keinen Platz mehr haben. Sieben Fraktionen – die ...

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2454. Die Menschheit befindet sich in einem hart erkämpften goldenen Zeitalter, in dem Religionen und auch Nationalstaaten keinen Platz mehr haben. Sieben Fraktionen – die sogenannten „Hives“ – regieren nun gemeinsam die Welt, deren Herrschaft durch eine wohlwollende Zensur, statistische Analysen und technologischen Reichtum gestützt wird. Aber das Fundament dieser neuen Welt ist brüchig … Verurteilt für seine Verbrechen und gefeiert für seine Talente gilt Mycroft Canner als das bevorzugte Instrument einiger der mächtigsten Menschen der Welt. Als er damit beauftragt wird, einen bizarren Diebstahl zu untersuchen, findet er sich auf der Spur einer Verschwörung wieder, die die Weltordnung der Hives in ihren Grundfesten erschüttern könnte.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Sie werden mich für meinen Stil kritisieren, Leser, denn er ist sechshundert Jahre von den Ereignissen entfernt, die ich schildere.

Das Cover finde ich sehr gelungen, man sieht ein fliegendes Auto, welches auch in dem Buch selber vorkommt. Es ist nicht zu überladen und dennoch erkennt man, dass das Buch in der Zukunft spielt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das gesamte Buch wird aus Sicht von Mycroft erzählt, der den Leser direkt anspricht, immer wieder Fragen stellt und einige ausschweifende Erklärungen bereit hält. Man muss sich wirklich darauf einlassen können, den Stil wird man erst mit der Zeit gewohnt.

Zu Beginn lernt man Mycroft kennen, der ein Verbrecher ist und nun der Menschheit dient. Als die sieben-zehn-Liste gestohlen wird führt alles zu dem Bash, bei dem Mycroft oft seine Arbeit verrichtet und der auch Bridger, ein begabtes Kind versteckt.

Ich wollte aufgeben, nach den ersten paar Kapiteln wollte ich wirklich aufgeben, weil das Buch wirklich anstrengend zu lesen ist und man genau aufpassen muss. Nicht nur gibt es sehr viele Namen und Beziehungen, auch fließt immer wieder eine Information in den Text, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun hat. Daran muss man sich erst gewöhnen und das hat bei mir fast 200 Seiten gedauert, aber danach war ich voll in dem Buch drinnen und wollte auch wissen, wie es weiter geht.

Laut Mycroft selbst ist Bridger der Protagonist des Buches, ein 13-Jähriger, der wunderwirken kann. Durch sein wunderwirken kann er Gegenstände lebending machen und darum versteckt ihn sein Bash auch. Allerdings kommt er nicht sehr viel vor und ich denke, dass man alle Zusammenhänge erst versteht, wenn man die komplette Reihe gelesen hat.

Es gibt so viele Charaktere in dem Buch, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann, aber Mycroft ist sicherlich jemand, der im Gedächtnis bleibt, allein schon weil er der Erzähler ist. Er hat ein Verbrechen begangen, welches erfährt man erst gegen Ende und bis dahin nimmt man ihn einfach als ganz normalen Kerl wahr. Man weiß nicht, ob er gestohlen hat, gemordet oder einfach eine Schlägerei begonnen hat und ich glaube, wenn man das schon zu Beginn erfahren würde, würde man Mycroft mit anderen Augen sehen, daher ist die Enthüllung gegen Ende, wenn man schon eine gewisse Sympathie für ihn hat sicherlich gut gewählt.

Ansonsten ist mir noch Carlyle in Erinnerung geblieben, der neue Sinnsager des Bash‘ für den Mycroft oft arbeitet. Sinnsager sind eine Art Priester, die mit jedem über alles reden, aber niemals eine eigene Meinung abgeben sondern immer nur das Gespräch voran bringen und das Gegenüber sprechen lassen. Seinen Beruf fand ich interessant, ebenso ihn als Person, denn er erfährt einige Dinge, die nicht seiner Meinung entsprechen und trotzdem muss er professionell bleiben und kann niemanden melden.

In der Geschichte passiert viel und auch nicht viel. Es wird viel geredet, aber insgesamt sind es nur wenige Tage, die auf diesen vielen Seiten behandelt werden. So genau kann ich gar nicht sagen, was nun der eigentliche Plot war, denn es gibt Bridger und es gibt die sieben-zehn-Liste, aber es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen. Manchmal liest sich das Buch wie eine Sammlung von Fakten, ein Geschichtsbuch, und manchmal gibt es dann doch kleine Höhepunkte. Zwischendurch gab es aber auch ein paar Längen, da war das Buch für mich einfach uninteressant.

Man muss sich bei Dem Blitz zu nah darauf einstellen, dass man wenig über die Welt erfährt. Man erfährt zwar, wie die Macht aufgeteilt ist, welche Gruppen es gibt und für was diese zuständig sind, aber eine genaue Erklärung gibt es nicht. Hier sollte sich niemand darauf verlassen, dass alles erklärt wird, denn das wird es nicht.

Das wohl größte Merkmal des Buches ist es, dass alles in der wörtlichen Rede geschlechtsneutral geschrieben ist, da es in der Zukunft nur noch geschlechtsneutrale Pronomen gibt, diese sind hier nin/nim. Das mag zuerst verwirrend sein, aber mit der Zeit kommt man rein, das Problem ist eher, dass Mycroft ansonsten die Menschen einem Geschlecht zuweist, sei es nun aufgrund des Aussehens oder des Auftretens. So kann es sein, dass ein biologischer Mann in der Erzählung zu einer „Sie“ wird und umgekehrt, das basiert alles auf der Einschätzung von Mycroft selbst. Hin und wieder ist dieser Wechsel störend, aber Mycroft erklärt, wieso er das macht. Bevor man das Buch in die Hand nimmt, sollte man sich dessen allerdings bewusst sein.

Wie schon gesagt gibt es keinen richtigen Spannungsbogen, die Geschichte plätschert so vor sich hin. Allerdings hat es das letzte Kapitel in sich, allgemein die paar letzten Kapitel waren sehr gut geschrieben und machen Lust auf mehr. Ob ich die weitere Teile auch lesen werde kann ich nicht sagen, denn ich fand das Buch doch sehr anstrengend, aber es hat mir irgendwann auch sehr gut gefallen.

Fazit:

Ich tue mir bei dem Buch schwer es zu bewerten, denn zuerst mochte ich es gar nicht, aber dann wurde es immer besser und obwohl es danach noch Längen gab, hat es mich doch irgendwie gepackt. Dieses Drang weiter zu lesen hatte ich aber nie. Ich würde sagen, dass es alles in allem ein wirklich komplexes Buch ist, für das man sich genügend Zeit nehmen sollte. Schnell mal lesen geht hier nicht, ich habe es über einen Zeitraum von drei Wochen gelesen. Nachdem ich länger nachgedacht habe, bekommt das Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 21.07.2022

Bin sehr überrascht

Der Kristallkönig
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Inhalt:

Amsterdam, 1898. Seit dem Verschwinden seiner Mutter ist Kornelian van Leeuwen den Launen seines Vaters ausgeliefert. Als er auf die Antwerpener Diamantenmesse geschickt wird, sieht er seine Chance ...

Inhalt:

Amsterdam, 1898. Seit dem Verschwinden seiner Mutter ist Kornelian van Leeuwen den Launen seines Vaters ausgeliefert. Als er auf die Antwerpener Diamantenmesse geschickt wird, sieht er seine Chance gekommen, endlich das Vertrauen des kaltherzigen Edelsteinhändlers zu gewinnen: Dazu muss er nur den Dieb aufspüren, der die Kundschaft bestiehlt und das Unternehmen seiner Familie in Verruf bringt. Anstatt sich auf das Leben als Ehefrau vorzubereiten, verbringt Juwelierstochter Beryl ihre Zeit lieber damit, Diamanten aus den Villen gutbetuchter Familien zu stehlen. Die makellosen Steine rufen förmlich nach ihr, bergen allerdings ein grausames Geheimnis. Beryl ist entschlossen, für Gerechtigkeit zu sorgen, bis sie auf Kornelian trifft und einsehen muss, dass ihr Herz andere Pläne hat. Beide ahnen nicht, dass sie im Begriff sind, übernatürliche Kräfte zu entfesseln, die mehr als nur ihr Leben in Gefahr bringen.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Vertrau mir.“

Das Cover sieht echt cool aus und hat mich auch sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Darauf zu sehen ist ein Mensch aus Kristallen, der zersplittert. Allein schon vom Titel hätte es sein können, dass es wirklich einen Menschen aus Kristall im Buch gibt, also ein sehr gelungenes Cover, das den Leser neugierig macht.

Der Schreibstil der Autorin war sehr leicht ung flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei sich die Hauptperson in jedem Kapitel ändert. Einmal liest von man von Beryl und dann von Kornelian.

Zu Beginn lernt man Beryl kennen, die Schmuck stiehlt, da dieser sie ruft. Als Kornelian in ihre Stadt kommt merkt sie sofort, dass er auch etwas zu verheimlichen hat, nur dass er nicht weiß, was da eigentlich mit ihm passiert.

Der Einstieg in die Geschichte hat mich dezent verwirrt. Nach dem Prolog war ich so verwirrt, wie man eben sein kann, aber sobald die Namen des Prologs nochmal vorkamen war auch klar, was da passiert ist. Dann war mir einiges klar und ich habe verstanden, was die Autorin mit dem Prolog im Sinn hatte und ich muss sagen, dass das echt genial war. Abgesehen davon war mir lange nicht klar, was es mit Beryl und Kornelian auf sich hat, da es auch nie explizit gesagt wird. Das Konzept hat mir gefallen und man kommt irgendwann auch alleine drauf.

Beryl fand ich etwas zu sehr von sich selbst überzeugt. Sie glaubt, dass sie immer recht hat und will immer ihren Dickschädel durchsetzen. Regeln gelten für sie allgemein nicht und wenn doch dann auch nur wenn es ihr gerade passt. Dennoch war sie ein spannender Charakter und irgendwann wurde ich auch halbwegs war mit ihr.

Kornelian hingegen kam mir manchmal etwas dümmlich vor. Vielleicht lag es auch nur an seiner Unwissenheit, aber manchmal hätte ich ihn doch schon gerne geschüttelt und gefragt, was eigentlich mit ihm los ist. Abgesehen davon mochte ich ihn als Charakter aber sehr gerne. Er versucht das Richtige zu tun, obwohl er seinem Vater, der alles ist, was ihm noch geblieben ist, gefallen will. Für mich war er ein sehr interessanter Charakter.

Ich wusste lange nicht in welche Richtung die Geschichte gehen würde und ich wusste auch nicht, was da nun phantastisches dazukommen soll. Doch schon bald habe ich herausgefunden, was es mit Beryl und Kornelian auf sich hat. Das alles entwickelt sich nicht allzu schnell, man braucht etwas Geduld bis die Geschichte wirklich ins rollen kommt, aber danach ist man völlig in ihrem Bann. Ich zumindest habe das Buch an zwei Tagen beendet, weil es mich so gefesselt hat.

Die Thematik mit den Juwelen fand ich sehr interessant, dieses Thema hatte ich, glaube ich, noch nie in einem Buch. Man merkt schnell, dass sie irgendwas mit dem phantastischen Teil des Buches zu tun haben, aber man weiß recht lange nicht was. Ich will es auch nicht verraten, denn es macht sonst keinen Spaß mehr. Ich kann aber sagen, dass sich die Autorin da was richtig Tolles einfallen lassen hat. Mit der Zeit nimmt dieser übernatürliche Teil auch immer mehr Raum ein und das Buch geht in eine ganz andere Richtung, als man zuerst glaubt.

Die Liebesgeschichte steht hier ebenfalls nicht im Vordergrund und ist lange auch nicht vorhanden. Sie entwickelt sich langsam und ich fand sie sehr authentisch, nicht erzwungen oder zu schnell. Das hat hier einfach super gepasst.

Gegen Ende wird das Buch dann immer rasanter und ich wollte unbedingt wissen, was Kornelian und Beryl tun werden, wie sich alles entwickelt und ob alle ein Happy End bekommen. Man weiß lange nicht, ob das Buch gut oder schlecht ausgeht, da es sehr schwank, aber dadurch bleibt man als Leser besser am Ball. Viel spannender hätte es die Autorin für mich auch nicht machen können, ich war richtig gefesselt. Ich musste das Buch einfach beenden, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Fazit:

Das Buch hat mich überrascht. Sehr überrascht, denn ich habe nicht mit einer so grandiosen Geschichte gerechnet. Obwohl es am Anfang etwas gedauert hat war ich irgendwann total gefangen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich war das Buch ein Highlight und bekommt 5 Sterne.

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