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Veröffentlicht am 30.08.2025

Nicht neu, aber ich habs geliebt

Wings and Claws
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute entschied sich das Schicksal Eclarias.

Das Cover finde ich cool, ich bin generell ein Fan von Drachen auf Covern und hier passt einfach ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute entschied sich das Schicksal Eclarias.

Das Cover finde ich cool, ich bin generell ein Fan von Drachen auf Covern und hier passt einfach alles gut zusammen.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Jadina, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich mochte ihre Gefühle und die Beschreibungen, man merkt auch, wie sich ihre Gefühle gegenüber den Drachenreitern langsam ändern, das wurde wirklich gut beschrieben.

Zu Beginn lernt man Jadina kennen, eine Jägerin, die von den Drachenreitern gefangen genommen wurde. Sie soll bei den Drachenreiterprüfungen mitmachen, denn die Drachenreiter sind auf der Suche nach der Jägerin aus einer alten Prophezeihung. Jadina entscheidet sich es zu versuchen, da sie ansonsten sicher stirbt und beim Training lernt sie ihre Ausbilder, besonders Kayden, immer besser kennen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Zuerst liest man von der Prophezeihung, die Eclaria in den aktuellen Zustand gebracht hat und dann geht es schon mit der Gefangennahme von Jadina los. Ich fand den Einstieg ziemlich rasant aber auch gelungen, dadurch wird man in die Geschichte geworfen und will natürlich wissen, wie es weiter geht.

Jadina mochte ich wirklich gerne, auch wenn sie etwas naiv war. Nur weil jemand ein Drachenreiter ist, ist er nicht böse und umgekehrt, weil jemand ein Jäger ist, ist er nicht gut. Jadina glaubt fest an diese Strukturen und lernt erst mit der Zeit, dass das nicht immer stimmt. Mit der Zeit macht sie eine starke Entwicklung durch, denn als Jägerin hatte sie es nicht leicht und musste sich alleine durchschlagen, bei den Drachenreitern bekommt sie genügend Essen, Zugang zu Wissen und Training. Ich mochte die Person, zu der sie bis zum Ende wurde.

Kayden fand ich in Ordnung. Er sollte wohl geheimnisvoll wirken, doch seit seinem ersten Auftreten habe ich ihn durchschaut. Generell fand ich seine Art anstrengend, er verschwindet ständig, lässt Jadina im Unklaren und gibt immer nur kryptische Antworten. Hätte er normal mit ihr gesprochen und nicht alles mögliche verheimlicht, wäre er mir auch sympathischer gewesen.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, wobei ich jetzt gleich sagen muss, dass mich die Twists am Ende nicht wirklich überrascht haben. Das gab es alles schon und ab dem ersten Moment, als gewisse Charaktere auftauchten, war klar, was es mit diesen auf sich hat. Daher hat mich das Ende nicht wirklich überrascht. Obwohl man als Leser jedoch weiß, was ca passieren wird, ist der Weg dorthin trotzdem spannend und sehr gut geschrieben. Jadina muss für die Prüfungen trainieren und obwohl man von dem Training selbst liest, haben mir besonders die Szenen, in denen sie mehr über das Land und die Drachen liest, am besten gefallen. Ich fand die Welt interessant und je mehr ich darüber gelernt habe, desto faszinierter war ich.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die aber eher subtil ist, was auch sehr gut ist so. Die Gefühle entwickeln sich langsam und auch bis zum Ende ist es eigentlich nicht ganz klar, ob die Charaktere nun zusammen sind oder nicht. Ich mochte die langsame Annäherung und wie Jadina sich langsam ihre Gefühle eingesteht.

Wie man sich denken kann, gibt es in dem Buch auch Drachen, die hier aber nur semi-präsent sind. Sie werden erwähnt, hin und wieder ist einer näher bei Jadina, aber sie nehmen keine Hauptrolle ein, das wird wahrscheinlich erst in den nächsten Teilen kommen. Die Szenen mit den Drachen fand ich aber sehr gut, liegt vielleicht auch daran, dass ich Drachen allgemein gerne mag. Hier wurden sie nicht viel anders als in anderen Büchern dargestellt, aber es gab ein paar interessante Ergänzungen. In diesen Szenen kamen aber auch noch mehr Fragen über Jadina auf. Immer wieder wird erwähnt, dass die Auserwählte magische Kräfte hat, was Jadina behauptet nicht zu haben und auch das Verhalten der Drachen gegenüber ihr hat bei mir Fragen aufgeworfen. Ich hoffe, dass diese im zweiten Band beantwortet werden.

Das Highlight des Buches sind natürlich die Prüfungen selbst. Diese werden eher gegen Ende ausgetragen, wodurch dann auch die ganze Spannung aufkommt. Ich habe mit Jadina mitgefiebert und gehofft, dass alles gut geht. Wie schon erwähnt hat mich der Twist am Ende dann nicht so sehr überrascht, weil es für mich schon von Beginn an klar war, trotzdem hat er mich sehr neugierig auf den zweiten Band gemacht, auf den freue ich mich schon.

Fazit:

Ich fand das Buch einfach super. Es gab zwar vieles, was jetzt nicht neu ist und wodurch ein paar Twists keine wirkliche Überraschung waren, aber abgesehen daovn hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich bin neugierig, auf die Drachen, auf Jadina und vor allem wie es mit ihr und Kayden weitergeht. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne, denn ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2025

Einzigartiges Magiesystem und eine geniale Geschichte

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wein, Mathematik und ein entferntes Gebrüll waren furchtbare Kombination.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht und doch schön gestaltet. ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wein, Mathematik und ein entferntes Gebrüll waren furchtbare Kombination.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht und doch schön gestaltet. Viel zu sehen gibt es darauf allerdings nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perpsektive von Emelin, wodurch man sie sehr gut kennen lernt und auch ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen kann. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Orte gefallen, in meinem Kopf gab es ein regelrechtes Kopfkino.

Zu Beginn lernt man Emelin kennen. Sie wohnt auf einer kleinen Insel zusammen mit anderen Menschen, die sich den Fae widersetzen. Als der Silent Death auf ihrer Insel auftaucht und sie mitnimmt ändert sich ihr Leben schlagartig. Doch es steckt noch mehr in Creon, als sie erwartet hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Mir hat sowohl Emelin als auch die Welt an sich gleich zugesagt und ich war neugierig, was noch alles kommen würde. Zuerst lernt man, wie sie auf der Insel lebt, wie schlecht sie von ihren Zieheltern behandelt wird und was sie eigentlich den ganzen Tag tut. Das dauert aber nicht lange an und Creon betritt schnell die Bildfläche, danach geht die eigentliche Geschichte auch schon los.

Emelin mochte ich sehr gerne, sie ist ein starker Charakter und weiß auch, wann es gut ist einmal den Mund zu halten. Dadurch, dass sie kein einfaches Leben hatte, würde man annehmen, dass sie gemeiner oder distanzierter wurde, aber sie ist nett und hilfsbereit und kann gut mit anderen Personen umgehen. Ich mochte ihre ganze Art und auch wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat.

Creon fand ich sofort interessant. Er spricht nicht, man weiß nicht wieso und trotzdem kann er sich genügend verständigen. Obwohl er skrupellos erscheint kann man erahnen, dass mehr in ihm steckt und das wird auch ziemlich schnell klar. Zwar geht er hart mit Emelin um, damit sie ihre Kräfte beherrschen lernt, aber er hilft ihr auch, nimmt sich immer öfters Zeit für sie und öffnet sich mit der Zeit, als Leser erhascht man dadurch einen Blick auf den wahren Creon.

Als ersten postiven Punkt muss ich die Magie anführen. Das Magiesystem ist anders, als in anderen Büchern und super interessant. Um Magie zu wirken wird Farbe aus Gegenständen, also Kleidung, Haaren, der Natur, Gegenständen oder was sonst in der Nähe ist gezogen. Jede Farbe hat eine andere Wirkung, so kann man durch Blau heilen oder durch Rot zerstören. Verbindet man verschiedene Farben, kann man noch ganz andere Dinge erreichen. Diese Art von Magie fand ich faszinierend und es hat Spaß gemacht zu lesen, wie Emelin immer mehr darüber lernt und sie auch anwenden kann. Allein darum ist das Buch schon genial.

Aber auch die Welt an sich hat mir gut gefallen. So gibt es die Mutter, die Anführerin der Fae und Herrscherin über die Menschen. Sie soll die mächtigste Fae sein, die es gibt und außerdem lässt sie keine Gnade walten. Bei den Szenen in denen sie vorkam hatte ich eine Gänsehaut, weil man sofort durch ihr nettes Getue blickt und sieht, wie sie wirklich ist. Wieso die Mutter so stark ist und wieso sich niemand gegen sie auflehnt erfährt man im Laufe des Buches, wobei der Klappentext da auch schon einiges verrät. Ich fand die ganzen Geheimnisse und Geschichten, die sich um die Mutter ranken, interessant und am liebsten hätte ich sofort alles über sie erfahren.

Alle Dörfer und Städte verteilen sich auf Inseln, die Fae können fliegen um dorthin zu kommen und die Menschen müssen Tributzahlungen leisten. Man sieht nicht viel von den Inseln, außer der, auf der Emelin gelebt hat und dann natürlich die Insel, auf der die Mutter lebt. Das ist nicht neu, aber es hat gut zur Geschichte gepasst und durch die vielen Erklärungen hatte man als Leser das Gefühl, als würde man die Welt sehr gut kennen.

Der Klappentext verrät, was die Geschichte will, wieso Emelin beim Silent Death ist und was er von ihr will. Und obwohl das Buch lang ist und oftmals gar nicht viel passiert, da nur Emelin und Creon gemeinsam sind und sonst niemand vorkomt, war es doch nie langweilig. Es dreht sich viel um die Magie von Emelin und beim Training kommen sich die beiden auch näher. Die Seiten fliegen nur so dahin und Spannung kommt erst gegen Ende des Buches wieder auf. Doch die Charaktere sind genug, um die Geschichte voranzubringen und nicht langweilig werden zu lassen. Ich mochte die Entwicklung der Beziehung zwischen Emelin und Creon, sie nähern sich langsam an, es wird nichts überstürzt und sie reden auch darüber. Für mich hat diese Liebesgeschichte einfach perfekt gepasst und sich sehr gut in den Rest des Buche integriert, ohne zu viel zu werden.

Gegen Ende wird es dann immer spannend und die letzten 50 Seiten waren sowieso der Knaller. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hätte mir am liebsten sofort den zweiten Teil geschnappt um zu erfahren, wie es mit Elemin und Creon weitergeht.

Fazit:

Das Buch hat mich komplett überrascht. Ich bin von einer Romantasy-Geschichte ausgegangen und bekommen habe ich eine geniale Geschichte mit Magie, ein bisschen Liebe und Intrigen, welche mit von vorne bis hinten überzeugen konnte. Ich fand einfach alles daran gut und habe nichts auszusetzen, ein wahres Highlight. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2025

Zu viel Drama

No Cure for Love
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Meinung:

Die Frau auf dem Sitz gegenüber sieht mich schon wieder an.

Das Cover finde ich wirklich schön. Es hat gleich einen Bezug zur Medizin mit der Lunge darauf, aber durch die Blumen sieht es etwas ...

Meinung:

Die Frau auf dem Sitz gegenüber sieht mich schon wieder an.

Das Cover finde ich wirklich schön. Es hat gleich einen Bezug zur Medizin mit der Lunge darauf, aber durch die Blumen sieht es etwas abstrakter und freundlicher aus, mehr wie ein Liebesroman.

Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Für mich wirkte dieser etwas distanziert und ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe. Danach ging es aber gut. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Ellen, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Ellen kennen, die Praxiserfahrung im Krankenhaus sammeln soll. Sie ist für ein paar Monate nur eingeplant und gerät schon am ersten Tag mit ihrem Kollegen Timo aneinander. Doch schnell schließt sie ihn ins Herz, doch verlieben will sie sich auf keinen Fall.

Der Einstieg in das Buch ist mir generell leicht gefallen, nur der Schreibstil hat es mir etwas schwer gemacht. Ansonsten war ich neugierig auf die Geschichte und es hat sich ein bisschen wie Grey’s Anatomy in Buchform gelesen. Das Setting im Krankenhaus mag ich persönlich sowieso gerne und finde ich auch mega spannend.

Ellen fand ich in Ordnung, obwohl sie mir im Laufe des Buches immer mehr auf die Nerven ging. Zuerst wirkte sie wie eine kompetente und kluge Ärztin, die genau weiß, was sie will. Doch sobald Timo aufgetaucht ist, wurde sie unentschlossen, es gab ein ewiges hin und her bei ihren Gefühlen und irgendwann fand ich sie nur noch nervig. Eigentlich hat sie all ihre Prinzipien für einen Mann über Board geworfen und das obwohl sie ihn erst ein paar Wochen kennt. Ich hätte sie eigentlich anders eingeschätzt.

Timo war mir zu perfekt. Schon von Beginn an wirkte er wie der perfekte Kerl und sowas mag ich nicht. Er war ein guter Arzt und ein netter Kollege, er behandelt Ellen gut und weiß genau, was er in Zukunft will. Durch diese Perfektheit kam aber auch eine Distanz beim mir auf und ich wurde nicht richtig mit ihm warm. Ich fand es dann aber schön, wie er für Ellen da war und sie nicht gedrängt hat.

Den Start der Geschichte fand ich wirklich gut. Es geht viel ums Krankenhaus und die Patienten, wie der Alltag von Ellen aussieht und wie sie die Behandlungen durchführt. Das wurde wirklich sehr gut beschrieben und war auch interessant zu lesen. Sobald dann aber die Liebesgeschichte immer präsenter wird, rückt das alles in den Hintergrund und wird nebensächlich, was ich schade fand, da genau das das Buch so besonders gemacht hat.

Die Liebesgeschichte war nicht mein Fall. Man muss wissen, dass die gesamte Handlung des Buches innerhalb von ein paar Wochen spielt, höchstens zwei Monaten, und dafür ging einfach alles zu schnell. Ellen ist überzeugt davon, dass sie keine Beziehung will, da sie sowieso nur enttäuscht wurde bis jetzt und sich auf ihre Forschung und Arbeit konzentrieren will. Dann kommt ein gutaussehender Kerl daher und schon ist es um sie geschehen. Ganz schrecklich fand ich dann auch eine Sache, ca in der Mitte des Buches. Es wurde angedeutet, dass Ellen vielleicht schwanger sein könnte und da war es vorbei mit mir. Ich hasse diesen Trope in Büchern und hier hat er auch gar nicht gut gepasst. Ab diesem Zeitpunkt wurde alles andere auch unwichtiger und trotzdem hat Ellen Timo immer von sich gestoßen und wollte ihn nicht da haben. Für mich war der Mittelteil nicht gut, zu dramatisch und vorhersehbar, zu wenige Gefühle und alles ging auch viel zu schnell zwischen den beiden Hauptcharakteren.

Als würde es nicht schon genug Drama in Ellens Leben geben, kommt auch noch ihre Freundin und Mitbewohnerin mit ihrem Ex daher, dem sie doch noch vergeben will. Dieser Kerl hat das gesamte Buch über nichts getan, außer zusätzliches Drama zu erzeugen, welches einfach zu viel war. Besonders gegen Ende kommt er immer öfter vor und ich finde, das hätte es einfach nicht gebraucht. Dafür ist das Buch auch zu kurz. Diese Nebengeschichte mit der Freundin und Mark kam immer wieder auf und hat nichts zur eigentlichen Liebesgeschichte beigetraten, das hätte man auch einfach weglassen können.

Wenn ich das Buch beschreiben müsste würde ich sagen es ist eine Mischung aus allem dramatischen Grey’s Anatomy Folgen, denn genau so liest es sich bis zum Ende. Mark, eine mögliche Schwangerschaft und dann kommt im letzten Drittel noch was dazu, was fast genau so in der Fernsehserie auch passiert ist. An sich war das ja spannend und gut geschrieben, aber zu diesem Zeitpunkt gab es schon so viel Drama, dass es einfach zu viel war. Die Liebesgeschichte wurde eine Nebensache und der Leser sollte nur noch mehr schockiert werden. Das kann funktionieren, aber nicht wenn das gesamte Buch so ist, ich empfand es nicht mehr als spannend, sondern als nervig.

Es blieb auch noch etwas Platz für eine Liebesgeschichte, die mich aber nicht überzeugen konnte. Sie kennen sich geschätzte zwei Wochen und schon ist es die große Liebe, wobei man als Leser von den Gefühlen selber nichts mitkriegt. Ich konnte nicht verstehen, wieso sie sich plötzlich so verliebt haben und wieso beide so sehr von ihren Prinzipien abweichen. Außerdem hätte ich mir mehr Professionalität erwartet, denn auch diese lassen sie immer mehr schleifen, was nicht zu ihnen passt.

Das Ende war dann ziemlich schnell da, nachdem das ganze Drama abgehandelt wurde. Was ich allerdings sagen muss ist, dass die Beziehung zwischen Ellen und ihrer Mutter gut dargestellt und behandelt wurde. Ihre Mutter ist eine renomierte Forscherin und Ellen wollte ihr immer gefallen. Die Beziehung zwischen ihnen lässt sich als distanziert beschreiben und dass Ellen als kleinen Kind keine wirkliche Mutter hatte, da diese immer unterwegs war, verarbeitet sie in dem Buch recht gut. Dieser Punkt hat mir wirklich gut gefallen und am Ende kam das nochmals deutlich durch, dass dies ein wichtiger Teil des Buches war.

Fazit:

Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht. Es ist vollgepackt mit Drama, was einfach zu viel war, einer Liebesgeschichte, die viel zu schnell geht und die ich nicht nachvollziehen konnte und Protagonisten, die ich nicht unbedingt mochte. Von mir kriegt das Buch leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Wie immer ein geniales Buch der Autorin

Honor & Claws 1: Untamed Hearts
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Meinung:

Wir sind die Sieger.

Das Cover ist genial! Ich liebe diesen Stil von Covern und bin richtig froh, dass dies auch endlich bei uns modern wird. Darauf sehen wir die wichtigsten Elemente aus dem ...

Meinung:

Wir sind die Sieger.

Das Cover ist genial! Ich liebe diesen Stil von Covern und bin richtig froh, dass dies auch endlich bei uns modern wird. Darauf sehen wir die wichtigsten Elemente aus dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer super zu lesen. Ich mochte es, dass es Kapitel aus Reinas und Gavins Sicht gibt, wobei man von ihm erst in der zweiten Hälfte viele Kapitel bekommt. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und die Gefühle kommen wieder toll rüber.

Zu Beginn lernt man Reina kennen, die eine Jägerin werden will, doch immer an der letzten Prüfung scheitert. Als sie wieder antritt trifft sie im Wald auf Gavin. Durch diese Begegnung wird vieles auf den Kopf gestellt und schon bald weiß Reina nicht mehr, was sie glauben soll und was nicht.

Der Einstieg in das Buch ist mir super leicht gefallen. Die Welt und auch die Charaktere darin haben es mir sofort angetan und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Man lernt schnell gegen was Reina kämpft und wieso die Monster überhaupt da sind. Diese ganze Konstellation fand ich spannend und da wollte ich natürlich schnell weiterlesen.

Reina mochte ich echt gerne. Sie wird als schmächtig beschrieben, aber was ihr an körperlicher Kraft fehlt, macht sie mit einem wachen Geist wieder gut. Sie ist schlau und lässt sich nicht leicht unterkriegen, obwohl ihr immer wieder gesagt wird, dass sie nicht zur Jägerin taugt, gibt sie nicht auf und tritt immer wieder zur Prüfung an. Ihr Durchhaltevermögen fand ich beeindrucken.

Gavin mochte ich sofort. Es war gleich klar, dass mehr hinter seiner Fassade steckt und dass er einige Geheimnisse verbirgt. Dabei war er kein Bad Boy, er war einfach nur auf der Hut und wollte sich nicht in die Karten schauen lassen. Ich mochte seine ganze Art, wie er an Dinge herangeht und wie er sich mit Reina verhält. Allerdings hätte ich ihn persönlich lieber als Kumpel, aber das kann sich immer noch ändern.

Wie man es von der Autorin gewohnt ist, geht es in dem Buch eher ruhig zu. Es gibt immer wieder actionreiche Szenen, diese halten sich aber in Grenzen und es wird sich wirklich auf die Liebesgeschichte konzentriert. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten das Buch in zwei Tagen zu beenden, weil es mich so fesseln konnte.

Ich fand es spannend die Welt zusammen mit Reina neu zu erkunden, die Geschichte davon nochmals zu hören und mehr über das Zusammenspielt zu erfahren. Bereits am Anfang wird die Vergangenheit mit den Celestern angesprochen, wie die Menschen gegen sie in den Krieg gezogen sind und dass davon nur noch die Monster übrig sind. Im Laufe des Buches lernt man immer mehr über die beiden Völker und die Geschichte, die sie verbindet. Auch die Monster werden immer wieder Thema und ich fands toll, wie die Autorin die Fäden zusammengesponnen hat. Es gibt einfach so viel zu erkunden.

Wer unbedingt erwähnt gehört ist Clove. Ich sage nicht, welche Rolle sie einnimmt, aber ich liebe sie. Sie ist unglaublich süß und witzig, kann aber auch furchteinflößend und aufbrausend werden. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich von ihr gelesen habe.

Aber auch die Monster fand ich interessant. Manche waren eine Kreuzung aus uns bekannten Tieren und anderen Wesen, manche sahen gänzlich anders aus, als Tiere und alle waren einzigartig. Die Jäger beschützen die Menschen vor diesen Monstern und Reina wollte das auch tun. Wie man sich denken kann, steckt da aber mehr dahinter und je länger Reina draußen Zeit verbringt, desto unsicherer wird sie sich, ob das wirklich der richtige Weg für sie ist.

Natürlich erwähne ich auch die Liebesgeschichte, die hier wirklich slow slow slow burn ist. Man merkt richtig, wie sich die Gefühle entwickeln und sich Gavin und Reina langsam näher kommen. Es verbindet sie ein gemeinsames Ziel, wodurch sie viel Zeit miteinander verbringen und noch einiges voneinander lernen können. Ich habe ihre Szenen alleine wirklich gerne gelesen, sie sind richtig süß zusammen und Reina ist auch etwas unbeholfen. Ach, ich hoffe, dass wir in Band zwei noch mehr davon kriegen.

Das Ende hat noch ein paar Überraschungen bereit gehalten. Schon in der Mitte gab es einmal einen Twist, den ich persönlich nicht so überraschend fand, aber an Ende gab es Wendungen, die selbst ich nicht habe kommen sehen. Es wurde nochmals richtig spannend und obwohl ich von der Autorin schon schlimmere Cliffhanger gelesen habe, kann ich den zweiten Band gar nicht erwarten.

Fazit:

Mit diesem Buch konnte mich Asuka Lionera wieder vollends überzeugen. Ich liebe den Schreibstil, Reina, Gavin, Clove und die ganze Welt. Die Beziehung entwickelt sich hier langsam, aber dafür gibt es noch so viel mehr zu entdecken und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Nicht so gut wie erwartet

Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Auf den Gesichtern meiner Lakaien flackert rubinrotes Licht, als sie auf die zerstörte Stadt hinabblicken.

Das Cover finde ich schön, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Auf den Gesichtern meiner Lakaien flackert rubinrotes Licht, als sie auf die zerstörte Stadt hinabblicken.

Das Cover finde ich schön, aber auch ziemlich generisch. Es hat keinen Wiedererkennungswert für mich und ich habe das Buch oft mit anderen Büchern verwechselt. Dass es so düster ist passt aber gut zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung. Vieles wurde jedoch wiederholt und auch konnte ich die Gefühle von den Figuren nicht immer nachvollziehen. Das hat mein Leseerlebnis schon ein bisschen gestört.

Zu Beginn lernt man Kaythara kennen, die in einem Tempel lebt, weil sie einen Fluch in sich trägt. Um niemanden zu verletzen ist sie in diesem Tempel, doch als der neue Wärter Mordan auftaucht, bricht sie Regeln und findet heraus, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil mir die Idee gut gefallen hat und ich neugierig war, wie sich das entwickeln würde. Man erfährt, wie Kaythara lebt, welche Hürden sie hat und was ihr bevorsteht, somit ist der Grundstein für die Geschichte gelegt.

Kaythara fand ich in Ordnung, zu Beginn mochte ich sie noch mehr, daber dann ging sie mir immer mehr auf die Nerven. Als sie mit Mordan abhaut wird sie rebellischer, meint vieles besser zu wissen, obwohl sie eigentlich keinen Plan hat, stellt Vorderungen, obwohl sie keine Macht hat und ist dazu auch noch unentschlossen. Ihre Gefühlsschwankungen fand ich einfach nur anstrengend und das wurde bis zum Ende immer noch schlimmer.

Mordan und Danmor sind die beiden wichtigsten Charaktere neben Kaythara. Ich fand beide eigentlich nicht gut, jeder erwartet etwas von Kaythara, keiner von beiden sagt ihr was und beide behandeln sie wie ihren Besitz. Mordan ist da noch schlimmer drauf, weil lügt und Kaytharas Gefühle aussnutzt. Danmor will Kaythara für sich, aber irgendwie ist es ihm auch egal, wenn sie was mit Mordan hätte. Seine gesamte Einstellung fand ich ziemlich komisch.

Insgesamt ist das Buch in Ordnung. Die Geschichte ist nicht neu und zuerst dachte ich wirklich, ich würde ein Büch über Fae lesen, weil die Rede von verschiedenen Höfen und dem Winter-, Sommer- und Sonst-was-Prinzen war. Das kennt man so von den Fae, aber hier geht um Vampire, die aber nicht wie Vampire sind, sondern wieder mehr wie Fae. Diese Mischung hat mir nicht gefallen und man hätte sich einfach für eine Art entscheiden sollen. So entstand eine ganz komische Mischung.

Die Handlung bietet nicht wirklich viele Überraschungen, man kann sich schnell denken, wie es ausgehen wird. Das wäre an sich nicht schlimm, nur konnten mich auch die Charaktere und ihre Handlungen nicht so sehr überzeugen, dass ich wirklich viel Freude an dem Buch hatte. Durch die vielen Wiederholungen las es sich oftmals auch so, als seien die Charaktere vergesslich. Manchmal habe ich schon an mir selbst gezweifelt, weil manche Infos eins zu eins in zwei verschiedenen Kapiteln vorkamen und die Charaktere so reagiert haben, als hätten sie das zuvor noch nicht gehört. Doch auch der Rest war für mich einfach nicht so gut gemacht.

Da gibt es einmal die Liebesgeschichte, die ich gar nicht nachvollziehen konnte. Kaythara wird von Mordan gerettet, trifft seine Brüder und alle haben ein freundschaftliches Verhältnis. Man spürt hier bei niemanden mehr und plötzlich ist sie in zwei Brüder verknallt, die sie auch wollen und woher kam das? Da ist dann die Rede von Liebe, aber die haben nichtmal viel Zeit miteinander verbracht, niemand hat Kaythara wirklich gut behandelt und schon ist sie verknallt? Für mich war das unerklärlich und ich konnte es auch nicht nachvollziehen.

Die böse Macht in dem Buch war in Ordnung. Es war nichts, was super spannend war oder irgendwie schlecht, sie war halt da und hat für ein bisschen Wirbel gesorgt. Mich hat es nicht umgehauen, das Ende war halbwegs gut. Es gab noch ein paar Enthüllungen und ein bisschen Action, dann folgte natürlich ein Cliffhanger.

Fazit:

Ich habe mich auf das Buch gefreut, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger mochte ich es eigentlich. Die Charaktere waren alle blass und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar, die Liebesgeschichte baut eigentlich nur auf Lust auf und man spürt keine wahren Gefühle. Insgesamt ist von der Geschichte nicht viel bei mir hängen geblieben, wobei ich oft das Gefühl hatte, das alles schon einmal gelesen zu haben. Von mir kriegt das Buch 2 Sterne.

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