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Veröffentlicht am 21.11.2021

Gelungener Abschluss

Diamond Empire - Forbidden Royals
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Inhalt:

Muss sie ihre Liebe aufgeben, um die Krone zu behalten?

Durch ein tragisches Ereignis findet sich Emilia Lancaster viel zu früh in der Rolle wieder, in der sie sich selbst nie gesehen hat – als ...

Inhalt:

Muss sie ihre Liebe aufgeben, um die Krone zu behalten?

Durch ein tragisches Ereignis findet sich Emilia Lancaster viel zu früh in der Rolle wieder, in der sie sich selbst nie gesehen hat – als Königin von Caerleon. Doch auch wenn ihr eigenes Herz durch den Verlust ihres Vaters und den Verrat ihrer engsten Verbündeten in tausend Scherben liegt, muss sie ihre Pflichten erfüllen und nach außen hin Stärke zeigen. Denn Emilia steht vor ihrer größten Herausforderung: Sie muss für ihr trauerndes Volk da sein, ihren intriganten Feinden die Stirn bieten und vor allem versuchen, den Mann zu vergessen, der ihr einst mehr bedeutete als alle Kronjuwelen des Königreichs – Carter Thorne.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Das Cover ist wieder richtig schön, ich mag die hellen Farben und dass es immer ein königliches Element auf den Covern gibt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und einfach zu lesen, ich mochte die Gedanken von Emilia und auch die Gefühle, die sie in manchen SItuationen hatte, kamen sehr gut rüber.

Es ist schon etwas her, dass ich Band eins und zwei gelesen habe, daher hab ich mir am Anfang etwas schwer getan, wieder in die Geschichte zu finden. Sehr bald aber war ich wieder drinnen und fand das Buch einfach grandios. Emilia ist eine tolle Königin und stellt sich gegen einige Regeln, die schon ewig in Kraft sind. Ich fand es sehr gut, dass sie wirklich etwas ändern will und nicht nur als Repräsentantin funktionieren möchte.
Carter kam leider recht selten vor, das hat der Liebesgeschichte aber keinen Abbruch getan. Er war ja auch in den anderen Teilen nicht ganz so präsent. Doch bevor sie wirklich zusammen finden können, gibt es noch einige andere Hindernisse, mit manchen habe ich gerechnet, einiges kam aber wirklich überraschend. Da denkt man, dass man die Charaktere kennt und dann kommt raus, dass einer von ihnen ganz anders ist. Ach, die letzten 100 Seiten waren so gut und spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Für mich ist das ein sehr gelungener Abschluss der Reihe.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2021

Eins meiner Jahreshighlights

Die Seele eines Spukhauses
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Inhalt:

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt. Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen. In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister ...

Inhalt:

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt. Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen. In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister wie ein lästiges Überbleibsel der Vergangenheit. Als Exorzistin liegt es an Magnolia Feyler, Gebäude von ihrem Spuk zu befreien. Sie versteht die Häuser wie keine andere, erkundet ihre Geschichte und heilt ihre Wunden. Doch alles ändert sich, als sie den größten Auftrag ihrer Karriere annimmt: Shaw Manor, ein Schloss, in dem es seit Jahrzehnten spukt. Magnolia steigt tief hinab in die verwinkelten Gemäuer und die Vergangenheit des Anwesens. Hinab in ein Netz aus Familiengeheimnissen, vergessenem Leid und Maschinen, die ein bedrohliches Eigenleben entwickelt haben. Wird sie den Spuk lüften oder am Ende selbst von den Mauern verschlungen werden?
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schon den ganzen Tag über prasselte Regen von einem grauen Himmel hinunter auf die schmutzigen Straßen der Kleinstadt.

Das Cover ist einfach genial. Es sieht schon düster aus und bietet auch schon einige Hinweise darauf, welche Gegenstände im Buch eine Rolle spielen werden.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse und hat mich sofort gefesselt. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und man begleitet hauptsächlich Magnolia. Ich fand die ganzen Beschreibungen klasse, da ich mir alles sehr gut vorstellen konnte und es wurde auch durch die Logbucheinträge sehr spannend gemacht.

Zu Beginn lernt man Magnolia kennen, die zu einem Auftrag gerufen wird, den ihr Kollege nicht geschafft hat. Durch ihre spezielle Methode versucht sie herauszufinden, wo der Spuk herkommt und gräbt dabei einige Geheimnisse aus.

Ich entschuldige mich jetzt schonmal für meine Rezension, ich tu mir so schwer bei Büchern, die ich liebe.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy passt hier wie die Faust aufs Auge, auch wenn es zuerst ungewöhnlich erscheint. Es gibt Maschinen, die wie Menschen aussehen und als Diener benutzt werden, ebenso gibt es solche Tier und dan gibt es eben die Geister. Eine einzigartige Mischung, wie ich sie bis jetzt noch nicht kannte. Weiß man aber einmal wie die Welt funktioniert, ist es ganz einfach in diese einzutauchen.

Magonlia Ist die Hauptperson und erzählt das gesamte Buch fast allein. Sie gehört zu den Exorzisten, nennt sich aber selber Häuserflüsterin, da sie einen etwas ungewöhnlichen Ansatz wählt. Ich mochte es, wie sie an die Dinge herangegangen ist und wie unerschrocken sie gewirkt hat. In einigen Situation hät ich mir in die Hose gemacht, aber Magnolia behällt die Nerven und ich bewundere sie dafür. Sie ist einfach so cool und geht ganz logisch an die Geisteraustreibung heran, ich fand sie so toll.

Ansonsten gibt es nur Nebenfiguren, die keine allzu große Bedeutung haben. Auf sie werde ich daher auch nicht näher eingehen. Von den Geistern selbst erfährt man schon mehr, die gesamte Familie Shaw scheint an dem Spuk schuld zu sein und mit der Zeit lernt man immer mehr über sie.

Die Geschichte hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Mangolia soll die Geister vertreiben und dabei geht sie so vor, dass sie Raum für Raum durchgeht und herausfinden probiert, wo der Spuk eigentlich her kommt. Dabei gibt es immer wieder Manifestationen, die ihr zeigen, was damals in dem Haus passiert ist. Durch diese lernt sie mehr über dessen Geschichte. Ich fand es so spannend zusammen mit Magnolia das Haus zu erkunden und herauszufinden, wer nun wen umgebracht hat, wer umgebracht wurde und wieso der Spuk entstanden ist. Schon früh ist klar, dass bei der Familie Shaw einiges aus dem Ruder gelaufen ist, aber erst durch die ganzen Manifestationen erfährt man mehr. So begleitet man Magnolia auf ihrer Suche nach der Wahrheit, das hat sich manchmal wie ein Krimi gelesen.

Besonders gefallen haben mir die Logbucheinträge, in denen sie festhält, was sie gerade warum gemacht hat und was sie denkt, was eigentlich passiert ist. Dadurch merkt man, dass Magnolia sehr klug ist und die Zusammenhänge schnell erkennt, ich wäre auf manche Sachen wirklich nicht drauf gekommen.

Aber auch die Steampunkt-Elemente waren ganz große Klasse, denn der Spuk kann auch die Maschinen bewegen, wodurch es greifbare Gegener in dem Haus gibt. Ich weiß nicht, wie man auf eine solche Idee kommt, aber es passter hier so gut zusammen, dass ich es mir nicht anders wünschen würde.

Gegen Ende wurde es dann so spannend, dass ich nicht mehr aufören konnte zu lesen, weil die Ansgt, die Magnolia nun hatte, auf mich über gesprungen ist und ich einfach nur wissen wollte, ob sie überlebt, was den Spuk ausgelöst hat und wie es weiter geht. Ein so intensives Leseerlebnis hatte ich selten, ich habe mit Magnolia mitgefühlt und hatte ebenso Angst wie sie, das schaffen nur wenige Bücher.

Fazit:

Jahreshighlight! Ehrlich, ich kann meine Begeisterung für das Buch nichtmal in Worte fassen, ich habe nichts erwartet und so viel bekommen. Es ist spannend, gruselig und intensiv, ich habs an zwei Tagen durchglesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Lasst euch von dem bisschen Steampunk nicht abschrecken, es ist wirklich mehr Fantasy. Und es ist toll, ein absolut grandioses Buch. Von mir gibts 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Hatte anderes erwartet

Every Beat of My Heart
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Inhalt:

Der große Durchbruch ist zum Greifen nah. Aber was, wenn der Erfolg sie entzweit?

Schon seit Jahren ist Drummerin Lilja unglücklich in ihren besten Freund Mika verliebt. Während sie sich nach ...

Inhalt:

Der große Durchbruch ist zum Greifen nah. Aber was, wenn der Erfolg sie entzweit?

Schon seit Jahren ist Drummerin Lilja unglücklich in ihren besten Freund Mika verliebt. Während sie sich nach ihm sehnt, sucht er bei ihr immer mal wieder Trost für eine Nacht. Lilja und Mika verbindet aber nicht nur ihre gemeinsame Vergangenheit, sondern auch ein Traum: Mit ihrer Band Wolvesika endlich den Durchbruch zu schaffen. Als ein Plattenboss auf sie aufmerksam wird, scheinen all ihre Hoffnungen in Erfüllung zu gehen. Aber auf der großen Europatour steigt Mika der Ruhm zu Kopf und er entfernt sich immer weiter von Lilja. Ihr Herz schmerzt – bis sie Jesper, den gut aussehenden Leadsänger ihrer Vorband, kennenlernt, der ihr zeigt, dass Liebe auch anders sein kann.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lilja wischte sich mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn, doch da sie bereits am ganzen Körper klebte, half das nur bedingt.

Das Cover hat mir sofort gefallen, da es auf eine schönes Rockstar-Buch hindeutet. Man sieht auch nur den Umriss des Musikers, dadurch bleibt viel der Fantasie überlassen.

Der Schreibstil war für mich gefühllos. Ich spürte beim Lesen selten etwas, da der gesamte Stil eher distanziert auf mich gewirkt hat. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei man immer Lilja begleitet.

Zu Beginn lernt man Lilja, Mika, Niilo und Leevi kennen. Sie haben eine Band und wollen hoch hinaus. Als die große Chance kommt ergreifen sie diese, doch die Beziehung zwischen den vieren wird dadurch auf eine harte Probe gestellt.

Der Einstieg in das Buch war für mich etwas holprig, weil ich mit dem Schreibstil so meine Schwierigkeiten hatte. Das hat sich zum Glück bald gelegt, weil ich mich einfach daran gewöhnt habe. Danach ging es recht flott voran, doch ich hatte keine Ahnung, auf was die Geschichte überhaupt hinaus will. Daher ließ ich mich einfach mal überraschen.

Lilja ist die Person, von der man am meisten liest in dem Buch und sie war mir sympathisch. Sie ist für ihre Freunde da, ist nett zur Vorband und versucht es allen recht zu machen und Frieden zu stiften. Einzig die ungesunde Beziehung mit Mika hat sie kaputt gemacht, was man im Laufe des Buches merkt. Sobald sie ohne ihn ist merkt man richtig, wie sie aufblüht und fröhlich wird, das hat mir am besten an ihr gefallen, dass sie eine starke Entwicklung bis zum Ende durchgemacht hat.

Mika ist schon ewig mit Lilja befreundet, hin und wieder schlafen sie miteinander, aber ansonsten ist er ein Arsch. Ich mochte ihn schon ab der ersten Sekunde nicht, weil er alle als selbstverständlich hinnimmt und eigentlich nichts für die Freundschaften, die er hat, tut. Ich hab mehr freundschaftliche Liebe zwischen Niilo und Lilja gespürt als mit Mika und irgendeiner Person. Ich hasse den Kerl, er ist narzistisch, besitzergreifend gegenüber Lilja und allgemein ein ziemlicher Arsch.

Niilo, Leevi und Jesper, der aus der Vorband ist, bilden da einen guten Gegenpol, denn sie sind einfach klasse. SIe sorgen sich um Lilja, sind ihr gute Freunde und Jesper vielleicht auch mehr. Über jede Szene mit einem von ihnen habe ich mich am meisten gefreut.

Die Geschichte war nicht mein Fall und ich fand es zwischendurch wirklich langweilig. Erwartet habe ich mir eine tolle Rockstar-Romanze und bekommen hab ich Lilja, die versucht aus der toxischen Beziehung mit Mika raus zu kommen und dabei immer wieder den gleichen Fehler macht. Ehrlich, es ist ein wichtiges Thema, aber ich hätte mir hier einfach mehr erwatet, außerdem liest sich das ganze Buch wie eine lange Einleitung zur eigentlichen Geschichte. Zwischendurch habe ich mich wirklich gefragt, wo das Buch überhaupt hin will mit seiner Geschichte.

Mika benutzt Lilja für Sex, sie streiten, er holt sich Groupies ins Bett, ihre Gefühle sind ihm egal und dann versöhnen sie sich. Ungefähr so geht es durchs ganze Buch, dabei rückt die Musik etwas in den Hintergrund und wird fast nebensächlich. Eigentlich dachte ich, dass es so ab der Hälfte mehr um Jesper gehen wird, wie es im Klappentext auch steht, aber auch diese Handlung wirkte nebensächlich, da er immer mal wieder da war, sie nett geredet haben und dann doch wieder Mika im Vordergrund stand. Bis zum Ende war Jesper für mich einfach eine Nebenfigur.

Das Ende hat dann gepasst, aber durch die schnellen Zeitsprünge wirkte es zu hastig auf mich. Hätte man alles davor gekürzt und das Ende mehr ausgebaut und Lilja mehr Platz gegeben, dass sie auf eigenen Beinen lernt zu stehen, wäre das Buch für mich besser gewesen, so war es nichts Halbes und nichts Ganzes.

Fazit:

Das Buch hat mich leider enttäuscht. Als Darstellung einer toxischen Beziehung und wie man aus dieser flieht mag das Buch funktionieren, aber als Liebesroman sicherlich nicht. Dafür gibt es einfach zu wenig Gefühl und Mika steht zu sehr im Vordergrund. Ich habe mir leider etwas ganz anderes erwartet. Schade.

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Veröffentlicht am 16.11.2021

Durch die nicht vorhandene Logik wurde das Buch für mich zerstört

Promised 2 – Die zwei Königreiche
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Inhalt:

Hollis hat ihre Heimat verlassen und sich der Familie ihres verstorbenen jungen Ehemannes Silas angeschlossen. Aber dort sind nicht alle Hollis wohlgesonnen. Vor allem Silas‘ düsterer Cousin Etan ...

Inhalt:

Hollis hat ihre Heimat verlassen und sich der Familie ihres verstorbenen jungen Ehemannes Silas angeschlossen. Aber dort sind nicht alle Hollis wohlgesonnen. Vor allem Silas‘ düsterer Cousin Etan macht aus seiner Abneigung ihr gegenüber keinen Hehl. Bei der geheimen Revolte gegen den tyrannischen König jedoch ist man auf Hollis‘ Hilfe angewiesen. Wird es ihr gelingen, aus Feinden Verbündete zu machen? Aus einem unterdrückten Volk ein Land, das in Freiheit lebt? Und wird sie ihre Gefühle weiter verraten – oder sich der geheimen Sehnsucht ihres Herzens hingeben?
Quelle: fischerverlage.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Während der Reise schaute ich immer wieder durchs Kutschfenster nach hinten, als verfolge uns jemand.

Das Cover ist so wunder-wunder-schön! Ich bin wirklich ganz verliebt, das Kleid und die Dame drauf sehen so schön aus und es schimmert auch noch. Für mich ist das Buch ein richtiger Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr einfach, aber das Buch richtet sich ja eher an jüngere Leser, daher ist das vollkommen ok. Geschrieben ist es wieder aus Sicht von Hollis und mein einziger Kritikpunkt hier wäre, dass die Beschreibungen besser hätten sein können, ansonsten fand ich den Stil für das Publikum angemessen.

Dieser Teil schließt direkt an das Ende von Band eins an. Hollis ist auf dem Weg zur Familie von Silas um dort zu bleiben. Doch auch der König dort ist nicht gut und Silas Familie ist der Treiber bei dem Aufstand gegen ihn.

Ich weiß, dass viele schon mit dem ersten Band Probleme hatten, aber ich habs wirklich genossen und fand ihn sehr unterhaltsam. Daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an Band zwei heran gegangen, denn ich wollte wieder eine leichte Lektüre. Der Einstieg ist mir halbwegs leicht gefallen, ich wusste noch ungefähr, was im ersten Band passiert war, auch wenn ich die Namen nicht mehr alle zuordnen konnte. Zum Glück gab es eine ganz kurze Zusammenfassung der Ereignisse, das hat mir wirklich sehr geholfen.

Hollis mochte ich wieder recht gerne, auch wenn hier sehr deutlich wird, dass sie sehr naiv ist. Sie glaubt immer an das Gute in Menschen und sieht nirgendwo Gefahr. Ihre Entscheidungen sind nicht immer rational und ich musste öfter über sie den Kopf schütteln. Auf der anderen Seite mochte ich sie aber auch irgendwie, denn in den Momente, wo sie nicht gerade dumme Entscheidungen getroffen hat, ist sie eine tolle Freundin und eine nette Person allgemein.

Einen weitere großen Part übernimmt hier Etan, der Cousin von Silas. Er ist der typische Kerl, der das Mädchen zuerst nicht mag, aber mit der Zeit auftaut. Ich habe Etan nie abgekauft, dass er wirklich so gemein ist, wie er immer tut, recht bald wurde auch klar, dass er Hollis eigentlich gerne mag. Seine Familie ist für ihn wirklich wichtig und ich konnte seine Handlungen immer verstehen, ich mochte ich gerne.

Alle anderen Charaktere haben sich zu Band eins nicht wirklich verändert, einzig Quinten, der König von Isolte, kommt hier öfter vor und man merkt sofort, wie druchtrieben er ist.

Die Geschichte ist wieder seicht, aber sehr unterhaltsam. Die ersten 200 Seiten haben mir wieder viel Spaß gemacht. Es ging hauptsächlich um Hollis neues Leben und wie die Familie plant Quinten zu stürzen. Die Planung hat mir am besten gefallen, es machte Sinn und man sah, wie weit die Sache schon vorangeschritten ist. Natürlich gab es auch hier Stellen, die nicht ganz logisch waren, aber darüber konnte ich hinwegsehen. Auch die Beziehung zwischen Hollis und Etan nimmt einen großen Part ein. Zuerst scheint er sie nicht zu mögen, aber das ändert sich bald. Die Bezeihung zwischen den beiden fand ich unrealistisch, wenn man bedenkt, dass Hollis erst vor rund 2-3 Wochen ihren Ehemann, Silas, verloren hat. Da passte es einfach nicht, dass sie sofort für Etan Gefühle entwickelt und ihren Mann vergisst. Es gab auch keine Trauerphase, es schien, als wäre Silas einfach vergessen, mit der Begründung, dass er wollen würde, dass sie ihr Leben weiter lebt. Ich denke nicht, dass man schon nach zwei Wochen drüber hinweg ist und um niemanden trauert.

Aber erst gegen Ende wurde es so unrealistisch, dass mir die ganze Freude des Buches genommen wurde. Bis hierhin mochte ich es sehr gerne und habe mich über die Unterhaltung gefreut, aber es war alles zu einfach und zu schnell am Ende. Nehmen wir das Heer her. Etan reitet lost um ein Heer zusammen zu treiben. Am nächsten Tag ist er schon wieder mit besagtem Heer da und ich bezweifle, dass man innerhalb von einem Tag durchs Land reiten kann und ein ganzen Heer zurückbringen kann. Nein, einfach nein. Dann gab es im Schloss keinerlei Wachen und die die es gab, ergriffen schon beim Anblick von Etan die Flucht oder schlossen sich ihm an. Was sind denn das für Wachen? Oh und dann ist da noch der Tod einer bestimmten Person. Diese Person stolpert und fällt in ein Schwert. Ja, ist klar. Auf den letzetn 130 Seiten konnte ich nur noch die Augen verdrehen über diese vielen Logikfehler, es ergab keinen Sinn und es wirkte auf mich so, als wolle die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen. Am Anfang wurde alles schön ausgebaut und am Ende nicht mehr, es wirkte gehetzt.

Das Happy End am Ende war schön, aber das wars dann auf diesen letzten 130 Seiten auch schon. Das Buch hat mir zuerst so gut gefallen und über die leichten Fehler konnte ich hinwegsehen, weil ich nichts anderes erwartet habe, aber dieses letzte Drittel war einfach zu viel.

Fazit:

Band eins hat mich gut unterhalten, der größte Teil von Band zwei ebenso, aber das letzte Drittel hat das ganze Buch für mich zerstört. Ich konnte nur noch die Augen verdrehen, da alles so unlogisch und einfach war. Man kann das Buch lesen, verpasst aber absolut nichts, wenn man es nicht tut. Ich habe mich so auf diesen Teil gefreut und wurde dann doch so enttäuscht, wirklich schade, da ich Band eins sehr gerne mochte.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Hat mich überrascht

Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz
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Inhalt:

Vertraust du ihm, verlierst du dein Herz.
Vertraut er dir, verliert er sein Leben.
Doch nur zusammen habt ihr eine Chance.

Kailey ist neu am Trinity College in Dublin. Was keiner weiß: Sie hat ...

Inhalt:

Vertraust du ihm, verlierst du dein Herz.
Vertraut er dir, verliert er sein Leben.
Doch nur zusammen habt ihr eine Chance.

Kailey ist neu am Trinity College in Dublin. Was keiner weiß: Sie hat ein Geheimnis. Denn sie ist eine Fae, eine Elfenkriegerin, die von ihrer Königin ausgesandt wurde, um das Vertrauen des Drachenprinzen Aiden zu gewinnen. Dadurch erhoffen sich die Fae einen Vorteil im drohenden Krieg zwischen Elfen und Drachen. Doch Kailey ahnt nicht, dass Aiden einen ganz ähnlichen Auftrag hat! Die beiden spielen ihr falsches Spiel mit Bravour – und entwickeln dabei wahre Gefühle füreinander …
Quelle: ravensburger.de

Meinung:

Nur langsam erwachte Merlin aus seinem tranceähnlichem Zustand.

Das Cover ist richtig cool, man sieht sofort, dass es um Drachen geht und als ich es meinem Freund in der Buchhandlung gezeigt habe, sagte er sofort ich soll es kaufen und er mag selten Cover von meinen Büchern, also das heißt was.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und leicht zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich fand die Beschreibungen sehr gut und konnte mich alles super vorstellen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Aiden, Kailey und Sharni, wodurch man alle drei besser kennen lernt und mehr von der Geschichte hat.

Zu Beginn lernt man Aiden, den Drachenprinz und Kailey, eine Kriegerin der Elfen kennen. Da ein Krieg zwischen den beiden Vökern droht, wird Aiden aufs College geschickt und Kailey ebenfalls um ihn zu beschatten. Doch bald schon wissen die beiden nicht mehr, was sie eigentlich glauben sollen.

Ich habe das Buch gekauft und musste auch sofort anfangen zu lesen, weil ich mich so darauf gefreut habe. Ich meine, es geht um Drachen?! Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, man lernt zuerst beide Völker ein bisschen kennen und dann geht es auch schon los. Mit der Zeit bekommt man immer mehr Infos, aber für den Anfang war es wirklich ausreichend und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich zu wenig wusste über die Welt in dem Buch.

Aiden ist einer der drei Erzähler und der Drachenprinz. Ich mochte ihn wirklich gerne, da er Kailey gegenüber nicht sofort feindselig gestimmt war. Er möchte einen Krieg verhindern und sieht nicht alle Elfen als die Bösen an. Seine Einstellung finde ich wirklich klasse und ich kann mir gut vorstellen, dass er irgendwan ein guter König sein wird.

Kailey hingegen hasst alle Drachen und will sie am liebsten töten. Zuerst war sie mir auch recht unsympathisch, da sie immer grimmig drauf ist und man das Gefühl hat, dass sie jeden Menschen, egal ob dieser nett zu ihr ist oder nicht, einfach hasst. Mit der Zeit taut sie zwar etwas auf, aber unbedingt sympathisch wurde sie mir trotzdem nicht. Als Charakter finde ich sie allerdings sehr interessant, da sie einen inneren Konflikt hat. Einerseits will sie ihre Befehle ausführen, andereseits gären Zweifel in ihr, ob das alles richtig ist, nachdem sie Aiden trifft. Diese Zerrissenheit fand ich toll.

Die dritte Erzählerin ist Sharni, die Schwester von Aiden. Ich mochte sie nicht übermäßig, aber ich fand sie auch nicht schrecklich. Sharni ist sehr impulsiv und ungestüm, trotzdem kann sie auch nett sein und irgendwie fand ich sie dann doch interessant, auch wenn sie nicht mein liebster Charakter ist.

Zuerst will ich sagen, dass ich nicht verstehe, wieso der Drachenkönig Auden auf ein College schickt, um ihn in SIcherheit zu wissen. Ich würde doch annehmen, dass er zu Hause, umgeben von ausgebildeten Drachen sicherer ist, aber das ist auch schon alles, was ich wirklich zu bemängeln habe.

Aiden und Kailey treffen recht bald aufeinander, beide haben eine Aufgabe und sollen sich mit dem anderen anfreunden um an Informationen zu gelangen. Diese Idee fand ich gurndsätzlich gut und auch die Ausführung hat mir gefallen. Es war klar, dass sich die beiden dabei näher kommen und sogar wirklich anfreunden. Dieser Prozess ging langsam vonstatten und nicht zu schnell, daher fand ich das durchaus nachvollziehbar. Aiden Leibwächter Celmar und die Mitbewohnerin von Kailey, Cassandra, haben da ebenfalls eine Rolel gespielt.

Cassandra mochte ich gerne, aber mir war schnell klar, dass sie eine größere Rolle bekommen würde, sonst wäre sie nicht so oft vorgekommen. Ebenso wurde bald klar, dass Kailey und Aiden nicht alles wissen und ab da habe ich schnell weiter gelesen, weil ich erfahren wollte, was nun stimmt und was nicht, ob jetzt die Drachen oder die Elfen die Bösen sind, aber leider erfährt man das erst in Band zwei.

Das Ende bietet noch eine wirklich große Überraschung, mit der ich gar nicht gerechnet habe. Ich dachte ich wüsste, wie es ausgeht und hab ganz gechillt gelesen und dann BAM. Baut die Autorin einfach eine Wendung ein und ich war sprachlos, weil ich es nicht kommen gesehen habe. Jetzt brauche ich unbedingt Band zwei, weil ich wissen will, wie es weiter geht.

Fazit:

Das war mein erstes Buch der Autorin und sie konnte mich direkt überzeugen. Ich liebe Drachen und Elfen, dass beide Völker hier vorkommen hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Ich mochte Aiden sehr gerne und wenn man die Umstände, wieso Aiden und Kailey am College sind beiseite lässt, ist die Geschichte auch wirklich gut. Auf Band zwei freue ich mich schon und ich bin gespannt, was da noch alles kommt.

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