Cover-Bild Die Seele eines Spukhauses
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 287
  • Ersterscheinung: 15.11.2021
  • ISBN: 9783959917735
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Helena Gäßler

Die Seele eines Spukhauses

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt.
Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen.

In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister wie ein lästiges Überbleibsel der Vergangenheit. Als Exorzistin liegt es an Magnolia Feyler, Gebäude von ihrem Spuk zu befreien. Sie versteht die Häuser wie keine andere, erkundet ihre Geschichte und heilt ihre Wunden. Doch alles ändert sich, als sie den größten Auftrag ihrer Karriere annimmt: Shaw Manor, ein Schloss, in dem es seit Jahrzehnten spukt.

Magnolia steigt tief hinab in die verwinkelten Gemäuer und die Vergangenheit des Anwesens. Hinab in ein Netz aus Familiengeheimnissen, vergessenem Leid und Maschinen, die ein bedrohliches Eigenleben entwickelt haben.

Wird sie den Spuk lüften oder am Ende selbst von den Mauern verschlungen werden?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2022

Nerven wie Drahtseile sind bei dieser FantasyGeschichte mit Steam Punk Elementen klar von Vorteil

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Die Seele eines Spukhauses hat mich auf den ersten Seiten bereits mitten ins Geschehen transportiert. Miss Magnolia Feyler trifft mit mir gemeinsam an einem regnerischen Oktobertag im Jahr 1862 in Brixton ...

Die Seele eines Spukhauses hat mich auf den ersten Seiten bereits mitten ins Geschehen transportiert. Miss Magnolia Feyler trifft mit mir gemeinsam an einem regnerischen Oktobertag im Jahr 1862 in Brixton ein. Ich kann mir die kleine Stadt bildlich vorstellen. Die staubigen Straßen, die flackernden Lichter und die Ruhe, die die verlassen wirkenden Straßen suggerieren.









Miss Feyler ist als Exorzistin nach Brixton gerufen worden. Ihr junger Kollege Jeremy Lee gilt als verschollen und Magnolia soll nun dem Spukhaus die Geister austreiben. Magnolia hat allerdings ihre ganz eigenen Methoden und nennt sich lieber Häuserflüsterin statt Exorzistin. Magnolia geht sehr rücksichtsvoll mit den Häusern und dessen geisterhaften Bewohnern um. Das mag ich besonders an Magnolia. Ihr rücksichtsvolles Verhalten. Magnolia meldet sich beim Haus an, erzählt was sie zu tun gedenkt und führt es dann durch. So weiß das Haus woran es bei Magnolia ist.

Schon der Name des Spukhauses lässt mir einen Schauder über den Rücken laufen: Shaw Manor. Der Name klingt für mich geheimnisvoll und birgt einen Hauch Gefahr.

Der Spannungsbogen wird über die Erzählung hinweg gehalten. Nach und nach lerne ich an der Seite von Magnolia die ehemaligen und jetzigen Bewohner von Shaw Manor kennen. Die Charaktere sind sehr individuell und ich kann sie leicht dem Namen nach zuordnen. Helena Gässler schreibt sehr bildhaft und eindrücklich. Ich habe stets den Eindruck, ich sehe die Begebenheiten durch ihre Augen, mit dem Blick des allwissenden Erzählers.

Besonders gut gelungen finde ich die Verbindung zwischen großen Emotionen und der Entwicklung von Maschinen. Der Mensch als Bindeglied und Schöpfer. Im guten, wie im bösen Sinne.

Die Seele eines Spukhauses lässt mich nicht nur in die tiefsten Abgründe der Mauern von Shaw Manor blicken, sondern auch in die seelischen Abgründe der Menschen.







Beim Blick ins Buch fällt mir zudem die wundervolle Seitengestaltung auf. Zeichnungen von unterschiedlich großen Zahnrädern, Überschriften in Schreibschrift und ebenfalls durch Schreibschrift hervorgehobene Logbucheinträge machen das Buch zu einem wahren Lesefest. Das Buch ist ein Schatz in jedem Buchregal, in dem es ein Zuhause findet.







Wer sich nun fragt, was denn ein Logbuch ist, dem erzähle ich gern, was ich erfahren durfte: Das Logbuch ist für Exorzisten der Anker des Verstandes und nur in Zeiten der Ruhe zu führen. Wo kämen wir denn sonst hin, wenn wir uns von den Geistern in die Irre und damit ins Verderben stürzen lassen würden? Auf keinen Fall zu einer Reinigung des Spukhauses.



Fazit
Wer Die Seele eines Spukhauses liest, benötigt mitunter Nerven wie Drahtseile Die Geschichte ist so eindrücklich geschrieben, dass ich mich jederzeit nah am Geschehen fühlte.

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Veröffentlicht am 19.01.2022

Schaurig schöner Lesespaß

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Die Seele eines Spukhauses
Düster, gruselig, spannend und faszinierend… so wirkte das Cover auf mich. Ich hing da einfach dran fest und konnte gar nicht anders, wie mir noch mehr Einblicke über die Kurzbeschreibung ...

Die Seele eines Spukhauses
Düster, gruselig, spannend und faszinierend… so wirkte das Cover auf mich. Ich hing da einfach dran fest und konnte gar nicht anders, wie mir noch mehr Einblicke über die Kurzbeschreibung zu verschaffen. Und dann war es geschehen… ich MUSSTE die Story lesen … war ich sowas von neugierig und gespannt, was sich hier drin versteckt.

Helena Gässler konnte mich auch super leicht und schnell mit ihrem lockeren Schreibstil packen. Das Besondere, man ist sehr schnell in der Geschichte drin – und erlebt ja – was denn … das Grauen… die Angst… den Spuk der hier umgeht? Na alles zusammen… und das in einem interessanten Setting.

Steampunk – Luftschiffe und ein faszinierendes Haus mit dunklen Geheimnissen
Wer hier einen klassischen Spukroman erwartet, der ist gleich schon mal auf der falschen Fährte. Man wird hier in ein Steampunk-Setting entführt…mit Zeppelinen, mit ausgeklügelte Überraschungen und einer absoluten interessanten Atmosphäre an sich, die mich faszinieren konnte. Da hätte ich liebend gerne noch viel mehr erfahren wollen Doch das blieb leider was auf der Strecke – da das Hauptaugenmerk auf das Spukhaus gerichtet war.
Doch genau dieses Spukhaus bietet allerhand Geheimnisse, düstere Machenschaften und Einblicke, die mir stellenweise Gänsehaut bescherten. Dass das Spukhaus dann auch noch seinen eigenen Willen hat, das hat das ganze noch getoppt.

Starke Handlung – starke Protagonistin
Wir lernen hier Magnolia Freyler kennen – in erster Linie als Exorzistin betitelt, sie selbst nennt sich aber lieber Hausflüsterin … wieso und weshalb, das wird in der Geschichte schnell klar.
Magnolia Freyler wird dem Leser hier sehr intensiv und facettenreich dargestellt, mit einem starken Charakter. Eine Person, die absolut nicht fehlerfrei ist, aber ihr eigenes Ding aus der Sache macht, was sehr faszinierend und fesselnd war. Doch neben Magnolia lernt man nur sehr flüchtig noch andere Figuren kennen, was mir ebenso ein wenig missfallen hat. Es wäre schön gewesen, wenn gerade in den Nebensträngen noch mehr Charaktere hier zum Einsatz gekommen wären. Doch ok…. mit Magnolia Freyler gabs ja auch allerhand zu erleben und zu entdecken. Dafür bekommt man hier immer jeden Schritt, jede Sache, die sie tätigt in ihren Logbucheinträgen nochmals genau aufgeführt, die fließend in die Geschichte mit einlaufen.

Schaurig schöner Lesespaß
Ich hatte mir Anfangs ein wenig was anderes vorgestellt und wurde überrascht, wie die Geschichte sich so gestaltete und entwickelt hat. Es war spannend, gruselig, schaurig und schockierend zugleich, was sich hier so offenbarte…
Wer auf Gruseltime steht, der kommt hier nicht zu kurz. Außer ein paar kleinen Abstrichen hat mir die Story super gefallen und es war schaurig, düster und rund.

„Die Seele eines Spukhauses“ konnte mich schnell fesseln, und punktete mit einem ungewöhnlichen und wahnsinnig interessantem Setting. Ich mochte Magnolia Freyler als Figur sehr, fand sie sehr authentisch, facettenreich – und ja – sie hat mich einfach fasziniert. Was die Handlung angeht, war es gruselig, spannend und schräg – ja das trifft es glaub am Besten .. denn was den Leser hier erwartet, das hätte ich mir NIE so vorgestellt.
Ein interessantes und empfehlenswerter Lesestoff für Gruselfans und Leser, die es gerne auch mal was skurriler und ausgefallener lieben.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Die Seele eines Spukhauses

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Inhalt:

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt.
Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen.

In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister ...

Inhalt:

Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt.
Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen.

In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister wie ein lästiges Überbleibsel der Vergangenheit. Als Exorzistin liegt es an Magnolia Feyler, Gebäude von ihrem Spuk zu befreien. Sie versteht die Häuser wie keine andere, erkundet ihre Geschichte und heilt ihre Wunden. Doch alles ändert sich, als sie den größten Auftrag ihrer Karriere annimmt: Shaw Manor, ein Schloss, in dem es seit Jahrzehnten spukt.

Magnolia steigt tief hinab in die verwinkelten Gemäuer und die Vergangenheit des Anwesens. Hinab in ein Netz aus Familiengeheimnissen, vergessenem Leid und Maschinen, die ein bedrohliches Eigenleben entwickelt haben.

Wird sie den Spuk lüften oder am Ende selbst von den Mauern verschlungen werden?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einnehmend und fesselnd und hat mich direkt in die Geschichte hineingezogen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Eine Geschichte, die mich positiv überrascht hat, da ich nicht genau wusste, was mich hier erwartet. Ich habe noch nicht sehr viele Bücher gelesen, die dem Steampunk zugeordnet sind, aber ich fühlte mich durch die Beschreibungen der Autorin direkt sehr gut zurecht.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen, ein altes Spukhaus mit vielen Geheimnissen, die gelüftet werden wollen.

Eine spannende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Dazu eine etwas andere Protagonistin, die mich vollkommen überzeugen konnte und mit der ich gerne erlebt habe.

Das Buch hat mich überrascht und mir eine spannende, interessante und fantastische Lesezeit beschert.

Fazit:

Eine spannende Geschichte mit einem tollen und außergewöhnlichen Setting.

Veröffentlicht am 02.01.2022

Ein absolutes Highlight

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Magnolia Feyler ist leidenschaftliche Exorzistin im viktorianischen England im Zeitalter des Steampunks. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse der Gebäude zu lüften und den Spuk zu vertreiben. Als sie den ...

Magnolia Feyler ist leidenschaftliche Exorzistin im viktorianischen England im Zeitalter des Steampunks. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse der Gebäude zu lüften und den Spuk zu vertreiben. Als sie den Auftrag für Shaw Manor, einem alten Schloss in Brixton, annimmt, ahnt sie noch nicht, welche Schrecken und welches grausame Leid in den den alten Gemäuern vorgefallen sind.

Nach und nach deckt sie die schrecklichen Familiengeheimnisse der Shaws auf und setzt dabei nicht nur einmal ihr Leben aufs Spiel. Doch wird es ihr gelingen, Shaw Manor von dem Spuk zu befreien oder verliert sie den Kampf gegen das Spukhaus?

Schon allein das toll gestaltete Cover wirkt sehr mystisch und macht direkt neugierig auf das Buch. Die vielen Details geben einen sehr guten Einblick in die Geschichte und passen auch sehr gut zu Magnolias Ausrüstung.

Helena Gäßler könnt mich mit ihrem lockeren und spannenden Schreibstil sofort fesseln und hat mich damit in den Bann der Geschichte gezogen. Die Atmosphäre im Buch ist geladen und bietet jede Menge Nervenkitzel und Gänsehaut-Momente.

Magnolia ist nicht die typische Exorzistin und nennt sich selbst lieber Häuserflüsterin. Sie setzt nicht auf Angriff, sondern versucht eine Beziehung zu den Geistern und dem Haus aufzubauen und entlockt ihnen so Stück für Stück ihre Geheimnisse. Dabei stößt sie jedoch immer wieder auf scheinbar unlösbare Hindernisse. Doch sie ist hartnäckig, einfühlsam und mutig und gibt auch nicht auf, selbst wenn es richtig gefährlich wird.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir Shaw Manor bildlich vorstellen und die bösen Schwingungen des Hauses beim Lesen richtig spüren. Auch die Steampunk-Elemente fand ich toll. Insgesamt hat Die Seele eines Spukhauses eine großartige Atmosphäre.

Der Plot ist außergewöhnlich und sehr originell und konnte mich sehr begeistern. Die Geschichte ist jetzt schon zu einem Highlight geworden.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Atmosphärisch, gruselig - Jugendbuch at it’s best

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Rezension „Die Seele eines Spukhauses“ von Helena Gäßler



Meinung

Willkommen auf Shaw Manor - betreten des Spukhauses absolut erwünscht, aber auf eigene Gefahr! Viel Vergnügen mit diesem außergewöhnlichen ...

Rezension „Die Seele eines Spukhauses“ von Helena Gäßler



Meinung

Willkommen auf Shaw Manor - betreten des Spukhauses absolut erwünscht, aber auf eigene Gefahr! Viel Vergnügen mit diesem außergewöhnlichen Haus….

Immer wieder suche ich Geschichten auf, die mich aus meiner Wohlfühl Zone ziehen und „Die Seele eines Spukhauses“ klang definitiv nach reichlich Abwechslung, Grusel und Düsternis. Wie hätte ich auch diesem detailreichen Cover und der Thematik - Spuk und Exorzismus - widerstehen können?

Die Geschichte spielt im England des 19. Jahrhunderts. Dort begleitete ich Häuserflüsterin Magnolia Feyler zu ihrem nächsten Auftrag. Dem Spukhaus Shaw Manor. Helena Gäßler schuf nicht nur ein beachtliches Haus mit vielen Geheimnissen, Rätseln und Eigenheiten, sondern auch eine Atmosphäre und Welt, die mich vollkommen eingenommen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.

Direkt zu Beginn wurde ich von einer tristen, angespannten Atmosphäre begrüßt, welche sich im Lauf der Handlung den Ereignissen bestens anpasst. Die Stimmung war düster, gruselig und aufs äußerste geheimnisvoll. Doch bei all dem Spuk und seinen Gänsehaut bereitenden Momenten erhielt die Geschichte dank Magnolia noch einiges mehr. Durch ihren Humor entstand eine Magie, die seinesgleichen suchte.

Gemeinsam mit Magnolia tauchte ich in die Geschehnisse rund um Shaw Manor ein, welches grenzenlose Vielfalt bot. Dramatik, Trauer und Geheimnisse treffen auf Steampunk Elemente und schufen ein konstantes Gänsehaut Feeling, welches ich so noch nicht erlebt habe. Ich wollte mehr und bekam genau das geboten. Wendungen treffen auf Überraschungen und Wahrheiten machten mich sprachlos.

Helena Gäßler ließ jeden Moment der Geschichte zu einem bildhaften, lebendigen Erlebnis werden. Es gab oft Szenen, in denen ich mich verlor, in denen ich auf jedes Geräusch achtete, in denen ich so gefangen war, dass das leiseste knarzen einer Tür für einen Schock sorgte. Ich habe jede Seite genossen und kann nur betonen, wie grandios die Umsetzung hier ist und wie fasziniert und begeistert ich bin.


„Die Seele eines Spukhauses“ von Helena Gäßler ist ungewöhnlich, anders, aber vor allem eins: Der perfekte Mix aus Spukhaus Story und Steampunk Welt - atmosphärisch, malerisch, düster, geheimnisvoll. Shaw Manor hält zahlreiche Überraschungen und Geheimnisse bereit, alle unvorhersehbar. Magnolia zu begleiten war ein Fest, ein unvergessliches Abenteuer und ein außergewöhnliches Erlebnis, von dem ich gern mehr lesen möchte.

Lasst euch diesen Spuk nicht entgehen!



🌹🌹🌹🌹🌹 5/5 Rosen

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