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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2022

Spannend bis zum Schluss

Druidendämmerung
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𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏:
In Druidendämmerung wird uns die Geschichte in der Vergangenheitsform erzählt. Dabei folgen wir neben dem Druidenanwärter Mylo, auch der Fischerstochter Fiona und der Selkie Torvis, deren Schicksale ...

𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏:
In Druidendämmerung wird uns die Geschichte in der Vergangenheitsform erzählt. Dabei folgen wir neben dem Druidenanwärter Mylo, auch der Fischerstochter Fiona und der Selkie Torvis, deren Schicksale miteinander verbunden zu sein scheinen und die einander während des Abenteuers das erste Mal begegnen.
Die gesamte Geschichte spielt im frühen Mittelalter auf der Sterninsel, einer Insel, die zu den Orkneys nördlich von Schottland gehört und der letzte Zufluchtsort der Druiden und Wesen aus Licht und Schatten vor den Christen darstellt. Das Setting hat mir sehr gut gefallen, im Besonderen die Vielzahl an mythischen Gestalten, die wir hier kennen lernen und die ihren ganz eigenen Kopf haben, vor allem, wenn man sie reizt. Dazu hat Mira auch eine kleine Übersicht am Ende des Buches eingefügt, mit Informationen und der richtigen Aussprache der Wesen, was ich zwischendurch ganz praktisch fand, um nochmal nachzuschlagen.
Miras Schreibstil konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass ich plötzlich ganz schnell Kapitel um Kapitel verschlungen hatte, ohne es wirklich gemerkt zu haben.
Die Geschichte blieb für mich spannend bis zum Schluss, denn nicht immer ist alles so wie es scheint, und als ich die letzten Worte gelesen hatte, habe ich mir gewünscht, noch ein wenig länger unter den Druiden verweilen zu können und noch mehr über die Magie und Avalon zu erfahren.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕:
Für mich ist die Geschichte definitiv ein Highlight, die ich jedem Fan von Fantasy und mythologischen Geschichten empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 23.10.2022

Die Reise geht weiter

Askeria: Hüter des Seelenfeuers
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Achtung: Spoiler zu Band 1



Rezension:

Nach Soutas Rückkehr ist das Verhältnis der Geschwister angespannt. Nicht nur, dass er Piara einfach zurückgelassen hat, sondern auch die Geheimnisse, die er ihr ...

Achtung: Spoiler zu Band 1



Rezension:

Nach Soutas Rückkehr ist das Verhältnis der Geschwister angespannt. Nicht nur, dass er Piara einfach zurückgelassen hat, sondern auch die Geheimnisse, die er ihr Leben lang vor ihr hatte, nagen an der Vertrautheit von einst.
Auch dass Rigo noch immer nicht erwacht ist, macht Piara zu schaffen. Doch sein Erwachen macht es für das Geschwisterverhältnis ebenso schwer, denn Souta muss selbst erst mal verarbeiten, wie sehr Piara in den Monaten seiner Abwesenheit gereift ist und sich noch dazu in seinen Freund verliebt hat.
Anders als in Band 1 befinden wir uns nun in einem anderen Verhältnis zwischen den Charakteren, was nicht nur die Entwicklung, die bereits geschehen ist verdeutlicht, sondern teilweise auch weitere Entwicklungen erfordert, damit die Charaktere die auferlegten Gefahren bestehen und nicht nur die gezeichneten und Ceri retten können, denn auch Mithaeria schwebt in Gefahr.
Während des Lesens erfahren wir auch mehr über Soutas Zeit in Malluma und allgemein über diesen anderen Kontinent, der uns im ersten Teil noch so fremd ist. Das spricht selbstverständlich auch wieder für Juliets wunderbares Worldbuilding mit dem sie einen weiteren Kontinent zum Leben erweckt.
Für mich war die Entwicklung hier ebenso spannend wie auch im ersten Band. Da wir zuvor in die Gegebenheiten auf Mithaeria eingeführt wurden, merken wir nun umso deutlicher die Unterschiede in Maluma. Dort habe ich die Stimmung oft als drückender empfunden, nicht zuletzt wegen der ewigen Dunkelheit.
Alles in allem für mich eine absolut gelungene Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Spannend bis zum Schluss

Der Funke der Götter
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Rezension:
In „Der Funken der Götter“ lernen wir Sam kennen, die anstelle von Jungs nur Tiere im Kopf hat. Sie selbst hat mehrere Katzen und Nager und verbringt ihre Freizeit hauptsächlich im Tierheim, ...

Rezension:
In „Der Funken der Götter“ lernen wir Sam kennen, die anstelle von Jungs nur Tiere im Kopf hat. Sie selbst hat mehrere Katzen und Nager und verbringt ihre Freizeit hauptsächlich im Tierheim, wo sie ehrenamtlich mit ihrer besten Freundin Daphne arbeitet. Kurz bevor sie und ihr Zwillingsbruder 18 Jahre alt werden, passieren jedoch seltsame Dinge. Sie entwickelt Kräfte und nicht einmal ihr Bruder scheint ihr glauben zu wollen.
Ich konnte mich in der Geschichte sehr gut einfinden. Sam und Daphne waren mir mit ihrer Tierliebe gleich sympathisch, dazu kommt, dass mich Sams Gedankengänge doch mehr als einmal schmunzeln ließen, insbesondere, wenn sie sich mal wieder zu Raison rufen musste.
Aber, wer das Buch gelesen hat wird mir sicher zustimmen: Der Held der Geschichte ist doch irgendwie Kami. Ich liebe den kleinen süßen Racker.
Zu Beginn haben sich nicht nur bei Sam immer mehr Fragen aufgetan, auch ich habe hin und her überlegt und war mir bis zum Schluss nicht sicher wem wir noch trauen können. Ich liebe es, wenn mich Autoren mit den offenen Fragen in den Wahnsinn treiben.
Tini hat einen angenehmen Schreibstil, mit dem die Seiten nur so dahin fliegen. Das Worldbuilding ist die meiste Zeit über schlicht gehalten, was ich allerdings für ein Buch, dass in unserer Welt und Zeit spielt (London) absolut ausreichend finde. Dafür hat sie andere Dinge, die ich nicht spoilern möchte wunderschön ausgeschmückt und auch den Holland Park definitiv zu einem Reiseziel erklärt. Während die Geschichte also immer weiter Fahrt aufgenommen hat, wollte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.



Fazit:
Eine gelungene Fantasygeschichte mitten in London, die einen in die griechische Mythologie entführt.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Ein spannendes Debüt, das Lust auf mehr macht

Witches & Hunters
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Rezension:

In Witches & Hunters folgen wir hauptsächlich Cat (Cataleya) und Alistair in der Ich-Perspektive. Zu Beginn, sind die beiden bereits ein Paar und Cat hat selbst erst kurz vorher erfahren, wer ...

Rezension:

In Witches & Hunters folgen wir hauptsächlich Cat (Cataleya) und Alistair in der Ich-Perspektive. Zu Beginn, sind die beiden bereits ein Paar und Cat hat selbst erst kurz vorher erfahren, wer Alistair wirklich ist, wohingegen dieser noch nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Bevor sie jedoch dazu kommt mit ihm, oder ihrem Zirkel zu sprechen, überschlagen sich die Ereignisse, wodurch die Geheimnisse nicht nur ans Licht kommen, sondern auch eine tiefe Kluft in ihre Beziehung reißen.

Janina verliert hierbei keine Zeit mit Vorgeplänkel, stattdessen legt die Geschichte einen rasanten Start hin. Trotz aller Spannung, gibt es aber auch immer wieder Momente voller Gefühl, in denen die Charaktere für sich sind und über ihre Emotionen reflektieren, oder aber mit einem Vertrauten darüber sprechen.

Für mich blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, während das Ende mitten ins Herz ging.

Ein wunderbares Debüt, dass absolut Lust auf mehr macht. Die Geschichte selbst ist in sich abgeschlossen, doch noch in diesem Monat erscheint Band 2, in dem es um Cats Freundin Merope gehen wird. Wer sich als ein signiertes Exemplar (auch von Band 1) sichern möchte, sollte beim Drachenmondverlag vorbeischauen.


Fazit:

Ein gelungenes, spannendes Romantasy-Debüt, dessen zweiten Band ich kaum erwarten kann.

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Veröffentlicht am 26.09.2022

Ein gelungener Auftakt

Dark Sigils – Was die Magie verlangt
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Rezension:
Die Geschichte beginnt in London, einige Jahrzehnte in der Zukunft und entführt uns im Laufe der Erzählung nach Mirrorlondon. Die Idee, dass über den großen Städten der Welt alternative Versionen ...

Rezension:
Die Geschichte beginnt in London, einige Jahrzehnte in der Zukunft und entführt uns im Laufe der Erzählung nach Mirrorlondon. Die Idee, dass über den großen Städten der Welt alternative Versionen derselbigen sind die zwar seit einigen Jahrhunderten existieren, aber erst sein ein paar Jahren sichtbar sind, fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung der Welt ist spannend und konnte mich absolut überzeugen.
In Rayne konnte ich mich gut einfinden, insbesondere in die innere Zerrissenheit und die Unsicherheit, wem man noch trauen kann und wem nicht.
Offen gesagt: Nach Beendigung des ersten Bandes, bin ich immer noch etwas unschlüssig, wenngleich im Epilog noch eine Enthüllung stattfand.
Die anderen Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich außer bei Adam und Rayne nicht wirklich einen Wandel gesehen habe. Aber da es sich um eine Trilogie handelt bleibt dafür noch viel Zeit.
Die Einführung in Welt und Charaktere ist dafür super gelungen und ich möchte hier nicht zu viel verraten.


Fazit:
Ein gelungener Auftakt, der weitere spannende Lesestunden verspricht.

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