Nanoka kann Hayata schließlich ausfindig machen. Als sie sieht, wie sehr ihn das Geschehene verletzt und verwirrt hat, küsst sie ihn und sagt ihm Lebewohl. Außerdem bittet sie ihn, wieder so zu ...
Inhalt:
Nanoka kann Hayata schließlich ausfindig machen. Als sie sieht, wie sehr ihn das Geschehene verletzt und verwirrt hat, küsst sie ihn und sagt ihm Lebewohl. Außerdem bittet sie ihn, wieder so zu werden wie früher. Daraufhin nimmt er seine Pflichten im Klub wieder wahr und beschließt zu kämpfen, da er Nanoka noch nicht aufgeben möchte ...
Meinung:
Der Zeichenstil ist wieder toll. Besonders in den großen Bildern, die in diesem Teil ziemlich oft vorkommen, sieht man die ganzen Details richtig gut. Gefühle werden so gut ausgedrückt, ich musste echt mit den Charakteren mitleiden.
Bereits der Anfang ist sehr spannend, da Nanoka sich bei Hayata entschuldigen will. Sie findet ihn und dann glaub man als Leser, dass alles gut wird, aber so ist es nicht. Den Schmerz, den Hayata empfindet, konnte ich sehr gut nchvollziehen, allerdings habe ich auch nicht verstanden, wieso Nanoka nicht einfach mit ihm redet und ihm sagt, was da mit Takato war.
Takato mag ich übrigends immer noch nicht. Er verhält sich in diesem Band nicht besser als in den anderen und seine Fixiertheit auf Nanoka kann nicht gesund sein.
Fazit:
Wieder ein toller Teil mit richtig viel Herzschmerz und Drama. Hayata ist ziemlich verletzt, doch am Ende trifft er doch die richtige Entscheidung.
Der Bestienjäger Hank reist durchs Land, um falsche Götter zu töten.
Nancy Charl Bancroft ist ein junges Mädchen, dessen Vater eines der Wesen war, die nun gefürchtet werden. Sie folgt Hank, um ...
Inhalt:
Der Bestienjäger Hank reist durchs Land, um falsche Götter zu töten.
Nancy Charl Bancroft ist ein junges Mädchen, dessen Vater eines der Wesen war, die nun gefürchtet werden. Sie folgt Hank, um den wahren Grund herauszufinden, warum dieser ihren Vater getötet hat. Hank erfährt, dass sich sein alter Mitstreiter Kane Madhouse in »White Church«, die Stadt der Dampfmaschinen befinden soll und macht sich direkt auf den Weg.
Meinung:
Wieder einmal kann mich der Zeichenstil komplett begeistern. Ich finde, dass man den Stil von Maybe sofort erkennt und der passt einfach zu Geschichten wie solchen. Ein bisschen rau und doch detailreich.
Hank geht weiter auf die Jagd nach den falschen Göttern und endlich bekommt der Vampir auch etwas mehr Aufmerksamkeit. Ich finde die Geschichten von den einzelnen Götter ziemlich interessant und meiner Meinung nach haben nicht alle den Tod verdient. Das Ende war dann hier besonders spannend und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Hoffentlich hat dann auch Nancy mehr Auftritte, denn hier hat sie nur einem Kind geholfen und damit alle anderen in Gefahr gebracht.
*Wenn Finsternis das Herz entzweit...*
Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf ...
Inhalt:
*Wenn Finsternis das Herz entzweit...*
Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …
Quelle: carlsen.de
Meinung:
Der weiße Drache brüllte seinen unbändigen Zorn in die rauchgeschwängerte Nachtluft, die vom Lärm der tobenden Schlacht erfüllt war.
Das Cover gefällt mir recht gut, es hat zwar keinen großen Wiedererkennungswert, aber es passt zur Geschichte und man sieht eigentlich sofort, dass es sich um Drachen handelt. Man sieht den Wald und die Schuppen, man hätte meiner Meinung nach aber noch ein paar mehr Details einbauen können.
Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen, ich kam schnell weiter und habe mich auch sofort in der Geschichte verloren. Erzählt wird diese aus der dritten Person, wobei der Fokus abwechselnd auf Razul und Ella liegt, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernen kann.
Zu Beginn lernt man Razul kennen, der gegen die dunklen Drachen kämpft. Als er sich befreien kann und auf Ella trifft, weiß er, dass sie eine besondere Verbindung haben und er sie in seiner Nähe haben will.
Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und mich riesig darauf gefreut. Was gibt es schon besseres als Drachen? Ich kann schon verraten, dass ich das Buch innerhalb von drei Tagen (was echt schnell für unter der Woche ist) ausgelesen habe. Das sagt doch schon einiges aus, oder?
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, es gab keine allzu langen Erklärungen, sondern es geht sofort mit Ella und ihrem harten Leben los. Auch die erste Begegnung mit Razul lässt nicht lange auf sich warten, wobei ich ihn da eher creepy als sonst was fand. Die ersten 120 Seiten haben etwas von Die Schöne und das Biest, da Razul Ella zwingt zu ihm aufs Schloss zu ziehen, damit er ihr Dorf weiter mit Nahrung versorgt. Dort will sie natürlich nicht sein und zeigt sich ziemlich stur. Ich mochte das, ich mag allgemein solche Geschichten, die ein wenig was von dem Märchen haben. Dadurch wurde dieses erste Drittel auch richtig gut, Ella jagt, man lernt ein wenig ihre Familie und Freunde kennen und durch Razuls Gedanken weiß man dann auch, was eigentlich mit ihm los ist.
Er hat die Dunkelheit in sich nicht unter Kontrolle, das ist klar, aber ich habe irgendwie ständig darauf gewartet, dass er irgendwas total zerstört oder jemanden zerfleischt. Das wär für das Genre vielleicht zu viel gewesen, aber ich habs mir trotzdem gewunschen. Irgendwie muss dieser, nennen wir es Bann, zu brechen sein und man erfährt erst recht spät, wie es funktioniert. Vor jedem Kapitel gibt es aber Auszüge aus dem Lied und den Chroniken der Drachen, wodurch man sich als Leser sehr viel zusammenreimen kann. Diese Stellen fand ich echt gut geschrieben und auch informativ, man wurde nicht komplett im Dunkeln gelassen, bekam aber auch nicht alles auf dem Silbertablet serviert.
Was ich ein wenig zu schnell fand, war die Liebesgeschichte. Zwar ist immer die Rede davon, dass ein Drache seinen Seelenverwandten erkennt sobald er ihn sieht, aber ich glaube nicht, dass das auch auf Menschen zutrifft. Die beiden kennen sich also ein, zwei Wochen, leben seit zwei Tagen zusammen und schon sprechen beide von der großen Liebe und können ohne den anderen nicht mehr. Ich habe später gespürt, wie sehr sie sich mögen, aber die Gefühle kamen am Anfang einfach gar nicht rüber und ich hab die Anziehung zwischen den beiden einfach null verstanden. Das fand ich ein wenig schade.
Viele Rezensenten schrieben, dass das Buch dann langweilig wurde, aber ich finde das gar nicht. Ich habe so viele Seiten an einem Tag davon gelesen, wie schon lange vorher nicht mehr und ich hatte nie das Gefühl, dass irgendwas langweilig war. Klar, es ist im Mittelteil viel Reisen, aber dennoch passieren auch andere Dinge, die es dann doch wieder spannend machen. Ich habe mich durchwegs unterhalten gefühlt und kann mich nicht beklagen.
Vor allem als dann das letzte Drittel begonnen hat und somit auch der Endkampft immer näher rückte. Die Autorin hat hier einen ganz anderen Ansatz gewählt, als ich es mir gedacht hätte. Noch in keinem Buch habe ich etwas Ähnliches gelesen, aber die Idee, wie der Konflikt am Ende aufgehoben wurde, war richtig genial. Nicht langweilig oder unrealistisch, es ergab alles Sinn und hat mir gefallen. Allerdings hätte ich gerne noch mehr von den anderen Drachen gelesen. Und ein paar Fragen blieben auch offen, z.B. was ist mit Tabor und Trexos geschehen? Was ist aus ihrer restlichen Familie geworden? Wo gehen die Drachen jetzt hin? Was passiert mit Verex? All die Nebenfiguren haben keinen würdigen Abschluss erhalten, da hätte ich mir noch mehr gewunschen.
Fazit:
Das Buch hat mich, bis auf die paar Kritikpunkte, richtig begeistern können. Ich hätte sogar noch einen zweiten Teil davon gelesen, aber so ist es auch ok. Ich mochte es, wie die Drachen hier dargestellt wurden und wie der Konflikt am Ende behoben wurde. Es war einfach mal was anderes. Ich geben dem Buch daher 4 Sterne.
Eine Banshee. Eine Hexe. Ein Seuchenbringer. Ein Wer-Stier. Eine Vampirin. Ein Cowboy. Eine Anti-Sphinx. Ein Teenager. Und ein Rabe.
Dreitausend Jahre in der Zukunft sucht man nach Antworten in der Dunkelheit. Denn irgendwo in der Unendlichkeit des Universums lauert der meistgesuchte Dieb, Meuchelmörder und Betrüger seiner Generation – und das seit über siebenhundertsiebenunddreißig Jahren. Zeit, das zu ändern, findet der Cowboy, und trommelt die aberwitzigste Truppe Kopfgeldjäger zusammen, die man sich vorstellen kann. Es warten Ruhm und Geld. Es wartet eine Reise voller fremder Sterne, Intrigen, Weltraumpiraten, atemberaubender Kämpfe und Drachen mit Sonnenbrillen.
Und es wartet eine Jagd auf Leben und Tod.
Denn Corax ist gefährlich. Corax kennt keine Gnade. Und Corax wird nicht davor zurückschrecken, erneut zum Mörder zu werden. Oder?
Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Das Unglück folgt Corax wie ein Schatten, wohin er auch geht.
Das Cover finde ich richtig genial. Es sieht irgendwie düster aus, aber durch die aufgemalten Federn und Knochen wird es gleich etwas aufgelockert. Der Vogelschädel ist eine Anspielung auf Corax, kann aber auch ganz viele andere Dinge bedeuten.
Der Schreibstil war absolut nicht mein Fall. Die Sätze waren unnötig verschaltet und ausgeschmückt, sodass ich manche öfter lesen musste, um überhaupt zu kapieren, um was es denn jetzt geht. Hingegen die Figuren wurden zu wenig beschrieben und ich konnte zu niemandem eine Bindung aufbauen, da sie mir nicht nahe gegangen sind.
Zu Beginn lernt man Finoagh und Mirembe kennen, die Besuch von einem Cowboy erhalten, der ihnen ein Angebot macht. Er will sie auf ein großes Abenteuer mitnehmen und da sagen die beiden nicht nein.
Ich hatte so einige Probleme mit dem Buch, angefangen mit dem Beginn. Man wird nur so mit Namen und fremden Ausdrücken bombarbiert, bis ich verstanden habe, dass das alles Schnickschnack aus der Zukunft ist und wie man das alles ausspricht, hat es eine Weile gedauert. Mir war das einfach zu viel auf einmal und ich habe mindestens 50 Seiten gebraucht um richtig in die Geschichte zu kommen. Danach kamen immer mehr Personen dazu und auch da habe ich lange gebraucht um sie auseinander zu halten (man vergleiche es mit der ersten Staffel von Game of Thrones, da hatte ich auch keinen Plan). Gegen Ende wusste ich, wer die Hauptpersonen waren, war mir bei einigen Namen aber immer noch unsicher, wer das jetzt sein soll. Alles ziemlich verwirrend, vor allem am Anfang.
Wenn man einmal heraußen hat, wer wer ist, ist es gleich schon viel leichter, aber wie ich schon geschrieben habe, war der Schreibstil gar nicht meins, ebenso wie der Humor. Ich fand die Späße nicht witzig und auch die Lebewesen, die sicher witzig hätten sein sollen, wie der Popel, fand ich nicht lustig. Es ist wahrscheinlich einfach nicht meine Art von Humor, andere werden sich bei dem Buch totlachen.
Die Geschichte ist einfach, Carl, der Cowboy, rekrutiert andere Lebewesen um mit ihm auf die Jagd nach Corax, einem Experiment, zu gehen. Angefangen beim Training bis zur wirklichen Jagd gibt es hier also alles. Insgesamt sind es acht Hauptfiguren, wenn ich niemanden vergessen habe und die Kapitel sind immer aus Sicht von jemand anderem. Bei so vielen Leuten ist es klar, dass nicht jeder die gleiche Aufmerksamkeit bekommt, das hat sich dann aber so ausgewirkt, dass ich zu fast alles keine Verbindung aufbauen konnte und sie mir schlicht egal waren. Immerzu wurden alle auf ihr Äußeres angesprochen, aber ich könnte von niemandem so wirklich den Charakter beschreiben. Einzig Mirembe hat mir super gefallen, da sie eine recht große Rolle einnimmt und man am Ende ihre Gutherzigkeit sieht.
Es hat auch ziemlich lange gedauert, bis dann Schwung in die Geschichte gekommen ist und sie den Raben wirklich gejagt haben. Davor war das Buch etwas zäh, dann gings aber. Ab dem Moment, wo Redbeard auftauchte, fand ich es dann sogar recht unterhaltsam, da ich den Kerl toll finde. Er hat irgendwie Stabilität in die Geschichte gebracht, denn vorher wirkte es zusammengewürfelt und die Truppe stolperte einfach von einem Planeten auf den nächsten und erlebte ein Abenteuer. Natürlich hat das alles den Sinn, dass sie Corax fangen, aber ich hatte das Gefühl, dass er mit Redbeard eine Konstante, eine wirkliche Bedrohung dazugekommen ist. Die letzten 100 Seiten waren dann erstaunlich gut. Alle haben eine kleine Wandlung durchgemacht und irgendwie zu sich selbst gefunden, das hat mir gefallen.
Ich denke einfach, dass ich nicht in die Zielgruppe für ein solches Buch gehöre. Es ist nicht mein Humor, nicht meine Art von Geschichte, obwohl sich der Klappentext richtig toll angehört hat. Auf keinen Fall will ich euch von dem Buch abraten, denn es war bei weitem nicht alles schlecht, ich möchte nur sagen, dass es eben nicht mein Fall war.
Was ich wirklich an dem Buch mochte waren Mirembe, Corax, die Freundschaft zwischen Fionagh und Mirembe und Jamie. Jamie ist mega cool, eine Vampirin, aber wie fast alle Geschöpfe werden auch Vampire ganz anders als üblich dargestellt. Die Idee hat mir gefallen. Es gibt so viele verschiedene Wesen in dem Buch und alle sind abseits der uns bekannten Wesen. Vampire trinken kein Blut, Drachen sind Klugscheißer und Menschen exotisch.
Fazit:
Wenn ihr gerne humorvolle Bücher lest, dann greift zu diesem hier. Es ist eine lustige Jagd, nach einem Vogel (ok, so beschrieben hört es sich langweilig an), wenn ihr aber, so wie ich, nie oder selten solche Bücher lest, dann lasst es lieber. Es gab einige richtig gute Aspekte in dem Buch, der Großteil war aber einfach nicht mein Fall, was vielleicht auch an dem Schreibstil liegt. Ich gebe dem Buch daher 3 Sterne.
Er hat immer die Kontrolle – bis sie in sein Leben tritt.
Reid Maxwell ist nicht nur einer der besten Unternehmensanwälte, sondern auch einer der begehrtesten Junggesellen New Yorks. Er liebt ...
Inhalt:
Er hat immer die Kontrolle – bis sie in sein Leben tritt.
Reid Maxwell ist nicht nur einer der besten Unternehmensanwälte, sondern auch einer der begehrtesten Junggesellen New Yorks. Er liebt seinen Erfolg und schöne Frauen. An einer festen Bindung hat er kein Interesse. Doch dann lernt er eine Frau kennen, die ihm gefährlich werden könnte.
Carrie West ist die Tochter des Mannes, den Reid Maxwell vernichten soll. Die feindliche Übernahme ihres Familienunternehmens hat Reid schon vollzogen. Doch dann beginnt sie, zu kämpfen. Und er spürt plötzliche eine Leidenschaft in sich, die er vorher noch nicht kannte.
Quelle: bloggerjury.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
„Sie sind ein echter Dreckskerl, Reid Maxwell.“
Das Cover hat ein bisschen was von Shades of Grey, wahrscheinlich ist es mir auch gleich dadurch aufgefallen. Es strahlt schon Erotik aus, was vor allem an der Farbgebung liegt. Ich finde es wirklich gut gestaltet, auch wenn man daraus nicht viel erkennen kann, bezogen auf den Inhalt.
Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen, auch wenn mir das Wort „Arschloch“ zu oft vorgekommen ist. Wirklich, es stand fast auf jeder Seite und das hat mich dann doch ziemlich gestört. Ich mochte es, dass man aus Sicht von Reid und Carrie liest, dadurch kann man beide Charaktere besser kennen lernen.
Zu Beginn lernt man Reid und Carrie kennen, die nun zusammen arbeiten müssen. Schon sehr früh beginnen die Funken zu sprühen und man weiß, auf was das hinauslaufen wird.
Das Buch hätte so gut werden können. Der Einstieg hat mir super gefallen, man liest sozusagen von dem ersten Treffen von Carrie und Reid und das ist alles andere als unschuldig. Für mich war der Einstieg wirklich gelungen, da man sofort merkt, dass die Chemie zwischen den beiden Charakteren einfach passt und dabei auch eine witzige Szene im Vordergrund steht. Ich freute mich also riesig auf den Rest der Geschichte, einzig die hohe Seitenanzahl hat mir etwas Sorgen bereitet, die nicht ganz unbegründet waren.
Das Buch hat fast 500 Seiten, was für einen Roman aus dem Genre eigentlich recht viel ist. Wenn es eine tolle Story gibt, dann ist das auch kein Problem, aber bei diesem Buch hat mir einfach etwas gefehlt. Es fühlte sich an wie eine Aneinanderreihung von Sex, in jeder erdenlicken Position und irgendwann hat es sich einfach zu sehr wiederholt und mich gelangweilt. Ich hatte im Mittelteil einen wirklichen Durchhänger und habe gehofft, dass das Buch bald aus ist. Es wurde gegen Ende aber noch viel besser, da dann einiges an Story und Drama dazu kam. In den ersten 300 Seiten ist es eigentlich nur ein Hin und Her zwischen Reid und Carrie, gepaart mit ganz viel Sex und ein bisschen Leiten der Firma.
Die Story selbst ist auch gar nicht neu, zwei verfeindete Familien, bei denen sich eigentlich nur die Väter hassen, die Kinder müssen zusammen arbeiten und kommen dann auch zusammen. Es gab eigentlich nichts, dass sich mir wirklich ins Gedächtnis gebrannt hätte, die Charaktere kennt man so schon, man weiß, was passiert und es gibt keine großen Überraschungen. Wer also einen erotischen Roman zum abschalten sucht ist hier richtig, aber wer etwas sucht, dass im Gedächtnis bleibt, der ist hier definitv falsch.
Carrie mochte ich hingegen recht gern. Sie lässt sich nicht von Reid unterkriegen, sagt ihm was Sache ist und zieht ihr Ding durch. Natürlich dreht sie auch an und an ziemlich durch, was vor allem am Ende der Fall ist, aber das sollte sicher ein wenig Drama ins Buch bringen, denn ansonsten ist Carrie zeimlich professionel und arbeitet für das, was sie will.
Reid ist austauschbar. Das fällt mir als erstes zu ihm ein. Er hat einen Vater, der sich nicht um seine Kinder kümmert, wenig Kontakt mit seiner Schwester, ist erfolgreich und arrogant, stinkreich, und ein Arschloch. Was, wie schon gesagt, auf jeder Seite, auch vor Geschäftspartner, erwähnt wird. Ich wollte es schon nicht mehr lesen, eine Rezensentin auf Amazon hat geschrieben, dass sie das Wort 42 Mal gelesen hat, bevor sie das Buch abgebrochen hat. Und das ist erst am Anfang so. Ich fand es ebenfalls übertrieben und wollte es schon nicht mehr lesen, dass man das so oft betonen muss. Auf jeden Fall könnte er jeder beliebige Kerl sein, denn ich kann ihn nicht einschätzen, weiß einfach zu wenig von seiner Persönlichkeit um ihm nahe zu sein. Ich mochte ihn auch nicht sonderlich, obwohl er Carrie gegenüber nichts Schlimmes tut.
Ebenso austauschbar waren die Nebencharaktere, die keinen Raum bekamen. Sie waren eben da und haben hin und wieder was zum Fortgang der Handlung beigetragen, haben ein bisschen Drama gebracht, aber an sich hätte das Buch auch mit der Hälfte der Personen funktioniert. Keine von ihnen ist mir im Gedächtnis geblieben.
Gefallen hat mir aber das Ende. Ich weiß zwar immer noch nicht, was die Firma von Carrie genau macht und wieso Reid da jetzt Geschäftsführer ist (dazu kenn ich mich in der Anwaltswelt zu wenig aus), aber es gab dann noch ein paar spannende Enthüllungen, die mich wirklich überrascht haben. Das Drama passte auch, obwohl es ein wenig übertrieben dargestellt wurde. Ich verstand die Zweifel von Carrie, denn ich hätte die bei einem Kerl wie Reid auch. Auch die Geschichte mit ihren beiden Vätern war wirklich klasse, aber es ware eben alles so am Ende zusammen gebauscht. Hätte man all das etwas mehr über das Buch verteilt, hätte sich die Spannung gehalten und es wäre nicht immer nur um das Gleiche gegangen.
Fazit:
Ich habe mich so auf das Buch gefreut und mir einen tollen Erotikroman erwartet, aber leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Es war einerseits zu lang und dann auch zu vorhersehbar. Mich hat es dann schon genervt, dass sie alle zwei Seiten Sex hatten, ich wollte einfach mehr Story haben. Die wurde dann am Ende zusammen gepfercht. Das konnte zwar den Schluss retten, aber das Buch ingesamt war dann eher doch nichts. Ich vergebe 2 Sterne.