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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2020

Nicht ganz so stark wie der erste Teil, trotzdem toll

Gemina. Die Illuminae Akten_02
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Inhalt:

Moving to a space station at the edge of the galaxy was always going to be the death of Hanna’s social life. Nobody said it might actually get her killed.

The sci-fi saga that began with the ...

Inhalt:

Moving to a space station at the edge of the galaxy was always going to be the death of Hanna’s social life. Nobody said it might actually get her killed.

The sci-fi saga that began with the breakout bestseller Illuminae continues on board the Jump Station Heimdall, where two new characters will confront the next wave of the BeiTech assault.

Hanna is the station captain’s pampered daughter; Nik the reluctant member of a notorious crime family. But while the pair are struggling with the realities of life aboard the galaxy’s most boring space station, little do they know that Kady Grant and the Hypatia are headed right toward Heimdall, carrying news of the Kerenza invasion.

When an elite BeiTech strike team invades the station, Hanna and Nik are thrown together to defend their home. But alien predators are picking off the station residents one by one, and a malfunction in the station’s wormhole means the space-time continuum might be ripped in two before dinner. Soon Hanna and Nik aren’t just fighting for their own survival; the fate of everyone on the Hypatia—and possibly the known universe—is in their hands.

But relax. They’ve totally got this. They hope.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Ich habe bereits Illuminae geliebt und diesen Schinken habe ich auch in zwei Tagen beendet. Ein bisschen hat mir hier die KI Aiden gefehlt, denn der hat den ersten Teil erst so richtig gut gemacht, aber dennoch war die Handlung spannend, die Charaktere ausgereift und alles in allem war das Buch wieder ein totales Highlight. Dieses Mal haben die Helden gegen eine Gruppe von BeiTech anzutreten, die eine ganze Station zerstören wollen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, einfach grandios.

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Veröffentlicht am 16.04.2020

Enttäuschend

The Perfectionists - Lügen haben lange Beine
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Inhalt:

In Beacon Heights High, Nolan Hotchkiss is king. His charm, wealth and good looks are deceptively seductive, and many are the students whose lives and reputations have been ruined by it. All while ...

Inhalt:

In Beacon Heights High, Nolan Hotchkiss is king. His charm, wealth and good looks are deceptively seductive, and many are the students whose lives and reputations have been ruined by it. All while Nolan continues to reign, unquestioned and undisrupted. Until now, that is.

Mackenzie, Ava, Julie, Caitlin and Parker seemingly don’t have much in common. Each has their own friends, dramas and goals. But one thing they do share: they all have a deep hatred of Nolan Hotchkiss. And they all think it’s about time he paid for what he’s done. They come up with the perfect murder – a hypothetical murder, of course. It’s all wishful thinking … until they wake up one morning to find that their wish has come true. Nolan has been killed – in exactly the way they planned. The thing is, they didn’t do it. So who did?
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Ich mochte andere Bücher der Autorin richtig gern, aber bei diesem hier war ich die meiste Zeit nur gelangweilt. Es passierte nichts außer ein bisschen Teenie-Drama, es kam keine Spannung auf und mir war eigentlich egal, wer der Mörder ist. Für mich waren alle Figuren gleich, hatten keine Tiefe, bis auf Parker, und daher konnte ich auch keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gerfallen, obwohl der Plot ganz vielversprechend kling. Insgesamt war es also leider kein Buch für mich.

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Veröffentlicht am 10.04.2020

Viel besser als erwartet

Zweite Heimat – Die Reise der Celeste
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Inhalt:

Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen …

Als die CELESTE mit den ersten Kolonisten zum Mars aufbricht, beschließt das außerirdische ...

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Inhalt:

Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen …

Als die CELESTE mit den ersten Kolonisten zum Mars aufbricht, beschließt das außerirdische Volk der E’Kturi, dass eine Beobachtung der Menschheit aus der Ferne nicht länger genügt. Um die von den Menschen ausgehende Gefahr einzuschätzen, senden die Außerirdischen ebenfalls ein Schiff aus, das noch vor den Kolonisten den Mars erreicht. Lajunen, der Kapitän der CELESTE, erhält den Auftrag, für eine positive Beurteilung der E’Kturi zu sorgen – mit allen Mitteln.
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein einzelner Schweißtropfen lief Alvar Lajunen den Rücken hinauf.

Das Cover finde ich nicht so beeindruckend, da ich aber die Autorin sehr gerne mag, wollte ich auch ihr neuestes Buch lesen. Auf dem Cover sieht man nur dem Mars und sehr viel rot. Ungefähr so stelle ich es mir auch da oben vor.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, wodurch man immer wieder Sichtwechsel hat und somit das große Ganze im Blick hat. Schwer getan habe ich mir nur mit den Namen der E’Kturi, aber ansonsten war das Buch sehr verständlich.

Zu Beginn lernt man Alvar und seine Frau Hana kennen. Sie haben sich für die Mission der Celeste gemeldet und Alvar wird sogar Kommandant des Schiffes, Hana hingegen muss auf der Erde bleiben. Als sie aber beim Mars ankommen erwartet sie schon jemand.

Ich war zuerst recht unsicher, ob ich das neue Buch von Madeleine Puljic lesen sollte, habe mich aber dafür entschieden. Und ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde! Zuerst hatte ich Angst, dass hier viel technisches Zeug drinnen ist und die Aliens nicht real wirken, sondern irgendwelche grünen Männchen sind, aber ich habe mich zum Glück getäuscht.

Schon der Einstieg ist mir leicht gefallen, denn es geht gleich los mit dem Start der Celeste. Es wird sich nicht lange mit Erklärungen aufgehalten, dennoch weiß man als Leser, was los ist. Auch die Reise hin zum Mars hat nicht allzu viele Seiten in Anspruch genommen, was ich als positiv empfinde. So kann man sich viel besser auf das Wesentliche konzentrieren. Recht schnell ist die Celeste beim Mars und ab da beginnt dann die eigentliche Geschichte. Bis hierhien fand ich es schon gut gemacht, aber alles was danach noch auf dem Mars passiert, hat mir wirklich gut gefallen.

Beginnen wir mit den E’Kturi. Normalerweise stellt man sich Aliens dünn, groß und grün, oder wie ein mutiertes Insekt vor, welches nicht sprechen kann und die einfach nur die Menschen ausrotten wollen. Hier wurde ein komplett anderer Ansatz gewählt, was ich spannend fand. Hier sind die Aliens zwar groß und haben ein bisschen was von Insekten, sie sind aber auch unheimlich klug und den Menschen bei vielem voraus. Ich mochte alle Stellen, bei denen Alvar mit den E’Kturi geredet hat. Gerne hätte ich noch mehr von ihrem Volk erfahren, aber man kann nicht alles haben.

Die E’Kturi sind also auf dem Mars um zu beurteilen, ob die Menschen würdig sind um in ihre komische, spezielle Gruppe aufgenommen zu werden. Alvar gibt hier wirklich alles, um eine positive Beurteilung herbeizuführen, aber wie sollte es anders sein, sind nicht alle Crewmitglieder mit seiner Strategie einverstanden. Das Buch zeigt deutlich, dass der Mensch einfach nicht aus seiner Haut kann. Sieht er eine Bedrohung, muss sie vernichtet werden, auch wenn ein anderer Plan ebenso logisch klingt und den Tod nicht beinhaltet. Misstrauen wird gesät, Freunde werden zu Feiner und ein interner Krieg beginnt. Das Buch kann auf eine gewisse Weise eine Kritik am Menschen selbst sein, oder einfach zeigen, dass wir nicht so gut sind, wie wir glauben zu sein.

Neben den Geschehnissen am Mars liest man aber auch öfter, was gerade auf der Erde passiert, immer aus Sicht von Hana. Hier wird ebenso der Krieg gegen die fremde Spezies vorbereitet, denn einfach mit ihnen reden und abwarten, was die Beurteilung bringt, wäre gegen die Natur der Menschheit. Ich selbst habe viele Entscheidungen der Machtträger nicht verstanden, wieso sie nicht abwarten, wenn sie doch sehen, dass die E’Kturi nicht angreifen. Aber vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich nicht in einer solchen Position bin.

Die Geschichte selbst hat sich eher langsam weiter entwickelt, es wurde aber immer ein Spannungsbogen gehalten. Das Ende vom Buch hat mir dann sehr gut gefallen, ich wusste bis dahin auch nicht, dass es sich hier um einen Einzelband handelt. Alles wurde rund, das Ende hat gepasst, keine Fragen blieben für mich offen. Ich fand den ganzen Ausgang der Handlung ziemlich gut, zuerst kommt noch mehr Spannung dazu, ein Verrat, und doch ein positives Ende. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so gut gefallen wird.

Fazit:

Dieses Science-Fiction Buch hat mich komplett überrascht. Ich habe nicht mit einer solch tollen Geschichte und so verschiedenen Charakteren gerechnet. Die E’Kturi waren auch ganz anders als Aliens in anderen Büchern und die meisten von ihnen mochte ich sogar ziemlich gerne. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da mir hin und wieder ein bisschen die Spannung bzw. der Fortgang der Handlung gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Gute Geschichte

All Saints High - Die Prinzessin
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Bereits mit unserem ersten Kuss waren wir dem Untergang geweiht …

Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints ...

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Inhalt:

Bereits mit unserem ersten Kuss waren wir dem Untergang geweiht …

Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor vier Jahren aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Silvia Scully zerstört hat, plagen sie schlimme Schuldgefühle. Als sie nun erfährt, dass Silvias Zwillingsbruder Penn nach dem Tod seiner Mutter kein Zuhause mehr hat, sorgt sie kurzerhand dafür, dass ihre Eltern Penn bei sich aufnehmen. Und obwohl er keinen Zweifel daran lässt, dass er Daria hasst, ist sie machtlos gegen das heftige Kribbeln zwischen ihnen. Dabei weiß sie, dass seine Liebe sie zerstören könnte …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Ich bewege meine ramponierten Zehen in den Ballettschuhen und schlucke den Kloß in meinem Hals hinunter.

Das Cover von dem Buch finde ich wenig aussagekräftig. Es hat nicht einmal ein besonderes Muster und ist für mich daher wenig auffällig. Genauer angeschaut habe ich das Buch wegen der Autorin, aber ansonten hätte mich das Cover allein nie angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich derb und man muss viel mit Schimpfwörtern und einer wunschönen Ausdrucksweise rechnen, aber es passt einfach zu dem Buch. Insgesamt ist der Stil doch recht gewöhnungsbedürftig und nicht für alle Leser zu empfehlen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wodurch man Daria in gewissen Situationen besser versteht.

Zu Beginn lernt man Daria kennen, die, als sie jünger war, Via, einer Ballettkollegin, etwas angetan hat. Jetzt, einige Jahre später, zieht Vias Bruder bei Daria zu Hause ein, da er sonst obdachlos wäre und bringt damit einige Probleme mit, denn eigentlich darf sie ihn nicht mögen.

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen, wodurch ich mich gleich mit meinem Mitlesern austauschen konnte. Allein hätte ich wahrscheinlich ewig nicht zu dem Buch gegriffen, da mich das Alter der Protagonistin ein wenig abgeschreckt hat. Allerdings wirkte Daria auf mich nie wie 18, sondern immer schon ein bisschen reifer. Bereits zu Beginn, als sie und Penn sich das erste Mal getroffen haben, wirkte sie wie eine verletzte Erwachsene auf mich. Ich mochte sie daher auch recht gerne, obwohl sie oft ziemlich viel Blödsinn verzapft hat und gemein war. Durch ihre Gedanken wusste man als Leser ja, warum sie gewisse Dinge tut und das hat sie dann sympathischer für mich gemacht.

Penn hingegen mochte ich eher weniger, obwohl er auch seine lichten Momente hatte. Er war mir zu wenig echt. Er war einfach nie wirklich für mich greifbar, daher war mir sein Schicksal auch weitestgehend egal. Er hat einige nette Dinge gemacht, aber das wars auch schon. Via, seine Schwester, habe ich aber ab dem ersten Moment an gehasst. Sie ist falsch und nutzt die Leute zu ihrem eigenen Vorteil aus. Ich konnte keinerlei Sympathie für sie aufbringen.

Die Geschichte selbst hatte einen starken Start. Es beginnt mit einer Rückblende und geht dann in die aktuelle Zeit über. Man erfährt so, wieso Via und Daria sich hassen, was damals vorgefallen ist und lernt auch gleichzeitig die wichtigsten Charaktere kennen. Danach gibt es einige Szenen in der Schule, das Wiedersehen von Penn und Daria und Familiendrama. Daira hat nicht das beste Verhältnis zu ihrer Mutter, schon seit Jahren fühlt sie sich ausgeschlossen und tut alles, damit sie so wenig wie möglich mit Melody reden muss. Mit der Zeit werden immer mehr Gründe dargebracht, wieso das so ist und man liest auch ein Kapitel aus Melodys Sicht. Da wurde vieles gleich klarer und ich verstand den Zwist der beiden. Besonders das Kapitel von Melody hat mir super gefallen, da ich sie vorher nicht mochte, danach aber besser verstand.

Im Mittelteil gab es dann einen kleinen Hänger für mich. Es passierte nicht viel, einiges wiederholte sich und die Geschichte verlief nicht spannend genug. Da ist mir auch am wenigsten in Erinnerung geblieben, einfach weil es nichts nennenswertes gab. Das letzte Dritte hat mich dann aber wieder vollkommen überzeugen können. Daria hat bis dahin eine wirklich erstaunliche Wandlung durchgemacht, ihr Charakter hat sich komplett verändert. Via ist gleich geblieben, aber am Ende hat sie ein bisschen Schwäche gezeigt. Penn hingegen ist er selbst geblieben, es wurde nur das Geheimnis über das Loch in seinen Hemden gelüftet. Ansonsten war es für mich ein runder Abschluss der Geschichte.

Ein Thema, das im ganzen Buch über thematisiert wurde, war, Darias Beziehung zu Direktor Prichard. Man erfährt als Leser erst sehr spät, was die beiden verbindet und was sie eigentlich immer in seinem Büro machen. Ich möchte hier nichts vorweg nehmen, aber ich kann sagen, dass ich den Kerl genauso hasse wie Via. Er ist wirklich nicht ganz dicht. Durch das Gehimnis um ihn wurde der Leser aber immer wieder neugierig gemacht. Ich selbst wollte auch herausfinden, was da abgeht und habe schon die komischsten Vermutungen aufgestellt. Dieser Aspekt vom Buch war wirklich gelungen.

Fazit:

Wenn man den Schreibstil der Autorin mag, ist es sicherlich ein tolles Buch. Ich hatte kein Problem damit, micht hat aber der Hänger im Mittelteil gestört. Man hätte das Buch ein wenig kürzen können, oder einige spannende Szenen ein bauen müssen. Die Charaktere waren insgesamt gut, bei einigen hat mir aber die Tiefe gefehlt. Insgesamt bewerte ich das Buch aber mit 4 Sternen.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.04.2020

Besser als Band eins

Feeling Close to You
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Was, wenn das Game Over gerade erst der Anfang ist?

Teagan hat nur einen Wunsch: endlich raus aus ihrer Heimatstadt und ans College zu gehen. Um ...

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Inhalt:

Was, wenn das Game Over gerade erst der Anfang ist?

Teagan hat nur einen Wunsch: endlich raus aus ihrer Heimatstadt und ans College zu gehen. Um das Geld dafür zu sparen, streamt sie nachts online Videospiele. Sie ist so gut, dass sie sogar Parker, den beliebten YouTube-Gamer, besiegt. Der will unbedingt herausfinden, wer die unbekannte Spielerin ist. Obwohl die beiden Tausende von Meilen trennen und sie zunächst nur über Chats und Nachrichten kommunizieren, knistert es schon bald heftig zwischen ihnen. Doch Teagan ist in der Vergangenheit zu oft verletzt worden – und auch für Parker sind Gefühle das Letzte, was er gerade gebrauchen kann. Dennoch können die beiden einander nicht so einfach vergessen …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Computerspiele machten mich nicht aggressiv.

Das Cover ist, wie beim ersten Teil auch schon, sehr schön gestaltet. Es sieht ein wenig aus wie ein gebrochener Kristall. Ich finde die Farben, und die Gestaltung im allgemeinen klasse, blau gefällt mir einfach besser als das Grün von Teil eins.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach zu lesen. Ich kam schnell weiter und habe trotzdem mit den beiden Protagonisten mitgefiebert. Die Gefühle, als auch die Umgebung kamen bei mir gut an und ich spürte die Anziehung förmlich. Dadurch, dass man abwechselnd aus Sicht von Parker und Teagen liest, lernt man beide besser kennen und lieben.

Zu Beginn lernt man Teagen kennen, die gerade im letzten Jahr an der Highschool ist, am Abend Spiele streamt und sich bald für ein College entscheiden muss. Als der bekannte Gamer Parker immer mehr mit ihr zu tun hat, öffnet sie ihr Herz seit langer Zeit wieder.

Ich mochte schon den ersten Teil der Reihe, hatte aber keine allzu hohen Erwartungen an den zweiten Band, da ich schon einige negative Meinungen gehört habe. Der Beginn aber konnte mich sofort fesseln und ich wollte am liebsten gleich weiter lesen. Da ich das Buch aber in einer Leserunde gelesen habe, musste ich mich auf drei Kapitel pro Tag beschränken. Teagen war mir sofort sympathisch, für ihr Alter war sie auch schon sehr reif und ging mir nicht auf den Keks, was in anderen Büchern schon öfter der Fall war. Recht schnell lernt man dann auch Parker kennen, den ich schon im ersten Teil sehr gern mochte.

Das Gaming nimmt hier einen sehr großen Teil ein, weil beide Hauptcharaktere bekannte Streamer sind und auch immer wieder zusammen spielen. Was ich besonders toll finde ist, dass Teagen auch alte Spiele, wie die ersten Tomb Raider spielt und das auch recht oft erwähnt wird. Ich selbst habe die ersten Teile gespielt und habe mich richtig gefreut, als Teagen dies ebenfalls gemacht hat. In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie das viele Gerede über Spiele langweilig fande, ich empfand das aber nicht so. Für mich war es eher erfrischend, da es nicht immer nur um Liebe und Sex und anderwertige Gefühle ging. Man merkt richtig, dass die Autorin selbst viel spielt, denn sie kennt sich sehr gut mit Twitch, Dead by Daylight und anderen spielen, die in dem Buch erwähnt werden aus.

Abgesehen von den Spielen ist die Chaos-WG auch noch ein großer Pluspunkt in dem Buch. Parker lebt mit vier anderen Leuten zusammen und die sind alle nicht ganz normal. Zugegeben, sie sind alle sehr nett und super drauf, aber jeder hat so seine Eigenheiten. Am liebsten mochte ich hier Cole, auch weil er am öftestens erwähnt wurde. Aber seine Eigenheiten und allgemein sein Charakter haben mir sehr gefallen. Von ihm könnte ich noch ein eigenes Buch lesen.

Nun aber zur eigentlichen Geschichte. Im Großteil vom Buch sind Parker und Teagen nicht einmal zusammen und kommunizieren nur über Chat. Hier wurden echte Chats eingebaut, was das Buch ein wenig auflockert. Manchmal gingen die Chats nur ein paar Zeilen lang, manchmal mehrere Seiten. Für mich waren sie ein kleines Highlight, da ich diese Form in Büchern gerne mag. Durch diese kommen sich beiden auch immer näher, denn ihre erste Begegnung war in einem Spiel und danach in Discord.

Die Autorin hat es hier wirklich gut gelöst, wie die beiden zueinander finden. Durch Besuche oder andere Events, an denen beide teilnehmen, sehen sie sich und verbringen so auch in echt Zeit miteinander. Bereits ab der ersten Minute spürt man die Anziehung zwischen den beiden und man weiß einfach, dass sie perfekt zusammen sind. Das hat mir zum Beispiel in Teil eins gefehlt, aber hier war es einfach perfekt. Die Geschichte entwickelt sich danach recht langsam weiter, die beiden streamen immer, reden oder haben ihre eigenen Probleme, die am Ende aber kein allzu großes Drama bringen. Hier konnte ich Teagens Entschluss am Ende, Parker zu ignorieren, wirklich verstehen. Meist habe ich mit den Dramen so meine Probleme, aber in diesem Buch war es gerechtfertigt und es passte auch zum Rest der Geschichte.

Das Ende selbst hat mir dann sehr gut gefallen. Alles, ab dem Moment, in dem sich Teagen für ein College entschieden hatte, war einfach perfekt. Es kommen nochmal alle Charaktere vor, Zwists werden beiseite gelegt und Teagen sowie Parker sind ehrlich mit sich selbst und mit ihren Freunden. Es hätte eigentlich nicht schöner enden können.

Fazit:

Für mich war dieses Buch einfach perfekt. Ich bin durch die Seiten geflogen, habe Parker und Teagen in mein Herz geschlossen und mit ihnen gelacht, aber auch geweint. Der Gaminganteil war genau richtig und durch die Chats, die immer wieder im Buch waren, wurde das Ganze ein wenig aufgelockert. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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