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Veröffentlicht am 03.10.2019

Wunderschönes Buch

Never Too Close
2

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird …

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das ...

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Inhalt:

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird …

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal … oder?
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Ich sehe toll aus. Ich sehe toll aus. Ich sehe …

Das Cover gefällt mir hier wieder sehr gut, ich mag die Farben und auch, dass keine Menschen darau sind. Ansonsten ist es eher unspektakulär und nicht so besonders.

Der Schreibstil der Autorin ist super zu lesen, ich kam schnell weiter und durch die wechselnde Sicht kann man sich mit beiden Charakteren gut anfreunden. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive. Die Gefühle kamen meiner Meinung nach sehr gut rüber und ich hatte hin und wieder Tränchen in den Augen.

Zu Beginn lernt man Violette kenne, die mit ihrem Nachbarn im Aufzug stecken geblieben ist und woraus sich eine beste Freundschaft entwickelt hat. Aber durch einen Deal kommt diese ins Wanken.

Ich habe mich so gefreut, als ich die Email bekam, dass ich bei dieser Leserunde dabei sei. Pünktlich habe ich auch mit dem Buch begonnen und war sofort begeistert. Der Einstieg ist super leicht, Vio ist super und auch Loan ist einfach zum niederknien. Nimmt man dann noch die besten Nebencharaktere Zoe, Jason und Ethan dazu, hat man schon eine tolle Ausgangslage für das Buch.

Loan und Vio. Loan ist Feuerwehrmann und der netteste Typ, den es gibt. Seine Familie ist ein bisschen zerrüttelt, aber ansonsten bemüht er sich immer, alles für Vio zu tun und behandelt auch seine Freunde super. Vio ist ein bisschen schräg. Sie macht unpassende Witze, leidet an Panikattacken und redet viel und wirr, wenn sie nervös ist. Trotzdem sind die beiden einfach die perfekten Protagonisten und ergänzen sich super. Als Leser merkt man sofort, dass da mehr als Freundschaft ist. Sie schlafen im gleichen Bett, kuscheln, halten Händchen und verhalten sich allgemein wie ein Paar. Aber sie sind keines, denn Vio hat Clement, den sie sehr mag.

Wär ich ihr Freund, würde ich vor Eifersucht ausrasten. Aber egal, Vio ist noch Jungfrau und will, dass Loan das ändert. Steht ja auch im Klappentext und natürlich sagt er ja. Hier beginnt dann die Liebesgeschichte erst richtig und ich kann sagen, dass es einfach nur kitschig wird. Zwei drittel des Buches bestehen aus Kitsch, im letzten kommt dann noch viel Drama und Herzschmerz dazu. Aber zurück zum Anfang. Vio schläft also mit Loan und merkt bereits da, dass da vielleicht mehr ist. Trotzdem bleibt sie bei Clement, warum erfährt man später noch. Hier denkt man sich als Leser, wieso sie ihren Freund betrügt und nicht einmal sonderlich viele Schuldgefühle hat. Klar ist das nicht ok was sie macht, aber es soll irgendwie zeigen, dass sie doch schon mehr für Loan empfindet, als sie zugeben will. Wäre es nicht so, würde sie sich viel schlechter fühlen, gegenüber Clement.

Wo wir schon bei Clement sind: Ich hasse den Kerl. Er ist mir unsympathisch und presst Vio in eine Rolle. Sie kann nicht sie selbst sein und er ist immer arschig, wenn jemand von seinen Freunden dabei ist. Es gibt eine Szene, wo die beiden zusammen eine Party besuchen und Clement lässt Vio einfach allein, redet nicht mit ihr und seine Freunde machen das auch nicht. Sie tat mir richtig leid und ab diesem Moment ist der Kerl endgültig für mich gestorben.

Ich will gar nicht zu viel vom Inhalt verraten. Na gut, es passiert zuerst auch nicht so viel, es ist eher wie eine Findungsphase. Vio und Loan finden zueinander und das wurde süß und schnulzig verpackt. Durch Zoe und Jason wird dann alles wieder aufgeheitert und Ethan ist die Stimme der Vernunft. Je weiter man aber im Buch kommt, desto mehr schlägt die Stimmung um. Im letzten Drittel erfährt man viel über die Familien der beiden und besucht diese auch. Außerdem gibt es nochmal eine richtig traurige Szene und viel Drama. Aber es passte hier einfach alles zusammen. Für mich war nichts übertrieben und ich konnte alles nachvollziehen.

Was schon von Beginn an klar ist, Lucie, die Ex von Loan, kommt sicher noch einmal vor. Es gibt zuerst immer wieder Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, wodurch man erfährt, wie sich Loan und Vio überhaupt kennen gelernt haben, wie sie sich näher gekommen sind und wie Vio mit ihrem Freund Schluss gemacht hat. Einzig die Sache mit Lucie erfährt man nicht, was klar macht, dass sie später noch einmal auftauchen wird. Aber es wurde hier nicht so schlimm dargestellt, sie wirkte wie ein normaler Mensch und nicht wie die arme Ex-Freundin.

Am Ende musste ich dann wirklich öfter die Tränen unterdrücken. Die Autorin zerstört den Leser einfach, sie nimmt die Figuren und hat sie gegen die Wand, sie reißt uns das Herz heraus … Ok, das reicht. Ich habe wirklich fast geweit, einmal wegen Trauer und einmal wegen Liebe. Auf den letzten 60 Seiten gibt es so viele unterschiedliche Gefühle, die auf den Leser einprasseln, die konnte ich gar nicht so schnell verarbeiten. Aber am Ende wurde alles gut und ich war einfach überwältigt von dem Buch.

Fazit:

Ich liebe liebe liebe das Buch! Nie hätte ich mit einer solch emotionalen, witzigen, traurigen und wunderschönen Geschichte gerechnet. Die Protagonisten, wie auch die Nebencharaktere sind so verschieden, ergänzen sich aber trotzdem so gut und haben alle tolle Charaktereigenschaften. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich dieses Buch mitgenommen und mit Gefühlen überwältigt hat. Lest es alle. Klare 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 01.10.2019

Süße Geschichte

Teamwechsel
0

Inhalt:

Ryan Hunter kann sich nicht erinnern, wie viele Mädchen er in seinem Leben schon geküsst hat. Doch die, von der er seit Jahren träumt, ist hoffnungslos in seinen besten Freund verknallt.

Lizas ...

Inhalt:

Ryan Hunter kann sich nicht erinnern, wie viele Mädchen er in seinem Leben schon geküsst hat. Doch die, von der er seit Jahren träumt, ist hoffnungslos in seinen besten Freund verknallt.

Lizas offensichtliche Hingabe für Tony Mitchell ist eine Qual, die Ryan bisher für sich behalten hat. Doch während eines Fußballsommercamps nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung, als sich Tony in ein anderes Mädchen verliebt. Ran weiß genau, eine bessere Gelegenheit, um bei Liza zu landen, bekommt er nicht.

Meinung:

Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und ihr Schreibstil und ihre schönen Geschichten begeistern mich immer wieder. Dieses Buch habe ich mir sogar signiert bei der Autorin direkt bestellt.


Da das Buch eine Verschmelzung der Einzelbände „Teamwechsel“ und „Ryan Hunter“ ist, sind die Kapitel unterschiedlich aus der Sicht von Liza und Ryan geschrieben, allerdings gibt es keine Wiederholungen, sodass die Handlung sehr flüssig voran geht. Die Gefühle von beiden kommen somit auch sehr gut zur Geltung, da man durch den Sichtwechsel weiß, was derjenige gerade denkt und fühlt und sich so in beide Rollen sehr gut hineinversetzen kann.

Liza an sich ist ein sehr nettes Mädchen, das shon seit Ewigkeiten in ihren besten Freund verliebt ist und somit hin und wieder ein wenig naiv rüberkommt und sich auch ihre Schwärmerei für Hunter zu Beginn nicht eingestehen will. Im Laufe der Geschichte wird sie mir aber immer sympathischer und erweitert ihren „Jungs-Horizont“.

Ryan hingegen ist schon lange in Liza verliebt und flirtet auch unverholen mit ihr. Anfangs kommt er zwar oft arrogant und ein wenig selbstverliebt rüber aber auch das wird im Lauf der Geschichte besser.

Was mich ein wnig störte sind diese perfekten Maße von den Charakteren. Hunter wird als sehr sportlich beschrieben, hat ein Sixpack und die perfekte Masse an Muskeln. Liza hat Kleiderröße XS und langes braunes Haar. Wieso kann nicht mal jemand eine Protagonistin erfinden, die Kleidergröße M, L, XL hat? Eine, die der Merheit der Menschen entspricht? Aber ich schweife ab.

Der Schreibstil von Anna ist sehr schön zu lesen, ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es gibt sehr viele Szenen, bei denen man einfach nur schmunzeln kann und hin und wieder kamm mir auch ein Lacher aus.

Fazit:

Ein sehr schönes Buch für Zwischendurch aber auch für jeden, der etwas erfrischend schönes lesen möchte, das aber nicht das Gleiche wie jeder andere Jugendroman ist.
Ich freue mich schon sehr auf weitere Romane von der Autorin und werde diese bestimmt lesen.

Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Einfach nur toll

Noras Welten
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Inhalt:

»Ich bin eine Gefangene der Geschichte.
Etwas, das dort nicht hingehört.«

Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe ...

Inhalt:

»Ich bin eine Gefangene der Geschichte.
Etwas, das dort nicht hingehört.«

Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.
Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.
Quelle: amazon.de

Meinung:

„Ein leises Summen erklang. Dr. Benjamin Pawell sah auf die Uhr an der gegenüberliegenden Wand. Es war zehn Minuten vor sechs.“

Das Cover gefällt mir ziemlich gut, darauf sieht man Nora und im Hintergrund einen Drachen. HIer bekommt man auch schon ein paar Hinweise auf die Geschichte, denn wieso sollten sonst ein Drache und eine Burg auf dem Cover sein? Allgemein ist es sehr stimmig und passt auch gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, sie schreibt wirklich toll und man kommt schnell voran. Ihr Satzbau ist gut, nicht zu lang, aber doch etwas anspruchsvoller als bei anderen Jugendbüchern. Geschrieben ist die Geschichte aus der allgemeinen Erzählperspektive und wechselt zwischen Ben und Nora hin und her. Dadurch kann man beide Charaktere besser kennen lernen und eine Beziehung aufbauen.

Zu Beginn lernen wir hier Nora kennen. Sie hat ein Problem und geht mit diesem zum Psychiater, Ben. Sie fällt in Bücher sobald sie in ihnen liest, Ben soll sie hypnotisieren um sie das Lesen verlernen zu lassen. Doch er hat andere Pläne, diese führen die beiden aber in das Buch Eldinor und dort sind sie immerhin Fremde.

Ich habe Madeleine beim Bücherquatsch getroffen und sie war so lieb und alle ihre Bücher haben sich toll angehört! Leider hatte sie keins dabei, aber dann hab ich diese Leserunde entdeckt und daran teilnehmen können. Als ich begonnen habe, war ich nach dem ersten Kapitel etwas skeptisch, da ich nicht ganz sicher war, was mich erwartet, aber als sie dann in Eldinor waren, war ich begeistert! DIe Welt war perfekt durchdacht, die Figuren waren nicht so typisch wie in anderen Büchern und die Geschichte war einfach anders. Durch das Eingreifen von Ben und Nora verändert sich die Geschichte noch, aber im insgesamt war sie toll.

Die beiden Hauptpersonen entwickeln sich in der Geschichte sehr weiter, jeder in eine andere Richtung. Sie werden von Keldan aufgenommen und Nora wird danach immer zickiger. Sie ändert ständig ihre Meinung, schert sich nicht mehr wirklich um Ben und verändert sich allgemein sehr. Die Nora von Beginn gibt es am Ende nicht mehr. Ben hingegen behält immer das Ziel im Blick, sein Charakter wird aber stärker und lässt sich nicht so einfach von der Welt einlullen.

Doch ist die Welt nun echt oder nicht? Diese Frage hat sich mir die ganze Zeit gestellt, denn eigentlich ist es ja nur eine Geschichte. Die Autorin hat hier aber so viele tolle Gedanken untergebracht, dass ich oft nicht sicher war, ob das wirklich alles so funktioniert, wie Nora sich das denkt. Natürlich gibt es in dieser tollen Welt auch Prinzen, Drachen, Zauberer und Prinzessinnen. Ein sehr gelungene Mischung und ich konnte diese Figuren alle lieb gewinnen. Man war sich nie sicher, wer denn nun wirklich zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, dies hat sich auch gegen Ende nochmal gezeigt, als es einen Verrat gab, mit dem ich nie gerechnet hätte. Ich wusste auch nicht, wie ich Keldan einschätzen sollte, denn er konnte doch nicht so nett sein, das glaubte ich nicht. Aber ich verrate natürlich nicht, wie es wirklich ausging, aber ich kann sagen, dass die Autorin immer wieder Überraschungen eingebaut hat.

Während des Lesens habe ich immer wieder zwischen Lachen und vor-Spannung-platzen gewechselt, so verschiedenen konnten die Kapitel sein, aber das schaffen nicht viele Autoren. Der Humor in dem Buch ist wirklich gelungen und passend.

Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet (auch weil ich gedacht habe, dass es ein Einzelband ist), ich war wirklich überrascht. Hätte es so geendet, hätte ich die Autorin gehasst, aber dann kam noch das letzte Kapitel und der Epilog, welche mich nochmal vollends überzeugen konnten und sofort Lust auf mehr machten.

Nora wurde mit während des Buches immer unsympathischer, ich konnte sie nicht immer verstehen und sie wirkte egoistisch.

Ben fand ich toll, er ist klug und hat immer einen Plan. Zwar verhält er sich auf oft doof, aber das mach er immer wieder gut.

Keldan ist ein Zauberer, der König werden will. Doch dies will er nicht durch Krieg, sondern so friedlich wie möglich erreichen.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, das sofort Lust auf mehr von der Autorin macht. Ihr Schreibstil ist einfach super gut und ich freue mich schon, wenn ich mehr von ihr lesen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Leider nicht mein Fall

Der letzte Magier von Manhattan
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Inhalt:

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, ...

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Inhalt:

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, fristen die anderen ein Schatten-Dasein im Untergrund. Zu ihnen gehört die junge Diebin Esta, die von ihrem Mentor ins New York des Jahres 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das als Waffe gegen den Orden dienen soll. Esta schließt sich einer Gang von Magiern an, die wie sie den Orden bekämpfen. Sie gewinnt deren Vertrauen und mehr – und weiß doch, dass sie jeden in der Vergangenheit betrügen muss, wenn sie die Zukunft retten will.
Eine junge Diebin, das New York der Gangs und Gaslaternen und ein uralter Krieg der Magier.
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Magier stand am Rande seiner Welt und blickte ein letztes Mal auf die Stadt hinab.

Das Cover finde ich super, es glänzt und es zeigt ein bisschen, dass es sich hier um Magie handelt. Für ein Fantasybuch klasse, ich mag das Cover total gerne.

Der Schreibstil hat mir wirklich Probleme bereitet. Es wird alles sehr ausführlich und langsam erzählt, jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter und für mich war das irgendwie zu anstrengend. Ich konnte nie mehr als 100 Seiten am Stück lesen, da ich mich von der Sprache erschlagen fühlte.

Zu Beginn lernt man Esta kennen, die eine Mageus ist. Sie soll ein Buch aus der Vergangenheit stehlen, das die Zukunft der Magier verändern könnte.

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und habs dann auch recht schnell begonnen, nachdem ich es erhalten habe. Wie ich aber schon geschrieben habe, hatte ich von Anfang an mit dem Schreibstil sehr viele Schwierigkeiten und ich kam nur sehr langsam voran. Die Handlung hat mich zuerst auch verwirrt, was aber daran liegt, dass man sehr viele Charaktere auf einmal kennen lernt. Man springt auch in der zeit herum und bis sich das stabilisiert, dauert es ein bisschen.

Die Hauptcharaktere sind Esta, Harte und Dolphe. Esta kann die Zeit verlangsamen und auch in ihr reisen, dadurch erhält sie den Auftrag ein Buch zu stehlen. Sie reist in die Vergangenheit und trifft dort auf die anderen beiden Charaktere. Ich muss zugeben, dass alle keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Man weiß nicht, wie alt alle wirklich sind und auch ansonsten blieben sie für mich eher flach. Harte mochte ich noch am liebsten, er hatte Charakter und seine Figur faszinierte mich. Er ändert seine Ziele durchgehend und am Ende trifft er die wichtigsten Entscheidungen.

Ich muss auch gleich sagen, dass ich die Liebesgeschichte nicht mochte. Sie wirkte erzwungen und falsch. Aus einem rettenden Kuss, den sie nicht wollte, wird Anziehung und plötzlich ist sie komplett verliebt. Für mich passte diese Romanze einfach nicht ins Buch, vor allem weil es zuerst so wirkte, als würde sie sich für jemand anderen entscheiden.

Zeitreisen sind ja so eine Sache. Man weiß natürlich nicht, was alles passiert, aber hier wurden einige Dinge einfach unlogisch behandelt. Ich konnte es nicht nachvollziehen. Vielleicht verarbeitet mein nicht alles, aber die Zeitreisen hätten hier viel mehr verändern müssen und nicht nur kleine Dinge. Das Ende war sowieso komisch, denn eigentlich passte ja alles, es war wie geplant und trotzdem war es anders. Ich verstand nicht, wieso die Charaktere plötzlich anders sind und es gab auch keine befriedigende Erklärung. Für mich ergab das keinen Sinn.

Die Geschichte selbst ist sehr langsam. Zuerst ist das Kennenlernen der Charaktere, dann erfährt man mehr über sie und dann kommen sie alle zusammen. Für mich rückte die Handlung mit dem Buch aber sehr in den Hintergrund und unnötige Dinge wurden vorgereiht. Dadurch zog sich das Buch an einigen Stellen und es hätte gut und gerne 200 Seiten kürzer sein können. Man muss aber sagen, dass alles so komplex aufgebaut und trotzdem gut durchdacht war, dass ich den Hut vor der Autorin ziehen muss. Sie hat alles super eingefädelt und ein bisschen schockiert war ich am Ende dann schon. Der Weltenbau und die zwischenmenschlichen Beziehungen können sich wirklich sehen lassen.

Gegen Ende wurde es dann immer spannender. Die letzten 100 Seiten haben mir wirklich gut gefallen. Es wurden Wendungen und Erklärungen eingebaut, ein paar Charaktere kamen nochmal vor und es wurde immer besser. Bis dann eben die unlogischen Erklärungen kamen, aber egal. Ich hätte gerne noch mehr von Viola, einem Nebencharakter gelesen, da sie wirklich tough war und eine tolle Frau. Vielleicht kommt sie in den nächsten Bänden ja mehr vor.

Fazit:

Ich verstehe den Hype um das Buch und ich wollte es so gerne mögen, aber es war zu langatmig, hatte zu viele unnötige Seiten und erst die letzten 100 Seiten waren für mich spannend. Mit der Sprache kam ich auch nicht klar, was das Lesen sehr erschwert hat. Tolle Idee, aber keine Umsetzung, die mir gefallen hat. Ich gebe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Wieder ein tolles Buch

Vom Wind geküsst
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Inhalt:

Als letzte Überlebende des Windvolks will Cate nur eins: Ein Leben in Freiheit. Doch das ständige Versteckspiel beim Feuervolk lässt das nicht zu. ...

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Inhalt:

Als letzte Überlebende des Windvolks will Cate nur eins: Ein Leben in Freiheit. Doch das ständige Versteckspiel beim Feuervolk lässt das nicht zu. Als auch noch ihre Gefühle verrücktspielen und der Wind spurlos verschwindet, steht plötzlich alles auf dem Spiel.
Nichts ist mehr sicher, nicht einmal sie selbst. Stattdessen erwachen zerstörerische Kräfte in ihr zum Leben …
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Ich saß auf der Treppe vor meinem Wohnwagen und starrte in den langsam heller werdenden Himmel.

Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zum Buch. Die Farben sind so schön warum und mit den Federn wird ein bisschen auf das Windvolk angespielt. Für mich zeigt dieses Cover Freiheit, was der Wind ja irgendwie ist, frei. Es passt einfach sehr gut zum Buch.

Der Schreibstil von Lin Rina ist gewohnt leicht und schnell zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Cate, wodurch man sich besser in sie hinein versetzen kann. Für mich kamen die Gefühle immer sehr gut an und auch die Umgebung konnte ich mir gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Cate kennen, die letzte Überlebende des Windvolkes. Sie lebt beim Feuervolk und führt ein recht angenehmes Leben, bis sie in einer Stadt auf einen Fremden trifft, der sie zu verfolgen scheint.

Ich habe vor diesem Buch schon eines der Autorin gelesen und fand dort ihren Stil schon super. Das war bei diesem Buch nicht anders, wodurch ich sehr schnell in die Geschichte kam und mich auch bald mit Cate anfreundete. Der Beginn beinhaltet keine lange Einführung, es wird kurz ein bisschen was erklärt, und dann geht es auch schon. Solche Einstiege finde ich viel besser als langsame. Man lernt auch schnell Justus kennen, den besten Freund von Cate, in den sie auch heimlich verliebt ist.

Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall das Setting. Die Idee mit den einzelnen Völkern hat mir sehr gut gefallen und auch, wie diese beschrieben wurden. Das fügt sich dann in ein großes Bild aus Dörfern und einem Königreich ein, was einem eine mittelalterliche Stimmung vermittelt. Insgesamt hat also alles sehr gut zusammen gepasst und für mich wurde auch alles ausreichend erklärt. Besonders die Geschichte des Windvolkes hat mich fasziniert und wie sie ihre Kräfte stärken können. Cate und die Feuerleute haben ihre Kräfte auch öfter eingesetz und ich finde die einfach nur genial. Jeder kann etwas anderes und da gab es auch ein paar witzige Szenen, die das Buch aufgelockert haben.

Die beiden Hauptcharaktere sind Justus und Cate. Justus ist ein toller Kerl, nett, zuvorkommend und er denkt nach, bevor er etwas tut. Man kann ihn gar nicht nicht mögen. Cate hingegen kam mir oftmals kindisch und sehr unreif vor. Außerdem ist sie sehr naiv, was vor allem dann rauskommt, wenn es um ihr Volk geht. Sie klammert sich an jeden Strohhalm und macht dann solch dumme Dinge, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Hin und wieder war sie mir dann einfach zu viel.

Abgesehen von Cates doofen Handlungen hat mir die Geschichte super gefallen. Es kommt nie Langeweile auf und die kleinen Details machen das Ganze noch besser. Im Laufe des Buches erfährt man viel über das Königreich, über das Windvolk, das Feuervolk und über die Beziehung zwischen Cate und Justus, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Mit der Zeit wird es auch spannender, obwohl man als Leser schon lange wusste, dass da was faul ist. Ich fand es trotzdem gut ausgearbeitet und nicht zu unrealistisch, das Ende wurde dann nochmal durch ein bisscehn Drama verfeinert und schon hat man ein gelungenes Buch.

Die Liebesgeschichte bleibt natürlich nicht auf der Strecke. Sie ist aber auch nicht immer im Vordergrund. Zwar dreht sich sehr viel darum, aber das Buch entwickelt sich nie zu einem Liebesroman. Ich mochte die Liebesgeschichte, sie ist süß und war nicht von Beginn an da.

Fazit:

Endlich wieder mal ein Einzelband! Die Autorin hat es geschafft, in diesem einem Buch alles wichtige unter zu bringen und die Geschichte nicht darunter leiden zu lassen. Ich habe den Weg von Cate gespannt verfolgt und kann das Buch wirklich empfehlen. Die verschiedenen Völker und auch die normalen Menschen machen das Buch besonders. Ich vergebe 5 Sterne.