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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mehr erhofft

Die Kuriositäten des Gideon Crowe
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Inhalt:

Die Entscheidung, sich der Freakshow von Gideon Crowe anzuschließen, ist eigentlich keine Entscheidung. Es ist Nates Strafe und seine Chance zugleich.
Gefangen ...

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Inhalt:

Die Entscheidung, sich der Freakshow von Gideon Crowe anzuschließen, ist eigentlich keine Entscheidung. Es ist Nates Strafe und seine Chance zugleich.
Gefangen in einem Haus aus Glas, ausgestellt zur Belustigung anderer, denkt er, er wäre seinen Problemen entkommen. Seinem kaputten Zuhause und den Menschen, die ihn nicht verstehen. Gleichzeitig soll es ein Schritt in Richtung seines Ziels sein: Frida wiederzusehen.
Nate erkennt schnell, dass das ein Irrtum war. Sein Ziel ist weiter entfernt denn je, und sein größtes Problem lässt ihn auch hier nicht in Ruhe.
Allein gelassen und einsam beginnt Nate, auf den einzigen Menschen zu hören, dem er vertraut: sich selbst.

Meinung:

Der Stempel rolle über Esras Handrücken und hinterließ den stilisierten Abdruck eines Zirkuszeltes.

Das Cover ist schön gestaltet, es verrrät nichts über den Inhalt, da es einfach in Lila gehalten ist und darüber groß der Titel steht. Ich mag das Cover sehr gerne, überhaupt mag ich Cover, denen man den Inhalt nicht ansieht.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, erzählt wird das Buch aus der allwissenden Perspektive. Es gibt sehr viele Beschreibungen und Details, oftmals war mir das schon zu viel, doch dadurch kann man sich auch alles besser vorstellen.

Nate wird gezwungen der Freakshow von Gideon Crowe beizutreten und dort wird er in einen Glaskasten gesperrt. Er bildet sich aber ein, Frieda zu sehen, ein Mädchen, das er sehr gerne hat.

Zuerst, welche Mutter gibt ihren Sohn einfach so an einen Fremden? Nates Mutter hat ihn sozusagen an Crowe verkauft, da dieser sich nicht gut benommen hat. Man merkt sofort, dass Nate nicht ganz normal ist, da er sich immer wieder im Spiegel betrachtet, dennoch habe ich nicht wirklich herausgefunden, was denn nun so besonders an ihm ist.

Die Freaks sind wirklich einzigartig, es gibt Feuerspuker, kleine Menschen und Akrobaten, manche haben wirklich magische Fähigkeiten, andere nicht, aber ich fand die Mischung wirklich gelungen. Fast das gesamte Buch spielt sich in dem Glaskasten, das ihr zu Hause ist, ab und ich muss sagen, dass es sehr schnell langweilig wurde. Nate hat sich nicht mit seinen Mitmenschen beschäftigt, er hat lieber aus dem Fenster gestarrt und nichts gegessen. Das Buch wurde eintönig, es ist nichts passiert, die Situation hat sich nicht verändert. Einzig die Rückblenden waren etwas interessant, da man hier auch Frieda und die anderen Freunde von Nate trifft. Was es mit Frieda auf sich hat, kann man sich als Leser recht schnell denken, dadurch viel auch hier die Spannung weg und ich hatte wenig Motivation zum weiterlesen.

Auch das Ende war nicht neu, es war irgendwie einfach aus. Was es allerdings mit Crowe auf sich hat und wie Esra in die ganze Sache passt, hat sich mir nicht erschlossen. Insgesamt war mir das Buch zu langatmig und hatte zu wenig Spannung. Etwas ABwechslung hätte sicher nicht geschadet.

Fazit:

Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen, ich hoffe, dass mir das andere Buch der Autorin mehr gefallen wird. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Eher schlecht

Tarakona
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Inhalt:

Seit der Bruder des Dunkelelfenherrschers die Macht an sich gerissen hat, ist das empfindliche Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel in Tarakona gestört und die Finsternis breitet sich unaufhaltsam ...

Inhalt:

Seit der Bruder des Dunkelelfenherrschers die Macht an sich gerissen hat, ist das empfindliche Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel in Tarakona gestört und die Finsternis breitet sich unaufhaltsam aus. Die Lichthalbelfe Rebecca und der Dunkelhalbelf Hartron, sind die einzigen, die den Lauf des Schicksals ändern können. Aber wird es ihnen gelingen, die Feindschaft zwischen ihren Völkern zu überwinden, um gemeinsam für das Wohl Tarakonas zu kämpfen?

Meinung:

Das Cover sieht einfach nur toll aus, ich mag die verschnörkelte Schrift und den Drachen, den man erahnen kann. Ich war sofort verliebt und wusste, dass ich das Buch lesen muss, allein schon, weil ein Drache darauf zu sehen ist.

Der Schreibstil war für mich grauenhaft zu lesen. Ich konnte mich in keine Figur hineinversetzen und die Erzählweise war auch nicht meins. Es wurde erzählt und erzählt, aber nichts beschrieben, ich konnte mir weder die Personen, noch die Umgebung vorstellen. Für mich las sich das Buch wie ein schlechter Aufsatz eines kleinen Kindes.

Rebecca lebt bei ihrem Vater und als ihre Tante sie besuchen kommt, kommen auch noch andere Leute, und wollen sie gefangen nehmen. Damit geht Rebeccas Leben den Bach runter und sie muss erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war.

Rebecca war für mich zu naiv, sie nimmt einfach alles so hin, wie man es ihr sagt und hinterfragt gar nichts.. Ihre Entscheidungen war auch nicht nachvollziehbar und sie glaubt immer an das Gute in den Menschen, auch wenn es absolut nichts Gutes in ihnen gibt. Wobei ich gleich bei Hartron wäre. Er sollte der Böse in dem Buch sein, er hat so viel Potential, doch sobald er Rebecca sieht wird er zum lieben Schoßhündchen. Ich verstand einfach nicht, wie man so eine Gelegenheit, einen tollen Bösewicht zu schreiben, einfach verstreichen lassen kann. Er sieht sie und ist gut? Zu unrealistisch für mich.

Die gesamte Handlung die danach folgte, war auch nicht besser. Sie reisen durchs Land, werden nicht behelligt, es gibt einen Verräter, wobei sofort klar ist, wer dieser ist und keine bemerkt es. Ich hatte noch die Hoffnung, dass es einen großen Kampf geben würde, aber auch dieser blieb leider aus. Und die Drachen? Tja, die spielen eine sehr unwichtige Rolle. Es gibt Erzählungen über sie, aber aktiv kommen sie auf geschätzt zwei Seiten vor, eine herbe Enttäuschung für mich. Dies Story konnte mich somit gar nicht packen und ich war froh, als ich das Buch beendet habe. Durch die fehlenden Beschreibungen blieben die Handlungsorte und Charaktere blass, wobei diese auch ansonsten keine bemerkenswerten Eigenschaften hatten, wodurch sie farblos wirkten.

Fazit:

Für mich war dieses Buch ein kompletter Reinfall. Ich habe mir so viel erhofft und wurde in allen Punkten enttäuscht. Es gibt für micht keine positiven Punkte, daher vergebe ich nur 1 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Besser als Band eins

Tränen der Göttin - Beschwörung
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Inhalt:

Liebe gegen Wut
Freiheit gegen Pflicht

Je länger Káyra auf Lydris lebt, desto heftiger toben ihre inneren Kämpfe. Während sie sich immer weiter ...

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Inhalt:

Liebe gegen Wut
Freiheit gegen Pflicht

Je länger Káyra auf Lydris lebt, desto heftiger toben ihre inneren Kämpfe. Während sie sich immer weiter von ihrem Priester Semar entfernt, entwickelt die junge Frau gefährliche Gefühle für Cayem. Als dieser alles versucht, um Káyra ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, setzen sie sich und die restlichen Priester einer tödlichen Gefahr aus.
Wird Káyra nun endlich ihre Rolle als Auserwählte annehmen oder werden ihre eigenen Wünsche zum Verhängnis aller?
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Eine säulsende Stimme drang an Káyras Ohr.

Das Cover ist schön gestaltet, die Farbe gefällt mir richtig gut und dadurch, dass das Motiv das gleiche wie bei Band eins ist, erkennt man auch, dass es sich hier um eine Reihe bzw. Serie handelt. Abgebildet ist wieder der Baum der Göttin und Káyra selbst. Ich finde das Cover wirklich ansprechend.

Der Schreibstil der Autorin hat sich meiner Meinung nach wirklich verbessert. Ich tat mir beim ersten Band sehr schwer, doch hier ging alles viel flüssiger zu lesen und ich fühlte mich auch mehr verbunden mit den Charakteren. Diese Episode ist wieder aus der allwissenden Perspektive geschrieben, dadurch kann man mehrere Charaktere auf ihrer Reise begleiten.

Wenn ich diese Episode kurz zusammenfassen müsste, würde ich nur ein Wort brauchen: Dreiecksbeziehung. Káyra lernt nun ihre Magie besser anzuwenden und wird dabei von Semar und Cayem unterstützt bzw. abgehalten.

Nachdem ich den ersten Teil nicht sonderlich mochte, war ich mir unsicher, ob ich überhaupt weiter lesen sollte. Spontan habe ich mich dann dazu entschieden, es zu tun und ich muss sagen, dass dieser Band besser als der erste, aber auch nicht sonderlich überragend war. Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Serie, dies sind in kurze Bücher, auch Episoden genannt, unterteilt. Vielleicht liegt es genau daran, dass ich solche Problem mit den Büchern habe. Ich kann mich einfach nicht mit den Charakteren identifizieren, da sie sehr blass bleiben und viele Momente sehr schnell abgehandelt werden. Bei einem solch kurzen Buch kann man natürlich nicht viel schreiben, aber dann hätte ich nicht so viel Handlung in einer Episode verpackt, sondern mehrere Episoden geschrieben und dafür die Handlung langsam aufgebaut.

Káyra ist mir immer noch unsympathisch, ebenso Semar. Die beiden benehmen sich oft wie kleine Kinder, ich finde sogar, dass Cayem der beste Charakter in diesem Buch ist. Als ich den Klappentext las, habe ich gehofft, dass sich Káyra endlich mehr auf ihre Magie konzentriert und es mehr magische Momente gibt, doch ich wurde von der Geschichte meist enttäuscht. Es handelt sich hier um eine klassische Dreiecksbeziehung, die ich auf keinem Level meines Verstandes nachvollziehen kann. Eigentlich ist Káyra fest mit Semar zusammen, doch sobald sie eine kleine Meinungsverschiedenheit haben, rennt sie zu Cayem und schmust mit ihm. Und das nicht nur einmal. Noch witziger wird es aber, wenn sie danach zu Semar geht und ihm beteuert, wie sehr sie ihn doch liebe und wie leid es ihr täte. Ist klar. Für mich ist ihr Handeln absolut nicht nachvollziehbar.

Neben dieser Liebessache gibt es aber auch noch ein bisschen Fantasy. Káyra hält sich sehr wenig an die Regeln und dabei wird sie einmal von Dämonen angegriffen. Diese Szene fand ich wirklich gut, sie hat mir gefallen. Auch wenn sie mehr über Magie oder die Göttin erfahren hat, hat mir das Buch besser gefallen. Ich hoffe nun, dass im dritten und letzten Band die Magie im Vordergrund steht und die Spannung nochmal zunimmt. Das Ende von diesem Band war insgesamt ganz gut, hat mich aber nicht unglaublich neugierig auf den letzten gemacht.

Fazit:

Dieser Band war besser als der erste Band, ich war schnell durch und wenn Magie vorkam war ich sogar sehr gefesselt. Zwar kann mich die Liebesgeschichte absolut nicht überzeugen und ich finde sie meist ziemlich unrealistisch, dennoch bin ich auf die Auflösung gespannt. Ich vergebe hier 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Gelungener Abschluss

Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
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Inhalt:

Princess Winter is admired by the Lunar people for her grace and kindness, and despite the scars that mar her face, her beauty is said to be even ...

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Inhalt:

Princess Winter is admired by the Lunar people for her grace and kindness, and despite the scars that mar her face, her beauty is said to be even more breathtaking than that of her stepmother, Queen Levana.

Winter despises her stepmother, and knows Levana won't approve of her feelings for her childhood friend—the handsome palace guard, Jacin. But Winter isn't as weak as Levana believes her to be and she's been undermining her stepmother's wishes for years. Together with the cyborg mechanic, Cinder, and her allies, Winter might even have the power to launch a revolution and win a war that's been raging for far too long. Can Cinder, Scarlet, Cress, and Winter defeat Levana and find their happily ever afters?
Quelle: amazon.de

Meinung:


Winter's toes had become ice tubes.

Das Cover ist wirklich schön, man sieht hier schon die Parralellen zu Schneewittchen, da darauf eine Hand mit einem roten Apfel zu sehen ist. Es reiht sich sehr gut in die Reihe ein, obwohl es nicht mein Favorit ist.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut zu lesen, jetzt beim vierten Band, habe ich mich auch schon an die Ausdrücke, die sie verwendet gewöhnt und bin mit der Sprache der Welt vertraut. Die Kapitel werden wieder aus unterschiedlichen Sichten erzählt, hier haben wir schon eine Vielzahl an Charakteren, die alle ihren Handlungsstrang haben, dennoch kommt man beim Lesen nicht durcheinander.

Dieser Band beginnt dort, wo der dritte geendet hat. Scarlet ist das "Haustier" von Winter, Cinder, Thorne, Cress und Wolf planen weiter, wie sie Levana stürzen können und dabei Scarlet befreien können.

Auch den letzten Band dieser Reihe habe ich zusammen mit Ney gelesen. Wir haben recht lange für das Buch gebraucht, da jeder in seinem Tempo gelesen hat und wir dann auch auf einander gewartet haben, sicherlich einen Monat haben wir gelesen. Der Einstieg viel mir sehr leicht, da es nicht lange her war, dass wir den dritten Teil gelesen haben. Es beginn sofort mit einem Kapitel von Winter, ihr Charakter hat mich bereits im dritten Band fasziniert und ich wollte unbedingt mehr von ihr erfahren.

Winter selbst ist ein einzigartiger Charakter. Sie ist eine dunkelhäutige Prinzessin, die all die Schönheit von Levana, selbst mit einer Narbe im Gesicht übertrifft. Weiters benutzt sie ihre Macht nicht, das wirkt sich, wie wir aus den vorherigen Bänden wissen, auf die Psyche aus. So erscheint Winter oftmals ziemlich verrückt, trotzdem ist sie ein liebenswerter Charakter, da sie auch aus der Menge hervor sticht. Leider war sie für mich in dem Buch zu wenig präsent, man hätte so viel aus ihr heraus holen können, doch die Autorin hat sie in meinen Augen zu einem Nebencharakter degradiert. Zwar gibt es die Parallelen zu Schneewittchen, etwas dass ihre Stiefmutter sie vergiftet, sie in einen "Glassarg" kommt und, den lustigsten Vergleich den Ney gezogen hat, sie von den sieben Zwergen umringt ist. Kurze Erklärung: Winter ist Schneewittchen, Cinder, Scarlet, Cress, Wolf, Thorne, Jacin und Iko die sieben Zwerge.
Diese Märchenelemente waren wie immer toll ausgelegt, aber Winter selbst kam, dafür dass es ihr Buch sein sollte, recht wenig vor. Die Geschichte hätte auch ohne sie funktioniert.

Neben dem Handlungsstrang von Winter mochte ich den von Kai und Wolf auch sehr gerne. Beide würden gerne etwas tun, doch immer werden sie kontrolliert, sie taten mir schon fast leid. Durch Kai erlebt man auch die Hochzeitsvorbereitungen und die Machenschaften im Schloss, Wolf ist immer noch wenig präsent, das hat sich auch hier nicht geändert.

Cinder und Thorne waren wieder die Charaktere, die am meisten vorkamen. Sie haben fast den gesamten Plan geschmiedet und waren auch Schlüsselfiguren, dadurch wurde ihre Kapitel auch die Spannendsten. Toll fand ich, dass Scarlet wieder öfter vorkam, ich habe sie im dritten Buch schon sehr vermisst. Von Cress bekam man auch weniger zu lesen.

Die Handlung selbst schreitet langsam auf den finalen Kampf zu, es gibt wie immer viel Gerede und Geplane, im letzten Teil des Buches gehts dann rund. Es gab dennoch keine Längen für mich, ich konnte die Handlungen der Charaktere immer nachvollziehen, auch wenn es oft zu einfach wirkte. In der Art Gehen wir doch einfach in den Palast und stehlen etwas. Rein, raus, fertig. Keiner wird erwischt, nichts passiert. Dieses Buch ist aber auch geprägt von Loyalität und Aufständen. Das Volk wird miteinbezogen und auch die Wolf-Krieger bekommen einen tollen Part. Hier sei auf Strom verwiesen, einen Charakter, den ich sofort mega cool fand.

In der Zwischenzeit scheint Levana auch immer verrückter zu werden, es wirkt oft so, als hätte ihre Psyche einen Knacks und nicht die von Winter. Dies kommt vor allem am Ende deutlich zur Geltung. Hier gibt es dann den entscheidenden Kampf, dieser war richtig spannend und gut geschrieben, ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin so brutal schreiben kann. Ich habe richtig mit den Charakteren mitgefiebert, danach gabs dann nur noch die Abschlusskapitel. Was nach dem Kampf passiert ist. Das empfand ich als eher langweilig, aber manche lesen sowas vielleicht gern. Als das Buch zu Ende war, war ich fast schon traurig, da ich diese grandiose Welt so lange besucht habe. Jetzt bleibt mir noch die Geschichte von Levana Fairest und die Kurzgeschichten Stars above.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss der Reihe. Winter, die Hauptperson dieses Buches, kam mir persönlich zu wenig vor und ich hätte mir eine bessere Einbindung von ihr in die Geschehnisse und die Gruppe gewünscht. Ansonsten konnte mich das Ende und das Buch allgemein überzeugen, ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.06.2018

Tolles Buch

Weltenamulett
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Inhalt:

Weltenreisen, Magie, Götter.

All das liegt jenseits von Melissas Vorstellungskraft, bis sie an ihrem siebzehnten Geburtstag ein außergewöhnliches ...

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Inhalt:

Weltenreisen, Magie, Götter.

All das liegt jenseits von Melissas Vorstellungskraft, bis sie an ihrem siebzehnten Geburtstag ein außergewöhnliches Amulett findet. Sie tritt damit ein dunkles Familienerbe an, das sie in die fremde Welt Traveste führt. Als der Königsberater Cerumak ihr eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellt, gibt ihr der Gedanke in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter zu treten Kraft. Aber nicht jeder ist ihr gut gesinnt. Arionas, der geheimnisvolle Sohn eines Attentäters, entführt sie aus dem Palast und weckt Zweifel in ihr. Kann sie ihm vertrauen oder ist sie im Kampf um das Schicksal von Traveste auf sich allein gestellt?
Quelle: amazon.de

Meinung:

Einst glaubten wir, die Erde wäre eine Scheibe. Wir glaubten, sie wäre das Zentrum des Universums.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, durch den Nebel und die kleinen Details sieht alles sehr echt aus und passt auch perfekt zum Inhalt. Ganz unten sieht man die Umrisse eines Schlosses, welches sich ebenfalls auf den Inhalt bezieht. Ich finde die Farbgebung und die allgemeine Aufmachung sehr schön.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Zuerst war er etwas holprig, doch mit der Zeit wurde es immer besser und ich habe mich daran gewöhnt. Geschrieben ist das Buch aus der allwissenden Perspektive, wobei wir hier immer den Fokus auf Melissa liegen haben. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich gut, sodass ich mir die Stadt Traveste in allen Einzelheiten vorstellen konnte.

Zu Beginn lernen wir Melissa kennen, sie hat gerade Geburtstag. Als sie in der Nacht komische Geräusche hört, stößt sie durch Zufall auf ein Amulett, das in einer ausgestopften Katze versteckt war. Daraufhin wird ihr offenbart, dass sie die Trägerin von diesem ist und bekommt sogleich ihre erste Aufgabe.

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und muss sagen, dass ich zuerst dachte, dass es nett für zwischendurch werden könnte. Am Ende hat es mir aber richtig gut gefallen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, was auch dem Schreibstil geschuldet ist. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, aber dann gings wieder. Bereits in den ersten Kapiteln merkt man, dass dieses Buch von schwarzem Humor getränkt sein wird, denn Melissa benutzt die ausgestopfte Katze ihrer Großmutter als Verteidigung. Hier kam ich schon oft zum Schmunzeln, da die Situation einfach so absurd war. Relativ schnell findet Melissa das Amulett und trifft auch auf zwei Götter (zumindest glaube ich, dass es Götter sind). Diese haben in dem gesamten Buch nur einen Auftritt und ich hoffe, dass sie im zweiten Band öfter vorkommen werden.

Nachdem sie also das Amulett hat, tut sie alles als absurden Traum ab und lebt einfach weiter, zumindest einen Tag, bis sie Stimmen hört. Eher zufällig als gewollt transportiert sie das Amulett in die Stadt Traveste, wo bereits Cerumak auf sie wartet und ihr erklärt, dass er sie gerufen hat, da er ihre Hilfe benötigt. Hier erfährt man als Leser dann auch, dass sie Trägerin die verschiedensten Welten aufsuchen muss, und dort Leuten hilft, die Hilfe brauchen. Traveste war ein toller Einstiegspunkt in diese Thematik, da Neues mit Bekannten verbunden wird. Die Stadt ist wie jede andere Stadt in jedem anderen Fantasy-Roman, dadurch wird man als Leser nicht erschlagen und kann sich ganz auf das Amulett und Melissas Aufgabe konzentrieren. Die Zusammenstellung fand ich hier wirklich interessant, doch bereits beim ersten Wort von Cerumak, kam mir etwas komisch vor.

Cerumak wirkte perfekt. Perfekt, wie jemand der etwas verheimlicht. Ich hatte eine Vorahnung und habe gespannt weiter gelesen, um zu sehen ob sie sich erfüllt. Im Laufe der Geschichte lernen wir auch noch Arionas kennen, den Sohn von einem Berater des Königs. Er wirkte zuerst ziemlich zwielichtig auf mich, aber alle Charaktere hatten zuerst was, das ich nicht mochte. Melissa war mir zu naiv, Cerumak zu perfekt und Arionas eben zu zwielichtig. Durch ihn nimmt die Geschichte auch an Fahrt auf und man fiebert als Leser mit den Figuren mit. Alle meine Gedanken, haben sich als richtig erwiesen und dadurch wurde mit etwas an Spannung genommen. Das Buch war leider oft vorhersehbar, dennoch hat es mir Freude beim Lesen bereitet. Ich wusste nie, was sich die Autorin noch einfallen lässt, dich es kamen immer neue Orte und Charaktere und hielten die Geschichte am laufen.

Schade finde ich, dass der König so selten vorkam. Wenn man das Ende gelesen hat, weiß man, dass er nicht viel mit der eigentlichen Handlung zu tun hat, trotzdem fand ich ihn als Charakter sehr interessant und hätte gerne mehr über ihn erfahren. Wieso ist er so verrückt? Ist er wirklich krank? Warum scheinen alle seine Berater genauso gestört? Einige unbeantwortete Fragen, aber vielleicht klärt sich das in Band zwei, oder auch nicht, wer weiß.

Eine coole Sache an dem Buch war, dass Melissa kämpfen konnte. Man erfährt zwar noch nicht, was das Amulett mit ihr macht und wieso sie das alles dann kann, aber dadurch wurden die Kampfszenen noch brutaler und genialer. Endlich haben wir hier kein kleines verängstigtes Mädchen, dass Hilfe von einem starken Mann braucht, sondern sich auch selber verteidigen kann, wenn es hart auf hart kommt. Melissa entwickelt sich im Buche sowieso weiter, sie ist am Ende nicht mehr so naiv und sieht alles mit anderen Augen. Ihre Prioritäten haben sich geändert, was man auch an den letzten Handlungen in Traveste merkt. Sie ist härter geworden. Diese Änderung ihres Charakters fand ich super, sowas gibt es eher selten in Büchern.

Das Ende selbst war ernüchternd, man denkt sich, dass man Antworten bekommt, dabei kriegt man nur noch mehr Fragen. Ich bin immer noch nicht schlauer und somit dazu verdammt, den zweiten Band zu lesen. Das ist aber ok, da das Buch mich wirklich positiv überrascht hat. Einige Stellen hätten zwar mehr oder besser ausgearbeitet werden können, damit nicht alles so schnell abgehandelt wird, aber im insgesamt war ok, so wie es ist. Einzig, als Melissa auf der Insel war, ging mir alles zu schnell. Es gab mehrere Sprünge von Tagen und die Konfliktlösung war mir zu gering. Zuerst hassen sie alle, dann lieben sie alle, einfach so. Hier hat mir einfach etwas gefehlt, ebenso kam mir Cerumak immer dümmer vor. Zuerst wirkte er intelligent und dann am Ende schien er wie ein kleines Dummerchen zu sein.

Zum Schluss aber noch etwas Positives. Es gibt keine nervige Liebesgeschichte. Als Arionas aufgetaucht ist, habe ich schon das Schlimmste befürchtet, doch es blieb bei einer Freundschaft. Die Basis für mehr wurde geschaffen, doch hier kommt das Buch ganz toll ohne Liebe aus. Einzig die Liebe einer Familie spielt hier eine große Rolle, was ich sehr erfrischend finde.

Fazit:

Das Buch hat mir positiv überrascht, ich dachte nicht, dass es mir so sehr gefallen würde. Innerhalb von ein paar Tagen war es gelesen und ich habe die Charaktere in mein Herz geschlossen. Die Geschichte selber hat mir gut gefallen, auch wenn sie hin und wieder mehr ausgebaut hätte werden können. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.