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Veröffentlicht am 27.03.2018

Die Königin

Der Schwarze Thron 2 - Die Königin
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Inhalt:

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin ...

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Inhalt:

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Natalia Arron beobachtet mit kritischem Blick, wie ihre jüngere Schwester Greavesdrake wieder vereinnahmt.

Das Cover von diesem Band passt sehr gut zum ersten Teil, mir gefällt die Idee mit der halben Krone, die zusammen mit Band eins eine ganze ergibt. Auch die Rauchschwaden und Vögel, die aus der Krone hervorgehen, passen gut zum Gesamtbild. Dadurch dass das Cover eher hell ist, erahnt man nicht, welche düstere Geschichte sich dahinter verbirgt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, es werden keine komplexen Sätze konstruiert und auch die Wortwahl ist der Zielgruppe angepasst. Jedes Kapitel handelt von einer anderen Schwester, somit verfolgt man als Leser die Geschichte von allen mit, hin und wieder sind auch Kapitel von anderen Charakteren eingebaut worden. Allgemein ist das Buch in der allwissenden Erzählform geschrieben.

Dieser Zeil schließt direkt an den ersten an, nachdem Mirabella fast von Arsinoes Bären getötet worden wäre, hat sie es nun auf diese abgesehen. Katherine ist seit ihrem Sturz in die Spalte sowieso wie ausgewechselt und sinnt darauf, Königin zu werden. So hecken sie alle Pläne aus, um die jeweils anderen zu töten.

Dieses Buch habe ich zusammen mit Dani zusammen gelesen. Ewig steht dieses Buch schon in meinem Regal und ich wollte es direkt lesen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ich mochte den ersten Teil sehr gerne, fand ich wirklich spannend und war so froh auch den zweiten Band schon daheim zu haben. Man muss aber sagen, dass hier weniger passiert als im ersten, aber dies werde ich alles weiter unten erklären.

Der Einstieg war zuerst etwas schwierig, da es doch schon eine Weile her war, dass ich den ersten Teil gelesen habe und da wirklich viele Personen vorkommen, war ich anfangs etwas verwirrt doch schon bald kam ich in die Geschichte und hatte eine ungefähre Ahnung was passiert war. Wie auch schon in Band eins mochte ich Arsinoe am liebsten, die tat mir schon fast leid, da alle glaubten, sie würde es sowieso nicht mehr schaffen und sie wirkte öfter auch schwach. Dies hat sich mit der Zeit aber geändert und es zeigte sich, dass sie gut täuschen und Pläne schmieden kann.
Mirabella bekam hier keine so wichtige Rolle, wie ich finde. Ihre Kapitel waren meist eher langweilig und wirkten wie Lückenfüller, aber wirklich getan hat sich bei ihrer Geschichte nichts, nur wenn sie auf ihre Schwester traf.
Katherine hat sich zu meinem Hasscharakter entwickelt, sie ist komplett durchgedreht und wenn ich ihre Gedanken las, musste ich oft schlucken, denn so kannte ich sie von Band eins gar nicht. Es war klar, dass hier etwas passiert sein muss, doch als Leser muss man lange warten, bis man Antworten bekommt.

Das Buch unterteilt sich hier in mehrere Teile, die zwei größten sind die Ankunft der Freier und das Zusammentreffen der Schwestern. Die anderen sind eher nebensächlich und meiner Meinung nach auch nicht erwähnenswert. Nach der Reihe kommen die Freier zu den Schwestern, ich habe schon fast alle Namen wieder vergessen, da es einfach so viele Charaktere sind, aber besonders in Erinnerung geblieben ist mir Billy, der bei Mirabella auftaucht und Nicolas, der gegen Pyter (ich kann seinen Namen nicht schreiben) um Katherine buhlt. Billy ist Miras Vorkoster, denn sie hat Angst vor Vergiftung, die beiden Freunden sich an und ich fand es eigentlich ziemlich schön zu lesen, dass sich Arsinoes Liebe mit ihrer Schwester anfreunden kann. Hier gab es oftmals witzige Gespräche zu lesen. Nicolas hingegen ist ein wahrer Psycho. Das habe ich mir schon beim ersten Satz aus seinem Mund gedacht und es hat sich auch später nicht geändert. Man merkt allein an der Art, wie er Katherine behandelt und wie er mit ihr redet, dass er nicht ganz dicht ist, Gift macht in heiß und er würde am liebsten mit Katherine Menschen töten gehen. Psycho.

Nachdem genügen Szenen mit den Freiern, Freunden, Familien da waren, wurde es dann spannend, als alle in Arsiones Dorf kommen, um dort ein Fest zu feiern. Natürlich lässt sich Katherine die Chance nicht entgehen und fordert die beiden anderen zur Jagd heraus. Diese endet erst, wenn eine Königin tot ist. Eigentlich sollte es ein schönes Fest werden, aber dem war nicht so. Ich saß also da und habe gelesen und wartete auf den Höhepunkt, doch hier gab es nur einen kleinen, der schnell abgehandelt wurde, wie alles andere in dem Buch auch. Es wird Zeit verschwendet, Dinge zu erklären und es werden sehr viele Gespräche geführt, doch die wirklich interessanten Sachen sind innerhalb von ein paar Sätzen abgetan. So auch bei der Jagd.

Mir und auch Dani hat im gesamten Buch über die Spannung gefehlt, wenn ich dachte, dass eine stirbt, lag ich immer falsch und das Ende war auch nicht sonderlich gut. Hier gab es dann Spannung, allerdings nicht viel. Es wurde wieder sehr viel geredet, Menschen wurden getötet und Geheimnisse gelüftet, allerdings nur für die Figuren, in ihren Köpfen, sodass der Leser die Dinge, die ihn am meisten interessieren, wohl erst im dritten Band erfahren wird. Ich möchte damit aber nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, im Gegenteil, ich fand es ganz toll, aber der Wow-Moment blieb für mich leider aus. Das Ende wurde für mich auch zu schnell abgehandelt und war recht enttäuschend. Ich habe noch Hoffnungen in den dritten Band, aber wir werden sehen.

Neben den drei Schwestern gibt es in dem Buch aber noch viele andere spannende Charaktere, auf die ich allerdings nicht einzeln eingehen möchte. Hervorheben möchte ich aber Jules und Joseph, beide bekommen recht viel Zeit in dem Buch und Jules kriegt auch eine größere Rolle als in Band eins. Ihre Entwicklung fand ich sehr interessant und auch ihre Entscheidungen gegen Ende hin haben mir sehr gefallen. Sie ist ein sehr starker Charakter, und ihre Beziehung zu Joseph macht hier auch einen sehr großen Sprung. Insgesamt hat sie alles ein wenig interessanter gemacht, da sie oft aufbrausend, aber auch hilfsbereit und fürsorglich sein kann.

Fazit:

Das Buch hat was, das ist klar, aber ganz konnte es nicht an den ersten Teil herankommen. Trotzdem hat mir das Lesen großen Spaß gemacht und ich bin irgendwie schon gespannt, wie es weiter geht und was sich die Autorin noch alles ausdenkt. Ich vergebe für diesen zweiten Band 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Kann den Hype leider nicht verstehen

Der Kuss der Lüge
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Inhalt:

In a society steeped in tradition, Princess Lia's life follows a preordained course. As First Daughter, she is expected to have the revered gift ...

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Inhalt:

In a society steeped in tradition, Princess Lia's life follows a preordained course. As First Daughter, she is expected to have the revered gift of sight—but she doesn't—and she knows her parents are perpetrating a sham when they arrange her marriage to secure an alliance with a neighboring kingdom— to a prince she has never met.

On the morning of her wedding, Lia flees to a distant village. She settles into a new life, hopeful when two mysterious and handsome strangers arrive—and unaware that one is the jilted prince and the other an assassin sent to kill her. Deception abounds, and Lia finds herself on the brink of unlocking perilous secrets—even as she finds herself falling in love.
Quelle: amazon.de

Meinung:

"Today was the day a thousand dreams would die and a single dream would be born."

Das Cover von dem Buch gefällt mir wirklich gut, darauf zu sehen ist ein Mädchen von hinten, welches vor einem Feld steht. Dies kann, bezogen auf die Geschichte einige Bedeutungen habe, da Lia von einer Prinzessin zu einer einfachen Arbeiterin wird. Die Farbe gefällt mir auch sehr, es ist sogleich düster und doch kann man sich vorstellen, was einem in dem Buch erwartet.

Der Schreibsil der Autorin war gut zu lesen, ich kam sehr schnell voran. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, jedoch sind die Kapitel manchmal auch aus Sicht von Rafe oder Kaden, somit lernt man alle drei Charaktere besser kennen. Vielleicht wäre hier eine allwissende Erzählperspektive besser gewesen, aber das ist nicht so schlimm.

Zu Beginn lernt man Prinzessin Lia kennen, die von ihrer Hochzeit flüchtet. Zusammen mit ihrer Zofe Pauline reiten sie in Paulines Heimat und finden dort bei ihrer Tante Arbeit. Der Prinz, den Lia heiraten sollte, ist jedoch nicht begeistert und reitet ihr hinterher, ebenso wie ein Assassine der den Auftrag hat sie zu töten.

Es tut mir leid, ehrlich, aber ich kann den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Schon vor einiger Zeit habe ich mir die Trilogie auf Englisch gebraucht gekauft und nun habe ich zusammen mit Sabrina den ersten Band gelesen. Der Einstieg war sehr einfach, das Buch beginnt am Tag von Lias Hochzeit und sie ist gerade mitten in den Vorbereitungen. Bereits hier erkennt man an ihren Gedanken, dass sie nicht glücklich ist, da sie keinen Prinzen, der doppelt so alt wie sie sein könnte, heiraten möchte. Ihre Gedanken waren logisch und sie tat mir auch leid. Ihre Flucht war auch schon genau durchgeplant und ich war gespannt, wo sie nun hingehen und was sie erwartet.

Die erste Hälfte des Buches, also ca 250 Seiten lang, passiert nichts. Lia arbeitet bei Berdi als Schankhilfe und verdient sich so etwas Geld. Wir erleben nur ihren Tag, wie sie Gäste bedient, putzt, den Einkauf erledigt oder von zwei Männern schwärmt, welche sie bei der Arbeit getroffen hat. Das sind Kaden und Rafe, einer von beiden ist ein Prinz, der andere ein Assassine und es wird nicht verraten wer nun wer ist. Das hat mir gut gefallen, dass man als Leser nicht wusste, welcher von den beiden nun der Prinz ist, man musste raten und ich lag mit meiner Schätzung völlig daneben. Aber auch die beiden hatten einen komischen Auftritt. Sie begegnen sich zufällig vor dem Gasthaus, haben sich noch nie vorher getroffen und beschließen sich nun ein Zimmer zu teilen und beste Freunde zu werden. So funktioniert das nicht.

Auch konnte man schon vorher aus Sicht vom Prinzen und vom Assassinen lesen, was einem einen kleinen Eindruck von beiden gewährte. Dennoch kann ich die Beweggründe vom Prinzen nicht nachvollziehen. Er reitet seiner entflohenen Braut hinterher um was? Sie zu töten? Sie zur Rede zu stellen? Wieso lässt er sie nicht einfach in Ruhe, wenn er sie doch sowieso selber nicht heiraten wollte. Aber gut, darüber hätte ich noch hinwegsehen können, aber über den Fakt, dass sich beide Hals über Kopf beim ersten Blick von Lia in sie verlieben nicht. Liebe auf den ersten Blick, schön und gut, aber hier war es zu übertrieben, zu unrealistisch. Somit beginnt das große Buhlen um Lias Aufmerksamkeit und zieht sich bis ca 150 Seiten vor Schluss.

Dann wurde es spannend, der Assassine gerät in Bedrängnis, da er seinen Auftrag noch nicht erfüllt hat und muss nun eine Entscheidung treffen. Hier dachte ich, dass endlich der Killer in ihm zum Vorschein kommt, aber er bleibt der verliebte Bengel und ich hatte einfach nie das Gefühl, einen Auftragsmörder vor mir zu haben. Aber nicht nur er muss eine Entscheidung treffen. Lia erfährt von ihrem Bruder, dass es immer wieder Anschläge aus Venda, einem benachbarten Königreich gibt und sie will all dem ein Ende setzen und den Prinzen von dem dritten Königreich (ich hab den Namen vergessen) heiraten um die Übermacht zu bekommen. Ab hier dachte ich wirklich, dass es spannend wird, doch es folgen wieder ellenlange Beschreibungen von Ritten und Gespräche, die man sich auch hätte sparen können.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Geschichte sich nicht wirklich fortbewegt, sie plätschert vor sich hin und es passiert nichts Spannendes. Darum habe ich auf Fantasy gehofft, denn das Buch zeichnet sich als Fantasy aus. Allerdings habe ich davon nicht viel gemerkt, es gab ein paar phantastische Momente, aber die sind nicht der Rede wert. Lia soll besondere Fähigkeiten haben, aber dem ist nicht so, es dreht sich alles um die Dreiecksbeziehung und nur ganz wenig um Fantasy, was ich wirklich schade finde, da das Worldbuilding wirklich toll war. Hier hätte man viele Elemente, welche übernatürlich sind, einbringen können.

Das Ende war dann weder spannend nicht spektakulär, ich habe ihm nicht entegegn gefiebert und ich war auch nicht überrascht. Ich hatte keinerlei Gefühlsregungen am Ende, am allerwenigsten Vorfreude auf den nächsten Band. Dies mag auch daran liegen, dass sich die Charaktere nicht weiterentwickelt haben, ja, Lia ist keine verwöhnte Prinzessin und es ist schön einmal einen solchen Charakter zu haben, dennoch ist sie manchmal blind vor Liebe und handelt sehr unüberlegt. Die Jungs sind beide eher blass geblieben über sie könnte ich nicht viel sagen.

Fazit:

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch nicht so sehr gefallen hat. Es hat viel Potential, aber es wird einfach nicht ausgeschöpft. Der Beginn war vielversprechend, doch dann ging es nicht spannend, sondern immer gleich weiter. Leider wurde die Geschichte nicht gut geschrieben, es wurde sich nur auf die Liebesgeschichte konzentriert, sodass alles phantastische komplett unterging. Die Charaktere waren anstrengend und die Geschichte meist langweilig, daher vergebe ich 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Ganz ok

Die Blutkönigin
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Inhalt:

Sie ist die größte Königin aller Zeiten – doch zu welchem Preis?

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister ...

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Inhalt:

Sie ist die größte Königin aller Zeiten – doch zu welchem Preis?

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ist ein Kinderlied. Du springst über ein Seil, schneller und immer schneller, und zählst dabei die Geister auf, einen nach dem anderen.

Das Cover gefällt mir gut, es zeigt nichts von Inhalt und trotzdem hat man durch das Rot eine kleine Ahnung, warum der Titel so heißen könnte. Ich finde es toll, dass hier keine Personen auf dem Cover sind, das Buch kommt auch ohne sehr gut aus. Die Farben, rot und weiß, passen für mich auch gut zusammen und verleihen dem Cover etwas einzigartiges.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, das Buch ist in der allwissenden Erzählform geschrieben und die Kapitel konzentrieren sich immer auf andere Personen, somit lernt man nicht nur Daleina, sondern auch die Königin und Meister Ven besser kennen. Die Beschreibungen war gut, allerdings war das Worldbuilding nicht so toll und ich hatte Schwierigkeiten mir bestimmte Dinge vorzustellen.

Zu Beginn lernen wir Daleina kennen, die zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind ist. Ihr Dorf wird von Geistern zerstört und danach beschließt sie, in Lehre zu gehen, um gegen die Geister bestehen zu können.

Ewig habe ich mich auf das Buch gefreut und nun muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Das Buch habe ich zusammen mit einer anderen lieben Bloggerin gelesen und sie fand es, im Gegensatz zu mir, ganz toll. Ich kann nicht sagen, woran es lag, aber ich hatte einige Probleme mit dem Buch. Der Einstieg selbst fiel mir aber relativ leicht, der Schreibstil der Autorin ist wirklich super zu lesen und so kam ich auch schnell voran. Daleina ist noch jung und unerfahren und man bekommt die Geschichte von ihrer Kindheit und der Zerstörung ihres Dorfes zu lesen, was ich ziemlich spannend fand. Danach wurde es aber eher langweilig.

Immer wieder gibt es Zeitsprünge, so erleben wir um die 10 Jahre von Daleina und bekommen nur die wichtigsten Momente aus ihrem Leben zu lesen. Bis sie auf die Akademie für Thronanwärterinnen geht, da bleiben die Zeitsprünge dann aus und man beobachtet sie im Unterricht. Dies war für mich immer etwas langweilig, da es immer darum ging, dass alle anderen die Geister schon beschwören konnten und sie nicht, außerdem habe ich mir kein Internatsbuch mit Zickenkrieg, sondern Fantasy erwartet.

Apropo Fantasy, in dem Buch geht es, wer es noch nicht weiß, um Geister. Es gib mehrere Arten von ihnen und sie haben etwas gegen die Menschen, die Königin ist die stärkste Beschwörerin von allen und kann dadurch die Geister im Zaum halten, doch mich konnte diese Idee nicht packen. Auch wenn versucht wurde zu erklären, warum Geister Menschen hassen, konnte ich es doch nicht nachvollziehen. Gleich erging es mir mit dem Worldbuilding. Die Menschen leben in den Bäumen, in Hütten, es gibt keine Dörfer am Boden doch es wurde nicht erklärt, warum das so ist und für mich hat sich auch aus dem Kontext heraus kein logischer Grund ergeben. Ich konnte einfach so vieles nicht nachvollziehen und hatte daher oftmals nur Fragezeichen in meinem Kopf.

Neben der Geschichte von Daleina bekommt man noch einen zweiten Handlungsstrang, den von Meister Ven. Ihn mochte ich ziemlich gerne und habe seine Kapitel meist auch lieber gelesen, da es hier mehr um Intrigen und Geheimnisse ging, die er entschlüsselte. Durch seine Handlung bekommen wir auch Harmon, einen Lehrling eines Heilers, der eine kleine aber wichtige Rolle spielt. Ich denke, dass ich Harmon von allen am liebsten mochte, da er immer bedacht handelte und auch seine Gefühle außen vor ließ.

Zurück zu Daleina, ihre Zeit an der Akademie fand ich eher unspannend, danach wurde es aber besser, als sie zu einem Meister in die Lehre ging. Sie lernt viel in der richtigen Welt und trifft auch die Königin, welche einen leicht verrückten Eindruck auf mich machte. Mit der Zeit kommt sie mit ihren Kräften immer besser klar und sieht schon bald über den Tellerrand hinaus. Dadurch deckt sie Geheimnisse auf und merkt, was in ihrem Land eigentlich alles falsch läuft.

Das Ende war dann nicht allzu überraschend, aber für mich auch langweilig, da es einen großen Kampf gab, den ich mir durch fehlende Beschreibungen leider nicht gut genug vorstellen konnte. Wie auch im Rest des Buches wird viel mehr auf das Geschehen, als auf die Beschreibungen geachtet, was ich schade finde, da die Welt selbst sicherlich interessant wäre. Im Epilog gab es dann nochmal ein schönes Ende, was das Buch gut abschließt. Es ist zwar Teil einer Reihe, aber anscheinend sind diese in sich abgeschlossen, was ich gut finde, da ich wahrscheinlich nicht weiterlesen werde. Ein schönes Ende kann eben nicht die Mankos vom Rest des Buches wett machen.

Fazit:

Ein guter Auftakt, der für mich aber auch einige Längen und Schwächen hatte. Ich kam mit dem Worldbuilding nicht ganz klar und auch die Charaktere waren nicht so besonders für mich. Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Gelungener Abschluss

Eine Krone aus Herz und Asche
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Inhalt:

»Wir werden nicht leben. Wir werden brennen und mit uns das gesamte Universum.«

Alison findet sich verletzt und gebrochen in einer anderen Welt ...

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Inhalt:

»Wir werden nicht leben. Wir werden brennen und mit uns das gesamte Universum.«

Alison findet sich verletzt und gebrochen in einer anderen Welt wieder. Ein Kampf ums Überleben beginnt, in dem sich neue und alte Feinde gegen sie verbünden. Doch Gareths Verrat wiegt schwer und bringt sie dem Abgrund näher als jeder andere Schmerz. Sie weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann und wer ihr wahrlich zur Seite steht.

Die Umstände können nicht schlechter sein, als sie schließlich auf die Dämonengöttin trifft und mit ihr um ihr Leben feilschen muss. Ihre Zeit ist knapp, denn wenn sie nicht rechtzeitig einen Weg zurückfindet, ist die Erde dem Untergang geweiht.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Morrigan betrachtet ihre makellose Erscheinung in dem in Gold eingefassten Spiegel und lächelte zufrieden."

Das Cover ist passend zu dem Rest der Reihe gestaltet und gefällt mir sehr gut. Meiner Meinung spielen die Farben hier toll zusammen und ergeben ein beeindruckendes Gesamtbild, im Mittelpunkt steht natürlich wieder Alison und sie sieht einfach nur bedrohlich und bereit für den letzten Kampf aus. Insgesamt ein gelungenes Cover, das die Stimmung im Buch gut wiederspiegelt.

Der Schreibstil von Laura Labas ist wie immer super zu lesen, ihre Beschreibungen sind sehr gut und bildlich, dadurch kann man sich als Leser die gesamte Umgebung gut vorstellen. Auch die Gefühle der Charaktere wurden gut transportiert, sodass man immer mitfühlen konnte. Das Buch ist wieder aus verschiedenen Sichten geschrieben, sodass man bei fast jedem Kapitel einem anderen Handlungsstrang und einer anderen Person folgt, alles jedoch in der allwissenden Erzählperspektive.

Dieser Band schließt nahtlos an den zweiten an, Morrigan sucht einen Weg um auf die Erde zu kommen und Alison wacht in Morrigans Reich auf. Zusammen mit ihren Freunden sucht sie nun einen Weg ihre Welt zu retten und stößt dabei auf viele Hindernisse.

Ich muss gestehen, dass es schon etwas länger her ist, dass ich den zweiten Band gelesen habe und ich so zuerst Schwierigkeiten hatte wieder in die Geschichte zu finden. Doch schon nach ein paar Kapiteln ging es wieder und ich war voll bei Alison und Morrigan. Das Buch hat mir sehr gefallen, so viel sei gesagt und dennoch finde ich es sehr schwer eine gute Rezension zu schreiben, dies hat mehrere Gründe, wie etwa, dass es so viele Handlungsstränge gibt, auf die ich nicht alle näher eingehen kann, aber ich gebe mein bestes.

Die Handlungsstränge. Schon seit dem ersten Buch gibt es nicht nur eine Handlung sondern mehrere, jeder Charaktere, der etwas wichtiger ist, scheine seine eigene Geschichte in den Büchern zu haben und diese ganzen Handlungen wurden in diesem abschließenden Band nun zusammengeführt. Natürlich gab es auch schon vorher Überschneidungen, doch erst jetzt trafen allen Charaktere aufeinander und jeder verstand die Auswirkungen des Handelns von einem anderen Charakter. Dadurch muss man das Buch recht aufmerksam lesen und da ich es immer nur in meiner Mittagspause gelesen habe, habe ich einige Details schon einmal übersehen. Dennoch ist es dann als Gesamtes, wenn alle zusammen sind, alle Handlungen zum großen Ende führen, einfach nur Hammer. Wie man sich als Autorin so viele Geschichten ausdenken kann und diese noch vernünftig miteinander verknüpft bleibt mir schleierhaft. Und trotzdem hat es Laura Labas geschafft. Natürlich sind einige Handlungen spannender als andere, aber dies lässt sich bei so vielen nicht vermeiden.

Die Entwicklungen in dem Buch gehen auch manchmal recht schnell von statten, dadurch gab es bei einigen Szenen kleine Längen, die für mich schnell langweilig wurden, und dann gab es sehr spannende und actiongeladene Szenen, die sofort wieder vorbei waren. Einige Dinge hätten ruhig mehr ausgeschmückt werden können, hier fällt mir sofort das Ende als Beispiel ein. Das Ende selbst ist gut geschrieben, aber mir ging alles zu schnell. Zack - Ende. Die letzten beiden Kapitel hätten länger sein müssen, dann wäre auch ich mit dem Ende zufrieden gewesen, so ist es nicht perfekt, sondern akzeptabel.

Von den Charakteren her haben sich alle nicht sonderlich verändert, einzig die Stimmung ist ziemlich bedrückend. Als Leser hatte ich oft das Gefühl, als würde mich die Last, die Alison mit sich herum tragen muss, erdrücken. Nicht dass sie viel gejammert hätte, sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, dennoch gibt es nur wenige fröhliche Momente, die dem Buch diese bedrückte Stimmung kurz nehmen. In den anderen Teilen gab es immer wieder sehr schöne Szenen zwischen Alison und Gareth, diese wurden hier zu einer Seltenheit und wenn sie da waren immer nur ganz flüchtig, sodass kein Glücksgefühl aufkommen konnte. Ich weiß, dass genau diese Stimmung das Buch vermitteln soll, aber ich wurde schon fast selber traurig beim Lesen.

Was mir aber sehr gut gefallen hat ist, dass es sehr viele Szenen mit Morrigan gibt. Ich finde sie ist ein toller Charakter, da sie im Prinzip eine verletzte Frau ist. Im Prolog erfährt man auch, wie sie überhaupt gestorben ist und was sie dabei gedacht hat, ab diesem Moment mochte ich sie fast lieber als Alison. Sie ist berechnend, stark, unerbittlich und dennoch verletzlich. Sie sorgt sich um Joana, ihre einzige Freundin und vollbringt im Laufe der Geschichte sogar noch eine gute Tat. Ihre Kapitel habe ich immer mit großer Freude gelesen, da sie einfach ein außergewöhnlicher Charakter ist und ich sie bewundere.

Von Ascia gab es hingegen eher weniger zu lesen, er nahm eine Hintergrundrolle an. Gareth und er haben aber auch ein klärendes Gespräch, wo mir Gareth dann schon richtig Leid tat. Dieses Gespräch führt allerdings dazu, dass Gareth wieder Mut zu sich selbst bekommt und dies wiederum beeinflusst den Verlauf der Geschichte. Alles also super zusammen gesponnen.

Da dies der letzte Band ist gibt es auch Kämpfe, ganz viele Kämpfe und es sterben auch Menschen sowie Dämonen. Gleich mehrere Charaktere, die uns über die Bücher hinweg begleitet haben, finden hier den Tod, welcher allerdings ziemlich schnell abgehandelt wird. Ein Charakter war auch sicherlich jemand, den viele Leser, wie auch ich, gern mochte, und der Tod wurde nicht annähernd gut genug gewürdigt, wie ich finde. Wie ich auch schon bei anderen Rezensionen gelesen habe, geht es hierbei nicht nur mir so.

Das Ende war, wie schon gesagt, gut, alles passt zusammen, alles hat sich gefügt und mir gefällt es, so wie es ist. Man kann sich als Leser noch einiges dazu denken, wie es nun mir den Charakteren weiter geht, doch die Geschichte von Alison ist abgeschlossen und ich muss sagen, dass ich ein absoluter Fan der Reihe bin, ein tolles Lesevergnügen.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss, der jedoch eine sehr bedrückende Stimmung hat. Mir hat er dennoch gut gefallen und ich habe durchgehend mit den Charakteren mitgefiebert, allerdings ist er nicht ganz so gut wie die Vorgänger. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.03.2018

Naja

Die Grimm-Chroniken (Band 1)
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Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ...

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Inhalt:

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird.
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.
Quelle: amazon.de

Meinung:

"Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben."

Das Cover ist recht schön gestaltet, allerdings hätte ich von selber wahrscheinlich nicht dazu gegriffen, da das Buch selbst recht dünn ist und das Cover mich nicht so sehr anspricht. Darauf zu sehen ist eine Frau in einem weißen Kleid, der Hintergrund ist in eher düsteren Farben gehalten und das passt für mich alles irgendwie nicht zusammen.

Die Sprecherin des Hörbuchs, welches ich anstelle des Buches gehört habe, hat eine schöne Stimme, allerdings kann ich ihr nicht lange zuhören, was sicherlich daran liegt, dass sie die Dinge nicht allzu gut betont hat und manchmal richtig piepsig wurde. Aber da das Hörbuch, wie auch das gedruckte Buch recht kurz ist habe ich es fertig gehört.

Die Geschichte spielt einerseits in 2012, wo der Leser Will und seine Freunde begleitet und andererseits in der Vergangenheit, wo wir Mary? (ich weiß den Namen gar nicht mehr), die Apfelprinzessin, begleiten.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Hype um das Buch nicht verstehe. Hätte es dieses Hörbuch nicht kostenlos auf Spotify gegeben, hätte ich es wohl nie gelesen. Die Handlung war für mich eher langweilig, der Beginn war jedoch vielversprechend. Will besucht seinen angeblich psychisch kranken Vater in der Psychiatrie und man merkt, dass WIll das gar nicht will. Hier erzählt der Vater dann, dass die Märchen war sind und bald der Untergang der Welt droht. Das konnte mich eigentlich recht gut überzeugen, jedoch wurde es dann für mich eher langweilig.

Die Abschnitte in der Vergangenheit konnten meine Aufmerksamkeit dann aber doch wieder mehr auf das Buch lenken, allerdings gibt es davon so wenige, was ich sehr schade finde. Von der Apfelprinzessin erfährt man nicht sehr viel, dies ist eher eine kurze und tragische Liebesgeschichte.

Durch die Kürze des Buches blieben mir die Charaktere dann auch fern und ich konnte mit keinen eine klare Verbindung aufbauen. Ich weiß schon, warum ich das Buch so nie gelesen hätte, denn genau das habe ich befürchtet. Meist sind Kurzgeschichten oder Episoden so kurz, dass es mehr um die Handlung als um die Charaktere geht. Leider war das auch hier der Fall und mich konnte das Buch einfach nicht packen. Die Sprecherin hat es auch nicht besser gemacht, denn mit der Zeit ging mir die Stimme dann schon auf den Keks.

Fazit:

Die Idee selbst ist ziemlich gut, allerdings müsste das Buch länger sein, damit ich in die Geschichte eintauchen und mich mit den Charakteren anfreunden kann. Es war leider einfach nicht meins und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen. Ich vergebe aber für die Idee und für den Charakter der Apfelprinzessin, die mir noch am besten gefallen hat, 2 von 5 Sterne.