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Veröffentlicht am 04.01.2026

komplexer Fall mit spannenden Wendungen

Körschtalrache
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"Körschtalrache" ist der achte Band der Schwaben-Krimi-Reihe von Sybille Baecker rund um Kommissar Brandner und seine Truppe.

Für mich war es das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe. Trotzdem bin ...

"Körschtalrache" ist der achte Band der Schwaben-Krimi-Reihe von Sybille Baecker rund um Kommissar Brandner und seine Truppe.

Für mich war es das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe. Trotzdem bin ich gut mit den wesentlichen Figuren zurechtgekommen, da die Autorin diese gekonnt in die Geschehnisse verflochten vorstellt.

Kommissar Brandner und sein Team ermitteln in einem verzwickten Fall, denn der junge Tote auf dem Friedhof wurde mit einer Armbrust erschossen und bei ersten Nachforschungen ergibt sich schnell, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Als es kurz darauf ein zweites Opfer gibt drängt die Zeit, denn es ist unklar, ob der Täter noch weitere Menschen auf seiner Liste hat.

Einfühlsam und mit Hochachtung ist der wundervolle Ebershaldenfriedhof in Esslingen beschrieben. Wer selbst einmal dort war, kann die Besonderheit dieses Ortes bestätigen. Doch nicht nur bei der Beschreibung des Friedhofes beweist Sybille Baecker ein feines Gespür und erzählerisches Talent. Als Leser versinkt man schnell in der Geschichte und wird von den Wendungen des Falles gefesselt. An mancher Stelle kommt Gänsehaut auf, denn ein gewisser Tiefgang und die Behandlung schwieriger Themen lassen einen nicht kalt.

Zu den Ermittlern konnte ich keine tiefere Beziehung aufbauen, wobei mir alle durchweg sympathisch waren. Lediglich die neue Kommissaranwärterin ist durch ihre nervige und zu forsche Art für mich etwas überzeichnet. Etwas weniger Enthusiasmus hätte sie noch vorschnell genug erscheinen lassen.

Ein Fall mit komplexem Plot, dessen Ende ich nicht vorhergesehen habe und der mich gefesselt hat. Gerne werde ich weitere Bände der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

wunderbarer Abschluss der Bergpraxis-Reihe

Liebesglück in der Bergpraxis
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"Liebesglück in der Bergpraxis" lautet der Titel des dritten Bandes der Bergpraxis-Reihe. Autorin Jana Lukas gelingt mit diesem Buch ein wunderbarer Abschluss ihrer im Allgäu spielenden Trilogie.

Schön ...

"Liebesglück in der Bergpraxis" lautet der Titel des dritten Bandes der Bergpraxis-Reihe. Autorin Jana Lukas gelingt mit diesem Buch ein wunderbarer Abschluss ihrer im Allgäu spielenden Trilogie.

Schön ist, dass jeder der drei Teile einzeln gelesen werden kann. Doch das größte Lesevergnügen bietet ganz sicher, alle drei Bände in der angedachten Reihenfolge zu lesen. Als Reihen-Kenner sind einem die Figuren bereits sehr ans Herz gewachsen und am Ende sagt man wehmütig Servus.

Mila, eigentlich Versorgungsassistentin in der Bergpraxis, sieht sich einer ungeahnten Herausforderungen gegenüber. Ihr Freund Jonas benötigt nach einem Unfall Hilfe für sich, aber vor allem auch für seinen Hof. Gewähren kann sie ihm diese grundsätzlich, denn Mila ist selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen. Doch eigentlich ist es genau das, was sie nie wollte: Bäuerin sein. Um Jonas zu helfen springt sie jedoch über ihren Schatten. Und ganz langsam kommen sich Mila und Jonas näher. Doch dann taucht ein Anwalt aus München auf, der alle Träume Milas wahr werden lassen könnte.

Nachdem man im zweiten Band als Leser eher eine Abneigung gegen die kratzbürstige Mila gewonnen hat, vollbringt Jana Lukas mit diesem Buch den Dreh, hinter die Fassade Milas zu blicken. Und hier offenbart sich eine freundliche, selbstbewusste und sympathische Frau, die Freundschaften hoch schätzt und ihre Liebsten vor Verletzungen schützen möchte. Die Zeichnungen der Charaktere gelingt Jana Lukas in gewohnt tiefgreifender und authentischer Art. Dabei fliegen die Seiten des Romans nur so dahin und man fiebert als Lesender auf dem Weg zum Ende mit. Auch die Figuren aus den Vorgängerromanen erhalten Platz im Geschehen und es macht Freude, auch deren Weiterentwicklungen am Rande miterleben zu dürfen.

Ein wundervoller und der Reihe würdiger Abschlussroman, der wirklich lesenswert ist. Der Abschied vom idyllischen Waldkirch fällt ebenso schwer wie der von seinen liebevollen und einzigartigen Bewohnern.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

vielversprechender Reihenauftakt mit ganz besonderen Persönlichkeiten

Mord kennt kein Alter
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Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Ein Schloss mit Parkanlage davor, dazu rechts unten im Bild der Maulwurf, der für mich sinnbildlich für einen hinterhältig agierenden Charakter steht, und die ...

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Ein Schloss mit Parkanlage davor, dazu rechts unten im Bild der Maulwurf, der für mich sinnbildlich für einen hinterhältig agierenden Charakter steht, und die Brille samt Krückstock, die wie der Titel auf ein gesetztes Alter der Protagonisten schließen lässt. Sehr gemocht habe ich, dass das Bild von Krückstock und Brille auch im Innenteil weiterverwendet wird. Das gibt ein rundes Gesamtbild ab.

Schloss Bucheneck ist eine elegante Wohnanlage für ältere Herrschaften. Doch mitten in die Idylle hinein geschieht ein Mord und einer der Bewohner gerät unter Verdacht, diesen verübt zu haben. Das lassen die rüstigen wie charismatischen Persönlichkeiten nicht auf sich sitzen. So stürzen sich die Frau des dementen Bewohners Hannes Lotte Hansen, die ehemalige Finanzbeamtin Ute sowie der emeritierte Professor Harald in die Jagd nach dem wahren Mörder.

Herrlich humorvoll aber auch mit einem feinfühligen zum Nachdenken anregenden Tiefgang, erzählt Autorin Marie-Christin Fuchs in flüssig zu lesendem Schreibstil einen Cosy Crime, der sich sehen lassen kann. Spannend bleibt es auf jeden Fall bis zum Schluss. Viel Raum nehmen die persönlichen Beziehungen ein, so dass an der einen oder anderen Stelle das Geschehen rund um den Mordfall etwas in den Hintergrund rückt, aber die Figuren sind so wunderbar gezeichnet, sympathisch wie authentisch, dass dies nicht als negativ anzusehen ist.

Ein vielversprechender und sehr gelungener Reihenauftakt mit ganz besonderen Persönlichkeiten, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich freue mich sehr auf die folgenden Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

unterhaltsamer Krimi in interessanter Umgebung und mit wundervollen Figuren

Mord macht keine Ferien
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"Mord macht keine Ferien" ist der zweite Fall für die wunderbaren Menschen auf Schloss Bucheneck. Dabei schreibt Autorin Marie-Christin Fuchs unter ihrem Klarnamen, während sie sonst meist unter verschiedenen ...

"Mord macht keine Ferien" ist der zweite Fall für die wunderbaren Menschen auf Schloss Bucheneck. Dabei schreibt Autorin Marie-Christin Fuchs unter ihrem Klarnamen, während sie sonst meist unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht.

Ein Einstieg ins Buch ist auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes problemlos möglich. Doch wer den ersten Band bereits gelesen hat freut sich sicher über das Wiedersehen mit Lotte Hansen, dem Professor, Ute, Chris und vielen anderen, die mit ihrer besonderen Art ans Herz gewachsen sind.

Mit einer regionalen Kunstausstellung will die Freifrau ihren Verpflichtungen nachkommen. So tummeln sich einige ausgewählte Künstler auf Schloss Bucheneck, bis kurz vor der Ausstellungseröffnung einer von ihnen durch sein eigenes Kunstwerk zu Tode kommt. Lotte und ihre Freunde sind sich schnell sicher: das war Mord! Deshalb ermitteln sie mit Fingerspitzengefühl und einer großen Portion Cleverness.

Die Figuren sind unheimlich sympathisch und lebensnah beschrieben. Natürlich gibt es auch einige wenige Unsympathische. alles andere wäre unrealistisch und nicht zu einem Mordfall passend, doch auch diese sind fein charakterisiert und ihre Handlungen und Beweggründe für den Lesenden verständlich herausgearbeitet. Man kann Lotte und ihre Freunde eigentlich als Hommage der Autorin an alte Menschen sehen, denen viel zu oft viel zu wenig zugetraut wird. Dass damit meist eine Unterschätzung ihres geistigen Horizontes einhergeht ist nicht nur für diese Menschen selbst eine Beleidigung. Trotz der einen oder anderen körperlichen Einschränkung sowie mancher persönlichen Eigenheiten steht eines klar im Vordergrund: der Zusammenhalt der Bewohner auf Schloss Bucheneck. Dass diese Seniorenresidenz etwas ganz Besonderes ist, liegt wahrlich nicht nur an den mysteriösen Mordfällen.

Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit charismatischen Figuren. Auf den dritten Band der Reihe freue ich mich bereits sehr!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

gekonnte Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit

Unterm Schinder
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Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.

Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier ...

Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.

Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier führt das Ganze zur Entdeckung einer Leiche. Dabei ist das Mordopfer keine Unbekannte. Schnell sehen sich die Ermittler einem Fall gegenüber, der einige Überraschungen und Wendungen bereit hält, mit denen weder die Kommissare noch die Lesenden gerechnet haben.

Spannend entwickelt sich der Fall, so dass man gefesselt vom Geschehen sowie den Geheimnissen ist, die zu Tage kommen. Andreas Föhr versteht es dabei meisterhaft, den nötigen Ernst des Falles mit humorvollen Dialogen und Aktionen zu kombinieren, bei denen der Lokalkolorit keineswegs zu kurz kommt. Die Figuren sind sehr gut beschrieben, so dass man sich in jede einzelne einfühlen und die Beweggründe nachvollziehen kann. Herrlich authentisch ist Manfred, Wallners Großvater, der eine wunderbare Nebenhandlung bietet.

Das Cover sowie der Titel können beim Lesen des Klappentextes nicht direkt erschlossen werden. Die Zusammenhänge werden im Verlauf des Buches jedoch klar und sind dann folgerichtig. Doch auch ohne diese Kenntnisse machen Titel und Cover neugierig darauf, was sich hinter ihnen verbirgt. Der lokale Zusammenhang ist auf jeden Fall gegeben und sofort erkennbar.

Ein komplexer Fall, dem man zu jeder Zeit wunderbar folgen kann und der eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit bietet. Mit wunderbaren Figuren. Absolut lesenswert!

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