gekonnte Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit
Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.
Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier ...
Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.
Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier führt das Ganze zur Entdeckung einer Leiche. Dabei ist das Mordopfer keine Unbekannte. Schnell sehen sich die Ermittler einem Fall gegenüber, der einige Überraschungen und Wendungen bereit hält, mit denen weder die Kommissare noch die Lesenden gerechnet haben.
Spannend entwickelt sich der Fall, so dass man gefesselt vom Geschehen sowie den Geheimnissen ist, die zu Tage kommen. Andreas Föhr versteht es dabei meisterhaft, den nötigen Ernst des Falles mit humorvollen Dialogen und Aktionen zu kombinieren, bei denen der Lokalkolorit keineswegs zu kurz kommt. Die Figuren sind sehr gut beschrieben, so dass man sich in jede einzelne einfühlen und die Beweggründe nachvollziehen kann. Herrlich authentisch ist Manfred, Wallners Großvater, der eine wunderbare Nebenhandlung bietet.
Das Cover sowie der Titel können beim Lesen des Klappentextes nicht direkt erschlossen werden. Die Zusammenhänge werden im Verlauf des Buches jedoch klar und sind dann folgerichtig. Doch auch ohne diese Kenntnisse machen Titel und Cover neugierig darauf, was sich hinter ihnen verbirgt. Der lokale Zusammenhang ist auf jeden Fall gegeben und sofort erkennbar.
Ein komplexer Fall, dem man zu jeder Zeit wunderbar folgen kann und der eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit bietet. Mit wunderbaren Figuren. Absolut lesenswert!