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Veröffentlicht am 20.11.2021

Glorias Heimkehr

Der Ruf des Kiwis
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Der Ruf des Kiwis

Zum Inhalt:

Neuseeland, Canterbury Plains, 1907: Für Gloria bricht eine Welt zusammen, als sie Kiward Station verlassen muss. Mit ihrer Großkusine Lilian tritt sie die Reise nach England ...

Der Ruf des Kiwis

Zum Inhalt:

Neuseeland, Canterbury Plains, 1907: Für Gloria bricht eine Welt zusammen, als sie Kiward Station verlassen muss. Mit ihrer Großkusine Lilian tritt sie die Reise nach England an, wo die beiden jungen Mädchen ein Internat besuchen sollen. Während Lilian sich rasch einlebt, fühlt sich Gloria fremd und ausgeschlossen. Um jeden Preis will sie nach Neuseeland zurück. Sie schmiedet einen verwegenen Plan, der sie in höchste Gefahr bringt ...
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, und einmal mehr zeigt sich, wie tiefe Gefühle die Menschen verzweifeln lassen können oder sie stark machen.
Der dritte, in sich abgeschlossene Band der Bestsellertrilogie

Das es der dritte Teil eines Bandes ist habe ich vorher nicht gewusst.Man konnte das Hörbuch aber so auch gut hören. Was im Vorfeld geschah ist für den Fortgang dieser Geschichte nicht unbedingt notwendig zu wissen. Ein paar mehr Hintergrundinfos wären vielleicht schön gewesen, aber gebraucht habe ich sie nicht um der Geschichte folgen zu können.

Die Charaktere sind gut rausgearbeitet.
Jack war mir von Anfang an sehr sympathisch. Gloria ebenfalls. Lilien ihre Cousine fand ich anstrengend, aber sie war sehr taff und für ihr Alter schon sehr weit.
Die Schicksalsschläge, die die Menschen von Kiward Station in diesem Band ereilen haben mich schon sehr betroffen gemacht. Ich habe mächtig mitgelitten.
Das nicht alles bis ins Kleinste beschrieben wurde fand ich an manchen Stellen sehr gut. Es hätte mich sonst sicherlich zu sehr mitgenommen und ich hätte abbrechen müssen.
Die Berichte über Stammesbräuche der Maori fand ich sehr interessant.

Die Stimme von Ranja Bonalana fand ich sehr angenehm und habe ihr gerne gelauscht.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Gudrun fand ich hier echt spitze

Sehnsucht nach der Villa am Elbstrand
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Nachdem die Nielands den ersten Weltkrieg einigermaßen gut überstanden haben fanden sie in den dreißiger Jahren wieder in ihre Villa zurück.
Sophie lebte mit ihrem Max und den inzwischen drei jugendlichen ...

Nachdem die Nielands den ersten Weltkrieg einigermaßen gut überstanden haben fanden sie in den dreißiger Jahren wieder in ihre Villa zurück.
Sophie lebte mit ihrem Max und den inzwischen drei jugendlichen Kindern, Anna mit Gideon und ihrer Tochter Leni, Großmutter Gudrun, Hinnerk mit seinem Freund und Sophies Bruder Willi und den Bediensteten , dort.
Alles schien gut zu laufen, bis Burkhardt plötzlich wieder auf der Bildfläche erschien und seine Parteifreunde den Menschen das Leben zur Hölle machten.

Nachdem ich den ersten Band der Villa am Elbstrand mit Begeisterung gehört hatte und mit der Familie gemeinsam litt und mich über die weiteren Entwicklungen und jeden Überlebenden des großen Krieges freute, war ich froh, als ich in der Onleihe nun endlich auch den zweiten Band hören konnte.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Band sind nochmal einige Jahre ins Land gegangen und Gudrun musste sich zwischenzeitlich schweren Herzens von ihrer Villa trennen. Der zweite Band beginnt damit, dass sie durch eine Erbschaft die Gelegenheit erhält die Villa wieder in den Besitz der Familie zu bringen. Und alle ziehen wieder ein.
Es war so schön alle wieder zu treffen, auch wenn ich , wie auch die gesamte Familie auf den intriganten Burkhard hätte verzichten können.

Wie vielen in der damaligen Zeit ging es auch Anna und ihrer Familie nicht gut , da Gideon Jude war und Leni somit Halbjüdin. Hier wurde drastisch geschildert welche Repressalien die Juden aushalten mussten und wie schwer es ihnen war das Land zu verlassen. Hier habe ich mitgezittert und viele Parallelen zu den heutigen Flüchtlingen gesehen. Hinsichtlich deren Situation hat sich leider nicht viel verändert.

Sophie bleibt weiter die taffe junge Frau, die sie immer war und der das Glück doch relativ hold ist.

Willy scheint es auch gut getroffen zu haben. Als Norweger muss er nicht für die Deutschen in den Krieg. Aber auch er muss sich vor Burkhard in Acht nehmen, da er homosexuell ist.

Die tollste Person in diesem Buch ist Gudrun. Sie behält in jeder noch so brenzligen Situation einen kühlen Kopf und erstaunte mich hier sehr.
Nachdem ich sie im ersten Band zunächst gar nicht mochte mit ihrer Art brachte sie mich hier sogar zum Schmunzeln.

Alles in allem ein gelungener Roman über diese Zeit,in den auch viel geschichtliches mit eingeflochten wurde.
Jetzt bin ich gespannt auf Band drei, denn eigentlich hätte es so wie es hier aufhörte auch gut ganz zu Ende sein können. Bin neugierig was da dann noch kommt

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Eine bemerkenswerte Frau

Selma Lagerlöf - sie lebte die Freiheit und erfand Nils Holgersson
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Die Geschichte dieser bemerkenswerten Frau beginnt in diesem Buch als Selma als dreißigjährige Frau ihre Heimat Marbacka verliert. Da schwört sie sich das sie eines Tages das Gut zurück kaufen wird, wenn ...

Die Geschichte dieser bemerkenswerten Frau beginnt in diesem Buch als Selma als dreißigjährige Frau ihre Heimat Marbacka verliert. Da schwört sie sich das sie eines Tages das Gut zurück kaufen wird, wenn sie erst den Nobelpreis gewonnen hat. Dieser Beginn zeigt wie stark sie im Glauben an sich selbst und ihre Sache war.

Selma war Lehrerin weil sie schon immer alles genau unter die Lupe nehmen musste. Sie liebte Frauen und trat auch in ihrer Zeit für Frauenrechte ein, was mich begeisterte.
Dieses Buch hat in den Klappen eine Karte Skandinaviens was es mir erleichterte die Wege die sie dort innerhalb zurück legte gut zu verfolgen.
Das sie von 1858-1940 lebte musste ich allerdings nachschlagen, da es im Buch keinen Hinweis darauf gab.

Die Autorin hat gute Recherchearbeit geleistet, was man auch im Anhang nachverfolgen kann. So erschien es mir schon fast wie eine Doktorarbeit über die erste Litraturnobelpreisgewinnerin.

Ich kannte sie nur durch ihr Werk Nils Holgersson und erhoffte mir mehr über das frühe Leben der Selma Lagerlöf in einem unterhaltsamen Roman zu erfahren. Eigentlich liebe ich leichte Romane und musste mich streckenweise durch das literarisch sicherlich sehr wertvolle Werk kämpfen. Viele ihrer Begegnungen sagten mir nichts, da ich da nicht im Thema war und die Personen nicht kannte. Auch ihre anderen Werke auf die des öfteren Bezug genommen wurde waren mir nicht bekannt.

Interessant waren ihre Liebe zu den beiden Frauen Valborg und Sophie und auch das sie tatsächlich einen Ziehsohn namens Nils hatte und später auch Akka zu ihrem Haushalt gehörte. Ebenso ihre Reisefreude kam gut rüber.
Alles in allem muss ich sagen das es eine interessante Persönlichkeit war, ich mit dem Buch aber leider nicht so recht warm wurde.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Eine tolerante Truppe

Weihnachten mit Juli
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Paul, seine Nachbarin Anna, sein Freund Max und sein Pferd Juli sind die tierischen Vier. Sie haben sich als oberste Maxime für ihre Gruppe Toleranz und Individualität auf die Fahnen geschrieben. Das bringt ...

Paul, seine Nachbarin Anna, sein Freund Max und sein Pferd Juli sind die tierischen Vier. Sie haben sich als oberste Maxime für ihre Gruppe Toleranz und Individualität auf die Fahnen geschrieben. Das bringt Paul so manches Mal an seine Grenzen, besonders als der neue Nachbar mit dem Ordnungsamt droht. Und bei dem ganzen Stress soll man auch noch Weihnachtsfreude aufkommen lassen.
Ob es den vier Freunden gelingt alles wieder ins Lot zu bringen?

Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Band leider nur vom hören sagen kenne. Ich habe mich sehr gefreut als ich den zweiten Band im Prämienshop bei der Lesejury ergattern konnte. Und ich wurde wirklich mit einer süß illustrierten Geschichte belohnt.

Juli macht es Paul nicht wirklich einfach im Leben. Wie soll man einem Pferd bloß beibringen, das man bei einem Adventskalender nicht alle Türchen auf einmal öffnen darf. Auch auf einem Weihnachtsmarkt darf man sich an den Ständen nicht einfach nehmen was man sieht und es auffressen. So gestaltet sich die Vorweihnachtszeit für die Freunde nicht wirklich einfach.
Und dann zieht auch noch der pedantische Herr Sauber ins Nebenhaus und erschwert ihnen das Leben, denn Juli macht auch hier nicht am Gartenhaus halt.

Und Anna, die feiert gar kein Weihnachten, da sie nicht an Gott glaubt. Dabei wünscht sich doch Paul nichts sehnlicher als mit all seinen Freunden ein wunderschönes Weihnachtsfest zu erleben.

Der christliche Gedanke der Weihnacht ist ein wenig in den Hintergrund geraten bei der Geschichte, aber das gemeinschaftliche und friedvolle Miteinander wird hier schön zelebriert. So können Paul und seine Eltern auch andere Religionen neben sich stehen lassen und tolerieren. Genau so wie eben alle in der Gruppe Julis Andersartigkeit tolerieren und sie eben als eigenständiges und besonderes Individuum annehmen.

Gut gefallen haben mir auch die Sprüche aus den Glückskeksen.

Der Schreibstil ist wunderbar und sehr humorvoll,was die wirklich liebreizenden Zeichnungen noch gut unterstützen.
Man kann Juli einfach nicht böse sein bei dem Blick.
Die unterschiedlichen Schriftarten lockern den Text nochmals auf und auch die tollen Bilder auf jeder Seite schaffen es das auch schon Leseanfänger der zweiten Klasse sicherlich beim Lesen Freude haben werden.

Ich musste wirklich so manches Mal laut über Juli lachen und das wird unseren Büchereikindern sicherlich nicht anders ergehen, denn dort hin wandert dieses wunderschöne Buch als nächstes ,um es einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Vielen lieben Dank für dieses süße Buch.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Die Wiedertäufer

Flammen des Himmels
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Inhaltsangabe (übernommen)
Münster im 16. Jahrhundert: Schon dreimal musste die Familie der jungen Frauke Hinrichs fliehen, um nicht als Wiedertäufer entlarvt und umgebracht zu werden. FRaumes Vater glaubt ...


Inhaltsangabe (übernommen)
Münster im 16. Jahrhundert: Schon dreimal musste die Familie der jungen Frauke Hinrichs fliehen, um nicht als Wiedertäufer entlarvt und umgebracht zu werden. FRaumes Vater glaubt seine Familie durch den Schutz des Rates selbst dann noch in Sicherheit, als der Inquisitor Jacobus von Gerwardsborn in der Stadt auftaucht. Doch der Rat braucht ein Opfer ...

Das Cover zeigt gleich auf das es sich um einen historischen Roman handelt.
Ich habe allerdings nicht das Buch gelesen, sondern es als Hörbuch gehört. Die Sprecherin hat dabei einen guten Job gemacht und den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen gegeben, auch wenn das Holländische nicht so echt rüber kam, wie vielleicht erhofft.
Frauke ist eine taffe, junge Frau, die das Pech hatte das ihre Eltern zu den Wiedertäufern gehörten, die von der Inquistion verfolgt wurden.
Gegenüber den Lutheranern, die auch so langsam immer mehr wurden, zeigten sie die Wiedertäufer nicht nur starke Zweifel an der römisch katholischen Kirche und lehnten sie ab, sondern spielten ihren Glauben als den alleinig wahren empor und träumten davon die Katholiken.beim jüngsten Gericht brennen zu sehen.
Geschichtlich habe ich zuvor nie von denWiedertäufern gehört, aber das was ich nun hier im Hörbuch mitbekam hat mich doch sehr an eine Sekte erinnert. Ich war schockiert, wie die Menschen damals selbst nach mehrmaligem Verschieben des vorhergesagten Termins für das jüngste Gericht immer noch Anhänger hatten, die dafür sogar in den Tod gehen wollten.
Leider gab es nicht so viel Handlung und Reisen,wie ich mir erhofft hatte. Eigentlich könnte man alles in wenigen Sätzen zusammen fassen, was ich hier wegen spoilern natürlich nicht tue.
Die Verbindungen innerhalb der Familien und auch die Liebesbeziehungen bleiben mir hier zu starke Randnotizen und selbst die Charaktere der Verfolger sind nicht so herausgearbeitet, dass ich sie mir vor meinem inneren Augenvorstellen konnte.
Das Buch war gut und hat mir auch geschichtliches Wissen gebracht, aber da bin ich vom Autorenpaar Iny Lorentz fesselndere Geschichten gewohnt.

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