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Veröffentlicht am 04.02.2021

Gewaltprävention im Grundschulalter - ein klasse Einstieg

Der Grundschul-STOPP-Alarm
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Das Buch „Der Grundschul-STOPP-Alarm Stopp das will ich nicht!“ von Marion Klara Mazzgalla

greift die bei Gewaltprävention erfolgreich angewandete „Stopp“-Methode auf.

Sie wird den Grundschulkindern ...


Das Buch „Der Grundschul-STOPP-Alarm Stopp das will ich nicht!“ von Marion Klara Mazzgalla

greift die bei Gewaltprävention erfolgreich angewandete „Stopp“-Methode auf.

Sie wird den Grundschulkindern hier durch eine Geschichte vermittelt.
In der Geschichte wurden Situationen beschrieben, die den Kindern aus dem Schulalltag bekannt sind.
Diese werden von der Lehrerein zum Anlass genommen, gemeinsam mit den Kindern zu besprechen.
So werden die Kinder aufgefordert, sich selbst in diese Situation zu versetzten. Wie würden sie sich fühlen.
Wie würden sie reagieren – um den Gegenüber dazu bringen mit seinem Verhalten aufzuhören.
Was passiert, wenn der Gegenüber nicht aufhört. Welche Möglichkeiten bieten sich –
In diesem Zusammenhang wird die STOPP-Methode eingeführt.
Ihre Vorteile und ihre Wirkungsweise besprochen. (Als Zeichen für die Lehrerin, einen Erwachsenen bzw. Außenstehenden – in die Situation „helfend“ einzugreifen.) Warum sie wirkungsvoller als ein „Nein“ ist.
Um dies dann anschließend im Unterricht einzuüben – und Situationen zu entdecken – wo diese Methode helfen kann. Und wie sie wirkt.

Ich selbst hätte mir bei meinen Kindern Erzieher gewünscht – die diese Regel eingeführt hätten. Und ihre Rolle auch tatsächlich ausgefüllt hätten. (Meine Kinder sollten nein sagen – immer wieder freundlich (ohne Weglaufen, ohne nach dem 20 mal zu schreiben, …) .Irgendwann würde der Gegenüber aufhören .
Empathie, die Handlungsmöglichkeiten der Kinder, aber auch die Rolle der Erwachsenen wird den Kindern auf Augenhöhe vermittelt.

Fazit:
Für mich ein gelungener Einstieg in das Thema. Ein Geschichte, anhand der das Thema „Gewaltprävention“ immer wieder spielerisch in Erinnerung gerufen werden kann. Bzw. als Einstieg in das Thema dienen kann.
Als weiterführende Geschichte, die Eltern mit ihren Kindern immer wieder lesen können – um das Thema immer wieder anzusprechen.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

schöner Abschluss

When We Hope
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When we Hope (Love NXT 3)

von Anne Pätzold

konnte mich wieder überzeugen. Zum träumen verführen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Der Handlungsort verlagert sich zeitweise ...

When we Hope (Love NXT 3)

von Anne Pätzold

konnte mich wieder überzeugen. Zum träumen verführen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Der Handlungsort verlagert sich zeitweise von Deutschland nach Korea, sodass ich dieses Land etwas näher kennenlernen konnte.
So werden die beiden Protagonisten vor einige Entscheidungen gestellt. (Was will ich von meinem Leben? Wo will ich Ihn? Was bin ich bereit dafür zu tun – und auch aufzugeben?)
Wobei die Geschichte insgesamt ihrem leichten Stil treu bleibt und ihren Focus weiterhin auf Ella ihrer Familie und ihrem Studium liegt. Eine Änderung ergibt sich erst, als Ella nach Soul fliegt und ich als Leser zusammen mit Ella (und Jae) Soule und die koreanische Kultur kennenlernte.
Und so Jae´s Probleme, seine berufliche Zukunft -mehr in den Vordergrund rückte. Da die Geschichte nur aus Ellas Sichtweise erzählt wurde – erfuhr ich seine Gedanken, Überlegungen und Handlungen nur aus 2.ter Hand. Sodass mir ein Stück weit etwas fehlte. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.

Fazit:
Eine schöner zum bisherigen Stil passender Abschluss. Insgesamt eine Wohlfühlgeschichte, die zum Träumen einlädt und mich zufrieden zurücklässt.


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Veröffentlicht am 27.01.2021

Romance-Auftakt mit Schwächen

Fall of Legend
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Fall of Legend


konnte mich einerseits gut unterhalten und mein Interesse an der Geschichte, insbesondere an Gabriels Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wecken. Ich einige Vermutungen anstellte und ...

Fall of Legend


konnte mich einerseits gut unterhalten und mein Interesse an der Geschichte, insbesondere an Gabriels Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wecken. Ich einige Vermutungen anstellte und gespannt bin, wie die Geschichte weitergeht. Ob meine Vermutungen sich bewahrheiten.
Andererseits zog sich die Geschichte in meinen Augen und wirklich viel passierte erst im letzten Drittel – und schon endete die Geschichte mit einem Cliffhanger.
Die Geschichte selbst wird aus Gabriels und Scarletts Sichtweise erzählt, wobei in meinen Augen Scarletts Anteil überwog, während Gabriel geheimnisvoller blieb.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Ihre jeweiligen Charaktereigenschaften, ihre Gedanken und Gefühle, ihre Einstellungen und Erwartungen vom Leben sowie ein Teil ihrer Vergangenheit wurde nachvollziehbar dargestellt – sodass ich mir als Leser ein gutes Bild von Ihnen machen konnte.
Scarlett, eine reiche zudem erfolgreiche Erbin, litt und leidet immer noch sehr unter dem Verhalten ihres Vaters während ihrer Kindheit – sodass nach jedem Strohhalm greift, es ihm recht zu machen – sich selbst dabei verleugnet.
Gabriel, ein junger Mann mit geheimnisvoller Vergangenheit. Der sich seit frühester Kindheit mehr oder weniger allein durchs Leben schlug und es durch Straßenkämpfe geschafft hat – die ersten Schritte zu seinem Traum zu verwirklichen. Nur um gleich wieder vor den Scherben seines Traumes zu stehen.
Wie bereits erwähnt zog sich für mich die Handlung gerade zu Beginn. Die Einblicke, insbesondere in Scarletts Welt waren in meinen Augen – im Vergleich zur gesamten Handlung des ersten Teils - sehr lang und ausführlich. Sodass ich hoffe, dass es in den Folgebänden aufgewogen wird. Und ich nicht mit dem Gefühl zurückbleibe – eine Dilogie wäre besser gewesen.

Fazit:
Ein Auftakt mit Schwächen. Interessante Charaktere, vielversprechende Story – bieten viel Potential nach oben.


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Veröffentlicht am 15.01.2021

spannende Geschichte voller Informationen über das veränderte Leben in der Arkits

Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter
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konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. ...

konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. Insbesondere wenn es um die Erstleser ging. Als Vorlesegeschichte für das Alter sehr gut geeignet. Wenn ich mir auch hier ein paar mehr Bilder/Zeichnungen gewünscht hätte. Ein bildhafter Erzählstil , die Schriftgröße, die Sprache und der Satzbau – waren in meinen Augen altersgemäß und ideal auf die Zielgruppe abgestimmt.
Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Die Geschichte konnte uns begeistern.
Eine Geschichte, aus der Sicht der Tiere geschrieben, die ihr Zuhause retten wollen und sich daher auf den Weg machen um den Winter (gefangene Eiskristalle) zurückzuholen und so dem Schmelzen der Arktis entgegenzuwirken. Als Leser erhielten wir einen uns bisher unbekannten Einblick in die einzigartige Lebenswelt der arktischen Tierwelt, und ihre Anpassung an die sich ändernden Lebensbedingungen.
Unbekannte Begriffe und Fremdwörter und insbesondere die Fakten werden am Rand erklärt, sodass das Hin- und Herblättern oder Nachschlagen dieser Wörter entfällt und der Lesefluss kaum unterbrochen wird.

Fazit:
Eine spannende Geschichte ideal zum Vorlesen und für lesebegeisterte und wissbegierige Erstleser.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

düstere postapokalyptische Geschichte

Days of Ashes and Dust
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Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen ...

Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen unerwartet.
Zudem gehören postapokalyptische Geschichten nicht zu meinem bevorzugten Genre – und ich lese sie eher selten, da mir die darin vorkommenden Wesen nicht wirklich zusagen.
So erlebte ich beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle – und überlegte immer wieder ob ich angesichts der auf der Erde lebenden Wesen weiterlesen sollte.
Die Beschreibungen der Welt, und insbesondere der Wesen – erschreckend, gruselig, blutig, verstörend, düster auf der einen – und die sie bekämpfenden Überlebenden auf der anderen Seite.
Blutige Kampfhandlungen gegen die Wesen und ums Überleben. Menschen, die versuchen ihr altes Leben aufrechtzuerhalten, und natürlich diejenigen – die sich an der Gier der Menschen, ihrer Sucht nach Exzessen bereichern.
Tilly und ihre Gruppe an Savern versuchen die Bedrohung soweit wie möglich von der Bevölkerung fernzuhalten. Sich dem Kampf gegen die Wesen zu stellen – bis sie jemandem begegnen der allem bisher bekannten widerspricht.
Und mit ihm ändert sich die Richtung der Geschichte – hin zu einem anderen Weltuntergangsszenario.
Begeben sich Tilly und ihre Gruppe auf eine ihnen unbekannte Suche – wobei der findige Leser den ein oder anderen Hinweis bereits erhalten haben könnte – und sind nun gezwungen, einzelne Personen und ihren Auftrag - mit ihrem Leben zu beschützen.
Um nach dem Endkampf nochmals ein anderes Weltuntergangszenario zu bedienen.
Bei der Liebesgeschichte bin ich um Worte verlegen. Nicht zu 100% spürbar. Andererseits litt ich -insbesondere mit Josh.
Die Geschichte selbst wird aus Tillys Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser durch ihre Augen ihre Welt entdecken konnte. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen für mich nachvollziehbar wurden. Der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir die Welt sowie ihre Wesen sehr gut vorstellen konnte.

Fazit:
Eine postapokalyptische düstere brutale Dystopie. Mit unterschiedlichen Weltuntergangsszenarien, die einander miteinander verwoben werden. Und einer Liebesgeschichte, die für mich nicht 100% spürbar war. Die mich durchaus begeistern konnte – mir wie bereits oben angesprochen – aus persönlichen Gründen stellenweise zu düster war – für begeisterte Leser dieses Genres – allerdings genau passend sein dürfte.

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