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Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenn aus Freundschaft mehr wird.

Grumpy Darling
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Sie wurde noch nie geküsst. Er will das ändern. Paige hat jeden Punkt ihrer Bucket List für ihr Abschlussjahr abgehakt - außer einen. Denn sie hat noch nie jemanden geküsst. Schuld daran ist ihr bester ...

Sie wurde noch nie geküsst. Er will das ändern. Paige hat jeden Punkt ihrer Bucket List für ihr Abschlussjahr abgehakt - außer einen. Denn sie hat noch nie jemanden geküsst. Schuld daran ist ihr bester Freund Grayson Darling. Der ist ein berüchtigter Eishockey-Spieler bei den Ransom Devils - und keiner traut sich, seine beste Freundin anzusprechen. Zeit, dass sich das ändert! Grayson hat kein Recht, Paiges Liebesleben im Weg zu stehen. Doch zugleich merkt sie, dass sie ein wenig Nachhilfe in Sachen Dating dringend nötig hat, um ihren Crush für sich zu gewinnen. Also bittet sie ihren besten Freund um Hilfe. Doch was Paige nicht weiß: Grayson ist seit Jahren in sie verliebt und verfolgt eigentlich eine ganz andere Agenda ...


Ich bin zwar kein großer Fan des Best-Friends-to-Lovers-Tropes, aber ich habe Grumpy Darling sehr gemocht, wie auch schon Rival Darling.
Alexandra Moody beschreibt ihre Charaktere immer so, dass ich gar nicht anders kann, als sie zu mögen. In Rival Darling wurde Grayson schon so beschrieben, dass ich sehr auf seine Geschichte mit Paige hin gefiebert habe, und ich wurde nicht enttäuscht.

Grayson ist einfach eine ultimative Green Flag. Er stellt seine Bedürfnisse und Wünsche hinten an, nur damit Paige glücklich ist. Er hilft ihr sogar dabei, selbst wenn es sie in die Arme eines anderen treibt, statt in seine, wo er sie gerne hätte. Auch wenn er immer wieder versucht, sie in seine zu bekommen.

Paige ist eine so liebenswerte Person. Sie ist fröhlich und einfach zu lieb. Ich liebe ihre Idee mit der Bucket-List, auch wenn ein paar nicht sehr typische Sachen für ihr Alter draufstehen. Auch liebe ich es, dass sie ihrem Style treu bleibt, auch wenn er nicht der modernste ist, oder dass, was alle in ihrem Alter tragen, weswegen ich Bonnies Idee eher skeptisch gegenüber bin, denn wenn ein Kerl einen nicht so mag, wie man ist, dann ist er der Falsche.

Ich habe viel gelacht. Seine Familie, die einfach wunderbar ist, und auch seine Freunde mit der „Operation Shrek“.
Ich habe aber auch mit ihnen gelitten. Besonders wenn Grayson seine Gefühle für Paige unterdrückt hat. Oder bei Paiges Missgeschick in Kapitel neun.

Zu sehen, wie dann auch Paige ihre Gefühle für Grayson langsam versteht und sie sie einordnen kann, war einfach nur süß. Und das Date, das Grayson für sie geplant hat, hätte ich auch gerne.
Beide haben auch Glück, solche Freunde zu haben, auch wenn mich Bonnie etwas nervt.
Auch mochte ich es sehr, dass zur Abwechslung mal kein Spice in der Geschichte war, was sie auch definitiv nicht gebraucht hat. Auch wenn ich Spice durchaus mag.

Ich glaube, dass jeder, der Eishockey und eine cozy Romance mag, hier etwas gefunden hat, was ihm gefallen könnte.


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Veröffentlicht am 20.03.2026

Lebhafte und liebevolle Feelgood-Romance

Bound by Hopes
1

Tess, leidenschaftliche Kunststudentin, muss nicht nur ständig gegen die Familie ankämpfen, die ihre Leidenschaft überhaupt nicht ernst nimmt. Sie wird auch unerwartet mit Ryker konfrontiert, mit dem sie ...

Tess, leidenschaftliche Kunststudentin, muss nicht nur ständig gegen die Familie ankämpfen, die ihre Leidenschaft überhaupt nicht ernst nimmt. Sie wird auch unerwartet mit Ryker konfrontiert, mit dem sie eine Hassliebe während ihrer Jugendzeit hindurch verbindet und der sie zuletzt sehr verletzt hat. Zu ihrem Leidwesen wird er wieder nach Oceanbridge zurückziehen. Nicht verheilte Wunden brechen wieder auf und das Gefühlschaos wird zusätzlich verschärft, als ihr Bruder Travis Ryker vorerst auf dem Sofa der Geschwister-WG übernachten lässt.

Der Roman ist locker und sehr natürlich aus der Sicht von Tess in Ich-Form geschrieben. Der Schreibstil entspricht ihrem Charakter. Er ist detailreich und zuweilen auch wunderschön poetisch. Die Dialoge sind humorvoll und sehr temperamentvoll. Gut gefallen hat mir, wie sich die Geschichte zwischen den beiden entwickelt. Tess erinnert sich der vielen Vorkommnisse in der Vergangenheit Schritt für Schritt über mehrere Kapitel hinweg. Sie und Ryker haben ihren Platz im Leben noch nicht ganz gefunden, sie sind noch stark ihren Selbstzweifeln ausgesetzt. Emma Wagner versteht es sehr gut, dies real und feinfühlig darzustellen. Beide Protagonisten haben, jeder für sich, schwere Päckchen zu tragen. Diese ernsten Themen werden, im Gegensatz zu manch anderer Romance, nicht nur angerissen, sondern beide müssen sich damit auseinandersetzen. Dies wird auf sehr authentische Weise dargestellt.

Ich habe das Buch an einem regnerischen Sonntag in einem Rutsch gelesen und mit Tess mitgelitten und mitgeliebt. Es hat großen Spaß gemacht, mitzuerleben, wie beide jeder für sich und auch ihre Beziehung zueinander entwickeln. Und dies in einem gemütlichen Städtchen am Meer, wo jeder jeden kennt. Umgeben von all den vielen Familienangehörigen und Freunden, alle sehr genau beschrieben und feinfühlig charakterisiert. Und um nicht zu viel Wohlfühl-Atmosphäre aufkommen zu lassen, gibt es noch Cousinen und Tanten, die mit Intrigen und Bösartigkeiten, nicht hinter dem Berg halten und die Spannung nicht abreißen lassen.
Absolut empfehlenswert für Liebhaberinnen dieses Genres.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Cozy Feelgood Romance

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Rose braucht Abstand. Von ihrem Vater, einem erfolgreichen Kardiologen der High Society der Westküste, der erwartet, dass Rose in seine Fußstapfen tritt. Von ihrem Ex-Freund Jonathan, der wie seine Vorgänger ...

Rose braucht Abstand. Von ihrem Vater, einem erfolgreichen Kardiologen der High Society der Westküste, der erwartet, dass Rose in seine Fußstapfen tritt. Von ihrem Ex-Freund Jonathan, der wie seine Vorgänger Rose verlässt, sobald er ihre Zwillingsschwester Halley kennenlernt. Und von Halley, die alle überstrahlt und sorglos fröhlich ihr Leben lebt, nun an der Seite von Jonathan. Die größtmögliche Entfernung ist gerade richtig, um zu versuchen, zu sich selbst zu finden. In New York ist Rose als Lektorin tätig und nimmt nebenbei noch einen Aushilfsjob in einer Kinderbuchhandlung an. Dieser Job bringt nicht nur neue Freunde und Freude in ihr Leben, sie lernt so auch Zane kennen, der neben der Kinderbuchhandlung ein Tattoo-Studio eröffnet. Ein faszinierender, humorvoller und einfühlsamer Mann, der Rose unter die Haut geht. Trotz eines Neuanfangs in einer anderen Stadt und vielleicht mit einem neuen Mann, muss sie entscheiden, wohin ihr Weg sie führen soll.
Der Roman ist leicht, flüssig und ausschließlich aus der Perspektive von Rose geschrieben. Das Augenmerk der Geschichte liegt auf dem Findungsprozess von Rose, den letzten Schritten, die sie machen muss, um zu erkennen, was sie aus ihrem Leben machen will. Noch schwankt sie, wie ihr Selbstwertgefühl, das noch nicht gefestigt ist. Insbesondere das nicht ungetrübte Verhältnis zu ihrer Zwillingsschwester spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Die Romance wirkt sehr authentisch und wird nicht dominiert von extremen Dramen, Missverständnissen und gegenseitigen Reibereien. Die beiden Protagonisten sind auf Augenhöhe. Entsprechend reif und glaubwürdig ist auch ihre Kommunikation. Überhaupt finde ich alle Charaktere sehr gut entwickelt und realistisch dargestellt. Nur Zane ist mir etwas zu perfekt. Im Gegensatz zu Rose hat er seinen Platz, seinen Weg gefunden. Darüber hinaus ist er sehr rücksichtsvoll, empathisch, ein Fels in der Brandung ohne eigene Schwächen und Fehler. Auch die „Problemauflösung“ am Ende ist mir zu schnell, zu kurz abgehandelt. Immerhin begleiten wir Rose in ihrer Entwicklung den ganzen Roman hindurch und nur ein kurzes Kapitel ist nötig, um den Knoten im Verhältnis zu ihrer Schwester am Ende zu lösen. Hier hätte ich mir noch mindestens ein Kapitel mehr gewünscht.
Nichtsdestotrotz ist es eine liebenswerte Feelgood-Romance für eine gemütliche Zeit.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Dark Romance mit Academic Rivals

Limerence
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Eine Liebe noch dunkler als seine Geheimnisse ...
Eigentlich versucht Stipendiatin Poppy sich von brenzligen Situationen an dem Elite-Internat Lionswood Prep fernzuhalten. Aber als der einzige andere Stipendiat ...

Eine Liebe noch dunkler als seine Geheimnisse ...
Eigentlich versucht Stipendiatin Poppy sich von brenzligen Situationen an dem Elite-Internat Lionswood Prep fernzuhalten. Aber als der einzige andere Stipendiat des Internats tot aufgefunden wird, hat sie augenblicklich einen Verdacht: Adrian Ellis. Denn nur Sekunden nach dem Vorfall sieht Poppy ihn aus dem Zimmer des toten Jungen verschwinden. Nach außen hin scheint Adrian perfekt zu sein, aber in seinen Augen erkennt Poppy eine unheimliche Dunkelheit. Sie beschließt, sich nicht länger zu verstecken, sondern den Tod ihres Mitschülers aufzuklären. Doch dabei gerät Poppy schnell selbst in Adrians Fokus. Und schon bald weiß sie nicht mehr, ob er sie besitzen oder töten möchte - und ob sie ihm überhaupt entkommen will ...

H. C. Dolores, hat mit einem Schreibstil, der mir sehr gefällt, die Charaktere so beschrieben, dass ich ihre Handlungen nachvollziehen konnte, ebenso wie ihre Gefühle. Sie wirkten nicht oberflächlich. Sie waren realistisch und mit Macken, so wie ich es gern habe.
Für mich haben Poppy und Adrian irgendwie perfekt zusammengepasst, auch wenn sie sich am Anfang nicht mochten. Beide haben etwas Dunkles an sich oder Geheimnisse, die dunkel sind. Auch sind sie in Dingen so verschieden, dass sie sich wieder angezogen haben. Gegensätze ziehen sich an. Poppy hat nicht viel Geld und Adrian schwimmt buchstäblich darin. Auch hat er Macht und eine Beliebtheit, die Poppy nicht hat.
Außerdem haben beide ihre Ziele klar vor Augen und verfolgen sie.
Wie Poppy selbst gesagt hat: Sie tut alles, was nötig ist, um ihn zu verwirklichen. Was sie alles dafür tut, hätte ich nicht erwartet.
Die Beziehung der beiden ist toxisch, aber auch irgendwie genau schön. Adrian würde wirklich alles für Poppy tun. Ihre Dynamik ist definitiv einzigartig.
Was ich ebenfalls sehr mochte, war, dass es auch Figuren gibt, die ich nicht so mochte, weil sie einfach zu oberflächliche Persönlichkeiten hatten, wie es an jeder Schule gibt. Die Charaktere, die nur auf ihr Äußeres, ihren Status und ihr Geld schauen, weil nur das wirklich wichtig für sie ist.

Das Ende hat mich irgendwie sprachlos zurückgelassen, aber auch zufrieden gestellt, und ich würde Redamancy liebe heute als morgen lesen, um zu wissen, wie es weitergeht. Ich kann es kaum abwarten.
Für jeden, der eine Dark-Romance mit Academic-Rivals und Enemies-to-Lovers sucht, könnte Limerence genau das Richtige sein.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Eine Geschichte zum Wohlfühlen

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Zwei verfeindete WGs und eine große Liebesgeschichte voller Musik und Herzschmerz in Nashville: Verliebe dich nicht in deinen Nachbarn. Er wird dein Herz brechen.
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ...

Zwei verfeindete WGs und eine große Liebesgeschichte voller Musik und Herzschmerz in Nashville: Verliebe dich nicht in deinen Nachbarn. Er wird dein Herz brechen.
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter will Olive ihre Träume verwirklichen und zieht nach Nashville, um Songwriterin zu werden. Ihre neue WG ist perfekt: Eine wunderschöne Dachterrasse überblickt die lebhafte Downtown, und mit ihren Mitbewohnerinnen versteht sie sich blendend. Allerdings führen die beiden eine Fehde mit der Männer-WG in der Wohnung gegenüber. Kein Tag vergeht ohne erbitterten Streit oder gegenseitige Streiche. Deswegen macht die goldene Regel, die Olive unbedingt befolgen soll, eigentlich Sinn: Verliebe dich nicht in deinen Nachbarn. Doch auch Drew wohnt nebenan. Drew, mit dem sie die aufregendste Nacht ihres Lebens verbracht hat. Drew, der ihr heimlich hilft, bessere Songs zu schreiben. Songs, in denen sie ihm sagen kann, was sie auf gar keinen Fall laut aussprechen darf.

Dies ist eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft, das Fuß-fassen im Leben und Beruf als junge Erwachsene. Wir begleiteten Olive dabei, ihren Weg zu finden und ihre tiefe Trauer zu bewältigen. Sie ist nach dem Tod ihrer Mutter nach sich Nashville gezogen, dem Ort an dem ihre Mutter seinerzeit als junge Frau ihren künstlerischen Weg begonnen hat. Ich konnte mich sehr gut in Olive reinversetzen. Das Auf und Ab der Gefühlswelt wurde von der Autorin sehr einfühlsam und glaubwürdig beschrieben. Sie ist mir richtig an Herz gewachsen. Ebenso wie Drew, obwohl sein Charakter leider nicht ganz so tiefgründig war, wie der von Olive.

Auch das Leben in der WG und der Umgang miteinander war sehr harmonisch und hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich dort auch sehr wohl fühlen.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und hat mich gleichzeitig berührt und auch zum Schmunzeln gebracht. Eine absolute wohlfühle-Romance. Auch mir das Ende ein wenig zu schnell kam.

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