Die Lionswood Prep - Poppys Ausweg aus Mobile
In dieser Geschichte geht es um Poppy, eine Stipendiatin, die sich stets im Hintergrund hält und die für alle anderen privilegierten Studenten und Studentinnen so gut wie unsichtbar ist.
Und um Adrian, ...
In dieser Geschichte geht es um Poppy, eine Stipendiatin, die sich stets im Hintergrund hält und die für alle anderen privilegierten Studenten und Studentinnen so gut wie unsichtbar ist.
Und um Adrian, den Goldjungen der Lionswood Prep mit den einflussreichen Eltern, der, im Gegensatz zu Poppy, immer im Mittelpunkt steht, sobald er irgendwo auftaucht und mit dem jeder befreundet sein möchte.
Zwei grundverschiedene Menschen, die scheinbar keinerlei Gemeinsamkeiten und die auch sonst nichts miteinander zu tun haben, bis zu dem Moment, als ein tragisches Ereignis passiert, in dem beide irgendwie involviert sind und sie sich dadurch plötzlich gezwungen sehen, einen Deal einzugehen. Ein Deal, aus dem mit der Zeit mehr wird.
Man kommt gut in die Geschichte rein. Glaubt man am Anfang, dass es sich hier um eine typische College Romance handelt, stellt sich nach und nach heraus, dass es hier um viel mehr geht als das.
Beide Charaktere sind nicht das, was sie zu sein scheinen aufgrund deren Erlebnisse in der Vergangenheit, die sogar noch in der Gegenwart präsent sind und somit auch ihr Handeln bestimmen.
Poppy ist bereit alles zu tun, was nötig ist, um ihre Ziele zu erreichen. Ich fand es super, dass sie sich vom Goldjungen nicht einschüchtern lässt, was ihn total zu verblüffen scheint, kannte er so ein Verhalten ihm gegenüber bis dato noch nicht. Im Gegensatz zu ihr tut er sich nämlich schwer, seine Gefühle in Worte zu fassen, weil er es nie gelernt hat.
Die Geschichte wird nur aus der Perspektive von Poppy erzählt und ich habe es in einigen Situationen vermisst zu erfahren, welche Gedanken Adrian in diesen Momenten durch den Kopf gegangen sind.
Auch wenn die Geschichte moralisch gesehen nicht ohne ist, hat sie mir sehr gut gefallen. Sie war spannend, aber auch romantisch und kommt ohne allzu viele spicy Szenen aus, was für dieses Genre eine Ausnahme ist.
Nur schade, dass sie mit einem Cliffhanger endet und man sich noch bis zum zweiten Teil gedulden muss, um endlich zu erfahren, wie es mit Poppy und Adrian weitergeht.
Von mir eine klare Leseempfehlung.