Zu viel Drama
Dunbridge Academy - WhoeverCleo und Alexander sind lange zusammen und das Paar an der Dunbridge Academy gewesen. Im Grunde waren sie aber sogar ein Dreiergespann, denn auch Alex‘ Zwilling Oscar ist der beste Freund von Cleo. Letztes ...
Cleo und Alexander sind lange zusammen und das Paar an der Dunbridge Academy gewesen. Im Grunde waren sie aber sogar ein Dreiergespann, denn auch Alex‘ Zwilling Oscar ist der beste Freund von Cleo. Letztes Jahr aber ist diese Beziehung zu Bruch gegangen. Irgendetwas sehr Schlimmes scheint Alex getan zu haben. Außerdem war er dann ein Jahr weg, weil er mit Drogen und Alkohol zu tun hatte. Trotzdem trauert Cleo ihm noch so hinterher wie am ersten Tag. Ich fand Cleo leider von Anfang an wahnsinnig anstrengend. Ihr Geheule ging mir wahnsinnig auf den Geist und das dann auch noch immer so unglaublich überdramatisch. Denn Alex ist wieder da und holt alle Emotionen in Cleo wieder hoch.
Auch Alex als Charakter fand ich nicht besonders gelungen. Sein Märtyrer-Denken war ebenfalls ziemlich anstrengend. Hätten die beiden einmal vernünftig miteinander geredet, hätte es das ganze Drama und den Schmerz nicht so gegeben. Ich mag es nicht, wenn das Problem fehlende Kommunikation ist und das war hier leider der Fall. Und das nicht mal nachvollziehbar. Was da genau passiert ist und was nicht ist dabei sehr vorhersehbar. Eigentlich wusste man schon nach den ersten Seiten, was Sache bei den beiden ist, hätte mehr erwartet und weniger Drama. Entsprechend konnte ich auch nicht so richtig mitfiebern. Auch das Knistern hat mir gefehlt. Generell war die Annäherung aber auch wirklich ziemlich künstlich und klischeehaft aufgebaut. Da fragt man sich, wie sie das Jahr ohne ihn klarkam, wo er sich doch jetzt die ganze Zeit um sie kümmert. Ich fand nur die Szenen süß, wo es um die Vergangenheit ging und sie sich kennenlernten.
Auf den vielen Seiten geht es aber nicht nur um die Beziehung zwischen Alex und Cleo, sondern auch sehr sehr viel um Pferde und insbesondere Alex‘ Pferd Nox. Ich hätte nicht gedacht, dass das Pferde-Thema so viel Raum einnimmt. Ist leider auch nicht meins, wobei manche Szenen wie beispielsweise die Springszenen schon etwas interessant waren. Aber auch das Thema der Schulpferde war interessant, wobei mir das viel zu sehr in den Hintergrund rückte. Das hatte gefühlt kaum eine Relevanz, sondern wirkte eher wie ein Mittel zum Zweck. Dafür fand ich es gut, dass die Dunbridge-Clique wieder mit am Start war. Gus hat die Szenen locker gemacht. Alex muss sich natürlich erst wieder beweisen und macht alles regelkonform mit. Oscar ist ein bisschen zwischen den beiden und weiß nicht so richtig, was jetzt Sache ist.
Fazit:
Es war schön wieder an die Dunbridge Academy zurückzukehren und alte Bekannte wieder zu lesen. Besonders Gus hat mir das Buch oft versüßt. Aber Alex und Cleo konnten mich mit ihrer Story leider nicht überzeugen. Es war zu vorhersehbar, künstlich und dramatisch. Beide waren mit ihrem Verhalten recht anstrengend. Dazu war mir persönlich das Pferde-Thema leider zu groß.
3/5 Sterne