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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2026

Hat Potential

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Lainey arbeitet als Medizinstudentin im Krankenhaus, yay, mein Lieblingssetting! Dort muss sie Parker betreuen, der eine Platzwunde am Kopf hat. Für Lainey, die noch nicht voll ausgebildet ist, ist das ...

Lainey arbeitet als Medizinstudentin im Krankenhaus, yay, mein Lieblingssetting! Dort muss sie Parker betreuen, der eine Platzwunde am Kopf hat. Für Lainey, die noch nicht voll ausgebildet ist, ist das eine Herausforderung, die sie annimmt. Dabei flirtet Parker permanent mit ihr. Das war schon irgendwie süß, aber auch amüsant. Lainey geht darauf aber sowieso nicht ein. Außerdem will sie nach ihrem Ex Abstand von solchen Typen. Doch bei der Versorgung der Wunde geht etwas schief und kurz darauf wird Lainey verklagt und verliert ihren Studienplatz an der Penn. Entsprechend ist sie nicht gut auf ihn zu sprechen. Nach einiger Zeit gibt es eine Neuigkeit, denn ihre Stiefschwester heiratet Laineys Ex-Freund. Unangenehm. Als wäre das nicht genug, macht ihre Mutter ihr Druck und will sie auf der Hochzeit mit einem anderen verkuppeln. Sie braucht also dringend ein Date.

Parker ist Boxer und ihm steht demnächst ein großer Kampf bevor. Aber der Kampf bereitet ihm Sorge, da er seine Schulter ausgekugelt hat und er eigentlich noch mehr Ruhe braucht. Sein Kumpel schlägt ihm eine Beziehung vor, die die Pause erklären würde. Auch er braucht also ein Date. Wie der Zufall es will, treffen sie sich auf einer Party. Die Gespräche dort waren schon ziemlich künstlich. Aber Parker hat Interesse an Lainey, der, wie sie merkt, sich gar nicht mehr an sie erinnert. Lainey erkennt ihn aber durchaus und hält Abstand. Es kommt direkt zu noch mehr Zufällen, die dadurch nur umso konstruierter wirken, wodurch sie natürlich bei ihm schlafen muss. Das war mir dann doch zu viel der Zufälle. Es wirkte zu erzwungen.

Für das Fake-Dating stellen sie gemeinsam Regeln auf. Die wichtigste Regel, keine Gefühle. Natürlich. Und so wenig Intimität wie möglich. Als die Hochzeit näher rückt, müssen sie sich aber dennoch näher kennenlernen, um den Schein zu wahren. Fand ich gut, aber mir fehlte hier schon das Kribbeln. Die Hochzeit selbst war ebenfalls nicht ganz so gelungen. Ihre Stiefschwester ist toxisch. Ihr Ex problematisch. Parker hat sich aber unglaublich bemüht und war wirklich süß. Und dennoch, es ging alles zu schnell. Die Szenen hatten kaum Raum sich zu entfalten, da ging schon die nächste los und die ersten Gefühle waren da. Es gab aber auch lustige Momente, die das Ganze aufgelockert haben.

Ich fand es unglaublich schade, dass das Medizinstudium und auch generell das Krankenhaus-Setting so kurz kam. Da hätte ich mir viel mehr gewünscht. Eigentlich trägt das auch kaum was zur Handlung bei außer halt ihr Kennenlernen. Genauso ging es mir auch mit dem Thema Boxen. Gut, Parker ist verletzt, aber da hätte ich mir auch mehr gewünscht. Für mich fehlten hier viele Gefühle, es ging alles Schlag auf Schlag, ohne dass die Gefühle hier richtig Raum bekamen oder ein richtiges Kribbeln einsetzen konnte. Auch das Thema der Anklage wurde am Anfang so hochgebauscht, was dann aber mit so schnell aufgelöst wurde und dann war es kein Thema mehr.


Fazit:

Die Story hat Potential und war auch eine ganz nette Unterhaltung, aber es hat auch Luft nach oben. Insbesondere das Setting kam für mich zu kurz, das hätte man fast schon austauschen können, so wenig wurde es einbezogen, was wirklich schade ist. Parker und Lainey sind zwei sympathische Charaktere, die in vielen Dingen offen kommunizieren. Aber leider konnte ich ihre Annäherung nicht so richtig mitfühlen. Dafür wirkten die Szenen oft etwas zu konstruiert und gingen zu schnell.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Wundervoller Abschluss

Novel Haven - Sound of Dreams
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Ich freue mich natürlich über den nächsten Band der Novel Haven Reihe. Andererseits ist es der letzte, was einen schon etwas traurig stimmt. Diese Reihe war einfach cosy pur und dann auch noch mit dem ...

Ich freue mich natürlich über den nächsten Band der Novel Haven Reihe. Andererseits ist es der letzte, was einen schon etwas traurig stimmt. Diese Reihe war einfach cosy pur und dann auch noch mit dem Thema Gaming im Fokus. In diesem Band geht es um Aria, die Pixel-Designerin von PixelPulse, die aber noch eine andere Leidenschaft in sich trägt. Nämlich Musik. Daher streamt sie auch öfter und kreiert auf Basis von Sprachnachrichten ihrer Zuschauer neue Lieder, die ihnen helfen sollen. Entsprechend war sie Feuer und Flamme, als es darum ging nun auch den Sprecher für Novel Haven zu vertonen. Doch kaum trifft sie auf ihren ausgewählten Sprecher Felix, ist der eher abweisend. Das liegt daran, dass er Aria aufgrund ihrer Streams kennt und auch mal eine Sprachnachricht gesendet hat, über die er nicht reden will. Das weiß Aria natürlich in dem Moment nicht, was den Start der beiden etwas erschwert.

Aber und das finde ich gut, haben sie schnell ein professionelles, aber etwas unbeholfenes, Verhalten an den Tag gelegt, sodass sie mit den Aufnahmen beginnen konnten. Beide wollen nichts falsch machen und denken, der andere hat viel Erfahrung. Ab hier wird es dann aber auch etwas amüsant. Beide wollen das Tonstudio noch für andere Zwecke nutzen, wovon der andere nichts weiß, weswegen sie dann beide viel herumdrucksen. Felix braucht das noch für seinen anderen Job und Aria will Songs für Novel Haven aufnehmen. Entsprechend gibt es einige lustige Szenen, als sie langsam erfährt, wofür Felix noch arbeitet. Gleichzeitig spürt man ihre Leidenschaft für die Musik. Ich fand ihre Nervosität bei den ersten Aufnahmen total authentisch. Mit dem Thema Streams und Hörbuchsprecher geht auch die soziale Interaktion mit Fans einher und damit auch die Erwartungen, die sie an einen stellen. Ich fand das ganze Thema erstaunlich gut eingebunden ohne das es überladen ist. Denn beide haben mit übergriffigen Fans zu tun, nur in anderer Art und Weise. Und damit umzugehen und Grenzen zu setzen, ist sicher nicht einfach. Wirklich spannend.

Die Annäherung von Felix und Aria fand ich realistisch und schön gestaltet. Es war zaghaft, aber zugleich sehr erfrischend. Denn man hat gemerkt, wie sehr die beiden miteinander aufblühen. Aria ahnt noch nichts von Felix‘ düsterer Vergangenheit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das herauskommt. Bis dahin war es aber unglaublich süß und einfach zum Wohlfühlen. Natürlich ist genau seine Vergangenheit das Thema, was die beiden einholt. Aber die Reaktionen, Gefühle und Handlungen fand ich schon sehr nachvollziehbar. Hat mir trotzdem das Herz gebrochen. Ich habe besonders mit Felix extrem mitgelitten. Als hätte er nicht schon genug durchgemacht. Total tolle Charaktere einfach.

Fazit:

Ein wundervoller Abschluss für diese wundervolle Reihe. Aria und Felix sind zwei unglaublich sympathische Charaktere, die über die Story hinweg richtig aufgeblüht sind. Ihre Liebesgeschichte ist voller Gefühl und positiven Vibes. Ihre Dates absolut süß und auch Bonnie habe ich natürlich geliebt. Außerdem fand ich auch die Themen, die mit ihrem Job einhergingen, äußerst interessant. Der Umgang mit übergriffigen Fans und den richtigen Grenzen ist sicher nicht einfach. Entsprechend wichtig ist das Thema und gut eingebunden in die Story.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Hass oder Liebe?

The Broken Vows
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Zane Windsor und Celeste Harrison verbindet eine lange Geschichte. Beide sind im Hotel-Business tätig und ihre Familien sind Konkurrenten. Schon zu Kindertagen kannten sie sich daher und Zane hat keine ...

Zane Windsor und Celeste Harrison verbindet eine lange Geschichte. Beide sind im Hotel-Business tätig und ihre Familien sind Konkurrenten. Schon zu Kindertagen kannten sie sich daher und Zane hat keine Gelegenheit ausgelassen sie zu ärgern. Doch mit der Zeit ändern sich die Gefühle und als junger Erwachsener verliebt er sich langsam sie. Er sucht ihre Nähe noch mehr und macht ihr Komplimente. Natürlich nimmt Celeste das nicht ernst, war Zane doch jahrelang fies zu ihr. Dazu muss sie sich weiter gegen ihn behaupten. Aufgrund ihrer Tätigkeiten sehen sie sich oft, was Zane in die Karten spielt. Er gibt sich viel Mühe und entschuldigt sich für sein Verhalten in der Vergangenheit, er will eine Chance. Ich fand es etwas komisch, dass Celeste ihm so schnell verziehen hat und schon Gefühle entwickelt hatte, als er noch so fies zu ihr war. Aber entsprechend kommen sie sich näher und gehen eine Beziehung ein. Die intimen Szenen waren mir dort leider etwas sehr viel, mit zu viel Lob und dem Spitznamen Göttin. Alles etwas zu viel und übertrieben. Aber ich fand es schön, wie sie füreinander gekämpft haben, denn ihre Familien heißen diese Beziehung gar nicht gut. Trotzdem haben sie für diese Beziehung alles aufs Spiel gesetzt. Richtig schön. Bis zu dem Tag, wo sich alles geändert hat und Celeste sich rächt, woraufhin auch Zane Maßnahmen ergreift.

Fünf Jahre später ist Celeste mit einem anderen Hotelier verlobt und sie und Zane arbeiten immer noch daran sich gegenseitig fertig zu machen. Aber neben diesem Hass ist da auch immer noch viel Anziehung. Zane hängt trotz allem an ihr und zeigt Besitzansprüche. Dass Celeste darauf eingeht, fand ich ziemlich schwach von ihr, immerhin ist sie mit einem anderen verlobt und küsst Zane zurück? Nicht cool. Doch es kommt für beide schlimmer. Um die Firma von Celestes zu retten, wird ein Deal gemacht und Zane muss Celeste heiraten. Wo er früher alles dafür gegeben hätte, würde er jetzt am liebsten alles außer das tun. Doch sie haben keine Wahl und tun, was nötig ist. Zane stellt klare Regeln auf und distanziert sich von ihr, was ich ziemlich authentisch fand. Doch trotz dessen kommen sie sich aufgrund von Eifersucht und Verlangen schnell näher und werden intim. Für mich ging das etwas zu schnell. Aber es bleibt bei dem Körperlichem. Zu viel ist zwischen ihnen passiert. Das Vertrauen ist auf beiden Seiten zerstört. Immer wieder scheint es, als würden sie sich wieder annähern bis zu dem Punkt, wo wieder das Vertrauen fehlt und sie sich voneinander entfernen. Ist so ein Vertrauensbruch überhaupt zu überwinden? Sie wollen zumindest für die Zeit der Ehe Frieden schließen und lassen nach und nach die Mauern fallen. Die emotionale Annäherung fand ich deutlich authentischer als die körperliche. Es ist schwierig bei so viel die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Entsprechend konnte ich besonders mit Zane und seinem Schmerz mitfühlen. Woher weiß man, dass der jeweils andere es dieses Mal ernst meint? Daher war es natürlich schon ein bisschen hin und her.

Fazit:

Hass oder Liebe? Zane und Celeste verbindet eine sehr lange Geschichte, entsprechend müssen sie viel überwinden, um zueinander zu finden. Ich fand ihre Story mitreißend, aber sie hat auch Schwächen. Zu Beginn habe ich nicht verstanden, woher Celestes Gefühle kommen, und die intimen Szenen sind über das ganze Buch hinweg zu übertrieben. Auch als sie sich später wiedertreffen, war Celeste leider etwas charakterschwach. Aber sie ändert sich. Hass und Liebe liegen hier sehr nah beieinander. Fehlendes Vertrauen dominiert die Geschichte, klar, bei dem, was passiert ist. Es war spannend zu erleben, wie sie sich trotz der Umstände wieder näherkommen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Entsprechend ist Gefühlschaos vorprogrammiert.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Toxisch

Limerence
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Poppy ist, genau wie ein anderer Typ, Stipendiatin an dem Lionswood Elite Internat. Sie versucht sich möglichst aus allem rauszuhalten und irgendwie durch die Fächer zu kommen. Das gelingt bisher auch ...

Poppy ist, genau wie ein anderer Typ, Stipendiatin an dem Lionswood Elite Internat. Sie versucht sich möglichst aus allem rauszuhalten und irgendwie durch die Fächer zu kommen. Das gelingt bisher auch ganz solide, für die anderen Schüler ist sie quasi unsichtbar. Die Schule und die Schüler sind sehr klischeehaft dargestellt. So wie man sich ein Elite-Internat mit reichen Kindern vorstellt. Aber einer ist besonders reich und damit besonders beliebt. Adrian Ellis. Quasi das eine Prozent von einem Prozent. Dennoch fand ich es etwas übertrieben wie alle ihn bewundern und ihm schmeicheln wollen. Immerhin sind die anderen auch reich und haben das nicht nötig.

Doch dann ändert sich einiges. Mickey, der andere Stipendiat, wird tot aufgefunden. Kurz zuvor hat sie Adrian aus seinem Zimmer schleichen sehen. Dann fängt er auch noch an zu lügen. Alle glauben ihm, außer Poppy, die weiß, wo er tatsächlich war. Weswegen sie ihn darauf anspricht. Wie klug das jetzt war, sei mal dahingestellt. Denn natürlich hat Adrian sie jetzt auf dem Radar und das ist nicht gut, wenn er möglicherweise der Mörder ist. Sie macht ihn neugierig, weswegen Adrian anfängt sie zu erpressen und ihr auch zu drohen. Ich fand es etwas unauthentisch, wie locker sie in diesen Situationen war. Ich hätte dort definitiv mehr Panik erwartet und nicht Gedanken darüber, wie schön er doch ist. Total drüber. Aber es wird schlimmer. Sie schnüffelt weiter rum und wird wieder erwischt, sie versucht sogar ihn anzuschwärzen, aber bei seiner Macht verläuft das recht schnell im Sand. Deswegen habe ich deren Deal auch null verstanden, denn im Grunde hat sie nichts gegen ihn in der Hand, nur er was gegen sie. Adrian erpresst sie weiter, sodass sie Zeit mit ihm verbringen muss. Dabei freunden sie sich immer mehr an. Das war so toxisch. Und dann ist sie auch noch stolz drauf, dass er Interesse an ihr zeigt. Auch Adrians Eifersuchtsattacken nehmen viel zu große Ausmaße an. Das ist eine wandelnde Red-Flag und Poppy übersieht jede einzelne. Auch wenn sie sauer auf ihn ist, muss er sie nur küssen und bisschen ablenken und schon lässt sie sich darauf ein. Finde sie charakterlich daher wirklich schwach.

Schade auch, dass das Drumherum so wahnsinnig klischeehaft aufgebaut ist. Nicht nur die Schüler auch die Familie von Poppy ist für mich etwas sehr übertrieben negativ. Schade auch, dass Poppy mir immer unsympathischer wurde, denn das, was über sie rauskommt, ist echt nicht cool. Und sie zeigt gefühlt absolut keine Reue. Auch die Story gibt nicht viel her. Es läuft genau wie man vermutet ab und hält auch keine besonderen Wendungen bereit.

Fazit:

Für mich ist das Buch viel zu toxisch. Diese Beziehung, wenn man sie denn eine nennen kann, hat nichts mit echten Gefühlen geschweige denn Liebe zu tun. Der Storyline fehlt es generell viel an echten Emotionen und alles Drumherum ist viel zu übertrieben klischeehaft dargestellt. Leider sind die beiden Protagonisten unsympathisch und es wird im Laufe des Buches eher schlimmer als besser. Dazu war die Story leider auch komplett vorhersehbar und hat keine Wendungen mit sich gebracht.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Schöner Abschluss

Whitestone Hospital - Colliding Hearts
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Jess, Schwester von Laura und daher schon bekannt, ist viel mit dem Thoraxchirurg Ian in Kontakt. Sie haben nichts wirklich definiertes, können aber auch nicht voneinander los. Doch jetzt zieht Jess nach ...

Jess, Schwester von Laura und daher schon bekannt, ist viel mit dem Thoraxchirurg Ian in Kontakt. Sie haben nichts wirklich definiertes, können aber auch nicht voneinander los. Doch jetzt zieht Jess nach Phoenix und trifft wieder öfter auf ihn. Die ersten Begegnungen wieder in Phoenix waren eher etwas seltsam und für mich auch etwas kitschig. Ihr Leben ist aber gerade sowieso chaotisch genug, keine Wohnung, Kredit und die Ausstellungen wurden abgesagt. Schwierige Situation. Und jetzt will Ian ein Date mit ihr, doch sie will nur etwas Festes.

Ich habe mich wahnsinnig auf Ians Geschichte gefreut, aber komplett begeistert bin ich leider nicht, weil ich hier das Gefühl hatte, Ian benimmt sich anders. Aber dennoch fand ich den Klinik-Alltag aus der Sicht eines Mentors total interessant. Und die ganzen neuen Fälle natürlich sowieso. Es war so spannend und das hat mich auch extrem gefesselt. Leider mehr als die Liebesgeschichte. Die war zwar ganz süß, aber mir fehlte bei den beiden einfach das Kribbeln. Vielleicht weil schon vorher so viele Gefühle da waren? Ich kann es nicht benennen, aber es fehlte das gewisse Etwas. Auch wenn es wirklich schön ist, dass sie klar kommunizieren. Außerdem war es schön, die ganzen Leute aus den vorherigen Bänden weiter zu begleiten. Ein Band der Reihe ist wie nach Hause kommen.

Als wäre es für Jess in ihrem chaotischen Leben nicht schon genug, kommt noch etwas ganz anderes auf sie zu. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich finde das Thema aber unglaublich wichtig. Jess hat total authentisch reagiert und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken mehr als nachvollziehen. Auch das Drumherum hat hier für mich gestimmt. Der Autorin ist es gelungen, so ein sensibles Thema gut aufzuarbeiten und zu verpacken. Ich war sehr gespannt auf Jess‘ Reise und fand das alles sehr interessant.


Fazit:

Ein letztes Mal in das Whitestone Hospital. Es war wieder unglaublich interessant, was es für neue Fälle gab. Ich war komplett gefesselt. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz so abholen, besonders zu Beginn war es mir zu konstruiert. Und das, obwohl wir die Charaktere schon kennen. Aber die Wendung, die dann kam, fand ich wieder sehr spannend. Das Thema hat die Autorin richtig gut aufgearbeitet und ich fand die Gefühle und Gedanken so gut nachvollziehbar. Ich konnte mich richtig in Jess hineinversetzen.

4.5/5 Sterne

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