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Veröffentlicht am 04.07.2021

Das organisierte Verbrechen meets Ruperts

Rupert undercover - Ostfriesische Jagd
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Der zweite Band von „Rupert Undercover“ diente mir als Einstieg in die Reihe. Obwohl mir rund die Hälfte der Charaktere noch unbekannt war, kam ich gut in die Story hinein. Vielleicht auch deshalb, da ...

Der zweite Band von „Rupert Undercover“ diente mir als Einstieg in die Reihe. Obwohl mir rund die Hälfte der Charaktere noch unbekannt war, kam ich gut in die Story hinein. Vielleicht auch deshalb, da der andere Teil der Protagonisten, Figuren aus der Ann-Kathrin-Klaasen- sowie aus der Sommerfeldt-Reihe, mir umso bekannter war.
An sich war das Buch wieder einmal ein typischer Wolf, d.h. glaubwürdige Figuren treffen auf ostfriesischen Lokalkolorit und eine Atmosphäre aus Spannung und herrlicher Situationskomik.
Die Figur des Rupert ist mir durch diesen Roman sehr viel sympathischer geworden als bisher durch die Ann-Kathrin-Klaasen Reihe. Man ist viel näher an ihm dran und entdeckt dadurch deutlich mehr menschliche Züge an ihm.
Das Buch hat bei mir auf jeden Fall die Lust nach MEER geweckt. Es ist wieder einmal eine perfekte Lektüre für den Sommer. Auch bin ich schon gespannt, wie die Reihe weiter geht. Bis dahin werde ich mir erstmal den ersten Band der Undercover-Reihe besorgen. Den kann man auch nach diesem Buch ohne Bedenken lesen, da keine Einzelheiten zur vorherigen Handlung verraten wurden.

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Veröffentlicht am 26.06.2021

Leichte Krimilektüre, mit wenig Drive am Ende

Tod auf dem Weingut Beauclaire
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Der dritte Band der Krimireihe rund um Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und seine Lebensgefährtin und Juraprofessorin Marine Bonnet hat mich leider nicht ganz überzeugen können.
Die Atmosphäre Südfrankreichs ...

Der dritte Band der Krimireihe rund um Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und seine Lebensgefährtin und Juraprofessorin Marine Bonnet hat mich leider nicht ganz überzeugen können.
Die Atmosphäre Südfrankreichs wurde wie auch in den ersten beiden Bänden wunderbar beschrieben und hat eine regelrechte Sehnsucht nach Urlaub, Sonne, Meer und gutem Essen geweckt. Auch die Handlung begann recht vielversprechend mit mehreren Verbrechen, von denen man noch nicht recht wusste, ob und wie sie zusammenhängen könnten.
Das Ende zog sich dann jedoch meiner Meinung nach viel zu lang hin, um am Ende ziemlich unspektakulär zu verpuffen. Ich hatte tatsächlich überlegt, ob die Autorin das Buch am Schluss noch strecken wollte.
Nichtsdestotrotz würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die die seichteren und leichteren Krimis mit viel Lokalkolorit und kulinarischen Einflüssen bevorzugen.
Dem nächsten Band der Reihe würde ich selbst ebenfalls noch eine Chance geben wollen.

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Veröffentlicht am 12.06.2021

Fesselndes Verwirrspiel

Die Wahrheit über ihn
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Mit „The Wife between us“ ist dem Autorinnenduo Hendricks & Pekkanen ein echter Pageturner gelungen. Immer wenn ich dachte, nun sind die Zusammenhänge klar, kam doch wieder eine spannende Wendung oder ...

Mit „The Wife between us“ ist dem Autorinnenduo Hendricks & Pekkanen ein echter Pageturner gelungen. Immer wenn ich dachte, nun sind die Zusammenhänge klar, kam doch wieder eine spannende Wendung oder eine ganz neue Facette, mit der man einfach nicht gerechnet hat.
Anfangs erinnerte mich das Buch noch etwas an „Girl on the Train“, doch dann entwickelte es sich in eine völlig andere Richtung. Leider kann man gar nicht mehr viel zu dem Buch sagen, ohne zu spoilern. Ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der auf die Bücher von Paula Hawkins und Gillian Flynn steht.

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Veröffentlicht am 05.06.2021

Guter Anfang, aber dann…

Grabeskind
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Grabeskind ist für mich der erste Krimi der Reihe rund um die Psychologin Alice Quentin. Wahrscheinlich wird es auch erstmal der letzte bleiben.
Ich fand das Buch anfangs eigentlich sehr spannend, sogar ...

Grabeskind ist für mich der erste Krimi der Reihe rund um die Psychologin Alice Quentin. Wahrscheinlich wird es auch erstmal der letzte bleiben.
Ich fand das Buch anfangs eigentlich sehr spannend, sogar fast das erste Drittel lang. Die Psychologin Alice fungiert als Ich-Erzählerin und beschreibt aus dieser Perspektive ihren Arbeitsalltag. Auch über ihr Privatleben erfährt man eine Menge, was mir zu Beginn noch gut gefallen hat.
Doch irgendwann wurde es leider immer offensichtlicher, dass es mit dem Fall nicht vorangeht, außer dass VORSICHT, KLEINER SPOILER es immer neue Opfer gibt. Obwohl Alice scheinbar erfahren auf dem Gebiet der Polizei- bzw. Verbrechenspsychologie sein und ein Täterprofil angefertigt haben soll, scheint sie überhaupt keinen Plan zu haben, wer als Täter infrage kommt. Immer wieder werden die gleichen Personen befragt, ohne dass etwas dabei herauskommt. Im Gegenteil, es wird hingenommen, dass sie ihre Geheimnisse nicht preisgeben wollen.
Die Auflösung erscheint mir zudem sehr oberflächlich. Eine gute Erklärung für die Verstümmelungen der Leichen gibt es einfach nicht.
Meiner Meinung nach hätte es noch viel Luft nach oben gegeben. Selbst für eine „normale“ Ermittlerin hätte sich Alice bei dieser Ermittlung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber von einer psychologisch geschulten Person hätte ich noch viel mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Gelungener Thriller mit überraschenden Wendungen und unerwartetem Finale

Der Junge aus dem Wald
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„Der Junge aus dem Wald“ war mein erstes Buch von Harlan Coben, weshalb ich keinen Vergleich zu seinen anderen Werken ziehen kann.

Der vorliegende Thriller machte mir den Einstieg nicht leicht, da die ...

„Der Junge aus dem Wald“ war mein erstes Buch von Harlan Coben, weshalb ich keinen Vergleich zu seinen anderen Werken ziehen kann.

Der vorliegende Thriller machte mir den Einstieg nicht leicht, da die Figuren noch sehr oberflächlich angelegt waren und das Buch zudem sehr dialoglastig ist. Mit der Zeit jedoch machte dies alles Sinn, da die Handlung durch zahlreiche Wendungen immer wieder für Spannung sorgt und auch die Figuren nach und nach immer greifbarer werden. Durch die vielen Dialoge hatte ich oft das Gefühl, mitten in einer spannenden Serie oder einem Film zu stecken.

Das Ende deutet darauf hin, dass es weitere Bücher mit der Hauptfigur Wilde geben wird. Auf eine solche Fortsetzung würde ich mich auf jeden Fall freuen.

Das Buch würde ich weiterempfehlen. Auch wenn es anfangs noch etwas undefiniert und undurchsichtig daherkam, wurde es doch schnell immer besser und besser.

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