Madame le Commissaire und die tote Nonne, konnte mich nicht von sich überzeugen. Ja…, auch das kommt ab und an vor. Manchmal braucht man einfach nur einen zweiten Anlauf um mit den Protagonisten warm ...
Madame le Commissaire und die tote Nonne, konnte mich nicht von sich überzeugen. Ja…, auch das kommt ab und an vor. Manchmal braucht man einfach nur einen zweiten Anlauf um mit den Protagonisten warm zu werden, doch auch nach einer dritten und vierten Chance wollte sich der ersehnte Effekt – sich in der Geschichte zu verlieren und die Welt um sich herum zu vergessen – nicht einstellen. Am Ende nervt mich Madame nur noch.
Die Handlung ansich ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich neu. Die Geschichte wirkt wie ein konstruierter Abklatsch englischer Krimis, hier nur in die Provence verlegt. Die langatmige und vorhersehbare Handlung baut kaum Spannung auf und konnte mich daher auch nicht fesseln. Fast scheint es so, als würde Madame bewusst in die falsche Richtung ermitteln, nur um Seiten zu füllen. Die Morde werden letztendlich aufgeklärt, aber das Ende ist dennoch für mich nicht befriedigend, da… (Achtung Spoiler!) …es auf einem OP-Tisch endet und ich nicht erfahre was aus Madame wird.
Fazit: Madame le Commissaire und die tote Nonne, konnte mich nicht von sich überzeugen. Meiner Meinung nach bestenfalls interessant für Fans, welche ihre Provence-Krimi-Reihe vervollständigen möchten. Aber bildet euch gern selbst eine Meinung. Von mir gibt es dafür nur ein: »Kann man lesen, muss man aber nicht!«
England in den zwanziger Jahren. Die 31-jährige Witwe, Kate Shackleton, verbringt, ganz zum Leidwesen ihrer Mutter, ihre Zeit lieber mit der Suche nach Vermissten Soldaten, als sich einen neuen Ehemann ...
England in den zwanziger Jahren. Die 31-jährige Witwe, Kate Shackleton, verbringt, ganz zum Leidwesen ihrer Mutter, ihre Zeit lieber mit der Suche nach Vermissten Soldaten, als sich einen neuen Ehemann zu suchen. Denn entgegen der Meinung ihrer Mutter glaubt Kate nicht an den Tod ihres Mannes Gerard. Nach fünf Jahren ist sie immer noch davon überzeugt, dass er nur vermisst wird und hofft ihn eines Tages wiederzusehen. Schließlich sind in den Wirren des Krieges viele Menschen verloren gegangen. Vielleicht ist es gerade diese Last die sie verbissen vorantreibt anderen zu helfen ihre verloren oder tot geglaubten Angehörigen aufzuspüren. Sie ist gut darin Rätsel zu lösen und die Erfolge geben ihr Recht in ihrem Tun fortzufahren, daher sagt sie fast sofort zu, als eine Bekannte sie bittet ihren verschwundenen Vater wiederzufinden.
Der Kriegswitwe Kate stellt die Autorin einen ehemaligen Polizisten zur Seite. Jim Sykes ehemaliger Sicherheitsmann einer Schuhfirma, bei der sich zu viele Stiefel allein auf den Weg machten, war für den Polizeidienst etwas zu kreativ, ist aber ein hervorragender Ermittler und schlüpft mit Freude in verschiedene Undercover-Rollen. Einmal ist er ein Bikiniverkäufer, ein andermal ein einfacher Arbeiter.
Der Roman „Mord nach Strich und Faden“ ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist leicht, dennoch spannend. Ich mag den trockenen englischen Humor der ab und an durchblitzt. Kate ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Zusammen mit Sykes bilden sie ein verdammt gutes Ermittlerteam. Ich muss zugeben, dass Kate anfangs Sykes gegenüber etwas zickig war. Ich denke diese Ecken und Kanten Kates sind der Situation geschuldet. Schließlich muss sie selbst sich erst in ihre Rolle als Ermittlerin und Arbeitgeberin finden. Kate wächst mit ihren Aufgaben. Sie ist clever und lernt im Laufe der Geschichte die Hilfe von Sykes anzunehmen.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in sich stimmig, nicht vorhersehbar und in malerisch englischer Landschaft angesiedelt. Das macht Spaß und gute Laune. Prima weiter so! Ich freue mich auf zukünftige Abenteuer mit Kate Shackleton.
Fazit: Lesenswerter, unterhaltsamer, englischer Krimi a la Miss Mapel. Ideal für Neueinsteiger die in dieses Genre reinschnuppern möchten, ohne schlaflose Nächte befürchten zu müssen, auch als Reise- und/oder Sommerlektüre empfehlenswert.
Endlich halte ich ihn in Händen, den zweiten Band der Soul Mates – Reihe „Ruf der Dunkelheit“. Wir erinnern uns „Flüstern des Lichts“ endete mit einem ganz fiesen Cliffhanger, denn Rayne wurde von den ...
Endlich halte ich ihn in Händen, den zweiten Band der Soul Mates – Reihe „Ruf der Dunkelheit“. Wir erinnern uns „Flüstern des Lichts“ endete mit einem ganz fiesen Cliffhanger, denn Rayne wurde von den Dunkelseelen entführt. Der zweite Band „Ruf der Dunkelheit“ schließt nahtlos an den ersten Teil an und vervollständigt die Geschichte. Der angenehme Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere ließen mich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Es war so spannend und mitreißend, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Vor allem als Colt und Rayne sich plötzlich als Gegner gegenüberstehen. Ich fieberte mit und ließ mich von den überraschenden Wendungen mitreißen.
Für mich ist mit: „Ruf der Dunkelheit“ der Autorin eine sehr schöne, bemerkenswerte Fortsetzung der Soul Mates Reihe gelungen. Ich fühlte mich in der Geschichte bestens aufgehoben. Konnte mit Rayne und Colt mitfiebern, ließ mich bereitwillig in ihre Welt entführen und kämpfte an ihren Seiten gegen die Mächte der Dunkelseelen.
Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Band. Dasselbe Pärchen ziert das Titelbild doch diesmal ist die Farbgebung der Dunkelheit angepasst. Die Silber- und dunklen Grautöne erinnern an eine kalte Mondnacht. Nebeneinander gestellt sehen beide Romane sehr edel aus.
Fazit: Sehr schönes gelungenes Finale der Soul Mates – Reihe. Spannend, fesselnd, emotional und sehr, sehr lesenswert! Die gefühlvolle Mischung aus Fantasy, Action und Romantik mixt sich zu einem unterhaltsamen Jugendbuch zusammen. Mir hat es großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und deshalb möchte ich es euch wärmstens ans Herz legen.
Ich bin begeistert! Der dritte Band der Legacy Reihe – Zorn des Geliebten wurde von mir sehnsüchtig erwartet und steht, meiner Meinung nach, den Vorgängerbänden der Spin-off Reihe in nichts nach. Super ...
Ich bin begeistert! Der dritte Band der Legacy Reihe – Zorn des Geliebten wurde von mir sehnsüchtig erwartet und steht, meiner Meinung nach, den Vorgängerbänden der Spin-off Reihe in nichts nach. Super Schreibstil, gleichbleibend hoher Spannungsbogen, prickelnde Erotik alles genauso wie man es von der Autorin gewohnt ist. Von der Ersten bis zur Letzen Seite fesselnd, ergreifend, emotional. Ich hatte beim Lesen sofort die Bilder vor Augen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die zwei parallel verlaufenden Liebesgeschichten sind einfach herzzerreißend schön und haben mich auf eine Achterbahn der Emotionen mitgenommen. Ja ihr lest richtig, es stehen gleich zwei Liebespaare im Focus der Geschichte, aber keine Sorge ich werde euch die Spannung nicht verderben indem ich euch verrate um wen es neben Peyton und Nova noch geht.
Eine Fortsetzung der Legacy Reihe wird es hoffentlich bald geben. Im Januar und März 2019 erscheinen erst einmal Band 31 und 32 der Black Dagger - Reihe auf die ich mich schon sehr freue.
Fazit: Besser geht’s nicht! Erotisch, sinnlich, voller Leidenschaft und Gefühl. Ich liebe diese süchtig machende Romanreihe und empfehle euch deshalb: Lesen, Lesen, Lesen…. Für Black Dagger Fans nach wie vor ein absolutes Muss.
: »Victorian Rebels« ist eines der Bücher auf dessen Erscheinungstermin ich voller Vorfreude gewartet habe. Dabei hatte ich bis dato noch nicht einen einzigen Roman der Autorin, Kerrigan Byrne, gelesen. ...
: »Victorian Rebels« ist eines der Bücher auf dessen Erscheinungstermin ich voller Vorfreude gewartet habe. Dabei hatte ich bis dato noch nicht einen einzigen Roman der Autorin, Kerrigan Byrne, gelesen. Die Coverabbildung und der Klapptext suggerierten mir, dass dieses Buch hervorragend in mein Beuteschema passt. Ich sag nur: Schottland, Highlands, Liebesroman mit dem gewissen Extra an Liebe, Lust und Leidenschaft. Ausnahmslos Schlüsselwörter die Frau aufhorchen lassen. Aber letztendlich war es das wunderschöne Cover, das mich vom ersten Moment an verzaubert hat. Es wirkt edel und geheimnisvoll. Der dunkle Hintergrund mit den goldenen Rosenranken und dem Buchstaben R in dieser schönen alten Schrift ließen mein romantisches Herz sofort höher schlagen.
Nach so viel Vorfreude lag die Latte natürlich sehr hoch und ich kann voller Freude berichten, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist romantisch, traurig und herzzerreißend zugleich, voller Liebe und Gefühl. Ein richtig schöner Liebesroman zum Schwelgen und mitleiden. Bereits der Einstieg in die Geschichte nahm mich voll gefangen. Argyll, 1855 in den schottischen Highlands. Ich liebe Schottland, diese wild-romantische Landschaft so einmalig schön, dass es mich immer wieder dorthin zieht. Die Autorin versteht es nicht nur mit ihrer Erzählweise eine einzigartige Stimmung für den Leser zu erschaffen, sondern auch ihn mit ihrer bildlich, fesselnden Schreibweise an diese Orte zu versetzen. Während meine Augen gebannt über die Zeilen huschen ist es, als könnte ich das Meer riechen, die Gischt auf meiner Haut spüren und das Salz auf meinen Lippen schmecken. Ich sehe wie die Freundschaft zwischen Farah und Dougan wächst und versuche gemeinsam mit ihnen dem Schrecken des Applecross Waisenhauses zu entkommen.
Die Geschichte erzählt sich 17 Jahre später im Victorianischen London weiter. Farah ist zur Frau erblüht, doch ihr Herz trauert immer noch um ihre verlorene Jugendliebe Dougan bis sie auf den geheimnisvollen und berüchtigten Dorian Blackwell trifft. Viele Mythen und Legenden ranken sich um den schottischen Lebemann. Er ist das schwarze Herz von Ben More. Niemand kennt seine Beweggründe, aber er regiert die Londoner Unterwelt mit eisiger Faust, skrupel- und kompromisslos, aber dennoch, zum Leidwesen von Scotland Yard, legal. Er ist bekannt für seinen zügellosen Lebenswandel, für seine Damenbekanntschaften und seine verruchten Geschäfte. Und er ist definitiv kein Mann für Farah. Dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen und auch sie scheint sein kaltes Herz zu berühren oder ist sie für ihn nur ein Zeitvertreib? Eine weitere Eroberung, eine Beute die man Jagd, welche jedoch ihren Reiz verliert, sobald man sie gefangen hat? Was davon zutrifft dürft ihr gern selbst herausfinden.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte ist mitreißend, packend, voller Gefühl und fesselnder Leidenschaft. Die Figuren sind sehr gut herausgearbeitet. Sie beweisen Stärke zeigen aber auch Schwächen. Ich kann mit ihnen mitfühlen, mitleiden und mitfiebern. Liebe und Zuversicht treffen auf grenzenlose Zerrissenheit. Ich mag diese Gegensätze, sie machen die Geschichte lebendig und immer wieder aufs Neue interessant.
Fazit: Victorian Rebels – Mein schwarzes Herz hat die Feuerprobe mit Bravour bestanden und sich den Titel »Lieblingsbuch« redlich verdient. Die Handlung des Romans passt wunderbar in die wild romantische und melancholische Landschaft der schottischen Highlands. Die Charaktere der Figuren sind gut herausgearbeitet der Schreibstil ist fesselnd, packend mit einer Prise prickelnder Erotik.
Daumen hoch für diesen äußerst gelungenen Auftakt zur Victorian Rebels - Reihe. Ich bin begeistert und in freudiger Erwartung auf das Erscheinen der Folgebände, die ich natürlich auch alle lesen werde. Klare Leseempfehlung von mir!