Verstörend, aber gut
Jugend ohne GottKinder zu traumatisieren scheint wohl der insgeheime Zweck jeder Klassenlektüre zu sein (ich sag nur "Die Wolke", "Herr der Fliegen", "Krabat", usw...) und den erfüllt "Jugend ohne Gott" definitiv!
Aber ...
Kinder zu traumatisieren scheint wohl der insgeheime Zweck jeder Klassenlektüre zu sein (ich sag nur "Die Wolke", "Herr der Fliegen", "Krabat", usw...) und den erfüllt "Jugend ohne Gott" definitiv!
Aber all diese Bücher sind dennoch eindeutig lehrreich und haben auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung.
Natürlich wirkt der Roman auf den ersten Blick einfach nur abscheulich, sinnlos und gestört, aber wagt man einen Blick zwischen die Zeilen, entdeckt man durchaus Moral, geistreiche innere Monologe und ein echtes Meisterwerk.
Wie es "die Jugend" in "Jugend ohne Gott" schon zeigt, brauchen wir Jugendlichen wohl ab und an mal solche (ziemlich heftigen) Denkanstöße, um zu verantwortungsbewussten und moralischen Erwachsenen aufgezogen zu werden (manche kapieren den Sinn dahinter natürlich leider trotzdem nicht, wie man - ich will hier niemanden schlecht machen - bei einer gewissen Rezension hier merkt - ich denke, das hier wird sowieso keiner lesen, also kann ich mir den Seitenhieb erlauben... 😉
Echt nicht böse gemeint, falls es doch jemand bis hierher schafft!)
Definitive Leseempfehlung daher!
(Der halbe Stern Abzug ist für die durchaus umständliche Sprache, aber der Roman ist schließlich schon alt, also eigentlich ist der Abzug unbegründet, aber was solls)