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Chianti

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Konnte mich emotional zerstören!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Ella MacKenzie hat schon vieles geschafft. Sie ist mit neunzehn Mutter von Zwillingen geworden, hat das Solitude, das B&B ihrer Großmutter übernommen und zu einem Luxusresort ausgebaut und meistert ihren ...

Ella MacKenzie hat schon vieles geschafft. Sie ist mit neunzehn Mutter von Zwillingen geworden, hat das Solitude, das B&B ihrer Großmutter übernommen und zu einem Luxusresort ausgebaut und meistert ihren Alltag bravourös.
Ihr Bruder Ryan ist bei der Army und hat ihr seinen Kameraden Chaos als Brieffreund vermittelt und mit jedem Brief, denn Ella und Chaos sich schreiben, verlieben sie sich mehr ineinander.
Doch als Ryan im Einsatz stirbt und Beckett endlich nach Telluride, Colorado reist, um Ryans letzten Wunsch zu erfüllen und Ella zu unterstützen, kann er ihr nicht sagen, wer er wirklich ist, obwohl er weiß, dass sie Lügen nie verzeihen kann.

"Alles, was ich geben kann - The Last Letter" von Rebecca Yarros ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Ella MacKenzie und des achtundzwanzig Jahre alten Beckett Gentry erzählt wird.

Ella ist eine starke Frau, die sich niemals unterkriegen lässt. Sie zieht ihre fünf Jahre alten Zwillinge Maisie und Colt allein groß, führt das B&B ihrer Großmutter weiter, baut dieses sogar aus und beginnt dann auch noch die Brieffreundschaft mit Chaos, den sie nie getroffen hat. Die Briefe, die nicht in chronologischer Reihenfolge an den Kapitelanfängen zu lesen waren, haben sowohl Ella als auch Beckett sehr gutgetan, doch dann wird bei Maisie ein Neuroblastom diagnostiziert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie das nächste Jahr überlebt, liegt bei zehn Prozent.
Ella kämpft wie eine Löwenmutter für ihre Kinder, doch die nächsten Schicksalsschläge lassen nicht lange auf sich warten, denn ihr Bruder Ryan stirbt im Einsatz und sie erhält keine Antworten auf ihre Briefe an Chaos, sodass sie immer mehr an ihre Grenzen kommt.
Beckett ist mit achtzehn Jahren zum Militär gegangen, ist Mitglied einer Spezialeinheit und lässt eigentlich nur seinen besten Freund Ryan und seinen Hund Havoc, die zum Spezialeinsatz-Hund ausgebildet wurde und immer an seiner Seite ist, an sich heran. Als Ryan stirbt, geht Beckett in den Ruhestand und bekommt Ryans letzten Brief, in dem Ryan ihn bittet seine Schwester unterstützen, die gar nicht begeistert über seine Hilfe ist, aber diese braucht und sich nach und nach darauf einlässt. Sie hasst nichts mehr als Lügen und doch verschweigt Beckett ihr bewusst, dass er Chaos ist, kann ihr seine wirkliche Identität nicht offenbaren.

Leute, legt die Taschentücher bereit, dieses Buch wird euch zerstören!
Ich habe auf den ersten sechzig Seiten bereits das erste Mal geweint und am Ende habe ich wirklich Rotz und Wasser geheult, weil mich dieses Buch so emotional mitgenommen hat!
Ella muss einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen, versucht immer die beste Mutter zu sein, die sie sein kann, stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an.
Maisie ist an einer aggressiven Krebsart erkrankt und auch sie ist eine Kämpferin. Allein Maisies Krankengeschichte war sehr berührend und ich wusste schon beim Lesen der Leseprobe, dass dieses Buch kein leichtes Buch werden würde, aber auch das Potenzial hat, ein Highlight zu werden.
Maisie und Colt waren unzertrennlich, hatten eine ganz besondere Bindung und es war so schön zu sehen, wie die beiden miteinander umgegangen sind.
Auch Beckett und Ella hatten eine wunderschöne Beziehung, denn sie haben sich auf einer tiefen Ebene verstanden. Auch wenn Ella Beckett erst nicht in ihrem Leben haben will, weil sie keine Unterstützung von einem Fremden annehmen möchte, so bleibt er hartnäckig und erkämpft sich ihr Vertrauen. Er hat sich schon dank ihrer Briefe in sie und ihre Kinder verliebt und so war er immer für die drei da, wenn sie ihn gebraucht haben und Ella seine Hilfe zugelassen hat.
Sie hat sich schwer damit getan, ihn in ihr Leben zu lassen, denn alle Männer in ihrem Leben haben sie über kurz oder lang verlassen, und es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis sie einander nicht mehr widerstehen konnten, aber das hat mir richtig gut gefallen! Freundschaft und Vertrauen werden hier groß geschrieben, die Leidenschaft hat dennoch nicht gefehlt!

Das Buch konnte mich jederzeit fesseln und ist zu einem Highlight geworden! Die Themen waren alles andere als einfach und die Geschichte tiefgründig und sehr emotional erzählt.
Das Ende hat mich komplett zerstört, weil ich diese Wendung nicht habe kommen gesehen, denn sie macht alle Hoffnungen mit einem Schlag zunichte und lässt einen völlig fassungslos zurück.
Ich habe schon lange nicht mehr so sehr beim Lesen geweint! Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes!

Fazit:
Ich hatte schon während des Lesens der Leseprobe das Gefühl, dass dieses Buch ein Highlight werden könnte und so ist es auch gekommen!
"Alles, was ich geben kann - The Last Letter" von Rebecca Yarros konnte mich absolut mitreißen und hat mich emotional zerstört.
Diese Geschichte geht ganz tief, denn die Themen sind alles andere als einfach, aber die Charaktere haben es mir leicht gemacht, mit ihnen mitzufiebern. Ich mochte Ella und Beckett, Maisie und Colt so unglaublich gerne! Es war so schön zu sehen, wie die vier zu einer Familie geworden sind und gegen die Schicksalsschläge angekämpft haben!
Ich habe bereits auf den ersten sechzig Seiten zum ersten Mal geweint und am Ende hat mich die Geschichte dann so sehr zum Weinen gebracht, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat.
Ich liebe diese Geschichte und vergebe fünf verdiente Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Konnte mich lange nicht fesseln!

Zerbrich uns. Nicht.
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April hat endlich die Wahrheit erfahren und Gavin hat ihr zum zweiten Mal das Herz gebrochen.
Sie will ihn nicht mehr sehen, nichts mehr mit ihm zu tun haben, doch sie können sich nicht komplett aus dem ...

April hat endlich die Wahrheit erfahren und Gavin hat ihr zum zweiten Mal das Herz gebrochen.
Sie will ihn nicht mehr sehen, nichts mehr mit ihm zu tun haben, doch sie können sich nicht komplett aus dem Weg gehen.
Kann sie ihm verzeihen und ihm erneut ihr Herz anvertrauen?

"Zerbrich uns. Nicht" von Laura Kneidl ist der vierte Band der Berühre mich. Nicht - Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten April Gibson und des zweiundzwanzig Jahre alten Gavin Forster erzählt wird.

Jahrelang wusste April nicht, was in der Nacht vor fünf Jahren wirklich geschah, nun hat sie die Wahrheit herausgefunden und hat Gavin aus ihrem Leben verbannt. Zu groß ist der Schmerz über sein Schweigen. Doch April kann ihn auch nicht vergessen.
Sie macht in diesem Band eine Entwicklung durch, lernt sich ein Stück neu kennen und sammelt Erfahrungen. Sie ist sehr hilfsbereit, auch wenn sie über ihren Schatten springen muss, aber eben auch sehr stur.
Gavin hat es nicht leicht, denn er muss sich um seine alkoholkranke Mutter kümmern, jongliert mit seinen Jobs und seinem Studium. Es wird ihm alles zu viel, doch er zieht die Reißleine nicht.
Er war mir manchmal sogar zu gut, da hätte ich mir gewünscht, dass er stärker für sich eingestanden wäre und nicht immer alles geschluckt hätte.

Ich muss sagen, dass ich den dritten Band deutlich stärker fand. Die ersten dreihundert Seiten konnten mich kaum fesseln, weil April und Gavin sich nicht vom Fleck bewegt haben. Er wollte ihr die ganze Wahrheit sagen, sie ihn nicht anhören. Sage gibt Ratschläge, dass April sich ins Dating-Leben stürzen soll, aber es passiert gefühlt nichts. Erst nach ihrer Aussprache, die auch gut und gerne zweihundert Seiten früher hätte stattfinden können, nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und die letzten Seiten haben mir deutlich besser gefallen, aber sie haben es für mich dann leider auch nicht mehr rausgerissen und ich war dann doch froh, als ich die letzten Seiten gelesen habe!
Vielleicht lag es auch an der doch eher bedrückenden Stimmung, die im Buch vorherrschend war, die zwar zur Geschichte gepasst hat, aber mich momentan nicht so mitreißen konnte.
Dennoch bin ich sehr gespannt auf die Geschichte von Megan und Cam im fünften Band.

Fazit:
"Zerbrich uns. Nicht" von Laura Kneidl hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie der dritte Band.
Ich fand, dass die ersten dreihundert Seiten zu wenig passiert ist, die Aussprache von April und Gavin viel zu spät kam. Das letzte Drittel des Buches hat mir zwar besser gefallen, aber trotzdem war ich froh, als ich am Ende angekommen war.
Es war einfach nicht mein Buch und so vergebe ich drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Maisie und Grant konnten mich so oft zum Lächeln bringen!

Whitestone Hospital - Tough Choices
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Grant Masterson hat schon lange ein Auge auf Maisie Jones geworfen, doch der sonst so schlagfertige Krankenpfleger traut sich nicht, die junge Assistenzärztin um ein Date zu bitten. Erst ein Sandsturm ...

Grant Masterson hat schon lange ein Auge auf Maisie Jones geworfen, doch der sonst so schlagfertige Krankenpfleger traut sich nicht, die junge Assistenzärztin um ein Date zu bitten. Erst ein Sandsturm sorgt dafür, dass die beiden sich näher kommen und wirbelt ihr Leben gehörig durcheinander!

"Tought Choices" von Ava Reed ist der dritte Band der Whitestone Hospital Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der Assistenzärztin Dr. Maisie Jones und des Krankenpflegers Grant Masterson erzählt wird.

Maisie ist schüchtern und ein wenig unsicher. Sie hat jeden Tag eine neue Lieblingsfarbe, viele verschiedenfarbige Brillengestelle und spricht oftmals unbeabsichtigt das aus, was ihr gerade durch den Kopf geht, besonders wenn sie nervös ist.
Grant ist charmant und witzig. Es fällt ihm eigentlich leicht, auf Menschen zu zugehen und er liebt seinen Job als Pfleger, auch wenn seine Familie sich gewünscht hätte, dass er mehr aus sich macht.

Er interessiert sich schon lange für Maisie, doch traut sich nicht, sie anzusprechen, erst als ein Sandsturm Phoenix heimsucht und Sierra, Maisie und Lauras Schwester Jess in einen Autounfall verwickelt werden, kommen Grant und Maisie sich näher.
Ich mochte die beiden echt gerne und viele Dialoge haben mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, einfach weil ich so viel Spaß mit den beiden hatte!
Die beiden sind eher ein Paar der leisen Töne, er ist sehr verständnisvoll und sie lassen es eher ruhig angehen, aber es gab dennoch leidenschaftliche Momente. Mir war es ehrlich gesagt etwas zu ruhig, besonders zum Ende hin hat mir noch ein größerer Knall gefehlt.

Auch in diesem Band begleiten wir die Assistenzärzte am Whitestone Hospital und bekommen einen Einblick in ihre ersten Schritte als Ärzte, aber lernen auch wieder neue Patienten kennen. Besonders schön fand ich, dass Grant eine Patientin hatte, die wir immer wieder gesehen haben und sie so etwas länger begleiten durften. Viele Patienten sahen wir nur ein Mal und ich finde es immer etwas schade, dass wir oft nicht erfahren, was aus ihnen geworden ist.
Ich mochte es aber sehr, dass wir die Charaktere immer wieder sehen und ihre Wege begleiten dürfen, denn so ist beispielsweise die Geschichte von Laura noch nicht abgeschlossen, sondern geht noch weiter.

Der dritte Band setzt genau da an, wo der zweite Band aufgehört hat und wir sind Mitten in einem Sandsturm. Sierra, Maisie und Jess hatten gerade einen Autounfall und am Anfang überschlagen sich die Ereignisse! Es geht spannend los und auch der dritte Band endet wieder mit einem Cliffhanger, sodass ich am liebsten sofort den vierten Band lesen möchte! Dieser wird die Geschichte von Jane und Abby erzählen und da man Jane als Mitbewohnerin von Maisie und Sierra in diesem Band schon ein wenig besser kennenlernen durfte, bin ich sehr gespannt auf ihre Geschichte!

Fazit:
Auch "Tough Choices" von Ava Reed hat mir richtig gut gefallen!
Ich mochte Grant und Maisie richtig gerne, die beiden haben mir oft ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und ich konnte mit ihnen mitfiebern! Mir war es vielleicht ein wenig zu ruhig, aber dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen.
Es ging ja direkt spannend los und genauso spannend endete der dritte Band dann auch, sodass ich am liebsten direkt den vierten Band beginnen möchte!
Ich vergebe vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Gelungener Abschluss einer magischen und mitreißenden Trilogie!

Wellenläufer - Die Wasserweber
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Der Zeitpunkt ist gekommen und Munk und Jolly machen sich auf dem Weg in die Tiefe zum Schorfenschrund, um sich dem Mahlstrom zu stellen.
Während die beiden Quappen ihren Weg gehen, wappnen sich ihre Freunde ...

Der Zeitpunkt ist gekommen und Munk und Jolly machen sich auf dem Weg in die Tiefe zum Schorfenschrund, um sich dem Mahlstrom zu stellen.
Während die beiden Quappen ihren Weg gehen, wappnen sich ihre Freunde zum Kampf in Aelenium und schon bald entfacht der Kampf um die Seesternstadt.

"Die Wasserweber" von Kai Meyer ist der dritte und finale Band der Wellenläufer-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der vierzehn Jahre alten Jolly, ihres Freundes Griffin, der Piratenprinzessin Soledad und des Geisterhändlers erzählt wird.

Es blieb keine Zeit für eine lange Vorbereitung, denn die Mächte des Mahlstroms wuchsen. Nun machen sich Jolly und Munk, deren Streit noch immer nicht beigelegt wurde, auf den Weg zum Schorfenschrund, um den Mahlstrom zu besiegen. Sie müssen sich aufeinander verlassen, doch am Meeresgrund ist das nicht so leicht, besonders da der Mahlstrom alles tut, um Zwietracht zu säen.
Unterdessen kämpfen Soledad, Walker und Buenaventure, sowie Griffin und auch der Geisterhändler in Aelenium um das Fortbestehen der Seesternstadt. Erst gegen Klabauter, dann gegen Kreaturen des Mahlstroms und des Mare Tenebrosum, aber auch Piraten und Kannibalen mischen mit.

Dieser Band ist sehr temporeich und es passiert viel, dennoch konnte mich die Handlung nicht komplett fesseln, so wie diese es im zweiten Band noch konnte. Vielleicht auch, weil die Charaktere nun ihre eigenen Wege gehen und nicht mehr so oft zusammen waren, denn ich mochte ja besonders die Dynamik zwischen ihnen.
Ich hatte dennoch wieder viel Spaß mit den Charakteren, konnte wirklich mit ihnen mitfiebern. Mir haben aber ein wenig die klärenden Gespräche gefehlt, obwohl hier wirklich vieles zufriedenstellend aufgelöst wurde. Aber ich sage nur Bannon oder auch Jolly und Munk.
Mir hat dieser dritte Band trotzdem richtig gut gefallen und ich habe die gesamte Trilogie wieder sehr gerne gelesen! Es ist eine spannende und wirklich magische Reihe, die mit tollen Settings, aber besonders auch mit liebenswerten Charakteren überzeugt!

Fazit:
Auch wenn ich "Die Wasserweber" von Kai Meyer etwas schwächer fand als den zweiten Band, so hat mir auch der dritte Band der Wellenläufer-Trilogie sehr gut gefallen!
Es war spannend und auch die großartigen Charaktere konnten mich wieder begeistern. Es macht einfach Spaß, die Welt zu entdecken und die Geschichte kommt zu einem tollen Ende!
Ich liebe die Reihe und vergebe starke vier Kleeblätter für einen gelungenen Abschluss!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Pageturner!

Wellenläufer - Die Muschelmagier
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Trotz einer kurzen Trennung sind nun alle Gefährten in Aelenium eingetroffen und Jolly und Munk werden in der Seesternstadt auf den Kampf gegen den Mahlstrom vorbereitet.
Während Munk die Aufmerksamkeit ...

Trotz einer kurzen Trennung sind nun alle Gefährten in Aelenium eingetroffen und Jolly und Munk werden in der Seesternstadt auf den Kampf gegen den Mahlstrom vorbereitet.
Während Munk die Aufmerksamkeit genießt, sehnt sich Jolly allerdings zurück zu den Tagen auf dem Meer.
Doch die Bewohner von Aelenium haben hohe Erwartungen an die beiden Quappen.
Werden die beiden diesen standhalten können?

"Die Muschelmagier" von Kai Meyer ist der zweite Band der Wellenläufer-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der vierzehn Jahre alten Jolly, der Piratenprinzessin Soledad und von Griffin erzählt wird.

Obwohl Jolly und Griffin von den anderen getrennt wurden, schaffen sie es doch noch in die Seesternstadt Aelenium, wo Jolly und Munk unterrichtet werden und sich für den Kampf gegen den Mahlstrom und die Mächte des Mare Tenebrosum vorbereiten.
Während Jolly sich nicht mit ihrer neuen Rolle anfreunden kann, geht Munk in dieser komplett auf und genießt die Aufmerksamkeit. Er wird arrogant und überheblich, während Jolly bescheidener wird und ihr altes Leben zurücksehnt.

Ich habe diesen zweiten Band wirklich verschlungen, denn ich mochte die Entwicklung der Handlung so gerne, denn diese entfaltet sich im zweiten Band so richtig! Der Kampf gegen den Mahlstrom nimmt Form an und wir erfahren mehr über die Hintergründe, außerdem werden Geheimnisse gelüftet und einige Fragen beantwortet!
Mit Aelenium gab es einen spannenden neuen Ort, wo es so viel zu entdecken gab und den wir gemeinsam mit Jolly und Munk erkunden durften! Auch hier bewundere ich mal wieder den Einfallsreichtum von Kai Meyer, denn die Welt und ihre Bewohner sind wirklich großartig!
Wir treffen auf Hippocampen und Rochen, die beide als Fortbewegungsmittel dienen und dann natürlich die Seesternstadt Aelenium an sich, die aus Korallen gebaut ist. Es gab so viel Tolles zu entdecken!
Auch über die Welt der Piraten erfahren wir mehr und hier mochte ich es sehr, wie die Dinge sich entwickeln, weil es ein paar Überraschungen gab!

Aber am meisten liebe ich die Charaktere! Der leicht ungehobelte, aber sehr charmante Captain Walker, die schlaue und unabhängige Piratenprinzessin Soledad, der freundliche und loyale Steuermann Buenaventure, der vorlaute Hexhermetische Holzwurm, der mysteriöse Geisterhändler und natürlich Griffin, der immer an Jollys Seite ist, wenn sie ihn braucht. Jolly hat mir im zweiten Band besser gefallen als im ersten, während mir Munks Entwicklung nicht gefällt, aber ich weiß ja, wo sie hinführen wird. Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen und freue mich auf den dritten Band!

Fazit:
"Die Muschelmagier" von Kai Meyer habe ich buchstäblich inhaliert.
Ich liebe die Entwicklung der Handlung und ganz besonders die Charaktere, die mir wieder so sehr ans Herz gewachsen sind! Auch den Ideenreichtum von Kai Meyer bewundere ich jedes Mal aufs Neue, denn es gab so viel zu entdecken und alles ist so gut durchdacht!
Ich bin wieder einmal begeistert von den Wellenläufern, sodass ich fünf Kleeblätter vergebe!

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