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Veröffentlicht am 14.10.2022

Ein großartiger Abschluss und mein liebster Band der Reihe!

Dunbridge Academy - Anytime
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Eine einzige Nacht hat dafür gesorgt, dass Olives Leben nie mehr so sein wird wie früher.
Nachdem sie bei einem Brand im Internat schwere Verbrennungen erlitten hat, kämpft sie sich Schritt für Schritt ...

Eine einzige Nacht hat dafür gesorgt, dass Olives Leben nie mehr so sein wird wie früher.
Nachdem sie bei einem Brand im Internat schwere Verbrennungen erlitten hat, kämpft sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurück und freut sich auf die Rückkehr an die Dunbridge Academy, doch dann der Schock: Olive wird nicht wie geplant in die zwölfte Klasse gehen, sondern das elfte Schuljahr wiederholen, ohne ihre Freunde!
Auch Colin Fantino, ein neuer Schüler aus New York, wird die elfte Klasse besuchen und er und Olive geraten immer wieder aneinander, bis sie irgendwann feststellen, dass der anfängliche Hass langsam zu etwas anderem wird.
Doch Colin hat ein dunkles Geheimnis, das besonders Olive nicht erfahren sollte.

"Anytime" ist der dritte und letzte Band der Dunbridge Academy Reihe von Sarah Sprinz, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der siebzehn Jahre alten Olive Henderson und des gleichaltrigen Colin Fantino erzählt wird.

Olive durften wir in den letzten Bänden schon als kratzbürstige, aber auch sehr loyale Freundin von Tori, Charles und Henry kennenlernen und ich war sehr gespannt darauf, sie besser kennenlernen zu dürfen!
Sie ist eine sehr talentierte Schwimmerin, deren Pflichtbewusstsein dafür gesorgt hat, dass sie am Abend vor einem wichtigen Wettbewerb früh schlafen gegangen und in einem brennenden Westflügel wieder aufgewacht ist. Bei dem Brand hat sie sich schwere Verbrennungen zugezogen, die nur langsam verheilen und dafür gesorgt haben, dass sie ihre aussichtsreiche Karriere als Schwimmerin abhaken kann. Aber nicht nur die äußeren Verletzungen müssen heilen, auch die inneren Verletzungen machen der sonst so starken Olive zu schaffen.
Olive ist oft sehr wütend auf die ganze Situation und dass sie die elfte Klasse wiederholen muss, statt wie geplant mit ihren Freunden ihren Abschluss zu machen, macht es nicht besser.
Im zweiten Band haben wir ja auch einen anderen Grund erfahren, warum Olive oft sehr wütend war, und ich muss sagen, dass Olive mir bisher nicht ganz so sympathisch war, aber umso neugieriger war ich dann auf diesen dritten Band und ich muss sagen, dass ich mich sehr gut in Olive hineinversetzen konnte und ich sehr schnell mit ihr warm geworden bin!

Colin lebt in New York mit seiner Mutter, der emotionskalten Talkshow-Moderatorin Ava Fantino, seinem Vater, der mehr Zeit mit seinem Job verbringt als mit seiner Familie und seiner kleinen Schwester Cleo, die Colin über alles liebt.
Auch bei Colin sorgt eine einzige Nacht dafür, dass nichts mehr so ist wie vorher und wird gegen seinen Willen an der Dunbridge Academy eingeschrieben, wo er so schnell wie möglich einen Schulverweis kassieren möchte.
Colin ist sehr intelligent und hält andere gerne auf Abstand, bis er begreift, dass die Dunbridge Academy ihm die Chance bietet, neu anzufangen. Auch Colin hat es gerade nicht einfach und er muss sich wie Olive vielen Herausforderungen stellen. Unter Colins abweisender Oberfläche steckt ein weicher Kern, den man erst entdecken muss, aber auch Colin mochte ich sehr!

Colin und Olive machen beide wirklich starke Entwicklungen durch und ich fand es so schön zu sehen, wie von Hass auf den ersten Blick eine zarte Verbindung wurde, die langsam zu Liebe geworden ist! Die beiden haben mit so vielen Problemen zu kämpfen, müssen Rückschläge verkraften, aber sie stehen immer wieder auf, kämpfen und werden stärker!

Die Rückkehr an die Dunbridge Academy hat mir richtig gut gefallen, denn nicht nur die Charaktere fühlen sich da sehr wohl! Ich liebe das Setting und es war so schön Henry und Emma, Tori und Charles, aber auch Grace und Gideon wiederzusehen und noch ein Stück zu begleiten!
Ich würde mich übrigens sehr freuen, wenn die Geschichte von Grace noch in einem eigenen Band erzählt werden würde, da mich die Thematik sehr angesprochen hat und ich Grace auch noch ein wenig besser kennenlernen möchte!
Die ganze Reihe hat mir richtig gut gefallen, das Ende war einfach rund und der dritte Band ist dann auch mein liebster Band der Reihe geworden!

Fazit:
"Dunbridge Academy - Anytime" von Sarah Sprinz ist ein großartiger dritter Band!
Ich mochte Olive und Colin richtig gerne, auch weil sie so starke Entwicklungen durchgemacht haben und ich habe die Zeit an der Dunbridge Academy wieder sehr genossen!
Der dritte Band ist mein liebster Band der Reihe geworden und ich vergebe starke vier Kleeblätter für diesen tollen Abschluss!

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Veröffentlicht am 09.10.2022

Der Funke wollte leider nicht überspringen!

Ich bin dein Schicksal
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Erin besitzt die Fähigkeit, Noctua zu sehen, Wesen, die die menschliche Angst sammeln und von ihr leben.
Auch Callahan Kymragh ist ein Noctua, der Erin über Jahre hinweg immer wieder besucht hat, zum ...

Erin besitzt die Fähigkeit, Noctua zu sehen, Wesen, die die menschliche Angst sammeln und von ihr leben.
Auch Callahan Kymragh ist ein Noctua, der Erin über Jahre hinweg immer wieder besucht hat, zum letzten Mal an ihrem fünfzehnten Geburtstag, bevor er ohne ein Wort, ohne Erklärung verschwand.
Drei Jahre später steht er unverhofft wieder vor ihr, doch kann Erin ihm verzeihen?

"Ich bin dein Schicksal" ist der erste Band von Kira Lichts Dusk & Dawn Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Erin Porter erzählt wird.

Ich habe im letzten Jahr die Kaleidra Trilogie von Kira Licht gelesen, die mich sehr begeistern konnte! Deshalb war ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe, aber der Funke wollte leider nicht so recht überspringen.

Erin ist temperamentvoll und stur. Ihr Hobby ist es, Lost Places in ihrer Heimatstadt Cleveland aufzusuchen und Videos von diesen verlassenen Orten, meist alte Fabriken für ihren Instagram-Account zu drehen. Sie ist mutig und neugierig, aber ich fand ihre Art zum Teil sehr anstrengend, weil sie sehr selbstgerecht war und sich oft angegriffen gefühlt hat. Ihre Großmutter hat ihr beispielsweise jahrelang etwas verschwiegen, und als Erin die Wahrheit herausfindet, verhält sie sich unmöglich ihrer Großmutter gegenüber, womit Erin unter anderem dafür gesorgt hat, dass es mir schwergefallen ist, sie zu mögen.

Cal und Erin haben sich mit zwölf Jahren kennengelernt und an Erins fünfzehnten Geburtstag haben sie sich das erste Mal geküsst. Doch danach hat Cal Erin nie wieder besucht. Es gab keinen Abschied, keine Erklärung, was Erin das Herz gebrochen hat.
Nun ist er wieder da und es war fast, als hätte es die drei Jahre ohne Kontakt nicht gegeben, denn schnell waren die beiden wieder ein Herz und eine Seele, was mir viel zu schnell ging.
Cal war ziemlich undurchschaubar und hat Erin auf Händen getragen, ihn mochte ich eigentlich ganz gerne, aber ich hatte auch den Eindruck, dass man nur das von ihm gesehen hat, was er einen sehen lassen wollte.
Es gab einige Nebencharaktere, die mir ehrlich gesagt fast schon zu viele waren. Ildy, Horatio und Nolan sind wie Cal Alpha und sind immer mit dabei, wenn es nach Obskuris geht und Dylan, Rhonda und Jinjin sind Erins menschliche Freunde, die ihr immer helfen, wenn Erin Unterstützung braucht.
Ich mochte es dann auch nicht ganz so gerne, dass Erin ihren Freunden immer direkt alles brühwarm erzählt hat, was sie in Obskuris erlebt hat, von einer Welt und deren Bewohner, die ihre Freunde nicht sehen können.

Die Welt an sich hat mir aber ganz gut gefallen!
Erin kann Noctua sehen, die die Angst von Menschen sammeln, um so ihre Welt Obskuris am Leben zu erhalten.
Es gibt zehn verschiedene Kartelle, so ist Callahan beispielsweise ein Onyx, Kategorie Alpha-Dämon. Die Alpha sehen aus wie Menschen, aber die Alpha der einzelnen Kartelle haben besondere Merkmale. Die Onyx haben beispielsweise Fangzähne, die Cobalt Kiemen und die Fawn haben ein Ring aus Flammen um ihre Iris.
Dann gibt es noch Beta-Dämonen, die immer Mischwesen auf Mensch und Tier sind und die meiste Angst sammeln.
Die Gamma sehen oft aus wie Kuscheltiere und sammeln Angst von Kindern. Erin lebt mit drei Gamma zusammen, Pünktchen, ein Wüstenfuchs in Miniaturausgabe, Herald, ein Tintenfisch und Otiz, einer Hyäne.
Und dann gibt es noch die Delta, die beflügelten Reittiere der Alpha.
Die Welt war gut durchdacht und auch gut erklärt, trotzdem war es mir manchmal etwas viel, vielleicht auch, weil man gefühlt jedes Kartell im ersten Band besucht und man kaum Zeit bekommen hat, diese wirklich richtig kennenzulernen, was auf mich etwas zu gewollt gewirkt hat.

Außerdem gab es viele unterschiedliche Handlungsstränge.
Da war beispielsweise Erins Hobby, das Filmen der Lost Places. Dann war sie auch als Babysitterin unterwegs, wo sie eine Entdeckung gemacht hat, der sie dann gemeinsam mit Cal und seinen Freunden in Obskuris nachgegangen ist.
Auch über ihre Vergangenheit erfährt Erin noch etwas Neues und auch hier werden Nachforschungen angestellt. Es stand gefühlt immer mal wieder was anderes im Fokus und die anderen Sachen rückten in den Hintergrund und ich frage mich immer noch, wie alles miteinander zusammenhängen wird.
Die Geschichte konnte mich nicht so stark fesseln, wie ich es mir erhofft hatte, auch wenn es Kira Licht mit dem Ende doch noch gelungen ist, dass ich den zweiten Band lesen möchte. Ich habe zwar schon eine Vermutung, was für die Wendung am Ende gesorgt hat und hoffe einfach, dass ich mich irre, weil es sonst ziemlich vorhersehbar wäre.

Fazit:
Nachdem mir die Kaleidra Trilogie von Kira Licht so gut gefallen hat, so schwer hat es mir "Ich bin dein Schicksal", der erste Band der Dusk & Dawn Dilogie gemacht.
Die Protagonistin Erin hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen und mit ihr und Cal ging es mir viel zu schnell.
Die Welt an sich hat mir zwar gut gefallen, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass Kira Licht im ersten Band zu viel wollte, denn man hat kaum Zeit, die einzelnen Kartelle, die man im Verlauf der Geschichte besucht, richtig kennenzulernen. Und auch die einzelnen Handlungsstränge waren mir fast zu viel, auch weil man einfach noch nicht weiß, wie alles miteinander zusammenhängt.
Ich hatte mehr erhofft und vergebe schwache drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Guter Auftakt mit kleinen Schwächen!

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Kaum findet Mira heraus, sie einen Zwillingsbruder hat, steht Lilac auch schon unverhofft vor ihr.
Mit Lilac ist auch der undurchschaubare Joshka mit nach Maple Creek gereist, zu dem Mira sich mit der ...

Kaum findet Mira heraus, sie einen Zwillingsbruder hat, steht Lilac auch schon unverhofft vor ihr.
Mit Lilac ist auch der undurchschaubare Joshka mit nach Maple Creek gereist, zu dem Mira sich mit der Zeit immer stärker hingezogen fühlt, doch seine Vergangenheit kann er nicht hinter sich lassen und seine gefährlichen Machenschaften holen ihn ein, als er sich in Sicherheit wiegt.

"Meet Me in Maple Creek" ist der erste Band der Maple Creek Dilogie von Alexandra Flint, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Mirella Aberdeen und des dreiundzwanzig Jahre alten Joshka Graveman erzählt wird, wobei wir auch immer mal wieder aus der Perspektive von Lilac Henningway, Miras Zwillingsbruder lesen durften.

Mira studiert Mathematik und Architektur, liebt es, in der Natur zu sein und zu fotografieren. Sie ist eine freundliche junge Frau, die mir richtig gut gefallen hat!
Joshka ist ziemlich undurchsichtig. Er ist in New York aufgewachsen und schon in jungen Jahren zum Anführer eines Netzes organisierter Kriminalität im Untergrund der Stadt geworden. Er hat zwei Identitäten, Joshka und Tomber, und versucht diese strikt zu trennen und sich immer abzusichern, doch vor seiner Vergangenheit kann er nicht weglaufen.
Lilac hatte im Gegensatz zu seiner Zwillingsschwester keine behütete und eine alles andere als leichte Kindheit. Irgendwann hat sich Josh seiner angenommen und die beiden wirken ein wenig wie Brüder, denn Josh passt auf Lil auf und versucht ihn aus allem rauszuhalten, was ihm gefährlich werden könnte.

Maple Creek ist eine verträumte Kleinstadt in Oregon und ein echter Wohlfühlort!
Besonders die erste Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen, aber nach einem kleinen Showdown im Mittelteil konnte mich die Geschichte in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so stark packen.
Das Thema Untergrund war einfach nicht meins und hat mir dann auch nicht so gut gefallen, weil ich es beispielsweise nur schwer vorstellbar finde, dass Joshka schon in so jungen Jahren einen wichtigen Stand im Untergrund hat und von vielen gefürchtet wird. Das hat mich persönlich einfach nicht angesprochen, was aber auch nicht schlimm war, auch weil es dank Joshkas Vergangenheit schnell spannend wurde!

Ich fand es auch sehr spannend, dass Lilac und Mira Zwillinge sind, die neunzehn Jahre lang nichts voneinander wussten, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Beziehung von Lilac und Mira dann ein wenig mehr im Fokus gestanden hätte, auch wenn die Liebesgeschichte dafür ein wenig in den Hintergrund gerückt worden wäre. Auch die Aussprache mit dem Vater der Geschwister kam mir ein wenig spät.
Außerdem fand ich es gewöhnungsbedürftig, dass zwischen den einzelnen Kapiteln oftmals kleine Zeitsprünge lagen und man nur selten direkt weiterlesen konnte, sondern man sich immer neu orientieren musste, womit ich mich etwas schwergetan habe.
Die Geschichte hat mir dennoch gut gefallen, aber auch das Ende hat mir dann leider nicht ganz so gut gefallen. "Meet Me in Maple Creek" ist der erste Band einer Dilogie und der zweite Band "Save Me in Maple Creek" ist zeitgleich erschienen, aber mir war das Ende trotzdem viel zu offen und das letzte Kapitel hat mich sehr verwirrt zurückgelassen.

Fazit:
"Meet Me in Maple Creek" von Alexandra Flint ist ein guter Auftakt der Maple Creek Dilogie!
Mir haben Mira, Josh und der Wohlfühlort Maple Creek richtig gut gefallen und besonders der Anfang der Geschichte konnte mich mitreißen!
Es gab aber auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, so mochte ich es persönlich nicht so gerne, dass der New Yorker Untergrund eine Rolle gespielt hat und auch das Ende hat mir leider nicht gefallen.
Ich freue mich aber trotzdem sehr auf den zweiten Band und vergebe gute drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 01.10.2022

Hat mir richtig gut gefallen!

Bloodbound
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Cain Blackwood wusste schon immer, dass sie eine Huntress werden würde, doch welche Art von Jägerin sie sein wird, entscheidet sich erst bei einer Zeremonie.
Es war immer der Plan, dass sie und ihr Cousin ...

Cain Blackwood wusste schon immer, dass sie eine Huntress werden würde, doch welche Art von Jägerin sie sein wird, entscheidet sich erst bei einer Zeremonie.
Es war immer der Plan, dass sie und ihr Cousin Jules Venatoren werden, doch im Gegensatz zu Cain hat Jules das Hunter-Gen nicht geerbt und der rücksichtslose Warden Prinslo wird Cains Venator.
Nach einem holprigen Start kommen die beiden sehr gut miteinander klar und begeben sich verbotenerweise direkt auf die Jagd, wo sie eine gefährliche Entdeckung machen.

"Blood & Gold" von Laura Kneidl ist der erste Band der Elemente der Schattenwelt Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der achtzehn Jahre alten Cain Blackwood erzählt wird.

Das Buch gibt es so leider nicht mehr zu kaufen, denn die Elemente der Schattenwelt Trilogie wurde von Laura Kneidl komplett überarbeitet, umgeschrieben und ist nun Teil der Midnight Chronicles, die sie gemeinsam mit Bianca Iosivoni veröffentlicht hat.

Ich mochte die Midnight Chronicles sehr gerne, aber ich war auch total neugierig auf die ursprüngliche Reihe, und als ich dann entdeckt habe, dass ich "Blood & Gold" noch ungelesen auf dem E-Reader habe, musste ich einfach reinlesen, weil ich sehr gespannt war, welche Szenen es in "Blutmagie" geschafft haben, was umgeschrieben wurde und welche Gemeinsamkeiten es generell gibt. Mir hat es dann aber so gut gefallen, dass ich direkt weitergelesen habe!

Die Welt der Hunter gab es schon in der ursprünglichen Fassung, aber hier trifft man auf Blood Hunter, Hell Hunter, Moon Hunter, Magic Hunter und Soul Hunter, die in Evanstone gegen die Kreaturen der Nacht kämpfen.
Die Anwärter werden auf das Hunter-Gen getestet, so auch Cain und Warden, die beide Blood Hunter sind und Venatoren, Kampfpartner werden.
Ich muss sagen, viel von der ursprünglichen Geschichte hat es leider nicht in die Midnight Chronicles geschafft, aber auch so hat es mir gut gefallen!

Man merkt auf jeden Fall sehr deutlich, wie stark Laura Kneidl sich weiterentwickelt hat und wie viel Potenzial in dieser Geschichte gesteckt hat, was sie dann auch rausholen konnte, indem sie die Bücher überarbeitet hat!
Die Liebesgeschichte ging mir zwar zu schnell, und mir hat es auch nicht ganz so gut gefallen, wie sehr Warden und Cain die Regeln missachtet haben, aber ich mochte die beiden echt gerne und ihre Geschichte konnte mich positiv überraschen!
Am liebsten würde ich auch die Folgebände lesen, schade, dass es die nicht mehr gibt!

Fazit:
Eigentlich wollte ich nur kurz in "Blood & Gold" von Laura Kneidl reinlesen, weil ich neugierig war, wie viel von der Geschichte es in die Midnight Chronicles geschafft haben, aber mir hat es dann so gut gefallen, dass ich direkt weiterlesen musste!
Mir haben Cain und Warden sehr gut gefallen und auch die Geschichte fand ich spannend. Natürlich merkt man, wie stark Laura Kneidl sich im direkten Vergleich weiterentwickelt hat, aber die Geschichte ist überhaupt nicht schlecht!
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und würde am liebsten direkt "Soul & Bronze" lesen, wenn es noch erhältlich wäre!

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Veröffentlicht am 25.09.2022

Spannender zweiter Band!

The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter
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Ein großes Rätsel ist gelöst, doch das nächste wartet schon auf Avery und die Hawthorne Brüder.
Warum hat Tobias Hawthorne ihr sein gesamtes Vermögen hinterlassen?
Bis Avery eine Antwort auf diese Frage ...

Ein großes Rätsel ist gelöst, doch das nächste wartet schon auf Avery und die Hawthorne Brüder.
Warum hat Tobias Hawthorne ihr sein gesamtes Vermögen hinterlassen?
Bis Avery eine Antwort auf diese Frage bekommt, wird sie nicht ruhen und mit jedem Rätsel, das sie löst, verstrickt sie sich immer stärker in Gefahren und deckt Geheimnisse auf, die besser verborgen geblieben wären.

"Das Spiel geht weiter" von Jennifer Lynn Barnes ist der zweite Band der The Inheritance Games Trilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Avery Kylie Grambs erzählt wird.

Der erste Band hat mir ja schon unheimlich gut gefallen, denn ich fand es so spannend, gemeinsam mit Avery und den Hawthorne Brüdern die Rätsel zu lösen, die Tobias Hawthorne ihnen hinterlassen hat!
Am Ende des ersten Bandes gab es eine Enthüllung, mit der man nicht gerechnet hat, und in diesem Band geht Avery den Hinweisen nach, um auf viele weitere Verstrickungen zu stoßen, die sie auch in große Gefahr bringen.

Ich bin echt begeistert von der Entwicklung der Handlung, denn es wird schnell spannend!
Gemeinsam mit Avery durften wir uns erneut den Kopf zerbrechen und einige Rätsel lösen. Wir haben mehr über die Hintergründe der Familie Hawthorne erfahren, wobei man besonders von vielen familiären Verbindungen überrascht wurde!

Avery wächst langsam in ihre Rolle als Erbin hinein. Sie ist klug und stellt sich den Dingen, außerdem kann sie nicht ruhen, wenn es etwas gibt, dem sie nachgehen kann.
Auch Nash, Grayson, Jameson und Xander waren wieder mit dabei und sind gemeinsam mit Avery die Rätsel angegangen, die ihr Großvater Tobias ihnen hinterlassen hat. Ich mochte auch die Hawthornes wieder richtig gerne, finde sie alle sehr faszinierend und mochte es, dass wir die vier besser kennenlernen durften.
Nur das Liebesdreieck, das es auch schon im ersten Band gab, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Vielleicht auch, weil ich von Beginn an meinen Favoriten habe und dieser im zweiten Band nicht allzu viel Zeit mit Avery verbracht hat, was ich schade fand.

Der zweite Band muss sich definitiv nicht hinter dem ersten Band verstecken und ich bin schon sehr gespannt, welche Rätsel, Spiele und Offenbarungen im dritten Band auf uns warten!

Fazit:
"The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter" von Jennifer Lynn Barnes ist ein sehr spannender zweiter Band, den ich kaum aus der Hand legen konnte, weil er mich so stark mitreißen konnte!
Gemeinsam mit Avery und den Hawthornes dürfen wir wieder viele spannende Rätsel lösen und sind dabei auf viele überraschende Verwicklungen gestoßen, sodass ich schon sehr gespannt bin, was uns im dritten Band noch erwarten wird!
Ich vergebe sehr starke vier Kleeblätter.

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