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Veröffentlicht am 07.01.2026

Konnte mich leider nicht ganz so stark mitreißen!

Loki − Her Twisted Heart
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Harlow ist eine Agrai und ihr Leben besteht aus nicht endenden Training. Die Agrai beschützen die Welt der Menschen, doch der letzte Angriff auf ihr Lager ist lange her.
Doch dann werden die Agrai tatsächlich ...

Harlow ist eine Agrai und ihr Leben besteht aus nicht endenden Training. Die Agrai beschützen die Welt der Menschen, doch der letzte Angriff auf ihr Lager ist lange her.
Doch dann werden die Agrai tatsächlich angegriffen, Harlows beste Freundin Asra wird schwer verwundet und ein Gift breitet sich aus.
Um ein Heilmittel zu beschaffen, reist Harlow nach Abyssos, in die Welt der Götter, wo sie auf Loki trifft, den Gott der Lügen und des Chaos, der ihr einen Deal anbietet.
Wenn sie ihm dabei hilft, magische Artefakte zu beschaffen, wird er ihr das Heilmittel geben.
Obwohl Harlow die Götter hasst, beginnt sie Loki zu vertrauen, doch was verschweigt er ihr?

"Her Twisted Heart" von Franka Neubauer ist der erste Band des Loki-Duetts, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der Kriegerin Harlow erzählt wird, wir durften aber auch in Lokis Sicht eintauchen.

Die Agrai sind ein uralter Schwesternbund an Kriegerinnen, der von der Göttin Artemis geschaffen und mit Magie gesegnet wurde. Als nach dem großen Krieg die Welt geteilt wurde, blieben die Agrai als einzige übernatürliche Wesen in der Welt der Menschen zurück, um das magische Portal zu bewachen, das in die Welt der Götter führt.
Ihr Leben besteht aus immer währenden Training und die wichtigste Regel ist, dass die Agrai sich nicht verlieben dürfen, denn dies wird mit dem Tod bestraft.
Harlow ist die Tochter einer Verräterin, kennt nicht mal den Namen ihrer Mutter, die sich in einen Gott verliebt hat. Und obwohl Harlow eine talentierte Kriegerin ist, wird sie mit Verachtung gestraft. Sie hält sich nicht nur beim Training zurück, will nicht auffallen und hat nur ihre beste Freundin Asra an ihrer Seite.
Doch dann passiert das Undenkbare, ihr Lager wird angegriffen und Asra verwundet und vergiftet. Als Asra sie nach Abyssos schickt, weiß Harlow, dass ihre beste Freundin Geheimnisse vor ihr hatte, doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als Asras Wunsch zu folgen und so lernt Harlow Loki kennen.

Harlow ist eine mutige Kriegerin, die mir an sich gut gefallen hat, weil sie für sich und andere eingestanden ist und sich auch von Loki nichts hat gefallen lassen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie vieles stärker hinterfragt hätte. Mir war sie fast schon zu gutgläubig, mir lagen so viele Fragen auf der Zunge und ich hätte mir gewünscht, dass Harlow diese ausgesprochen hätte.
Loki ist natürlich ein charmanter und wortgewanderter Gott, der in Abyssos keinen leichten Stand hat, da alle ihn für den Mörder seiner Schwester Selene halten. Als Gott des Chaos sollte man ihm nicht trauen, denn Illusionen sind seine Spezialität, aber ich fand besonders die Kapitel aus seiner Perspektive sehr aufschlussreich. Die Wendung am Ende habe ich ihm nicht wirklich abgenommen, da bin ich gespannt, was dahintersteckt.

Die Handlung hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so stark mitreißen, wie ich es mir erhofft habe, auch weil sich manche Probleme einfacher lösen ließen als gedacht.
Wie oben schon erwähnt, hätte mir auch gewünscht, dass Harlow deutlich mehr hinterfragt hätte, besonders was ihre Abstammung angeht.
Die Welt der Götter war abwechslungsreich und Franka Neubauer hat die Mythologien ein wenig durcheinander gemischt. Wir treffen auf griechische, römische und nordische Götter, die in ihren eigenen Kosmos leben, was ich ganz spannend fand.
Das Ende hat mich auf jeden Fall überrascht und ich bin gespannt, was dahintersteckt und bin auch neugierig, wie es mit Harlow und Loki im zweiten Band weitergehen wird!

Fazit:
"Her Twisted Heart" von Franka Neubauer ist ein guter Auftakt des Loki-Duetts, der mich jedoch nicht so stark fesseln konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Harlow und Loki waren spannende Protagonisten, besonders Loki fand ich sehr interessant! Bei Harlow hätte ich mir gewünscht, dass sie deutlich mehr hinterfragt hätte.
Die Welt der Götter war sehr abwechslungsreich und ich mochte die Götter echt gerne.
Von der Handlung hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, da sich viele Herausforderungen leichter lösen ließen als gedacht. Das Ende war aber spannend und ich bin gespannt, wie es mit Loki und Harlow im nächsten Band weitergeht!
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Für mich der mit Abstand beste Band der Infinity Falling Reihe!

Infinity Falling - Bring Me Home
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Endlich geht es los, endlich reist die Schauspielerin Megan Sutton nach Vancouver, um dort den dritten Teil der Infinity Falling Reihe zu drehen.
Doch bereits seit einiger Zeit begleitet sie schlechte ...

Endlich geht es los, endlich reist die Schauspielerin Megan Sutton nach Vancouver, um dort den dritten Teil der Infinity Falling Reihe zu drehen.
Doch bereits seit einiger Zeit begleitet sie schlechte Presse und besonders ein Gerücht hält sich hartnäckig.
Als sie in einer Bar Cole Buchanan kennenlernt und es zu einem Kuss kommt, denkt sie nicht an die möglichen Folgen, doch schon am nächsten Tag sind die Bilder in der Presse und eine Schadensbegrenzung muss her.
Cole und Megan sollen eine Fake-Beziehung für die Presse führen, doch fühlt sich alles zwischen ihnen vom ersten Moment an echt an.
Wird es besonders Megan gelingen, ihr Herz zu schützen?

"Bring Me Home" von Sarah Sprinz ist der dritte und letzte Band der Infinity Falling Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Megan Sutton und des achtundzwanzig Jahre alten Cole Buchanan erzählt wird.

Die ersten beiden Bände der Reihe sind hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, da bin ich ehrlich.
Dennoch habe ich mich sehr auf den dritten Band gefreut, auch weil ich mich so sehr auf Coles Geschichte gefreut habe, den wir bereits in Sarah Sprinz' University of British Columbia Reihe kennenlernen durften.
Mir hat es dann auch so gut gefallen, dass wir neben den Charakteren aus der Infinity Falling Reihe auch die Charaktere aus der University of British Columbia Reihe wiedersehen durften!
Ich mochte Laurie und Sam, Amber und Emmett und natürlich Hope und Scott so gerne, fand es so schön, sie noch ein Stück begleiten zu dürfen, auch weil sie mittlerweile Ende zwanzig sind und viel in ihren Leben passiert ist!
Nun treffen sie auf Aven und Hayes und Holly und Ruben, aber natürlich liegt der Fokus auf Megan und Cole!

Megan hat mit der Rolle der Daria ihre erste große Hauptrolle im dritten Film der Infinity Falling Reihe an Land gezogen und dementsprechend aufgeregt ist sie. Doch Megan ist auch unsicher, weil sie zuletzt nur schlechte Presse generiert hat. Das Gerücht, das sie es auf vergebene Männer abgesehen hat, hält sich hartnäckig, obwohl an den Gerüchten nichts dran ist.
Als sie an ihren ersten Abend in Vancouver auf Cole trifft und Megan ihren ersten Kuss erlebt, glauben die beiden nicht, dass sie sich wiedersehen, doch das böse Erwachen erfolgt direkt am nächsten Tag, denn die Bilder sind nicht nur in der Presse gelandet, sondern Cole ist auch der Arzt am Set von Infinity Falling, sodass sie sich schneller wiedersehen als gedacht.

Megan ist zwar erst zwanzig Jahre alt, aber sie wirkte auf mich oft reifer. Sie lässt sich allerdings noch sehr von der Presse beeinflussen, liest viele Artikel, die sie dann runterziehen. Megan hat die Idee, dass Cole ihr Fake-Freund spielen soll, damit sie auch mal positive Schlagzeilen macht, doch es fällt ihr immer schwerer, echt und vorgespielt zu unterscheiden, besonders, wenn sich alles zwischen ihnen echt anfühlt. Schon bald merkt sie, dass sie ihr Herz an Cole verlieren könnte.
Cole ist mittlerweile Assistenzarzt und arbeitet in der Notfallmedizin, wo ihm gleich zu Beginn ein folgenschwerer Behandlungsfehler unterläuft und er erst mal freigestellt wird.
Das nagt natürlich sehr an Coles Selbstbewusstsein, der daraufhin zur Überbrückung den Job als Arzt am Set von Infinity Falling annimmt. Er hat bisher nur eine ernsthafte Beziehung geführt, die jedoch kein gutes Ende nahm und hält sich selbst für beziehungsunfähig. Er ist sehr aufmerksam und fürsorglich, doch kann auch ein ganz schön fieser Mistkerl sein.

Die Beziehung von Megan und Cole war ein ziemliches Auf und Ab, aber mega unterhaltsam!
Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie die beiden sich immer nähergekommen sind und die Nähe akzeptiert haben, bevor meistens Cole wieder zwei Schritte zurückgemacht hat. Aber ich mochte seine Entwicklung so gerne!
Generell hat es mir auch gut gefallen, dass Cole eigentlich kein Teil der Unterhaltungsindustrie war. Er ist zwar nun Set-Arzt, aber er arbeitet ja normalerweise im Krankenhaus und hat keine Berührungspunkte zur Filmbranche, wodurch noch mal frischer Wind aufkam.
Manchmal stört es mich auch, wenn es zu viele Nebencharaktere gibt oder die Cliquen zu groß werden, besonders wenn wie hier zwei Reihen zusammengeführt werden, aber hier hat es mich überhaupt nicht gestört, sondern ich habe die Zeit mit den Charakteren sehr genossen, vielleicht auch, weil ich die Charaktere aus der University of British Columbia Reihe insgesamt lieber mochte als die der Infinity Falling Reihe.
Für mich ist dieser dritte Band dann mit Abstand der beste Band der Reihe geworden!
Ich konnte komplett mit Megan und Cole mitfiebern, habe die letzten zweihundert Seiten an einem Stück gelesen, weil ich das Buch absolut nicht aus der Hand legen konnte und es hat nicht viel gefehlt und das Buch wäre zu einem Highlight für mich geworden!

Fazit:
"Bring Me Home" von Sarah Sprinz ist für mich der mit Abstand beste Band der Infinity Falling Reihe!
Ich konnte absolut mit Megan und Cole mitfiebern, ich habe ihre Entwicklungen echt gefeiert und habe es geliebt, dass wir die Charaktere der University of British Columbia Reihe wiedersehen durften!
Es hat nichts viel gefehlt und das Buch wäre zu einem Highlight für mich geworden, die letzten zweihundert Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen, weil es so spannend war! Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Stimmungsvolle Geschichten aus dem norwegischen Tromsø!

Northern Nights. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special
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"Northern Nights" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Andreas Dutter, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Laura Labas, Stefanie Lasthaus, Nina MacKay, ...

"Northern Nights" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Andreas Dutter, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Laura Labas, Stefanie Lasthaus, Nina MacKay, Greta Milan, P. J . Reid, Sarah Saxx, Marius Schaefers, Jana Schäfer, Sabine Schoder und Rebekka Weiler zu lesen gibt, sowie das Silver-Special von Bianca Iosivoni.
Dieses Mal spielen alle Geschichten im norwegischen Tromsø und wie gewohnt begegnen wir den unterschiedlichen Protagonisten geschichtenübergreifend, sodass die Protagonisten aus der vorherigen Geschichte oft in der nächsten erwähnt wurden und wir diese so noch ein Stück begleiten durften.

Die ersten beiden Tage haben mir sehr gut gefallen! In der Geschichte von Sabine Schoder lernen wir Siri und Fynn kennen. Die beiden haben bereits eine gemeinsame Vorgeschichte und ihre Geschichte war echt spannend! Da war sogar ein wenig Action drin und ich mochte es, wie die beiden sich wieder annähern!

Auch die Geschichte von P. J. Reid um das Kafe Kat und Hailee und Viggo fand ich sehr niedlich und hat mir richtig gut gefallen, auch wenn Hailees Aktion am Anfang etwas befremdlich war! Auch die beiden kennen sich schon länger, obwohl mir bei ihnen dann ein bisschen zu schnell von Verlieben gesprochen wurde.
Hier muss ich dazu sagen, dass es ja nur Kurzgeschichten sind, wo man nicht erwarten kann, dass die Charaktere lange Zeit haben, um sich kennen und lieben zu lernen. Bei manchen Geschichten hat es mich etwas gestört, bei anderen nicht.

Auch Arvid und Kaja in der Geschichte von Greta Milán mochte ich echt gerne, aber ich fand es dann nicht so gut, dass Kaja sich frisch trennt. Da ging es mir wieder zu schnell, aber das Setting rund um den Tromsø Ice Dom und die Eisschnitzkunst war echt toll und die Chemie zwischen den beiden auch.

Rurik und Ida aus der Geschichte von Rebekka Weiler mochte ich sehr gerne! Eigentlich können die beiden sich nicht leiden, aber als sie Zeit miteinander verbringen, finden sie heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als gedacht. Hier verbindet die beiden das Thema Musik, was ich sehr stimmungsvoll fand.

In der Geschichte von Jana Schäfer lernen wir Greta und Elias kennen und die beiden fand ich total niedlich. Ich mochte auch den kleinen Emil, den Bruder von Elias, echt gerne und fand, dass es bei den beiden nicht zu überstürzt war, eine tolle Entwicklung! Hier werden unter anderem Kekse gebacken, was ich auch sehr gemocht habe!

Auch die Geschichte von Stefanie Lasthaus mochte ich echt gern! Kari und Jesper waren früher beste Freunde, bis etwas die beiden entzweit hat, was nun aufgearbeitet wurde. Eine Sache fand ich etwas unlogisch, weil ich mich gefragt habe, wie ein Frettchen entkommen konnte, dass eine ganze Stadt abgesucht werden musste, aber ansonsten war die Geschichte toll. Besonders die Auflösung, warum Kari und Jesper sich damals entzweit haben, fand ich spannend!

Die Geschichte von Elina und Arlo fand ich okay, aber es ging mir mit den beiden zu schnell und ich mochte den Verlauf nicht ganz so gerne. Auch meinen Humor hat Nina MacKay hier nur bedingt getroffen. Es geht mit den beiden in das B&B Cosy Northern Lights, das schon mal bessere Tage erlebt hat, eine gemütliche Atmosphäre, aber wie gesagt, nicht ganz mein Geschmack.

Die Geschichte von Sandra Grauer war meine liebste Geschichte des Adventskalenders!
Fria und Jori sind Eiskunstläufer und die beiden sind beste Freunde. Doch Fria ist heimlich in ihren besten Freund verliebt, was er nicht erfahren darf! Aber sie sind ein Paar auf dem Eis und als sie dann Probleme bekommt, ihm zu vertrauen, müssen die beiden an sich arbeiten. Es geht nicht nur aufs Eis, es gab auch noch einen tollen Ausflug mit Rentierschlittenfahrt, was ich sehr schön fand!
Die Geschichte war wirklich toll und einfühlsam erzählt!

Auch die Geschichte von Erik und Lena von Sarah Saxx hat mir insgesamt echt gut gefallen.
Ich fand es etwas cringe, dass Lena direkt am ersten Abend zu ihm nach Hause geht, die Situation war jedoch speziell und ihr blieb nicht wirklich eine andere Wahl. Es kamen noch ernste Themen auf und natürlich gab es noch die Winterlichter!

In der Geschichte von Laura Labas zieht es uns ins Kole's Northern Book Café, ein Café mit toller Atmosphäre, in dem der Besitzer Kole seine Gäste oft mit Getränken überrascht.
Jenna und Kole mochte ich dann echt gerne. Das Café war ein tolles Setting und ihre Annäherung fand ich sehr schön.

Mit der Geschichte von Marius Schaefers um Christopher und Moritz gab es nun auch die erste queere Geschichte, die allerdings nicht so meins war. Chris und Moritz fühlen sich schon lange zueinander hingezogen, denken fast unaufhörlich an den jeweils anderen, was mir irgendwie zu viel des Guten war.
Ich mochte die beiden aber echt gerne und auch die Reise ihrer Volleyballmannschaft hat mir gefallen.

Die Geschichte von Andreas Dutter rund um Ole und Henrik begann mit Streit, was ich in der Vorweihnachtszeit eher ungern lese. Auch die beiden haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit und hier gab es ein großes Missverständnis, das nach Jahren aufgeklärt wurde.
Den Beginn mochte ich nicht, aber ihre Geschichte hat sich zum Glück noch zum Guten gewandt!

In der Geschichte von Jennifer Alice Jager lernen wir Anna, Jon und Annas Hund Bandit kennen.
Ihre Geschichte mochte ich auch gerne, besonders weil ich Hunde echt gerne mag. Anna und Jon standen nicht ganz so im Fokus, aber das war okay, da es auch hier eine Trennung gab.
Generell ist das ein Element, über das ich in der Vorweihnachtszeit auch ungern lese, besonders wenn sich die Love Interests die Klinke in die Hand geben, wobei es hier noch gut gelöst wurde.

Mit Bianca Iosivonis Geschichte um Mia und Kasper gab es ein rundes Ende mit einer schönen Geschichte zu Silvester. Die Legende, dass Nordlichter Wünsche erfüllen, fand ich ganz niedlich, aber richtig abgeholt hat mich die Geschichte dann nicht mehr.

Auch in diesem Jahr hat mir der Adventskalender gut gefallen, weil die Geschichten abwechslungsreich waren. Ich fand es ein bisschen schade, dass wir die Charaktere aus den vorherigen Geschichten nur noch in der jeweils nächsten Geschichte wiedergesehen haben und nicht das erste Paar beispielweise in der fünften Geschichte noch einmal. Das hat mir in den vorherigen Adventskalendern besser gefallen, weil das Bild der Geschichten auf mich runder wirkte.
Tromsø war auf jeden Fall ein spannendes Setting, das viel zu bieten hatte und insgesamt haben mir die Geschichten ja auch echt gut gefallen. Manche besser, bei anderen ging es mir mit den Charakteren zu schnell, oder ich mochte es beispielsweise nicht, dass die Frau frisch getrennt war oder es zu viel Streit gab. Insgesamt aber wieder eine gute Mischung!

Fazit:
"Northern Nights" ist ein Adventskalender, der mir auch in diesem Jahr sehr gut gefallen hat.
Dieses Mal zieht es uns ins norwegische Tromsø, ein wirklich tolles Setting und die Geschichten waren wieder sehr abwechslungsreich!
Ich mochte die Geschichten echt gerne, es gab zwar auch ein paar, die mich persönlich nicht so angesprochen haben oder in denen mich etwas gestört hat, aber der Großteil der Geschichten hat mich sehr gut unterhalten.
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Ein toller zweiter Band der Soho-Love-Reihe!

Try & Trust
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Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr ...

Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.

"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.

Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!

Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!

Fazit:
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Mein liebstes Paar der Reihe!

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt ...

Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt niemandem von ihrer Vergangenheit, umso größer ist der Schock, als Callahan plötzlich am Lakestone Campus of Seattle studiert und sie kurz darauf den ersten Drohbrief bekommt, der auf ihre Vergangenheit anspielt.
Werden Lucie und Call die Differenzen zwischen ihnen klären?

"What We Hide" von Alexandra Flint ist der dritte und letzte Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Holland Lucienne Presley und des zwei Jahre älteren Callahan Carter erzählt wird.

Vor zwei Jahren hat Lucie alle Brücken hinter sich abgebrochen, ihr altes, privilegiertes Leben in Boston zurückgelassen und ist mit einem neuen Namen nach Seattle gekommen, um dort am Lakestone Campus of Seattle Kunst zu studieren.
Sie ist eine talentierte Künstlerin mit einem großen Herz und ist zu einer guten Freundin von Harlow und Brynn geworden, doch in Lucie lauern dunkle Abgründe, über die sie nicht spricht. Sie hat sich schon mal in den Alkohol geflüchtet und man war gespannt, was dahintersteckt, warum sie sich nicht mal ihren Freundinnen anvertrauen kann.
Call wurde genau wie seine jüngeren Geschwister Jordan und Ella adoptiert, doch ihre Mutter ist mittlerweile alleinerziehend und braucht mehrere Jobs, um die Familie über die Runden zu bringen.
Call ist Zehnkämpfer und nutzt die Mathematik, um in seinem Sport noch besser zu werden.
Das Stipendium am Lakestone Campus of Seattle ist ein Lichtblick, das dafür sorgen soll, dass Call nicht nur seine Ziele erreicht, sondern auch seiner Familie eine Aussicht auf eine bessere Zukunft bietet.
Call ist ein umgänglicher Typ, dem seine Familie über alles geht. Er ist ehrgeizig, aber nicht arrogant und war besonders früher immer an Lucies Seite, auch wenn sie ihn zum Schluss nicht besonders gut behandelt hat. Doch er ist loyal geblieben, bis sie aus seinem Leben verschwunden ist.

Wir erfahren schnell, dass es vor zwei Jahren eine Nacht gab, die alles verändert hat und die der Auslöser dafür war, dass Lucie Boston verlassen hat. In Seattle kennt keiner Lucies Vergangenheit, weiß nicht, wer sie wirklich ist, bis Call auf dem Campus auftaucht, ihr ehemals bester Freund, ihre zweite Hälfte.
Gleichzeitig bekommt Lucie Drohbriefe, die auf ihre Vergangenheit anspielen und die dafür sorgen, dass Lucies Leben immer weiter aus den Fugen gerät.
Mir haben die Drohbriefe als Element generell gut gefallen, doch man hätte da auch ein wenig mehr Spannung herausholen können. Wobei ich die Auflösung, wer dahintersteckt, dann doch gelungen fand, ebenso die Auflösung, was in der Nacht damals wirklich geschehen ist.
Ich fand es spannend, dass Call Zehnkämpfer ist, weil ich diesen Sport bisher nur aus dem Fernsehen kenne und über den ich in Büchern noch nichts gelesen habe, aber leider wird neben dem Ausdauerlauf und Hindernislauf keine weitere Disziplin behandelt, was ich echt schade fand, besonders weil die Sportler zehn Disziplinen beherrschen müssen.
Und ich weiß nicht, warum es in dieser Reihe so extrem ist, aber auch im dritten Band sind mir die Nebencharaktere, diese große Clique, die sich über die drei Bände stetig gebildet hat, immer stärker auf die Nerven gegangen. Zack, Harlow, Sue, Chloe, Mason, Ethan, Kace, Brynn, Lucie und nun stoßen auch noch Call und dessen Mitbewohner Miles dazu. Alle sind hochbegabt und ich fand es irgendwie anstrengend, wenn sich alle getroffen haben. Ging mir im zweiten Band aber auch schon so.
Aber auch Har und Bry, wie Lucie sie gerne nennt, haben mich etwas genervt, auch weil sie Lucie zum Teil unter Druck gesetzt haben.

Die Handlung konnte mich aber ganz gut mitreißen, nur den Mittelteil fand ich etwas langatmig.
Von Lucies Kunst hätte ich gerne noch mehr gesehen und aus den Suspense-Elementen hätte man meines Erachtens noch etwas mehr herausholen können, aber ich mochte die Entwicklung von Lucie und Call echt gerne, wobei es auch sehr lange gedauert hat, bis die beiden sich nähergekommen sind. Man hat aber gemerkt, dass sie über fünfzehn Jahre lang beste Freunde waren, denn sie kannten sich einfach, trotz zwei Jahre anhaltender Funkstille.
Der dritte Band ist tatsächlich auch mein liebster Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe geworden.

Fazit:
"What We Hide" von Alexandra Flint ist ein gelungener dritter Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe.
Ich mochte Lucie und Call echt gerne und die beiden sind mein liebstes Paar der Reihe.
Aus den Drohbriefen, die Lucie bekommt, hätte man für meinen Geschmack noch etwas mehr Spannung herausholen können und mir sind die vielen Nebencharaktere komischerweise sehr auf die Nerven gegangen, aber das Buch ließ sich sehr gut lesen und so vergebe ich schwache vier Kleeblätter.

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