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Chianti

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Wunderbar atmosphärisch!

Wild like a River
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Haven lebt seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater im Jasper National Park und stört sich nicht daran, bis auf die Tiere des Waldes, ihren Vater und anderen Rangern kaum Kontakt zu anderen Lebewesen zu haben.
Bis ...

Haven lebt seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater im Jasper National Park und stört sich nicht daran, bis auf die Tiere des Waldes, ihren Vater und anderen Rangern kaum Kontakt zu anderen Lebewesen zu haben.
Bis sie auf Jackson trifft, der gemeinsam mit seinem Freund Cayden eine Woche durch den Park wandern will. Als Cay sich verletzt und die Tour abbrechen muss, bleibt Jackson im Jasper National Park und in der Nähe von Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.

"Wild like a River" ist der Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Haven Tremblay und dem zweiundzwanzig Jahre alten Jackson Levy erzählt.

Haven liebt ihr abgeschiedenes Leben im Jasper National Park und nirgends fühlt sie sich so geborgen wie zwischen den Bäumen und den Tieren, die den Park bevölkern. Sie studiert in einem Fernstudium Umweltwissenschaften und möchte wie ihr Vater Ranger werden.
Nur anderen Menschen, besonders Gleichaltrigen gegenüber, ist Haven sehr unsicher, weiß nie, was sie sagen und wie sie reagieren soll.
Haven hat mir gut gefallen. Sie ist an manchen Stellen sehr unsicher und ein Stück weit naiv, was aber völlig in Ordnung war, da sie eine tolle Entwicklung durchmacht und zu einer Kämpferin wird, die niemals wegläuft!
Jackson kommt aus einem etwas wohlhabenderen Elternhaus und studiert Jura, wie es die Familientradition von ihm verlangt. Im Jasper National Park fühlt er sich zum ersten Mal in seinem Leben frei und losgelöst von seinem Alltag, und er genießt die Zeit mit Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Er ist ein netter und sehr geduldiger Protagonist, den ich auch sehr mochte!
Er will Haven beschützen, auch wenn sie seinen Schutz manchmal gar nicht braucht. Wobei ich mir manchmal gewünscht habe, dass sie auf Jackson gehört hätte. So hat sie aber ihre eigenen Erfahrungen gemacht, was auch wichtig war! Jackson war auf jeden Fall immer für Haven da. Auch er muss sich im Laufe der Geschichte einigen Dingen stellen, an denen er gewachsen ist.

Die Geschichte startet im Jasper National Park, aber spielt nicht komplett dort.
Ich wusste das schon vor dem Lesen, weshalb ich mich schon darauf einstellen konnte, aber ich weiß nicht, wie mir der Schauplatzwechsel gefallen hätte, wenn dieser mich unerwartet getroffen hätte.
Jackson löst in Haven den Wunsch aus, das Leben in der Stadt kennenzulernen. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Edmonton und muss feststellen, dass sie an diese Zeit kaum noch Erinnerungen hat. Sie will den Jasper National Park und dessen Sicherheit für eine Weile verlassen und zieht zu ihrer Tante nach Edmonton in eine für sie völlig neue und fremde Welt, wo sie erst mal überall aneckt.
Mir hat der Ortswechsel eigentlich echt gut gefallen, da ich die Szenen im Jasper National Park zwar schön und atmosphärisch fand, aber mir schon ein wenig die Spannung gefehlt hat. Mit Havens Umzug nach Edmonton wurde es deutlich spannender, da einfach viel mehr passiert ist!

Ich fand es ein wenig schade, dass wir Rae, die Protagonistin des zweiten Bandes nur kurz kennenlernen. Sie und Haven freunden sich schon im ersten Band an, aber wir erfahren von den Treffen zwischen den beiden erst hinterher und dürfen leider nicht dabei sein. Dabei hätte ich Rae gerne schon besser kennengelernt und besonders Haven im Umgang mit ihr erlebt!
Von Cayden dagegen sehen wir schon deutlich mehr! Mit seinen fiesen Sprüchen wirkt er im ersten Moment nicht sehr freundlich, aber gegen Ende gab es eine Szene, wo er mich positiv überrascht hat, sodass ich mich schon sehr auf seine Geschichte freue!

Fazit:
"Wild like a River" ist ein guter Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie!
Mir haben Haven und Jackson richtig gut gefallen und das Buch ließ sich richtig gut lesen!
Besonders die Atmosphäre der Szenen im Jasper National Park mochte ich total gerne, auch wenn durch den Ortswechsel nach Edmonton meiner Meinung nach mehr Spannung in die Geschichte gekommen ist!
Mir hat der Auftakt echt gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe, und mich schon sehr auf Cayden und Rae freue!

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Veröffentlicht am 28.11.2020

Großartiger Auftakt!

Die Tiermagierin – Schattentanz
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Die Tiermagierin Leena Edenfrell lebt seit Jahren im Exil und hält sich über Wasser, indem sie verbotenerweise Tierwesen verkauft.
Als ein Assassine ihr nach dem Leben trachtet, lässt sich Leena nicht ...

Die Tiermagierin Leena Edenfrell lebt seit Jahren im Exil und hält sich über Wasser, indem sie verbotenerweise Tierwesen verkauft.
Als ein Assassine ihr nach dem Leben trachtet, lässt sich Leena nicht so leicht überwältigen und schließt einen gefährlichen Deal mit Noc, dem Anführer der Cruor-Assassinen, doch kann sie ihm vertrauen?

"Schattentanz" ist der Auftakt von Maxym M. Martineaus Tiermagierin-Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunundzwanzig Jahre alten Tiermagierin Leena Edenfrell und Noc, dem Anführer der Cruor-Assassinen erzählt wird.

Seit Leena aus Hireath, der Heimat der Tiermagier, verbannt wurde, streift sie auf der Suche nach Tierwesen durch Lendria. Ihr großes Ziel ist es, ihren Namen wieder reinzuwaschen und zu den Tiermagiern zurückzukehren.
Doch dann wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und sie muss klug verhandeln, wenn sie am Leben bleiben will.
Leena ist eine tolle Protagonistin! Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und liebt ihre Tierwesen über alles! Mir ist immer das Herz aufgegangen, wenn man sie mit ihren Tierwesen erleben durfte, aber auch ihren Humor mochte ich sehr!
Auch Noc hat mir gut gefallen! Dank eines Fluchs kann er niemanden zu nah an sich heranlassen, aber man merkt, wie sehr ihm Cruor und seine Assassinen am Herzen liegen, denn für sie würde er alles tun!
Zusammen haben mir die beiden auch sehr gut gefallen, nur ging es mir an manchen Stellen ein wenig zu schnell mit Leena und Noc.
Mein Highlight waren aber Kostya, Ozias und Calem, drei Assassinen, die Noc am nächsten stehen und die Leena und Noc durch eine spannende Reise durchs Land begleiten. Es war eine lustige Reisegruppe, die mir viel Spaß gemacht hat und mir auch schnell ans Herz gewachsen ist!

Die Aufmachung des Buches ist einfach großartig geworden! In den Deckeln des Buches findet man farbige Karten, sodass man die Reise der Charaktere sehr gut nachvollziehen konnte und ein gutes Bild von der Welt bekommen hat. Hinten im Buch gibt es ein Bestiarium, wo man noch mehr über die Tierwesen erfährt, auf die man im Laufe der Geschichte trifft. Zu manchen Tierwesen gab es sogar eine Illustration, sodass man sich die Tierwesen ebenfalls sehr gut vorstellen konnte!

Auch die Handlung hat mir richtig gut gefallen, denn das Buch konnte mich wirklich fesseln!
Die Idee mit den Tiermagiern und ihren Tierwesen, aber auch die Cruor-Assassinen, die wie die Tiermagier über Magie verfügen, fand ich sehr spannend! Besonders gut hat mir gefallen, dass die Magie an sich sehr unterschiedlich war. Der Schreibstil von Maxym M. Martineau war dann auch sehr angenehm zu lesen und so war das Buch viel zu schnell ausgelesen!
Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen und wie es sich für einen Auftakt gehört, sind leider auch einige offengeblieben. Ich bin definitiv gespannt, wie es mit Noc, Leena, ihren Tierwesen und den Assassinen weitergehen wird!

Fazit:
"Schattentanz" von Maxym M. Martineau ist ein großartiger Auftakt der Tiermagierin-Trilogie!
Die Geschichte ließ sich unheimlich gut lesen, die Aufmachung des Buches ist einfach perfekt gelungen, und ich hatte viel Spaß mit Leena, Noc, ihren Tierwesen und den Assassinen! Einzig die Liebesgeschichte konnte mich nicht komplett überzeugen und ich fand es auch schade, dass am Ende noch so viele Fragen offen waren.
So freue ich mich aber umso mehr auf den zweiten Band und vergebe starke vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Konnte mich leider nicht so stark begeistern wie erhofft!

Die Mächte der Moria (Die Mächte der Moria 1)
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Als Robári kann Renata Convida den Menschen die Erinnerungen nehmen.
Als kleines Kind kam sie in den Palast des Königs in Andalucía und stahl in seinen Namen die Erinnerungen seiner Feinde, doch vor acht ...

Als Robári kann Renata Convida den Menschen die Erinnerungen nehmen.
Als kleines Kind kam sie in den Palast des Königs in Andalucía und stahl in seinen Namen die Erinnerungen seiner Feinde, doch vor acht Jahren gelangte sie dann zu den Flüsterern, einer Rebellentruppe, die gegen den König agiert.
Bei einer Mission stoßen Renata und ihre Einheit nun auf Informationen, die im Kampf gegen den König das Zünglein an der Waage sein könnten, doch dann wird Dez, der Anführer der Flüsterer von Castian, dem Prinzen Puerto Leones entführt, was Renata zurück in den Palast bringt.

"Die Mächte der Moria" ist der Auftakt von Zoraida Córdovas gleichnamiger Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Renata Convida erzählt wird.

Renata ist eine Protagonistin, die es mir leider nicht einfach gemacht hat. Als Robári kann sie Erinnerungen stehlen, eine seltene Gabe, die nicht nur gefährlich ist, sondern auch gefürchtet. Sowohl am Hof als auch bei den Flüsterern wird Renata Hass und Misstrauen entgegengebracht, was Renata natürlich schwer zu schaffen macht. Doch Renata nimmt dieses Misstrauen hin, geht nicht dagegen vor und hält sich oft im Hintergrund. Leider stößt sie aber auch Dez und Sayida von sich, zwei Flüsterer, die ihr viel Freundlichkeit entgegenbringen.
Zu Dez verbindet sie eine tiefe Freundschaft, die sich langsam zur Liebe entwickelt hat, doch auch Dez gegenüber war Ren sehr vorsichtig, was ich echt schade fand. Sie hat sich ihr Leben manchmal selbst schwer gemacht und mir persönlich zu viel gejammert.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider so gar nicht berühren. Dez und Ren sind schon lange ein Paar, als das Buch beginnt und durch die weiteren Geschehnisse stand die Liebe dann auch nicht groß im Vordergrund.
Als Robári sammelt Ren Erinnerungen, doch die Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit befinden sich im sogenannten Grau, sodass Ren selbst keinen Zugriff auf ihre eigenen Erinnerungen hat, was ihre Vergangenheit sehr spannend gemacht hat, da ich unbedingt erfahren wollte, was damals am Hof geschehen ist!

Die Geschichte spielt in Puerto Leones, einem Imperium, das unter anderem die Königreiche Memoria und Tresoros erobert hat. Die Moria waren aufgrund ihrer Magie immer Außenseiter und zogen sich immer mehr ins Verborgene zurück, um ihresgleichen zu schützen.
Während die Ventári Gedanken lesen und Lügen erkennen, Persuári die Gefühle beeinflussen und Illusionári Illusionen erschaffen können, stehlen die Robári Erinnerungen. Mit den Flüsterern haben sich Moria zu einer Rebellentruppe zusammengeschlossen, um gegen König Fernando vorzugehen und das Königreich Memoria wiederauferstehen zu lassen.
Die Welt mit ihren lateinamerikanischen Einflüssen und Namen hat mir richtig gut gefallen und auch die Gaben der Moria fand ich sehr spannend!
Leider gab es keine Karte, aber man konnte sich die Welt auch so sehr gut vorstellen!

Dennoch konnte mich das Buch leider nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft habe.
Ich hatte stellenweise das Gefühl, überhaupt nicht in der Geschichte voranzukommen und mit Renata nur auf der Stelle zu treten.
Zoraida Córdova hat viele Fragen und Geheimnisse aufgetan und gemeinsam mit Ren hat man in den Erinnerungen der Vergangenheit und Gegenwart nach Antworten gesucht, wobei Rens Rolle im Palast sehr gefährlich war. Trotzdem ist für mich lange keine richtige Spannung aufgekommen, auch wenn es in der ersten Hälfte schon einen schlimmen Schlag gegen die Flüsterer gab, der mich aber ehrlich gesagt nicht getroffen hat, vielleicht auch, weil ich Ren hier ziemlich gefühlskalt fand. Ich hätte mir von Ren außerdem gewünscht, dass sie selbst aktiver versucht, im Grau ihrer Erinnerungen etwas Nützliches zu finden.
Erst das letzte Drittel des Buches fand ich etwas stärker, denn hier konnte die Geschichte mich endlich fesseln und Zoraida Córdova hat es tatsächlich noch geschafft, dass ich neugierig bin, wie es mit Ren im nächsten Band weitergehen wird!

Fazit:
"Die Mächte der Moria" von Zoraida Córdova ist ein Auftakt, von dem ich mir deutlich mehr erhofft hatte!
Obwohl mir die Welt richtig gut gefallen hat, konnte mich die Geschichte kaum fesseln. Ich hatte oft das Gefühl, nicht wirklich voranzukommen und Renata, die Protagonistin, hat es mir auch nicht leicht gemacht.
Das letzte Drittel des Buches konnte mich aber zum Glück noch packen und hat mir dann auch besser gefallen, sodass ich doch sehr gespannt bin, wie es weitergehen wird!
Ich vergebe drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Guter Auftakt mit Luft nach oben!

Secret Academy - Verborgene Gefühle (Band 1)
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Alexis Young steht kurz vor ihrem Abschluss an der Akademie des MI20, als ihre kleine Schwester Cassie entführt wird.
Plötzlich kann sie niemanden mehr vertrauen, jeder ihrer Mitschüler könnte bei der ...

Alexis Young steht kurz vor ihrem Abschluss an der Akademie des MI20, als ihre kleine Schwester Cassie entführt wird.
Plötzlich kann sie niemanden mehr vertrauen, jeder ihrer Mitschüler könnte bei der Entführung seine Finger im Spiel haben und Alexis muss klug agieren, wenn sie das Leben ihrer Schwester retten will.

"Verborgene Gefühle" ist der Auftakt der Secret Academy Dilogie von Valentina Fast, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Alexis Young erzählt wird.

Der Prolog setzt vier Jahre vor der eigentlichen Handlung an und wir lernen eine fünfzehn Jahre alte Alexis und ihre fünf Jahre jüngere Schwester Cassie kennen, die vor Kurzem ihre Eltern bei einem Unfall verloren haben und seitdem in einem Waisenhaus leben.
Für Alexis bietet sich bald eine vielversprechende Möglichkeit, denn ihre Eltern waren Superagenten des britischen Geheimdienstes und haben Alexis die perfekte Genstruktur vererbt, sodass ihr ein Serum gespritzt werden kann, dass ihre körperlichen Fähigkeiten verstärkt. Zusätzlich erhält sie noch die Fähigkeit, die Gefühle ihrer Mitmenschen wahrnehmen und sogar manipulieren zu können.
Vier Jahre später steht Alexis kurz vor ihrem Abschluss und gehört zu den Klassenbesten. Doch kurz vor ihren Abschlussprüfungen wird Cassie entführt und Alexis muss sich zwischen ihrer Familie und ihrer Pflicht entscheiden.

Alexis ist mir schnell ans Herz gewachsen! Als Trainee der Akademie des MI20 ist sie sehr klug und überlegt, handelt pflichtbewusst und ehrgeizig. Mit ihrem Teamkollegen Dean verbindet sie seit Jahren ein harter Konkurrenzkampf, der die beiden zu Höchstleistungen anspornt.
Obwohl Alexis ihre Schwester Cassie nur noch selten sieht, da Cassie nicht mit an die Akademie kommen konnte und Alexis ihr auch nichts über ihr Leben als angehende Superagentin verraten darf, ist ihre Schwester für sie der wichtigste Mensch auf der Welt und sie würde alles für Cassie tun, auch ihre Zukunft beim MI20 gefährden.

Ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Alexis gefreut und anfangs hat mir das Buch auch richtig gut gefallen, auch weil es sich sehr gut lesen ließ!
Mit Dean und Adam, dem neuesten Schüler des MI20 gab es zwei potenzielle Love-Interests, aber es hat sich zum Glück schnell herausgestellt, für wen Alexis Herz schneller schlägt und so hat mir die Liebesgeschichte richtig gut gefallen!

Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat, war der Verlauf der Handlung. An manchen Stellen konnte ich Alexis' Entscheidungen zwar irgendwo nachvollziehen, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass sie anders gehandelt hätte. Eigentlich ist sie eine gut ausgebildete Agentin, trotzdem handelt sich oft entgegen ihrer Ausbildung, was mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen hat und ich manchmal auch nicht logisch fand. Dennoch hat die Geschichte mich gut unterhalten können, auch weil sie sehr actionreich war!
Für meinen Geschmack sind auch zu viele Fragen offen geblieben, aber da es hier noch einen zweiten Band geben wird, auf den ich mich auch schon sehr freue, stört mich das hier nur minimal.

Ich hoffe auch, dass wir die Nebencharaktere im zweiten Band noch näher kennenlernen dürfen! Dean, Adam, Vivien, Eva, George, Christopher und Thomas sind die Mitschüler von Alexis und sind nicht nur sehr verschieden, sondern haben auch die unterschiedlichsten Fähigkeiten, die ich sehr spannend fand!
Als Cassie entführt wird, verdächtigt Alexis jeden ihrer Mitschüler, die sie seit über vier Jahren kennt und fast jeden Tag gesehen hat, und doch traut sie erst mal jeden von ihnen zu, bei der Entführung ihrer Schwester die Finger im Spiel zu haben. Ich hatte das Gefühl, das die Nebencharaktere alle ein wenig blass geblieben sind, und hoffe deshalb, dass wir im zweiten Band noch mehr über sie erfahren werden!

Fazit:
"Verborgene Gefühle" ist ein guter Auftakt von Valentina Fasts Secret Academy Dilogie!
Das Buch ließ sich sehr gut lesen und hat mir eigentlich auch echt gut gefallen. Allerdings konnte ich nicht jede von Alexis' Entscheidungen komplett nachvollziehen, beziehungsweise hätte mir gewünscht, dass sie anders gehandelt hätte, weil ich manches auch nicht ganz logisch fand. Außerdem sind mir die Nebencharaktere etwas blass geblieben.
Aber ich mochte Alexis echt gerne und auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, sodass ich starke drei Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den zweiten Band freue!

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Veröffentlicht am 11.11.2020

Eine wunderbare Liebesgeschichte!

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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Georgia und Leo waren zu Highschool-Zeiten unzertrennlich, doch nachdem Georgia Opfer eines Verbrechens wurde, hat sie mit ihm Schluss gemacht.
Sechs Jahre sind seitdem vergangen und Leo wechselt zu den ...

Georgia und Leo waren zu Highschool-Zeiten unzertrennlich, doch nachdem Georgia Opfer eines Verbrechens wurde, hat sie mit ihm Schluss gemacht.
Sechs Jahre sind seitdem vergangen und Leo wechselt zu den Brooklyn Bruisers, dem Eishockeyverein, bei dem Georgia die Pressesprecherin ist.
Schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen merken sie, dass die Gefühle zwischen ihnen noch lange nicht erloschen sind.

"Was von uns bleibt" ist der erste Band von Sarina Bowens The Brooklyn Years Reihe, einem Spin-Off der The Ivy Years, der aus den personalen Erzählperspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Georgia Worthington und des gleichaltrigen Leonardo Trevi erzählt wird.

Ich liebe Geschichten, in denen die Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit haben und dann nach Jahren wieder aufeinandertreffen.
Auch bei Leo und Georgia hat mir das sehr gut gefallen! Man merkt sofort, dass die beiden noch lange nicht übereinander hinweg sind, obwohl sechs Jahre seit ihrer Trennung vergangen sind.
Die beiden haben eine großartige Chemie und ich fand es klasse zu verfolgen, wie sie sich nach und nach wieder angenähert und ihren Gefühlen freien Lauf gelassen haben!

Georgia ist die Pressesprecherin des Eishockeyteams Brooklyn Bruisers, während ihr Vater der neue Coach des Teams ist, was für viel Trubel sorgt!
Sie ist eine starke und zielstrebige junge Frau, die weiß, was sie will, aber auch schon viel Schmerz durchleiden musste, denn mit achtzehn Jahren wurde sie Opfer eines Verbrechens. In dieser Zeit waren ihr Vater und auch Leo eine große Stütze, die ihr wieder auf die Beine geholfen haben.
Leo ist ein talentierter Eishockeyspieler, der aber eher zurückhaltend und ruhig ist. Er ist sehr hilfsbereit, geduldig und kümmert sich um seine Mitmenschen. Besonders für Georgia war er immer da, wenn sie ihn braucht.

Ich fand es schön, dass es kaum böses Blut zwischen den beiden gab und besonders Leos ruhige Art konnte mich überraschen! Sowohl Georgia als auch Leo mochte ich richtig gerne!
Ein wenig schade fand ich es, dass das Buch aus der personalen Erzählperspektive geschrieben ist, denn bei New Adult mag ich doch lieber die Ich-Perspektive, da ich mich dann noch besser in die Charaktere hineinversetzen kann. Außerdem hätte es für mich an manchen Stellen gerne noch ein wenig stärker in die Tiefe gehen dürfen. Besonders das Verbrechen, dessen Opfer Georgia geworden ist, stand mir ein wenig zu sehr im Hintergrund, wenn man bedenkt, wie heftig das war, was Georgia angetan wurde!
Das sind aber auch meine einzigen Kritikpunkte, ansonsten hat mir die Geschichte von Georgia und Leo sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände! Und ganz besonders auf das Paar des vierten Bandes!

Fazit:
"Was von uns bleibt" ist ein toller Auftakt der The Brooklyn Years von Sarina Bowen!
Die Geschichte von Georgia und Leo hat mir sehr gut gefallen, denn ich mochte die beiden total gerne und konnte mit ihnen mitfiebern!
Für mich hätte es noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen dürfen, aber auch so hat mir das Buch sehr gefallen, und ich vergebe vier Kleeblätter!

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