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Veröffentlicht am 23.09.2025

Eine großartige Rückkehr nach Golden Bay!

Silver Lights - The more I hate you
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Shae und Beck sind das klassische Beispiel für Abneigung auf den ersten Blick.
Sie gehören zwar zur selben Clique, aber können sich nicht ausstehen und Shae würde viele Dinge lieber tun, als ausgerechnet ...

Shae und Beck sind das klassische Beispiel für Abneigung auf den ersten Blick.
Sie gehören zwar zur selben Clique, aber können sich nicht ausstehen und Shae würde viele Dinge lieber tun, als ausgerechnet Kilian Beck um Hilfe zu bitten.
Doch sie braucht nun mal einen Fake-Boyfriend und als Beck sich ihr quasi aufdrängt, kann sie seine Hilfe auch nicht ablehnen.
Es war allerdings nicht Teil ihres Plans, dass sie sich je besser sie sich kennenlernen, auch immer besser verstehen.
Doch Beck hat Geheimnisse, die nicht nur seine Verbindung zu Shae gefährden können.

"The More I Hate You" von Bianca Iosivoni ist der erste Band der Silver Lights Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Shaelynn Mary Stevens und des gleichaltrigen Kilian Beck erzählt wird.

Shae ist die beste Freundin von Ember, der Protagonistin der Golden Bay Trilogie, während Beck der Mitbewohner von Embers Freund Holden ist, sodass wir die beiden gegebenenfalls schon aus der Golden Bay Reihe kennen, auch wenn man die Silver Lights Dilogie unabhängig lesen kann.
Die beiden sind Teil der gleichen Clique, obwohl sie sich nicht leiden können und ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass die beiden ihre Geschichte in ihrer eigenen Reihe erzählen dürfen, auch einfach weil ich ihre Dynamik von Beginn an mochte!

Shae ist die Tochter des Premierministers von Golden Bay, doch sie lebt nicht mehr bei ihrer Familie, die sie vor Jahren verstoßen hat. Der einzige Grund, warum Shae nicht alle Brücken zu ihrer Familie abbricht, ist ihre sechzehn Jahre alte Schwester Serafina, die Shae immer noch beschützen möchte.
Shae ist zum Teil leichtsinnig, besonders, wenn sie sich ihre Kamera schnappt, um ihrer Leidenschaft dem Fotografieren nachzugehen. Sie ist auch sehr loyal, hat ein großes Herz und ist eine gute Freundin, aber rebelliert auch immer noch gerne, was ihre sehr konservativen Eltern zur Weißglut bringt.
Kilian Beck hat als Barkeeper in der Turner's Tavern begonnen und nachdem der Besitzer Charlie verschwand, ist er nun quasi der Manager, der versucht, den Laden am Laufen zu halten.
Doch das Turner's schreibt schon lange keine schwarzen Zahlen und Charlie hat Schulden angehäuft, für die Beck nun aufkommen soll.
Auch Beck ist sehr hilfsbereit und fürsorglich, aber er hatte auch keine einfache Kindheit, was ihn immer noch belastet und er hütet seine Geheimnisse akribisch.

Um den Verkupplungsversuchen Ihrer Mutter einen Riegel vorzusetzen, hat Shae erzählt, dass sie in einer festen Beziehung ist. Als ihre Eltern immer wieder darauf bestehen, dass sie ihren Freund zu den Wahlkampfveranstaltungen ihres Vaters mitbringen soll, bleibt Shae nichts anderes übrig, als sich einen Fake-Boyfriend zu suchen. Niemals würde sie Beck fragen, doch er springt ein und ehe sie sich versehen, sind die beiden auch schon in einer vorgetäuscht Beziehung, in der sich jedoch alles ziemlich echt anfühlt.
Die Chemie der beiden hat einfach gepasst und nachdem Shae ihn nicht mehr bei jeder Kleinigkeit angegangen ist, mochte ich die Entwicklung der beiden auch richtig gerne!
Er hält Shae für eine verwöhnte Prinzessin, doch je besser Beck sie kennenlernt, desto stärker muss er sein Bild von ihr revidieren.
Ich habe es geliebt, wie die beiden einander die Chance gegeben haben, sich besser kennenzulernen und begonnen haben, einander zu vertrauen. Besonders Shae hat sich Beck gegenüber geöffnet und ihre Geheimnisse aufgedeckt, während Beck nur langsam Vertrauen gefasst hat.
Dazu natürlich diese unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen ihnen, eine großartige Mischung!

Ein paar Elemente der Handlung haben meinen persönlichen Geschmack dafür leider nicht ganz getroffen.
Ich mochte es nicht, dass Beck sich auf zwielichte Deals eingelassen hat, fand die Geldsummen etwas übertrieben.
Und auch Shaes Familie war mir einen Ticken zu drüber, besonders die Rolle, die ihre kleine Schwester Sera am Ende einnehmen sollte, fand ich nicht ganz realistisch.
Aber da mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat, war es nicht weiter schlimm, dass es ein paar Stellen gab, die mich eben nicht so stark mitreißen konnten!
Shaes Familie ist gut betucht, deshalb dürfen wir Shae und Beck auf Partys der höheren Gesellschaftskreise begleiten.
Mir waren aber die Abende mit ihrem Freundeskreis deutlich lieber. Auch Beck und Shae haben sich in der Gegenwart von Taleisha, Zion, Camille, Will und Holden deutlich wohler gefühlt. Es war wirklich sehr schön, die Clique wiederzusehen, auch wenn ich Ember etwas vermisst habe!
Und ich mochte es auch sehr, dass das Buch im September und Oktober spielt, also perfekt für die aktuelle Jahreszeit ist!
Das Ende war auf jeden Fall richtig spannend, denn es gab ein paar Überraschungen und ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit Shae und Beck im zweiten Band weitergehen wird!

Fazit:
"The More I Hate You" von Bianca Iosivoni ist ein gelungener Auftakt der Silver Lights Dilogie!
Ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Shae und Beck gefreut und die beiden haben mich nicht enttäuscht!
Ich liebe die Chemie zwischen den beiden, diese unwiderstehliche Anziehung, aber ich mochte es auch sehr, dass die beiden sich hier auch wirklich kennenlernen und sich die Chance geben, einander zu vertrauen.
Ein paar Handlungselemente haben meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen, besonders was Shaes Familie und Becks Geldsorgen anging, aber das war nicht schlimm, weil mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat und ich auch die Zeit mit der Clique auf Golden Bay im Herbst sehr genossen habe!
Ich vergebe vier Kleeblätter und kann den zweiten Band kaum abwarten!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Endlich wieder eine spannende Dystopie!

Silver Elite
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Wren Darlington ist stolz darauf, dass ihre Schüsse eigentlich immer ins Schwarze treffen, doch als sie mit einem fast unmöglichen Schuss die Aufmerksamkeit des Kommandos auf sich zieht und ihr Onkel Jim ...

Wren Darlington ist stolz darauf, dass ihre Schüsse eigentlich immer ins Schwarze treffen, doch als sie mit einem fast unmöglichen Schuss die Aufmerksamkeit des Kommandos auf sich zieht und ihr Onkel Jim daraufhin als Deserteur erkannt wird und hingerichtet werden soll, weiß sie nicht, was sie tun kann, um ihn zu retten.
Als Wren dann selbst in die Fänge der Company gerät, soll sie im Silver-Block zur Elitesoldatin ausgebildet werden, doch niemand darf erfahren, dass sie für Uprising, die Rebellion arbeitet und es darf auch niemand wissen, dass sie eine Mod ist, denn diese werden seit Jahren gejagt und getötet.
Für Wren beginnt eine äußerst gefährliche Zeit, die dank ihres Captains nur noch gefährlicher wird, denn da ist eine unbeschreibliche Anziehungskraft zwischen ihnen.
Wird Wren das Programm überstehen?

"Silver Elite" von Dani Fancis ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der zwanzig Jahre alten Wren Darlington erzählt wird.

Sieben Kontinente wurden im letzen Krieg verwüstet, von denen vier komplett zerstört wurden oder unter Wasser sind.
Es gab eine Überbevölkerung auf der Erde und zu wenige Ressourcen, um die man sich gestritten hat, was zu diesem verheerenden letzten Krieg führte.
Aus diesem Krieg gingen die Mods hervor, modifizierte Menschen, die hauptsächlich Telepathie benutzen können und deren Adern sich silbern färben, wenn sie ihre Fähigkeiten benutzten. Manche Mods können auch projizieren, andere heilen oder manipulieren. Es gibt auch Mods, die Visionen haben.
Seit General Redden vor fünfundzwanzig Jahren an die Macht kam, leben die Mods in ständiger Angst, enttarnt zu werden, denn viele landen zwar in Arbeitslagern, aber nicht wenige werden direkt hingerichtet.

Wren wuchs bei Jim Darlington auf, seit sie fünf Jahre alt war. Die beiden sind nicht blutsverwandt, doch die gemeinsame Zeit hat sie zusammenwachsen lassen, besonders da Jim Wren schon in jungen Jahren ein Überlebenstraining hat durchlaufen lassen.
Auch er ist ein Aberrant und hat Wren jahrelang trainiert, ihren Verstand abzuschirmen und hat alles getan, um sie zu beschützen.
Doch nun ist Wren im Silver-Block und soll das Programm durchlaufen, um eine Elitesoldatin zu werden.
Wren will das nicht, doch Cross, der Captain des Silver-Blocks, lässt nicht zu, dass sie scheitert.
Wren ist stolz und klug. Ein wenig arrogant, leichtsinnig und berechnend, aber ich mochte sie echt gerne!

Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und es hat mir richtig gut gefallen!
Die Welt fand ich von Beginn an total interessant. Die Kriege haben sie zerstört, nicht nur Pflanzen und Tiere sind mutiert, auch die Menschen wurden modifiziert.
Ich mochte die telepathischen Fähigkeiten, fand es spannend, dass es nicht nur eine Fähigkeit gibt, sondern viele unterschiedliche und jeder Mod unterschiedlich viele besitzt.
Wren und ihr Onkel Jim sind Teil von Uprising, der Rebellion, die ebenfalls eine Rolle spielt.
Mir hat aber besonders das Militär-Setting gefallen! Wren wird im Programm des Silver-Blocks aufgenommen, durchläuft viele Unterrichtseinheiten wie Training im Nahkampf und Schießen, aber auch Widerstand gegen Verhöre und Übung im Abschotten des Verstands.
Mit Lyddie und Kaine findet sie schnell Freunde, wenn Wren sich denn auf die Freundschaft einlassen würde. Aber sie kann im Silver-Block niemanden vertrauen, ist immer auf der Hut und versucht absichtlich schlecht abzuschneiden, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Zu Cross fühlt sich Wren sich schnell hingezogen und auch er scheint von ihr fasziniert zu sein. Die Liebesgeschichte war lange eher körperlich, was ich aber nicht schlimm fand, da es zu den beiden gepasst hat.

Die Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln, da es einfach direkt spannend war! Auch die Zeit von Wren im Programm des Silver-Blocks konnte mich total fesseln!
Erst im letzten Drittel war die Luft für mich ein wenig raus, tatsächlich dachte ich noch, dass es jetzt richtig spannend wird und dann passierte das Gegenteil. Auch mit den Ereignissen am Ende, die sich fast schon überschlagen haben, bin ich nicht ganz zufrieden. Es gab ein paar Wendungen, einige vorhersehbar, andere doch überraschend und ich bin definitiv gespannt darauf, wie es im zweiten Band mit Wren weitergehen wird!

Fazit:
Mit "Silver Elite" hat Dani Fancis einen großartigen Auftakt ihrer Trilogie geschrieben!
Die dystopische Welt ist richtig spannend und ich mochte besonders Wrens Zeit im Silver-Block richtig gerne!
Das Militär-Setting fand ich richtig spannend und die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen, erst zum Ende hin gab es dann Abschnitte, die mich nicht mehr komplett fesseln konnten.
Aber ich bin definitiv gespannt, wie es mit Wren und Cross im zweiten Band weitergehen wird und freue mich schon sehr darauf, wieder in diese spannende Welt eintauchen zu können!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Sehr fesselnder Auftakt mit einer abwechslungsreichen Welt und spannenden Liebesgeschichte!

Shield of Sparrows
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In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ...

In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ihrer Generation sein, doch als Prinz Zavier dem Königreich Quentis einen Besuch abstattet, fällt seine Wahl auf Odessa, die kurz darauf mit ihrem frisch gebackenen Ehemann in dessen Königreich Turah segelt.
Doch es ist nicht ihr Ehemann, der ihr Herz höherschlagen lässt, sondern der mysteriöse Hüter ...

"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie, der bis auf das letzte Kapitel aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Prinzessin Odessa Cross erzählt wird.

Sparrows Shield ist nicht nur ein Vertrag über arrangierte Ehen zwischen den fünf Königshäusern von Calandra, es ist auch ein Friedensvertrag und ein Handelsabkommen.
In Calandra durchstreifen Monster die Königreiche und besonders die Wanderung der vogelähnlichen Crux fordert jedes Mal viele Tote. Es gibt auch Bariwölfe und Knochenaale sowie die bärenähnlichen Grizzur und Tarkin, die Tigerkatzen ähneln. Alle Monster sind sehr gefährlich und todbringend, sodass es im Laufe der Handlung immer wieder viele spannende Szenen und Kämpfe gab.
Zudem stoßen wir hier noch auf eine mysteriöse Krankheit, die die Monster befällt und man hat nach und nach erfahren, worum es sich handelt und wie diese entstanden ist.
Besonders das geheimnisvolle Königreich Turah mochte ich sehr gerne! Die Turaner sind eher verschlossen und hüten ihre Geheimnisse sehr gewissenhaft. Wir lernen unterschiedliche Städte kennen, verschiedene Lebensweisen und die Welt hat mir einfach richtig gut gefallen, eben weil sie so abwechslungsreich war!

Odessa war es gewohnt, dass ihre jüngere Schwester Mae der Liebling ihres Vaters, dem Goldkönig von Quentis war. Sie ist geschickt mit Messern und wurde jahrelang zur Spionin ausgebildet, doch als Mae ihren zukünftigen Ehemann kennenlernen soll, fällt dessen Wahl ausgerechnet auf Odessa, die immer in Maes Schatten stand, aber niemals eifersüchtig auf ihre Schwester war.
Odessa wurde übersehen und hat sich mit ihrer Rolle arrangiert, aber in Turah blüht sie richtig auf! Sie ist willensstark, stur und stellt sich auch dem Hüter entgegen.
Dieser ist ein begnadeter Krieger, der über übermenschliche Fähigkeiten verfügen soll und Zavier und dessen Waldläufer nach Quentis begleitet.
Er wird auch zu Odessas Beschützer und zu ihrem Leidwesen bringt er ihr Herz stärker zum Schlagen als ihr Ehemann, der sie zu meiden scheint.
Odessa war nie besonders geschickt mit Waffen, doch sie lässt sich ausbilden, will sich verteidigen können und unabhängig werden. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen und auch die Liebesgeschichte mochte ich richtig gerne!
Diese entwickelt sich sehr langsam, aber auch sehr schön.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und habe es geliebt zu verfolgen, wie sie sich annähern und beginnen einander zu vertrauen.
Das Tempo war hier echt perfekt!

Auch die Handlung konnte mich fesseln!
Ich mochte es, dass die völlig unvorbereitete Odessa als Sparrows Shield nach Turah geschickt wird, mit einem ihr völlig fremden Ehemann und einer Aufgabe ihres Vaters, für die sie nicht geeignet ist. Ich mochte es, wie sie Turah entdeckt, sich selbst kennenlernt, aber auch auf viele Geheimnisse stößt, die sie natürlich aufdecken will. Es hat mir gefallen, dass sie auch mal die Initiative ergriffen, sich gegen Befehle aufgelehnt hat. Sie muss sich in ihrem neuen Leben zurechtfinden, in einer Rolle, die nie für sie bestimmt war, aber ich fand, dass Odessa das wirklich sehr gut gemacht hat!
Mit über siebenhundert Seiten ist das Buch nicht gerade dünn, aber es hat mich nie gelangweilt und ich wollte immer weiterlesen! Die Mischung der Elemente konnte mich wirklich mitreißen und zum Highlight hat für mich nicht mehr viel gefehlt.
Ein paar Wendungen waren etwas vorhersehbar, andere konnten mich komplett überraschen.
Einige Fragen wurden im ersten Band beantwortet, aber auch wieder viele neue Fragen aufgeworfen und besonders das brutale Ende hat echt Lust auf den zweiten Band gemacht.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Odessa weitergehen wird!

Fazit:
"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist ein genialer Auftakt, denn hier hat für mich fast alles perfekt zusammengepasst!
Die Welt mit den fünf Königreichen, die von wirklich sehr gefährlichen Monstern durchstreift wird, das geheimnisvolle Königreich Turah mit seinen vielen interessanten Orten, ebenso Odessas tolle Entwicklung und auch die Liebesgeschichte haben mir richtig gut gefallen!
Ein paar Wendungen waren vorhersehbar, aber es gab auch noch einige Überraschungen und nach dem doch sehr brutalem, aber eben auch sehr spannenden Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter, denn für mich hat nicht viel gefehlt und es wäre ein Highlight geworden!

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Ich werde Hawaii sehr vermissen!

This could be forever
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Vier Jahre ist es her, dass Millie Hawaii und ihre große Liebe Griffin Chipman zurückgelassen hat.
Nun bekommt sie das unausschlagbare Angebot, die Regie einer Folge einer Netflix-Doku zu führen, doch ...

Vier Jahre ist es her, dass Millie Hawaii und ihre große Liebe Griffin Chipman zurückgelassen hat.
Nun bekommt sie das unausschlagbare Angebot, die Regie einer Folge einer Netflix-Doku zu führen, doch diese Folge soll ausgerechnet Griffins Leben beleuchten.
Werden die beiden es schaffen, professionell zu bleiben, auch wenn alte Gefühle wieder an die Oberfläche kommen und gibt es vielleicht eine zweite Chance für ihre Liebe?

"This could be forever" von Lilly Lucas ist der dritte und abschließende Band der Hawaii Love Reihe, der aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Millie Preston erzählt wird.

Über Millie haben wir in den vorherigen Bänden schon ein bisschen was erfahren, denn sie ist Griffins große Liebe, über die er auch nach über vier Jahren der Trennung nicht hin weg ist.
Nun dürfen wir Millie endlich kennenlernen und ich mochte sie sehr!

Vor vier Jahren starb Millies Bruder Keiko.
Er war Chips bester Freund und Tow-in-Buddy, der den Big Wave Surfer mit dem Jetski in die großen Wellen zog, doch die beiden haben eine Sturmflutwarnung nicht ernst genommen und Keiko hat dies mit seinem Leben bezahlt.
Millie hat Chip daraufhin vor die Wahl gestellt, entweder sie oder das Big Wave Surfen und Chip ist nach Nazaré aufgebrochen, woraufhin Millie nach San Diego gezogen ist und einen Neuanfang gewagt hat.
Sie studierte Film und Regie und wartet nun auf die Chance eines großen Projektes, das sie dann unverhofft bekommt, als sie ausgerechnet die Regie für die eine Folge der achtteiligen Doku führen soll, die sich um Chip dreht.

Gemeinsam mit Millie kehren wir nach Hawaii zurück, begegnen alten Bekannten wie Noah aus der Green-Valley-Love-Reihe, aber natürlich auch die lieb gewonnenen Charaktere der vorherigen Bände der Hawaii-Love-Reihe sind natürlich mit am Start und ich fand es spannend, noch neue Seiten an beispielsweise Tristan zu entdecken!

Man merkt sofort, dass Millie und Griffin noch lange nicht miteinander abgeschlossen haben. Besonders Griffin hat Millie ja nie vergessen oder gar aufgegeben, aber da ist auch viel Groll zwischen ihnen und die beiden müssen Dinge aufarbeiten.

Ich fand die Dreharbeiten sehr spannend, auch wenn diese kürzer waren, als ich erwartet habe. Aber mir war der Schnitt hier irgendwie etwas zu hart.
Die Dreharbeiten standen lange im Fokus, was mir auch gut gefallen hat.
Griffin und Millie nähern sich sehr langsam wieder an, aber dann ging es mir fast schon etwas zu schnell mit den beiden. Die beiden hatten immer wieder schöne Momente, aber zum Schluss haben sich diese fast überschlagen.
Ich konnte Millies Entscheidung nachvollziehen, keine Frage, aber ich bin mit der Entwicklung trotzdem nicht ganz glücklich. Vielleicht auch, weil der zweite Band für mich ein absolutes Highlight war und für mich bei Laurie und Tristan alles gepasst hat.
Dennoch mochte ich auch Griffin und Millie richtig gerne und habe mich natürlich auch auf Hawaii wieder sehr wohlgefühlt! Ich werde besonders die Charaktere, aber auch dieses wirklich traumhafte Setting echt sehr vermissen!

Fazit:
"This could be forever" von Lilly Lucas ist ein gelungener Abschluss der Hawaii Love Reihe!
Millie und Griffin kamen für mich nicht ganz an Laurie und Tristan heran, auch weil mir der Fokus sehr lange auf den Dreharbeiten lag, was mir an sich auch gut gefallen hat, wir aber Millie und Chip dann nur kurz ohne Dreharbeiten begleiten durften, bevor das Buch dann auch schon vorbei war.
Es ging mir etwas zu schnell mit ihnen, aber ich habe ihre Geschichte trotzdem sehr gerne gelesen, auch weil ich alle Charaktere sehr liebe und auch Hawaii zu einem absoluten Wohlfühlort geworden ist!
Ich vergebe vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Süße Liebesgeschichte!

Foul Play
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Zwei Jahre ist es her, dass Josh und Lori sich geküsst haben, zwei Jahre, in denen sie sich so gut wie möglich aus dem Weg gegangen sind, was allerdings nicht so einfach war, denn Josh ist der Bruder von ...

Zwei Jahre ist es her, dass Josh und Lori sich geküsst haben, zwei Jahre, in denen sie sich so gut wie möglich aus dem Weg gegangen sind, was allerdings nicht so einfach war, denn Josh ist der Bruder von Loris bester Freundin Joyce.
Nun organisiert Lori einen Tag des Sport- und Freizeitcamps und braucht ausgerechnet die Hilfe eines der Spieler der Hopeville Dragons und schließlich ist es Josh, der Lori bei diesem Projekt unterstützt und die beiden verbringen mehr Zeit miteinander, als ihnen lieb ist, da ihre unterdrückten Gefühle immer stärker an die Oberfläche drängen.
Wie lange werden sie einander widerstehen können?

"Foul Play" von Laura Willud ist der zweite Band der Hopeville Dragons Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Lori Evans und Joshua Reed erzählt wird.

Josh ist der älteren Bruder von Joyce, der Protagonistin des ersten Bandes und sein großes Ziel ist es, in der NBA Basketball zu spielen. Er ist der Kapitän der Hopeville Dragons, trainiert hart, ist derjenige, der als erstes beim Training ist und nach dem offiziellen Training dann noch weiter trainiert.
Obwohl er sein Studium hasst, sind seine Noten gut. Er ist äußerst diszipliniert und kann sich keine Ablenkungen erlauben, besonders nicht in der Form der besten Freundin seiner kleinen Schwester, die er bereits vor zwei Jahren geküsst hat.

Dieser Kuss ist Lori nie aus dem Kopf gegangen. Sie hat viele erste Dates, doch keiner konnte je das in ihr auslösen, was Josh mit nur einem Kuss in ihr geweckt hat.
Lori studiert Lehramt und ist genau wie Joyce ein people pleaser, auch wenn ihre Hilfsbereitschaft nicht ganz so extrem ausgeprägt ist wie bei ihrer besten Freundin. Sie ist einfühlsam und empathisch und kann eigentlich nur Josh so richtig ihre Meinung sagen, bei anderen Leuten schluckt sie diese oft runter.

Ich mochte die beiden echt richtig gerne! Es hat zwar ein wenig gedauert, bis ihre Geschichte mich fesseln konnte, aber sie war wie erwartet locker leicht und ich fand es sehr süß, wie die beiden zueinandergefunden haben.
Auch das College-Setting, die Hopeville University mochte ich gerne, ebenso, dass hier der Basketball und das Team der Hopeville Dragons im Fokus standen!
Auch, dass Joyce und Austin wieder mit dabei waren, hat mir sehr gut gefallen und ich finde es tatsächlich schade, dass die Zeit an der Hopeville University schon vorbei ist, weil die Reihe mir richtig gut gefallen hat!

Fazit:
"Foul Play" von Laura Willud ist ein toller zweiter Band der Hopeville Dragons Dilogie!
Ich mochte Lori und Josh richtig gerne, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ihre Geschichte mich fesseln konnte.
Aber ich fand die beiden zusammen echt süß und mir hat es an der Hopeville University und die Zeit bei dem Basketball-Team wieder richtig gut gefallen!
Ich habe die Dilogie sehr gerne gelesen und vergebe vier Kleeblätter!

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