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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2023

Auf den Spuren der Vergangenheit

Die verlorene Tochter
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Lily ist kürzlich aus Neuseeland zurückgekehrt. Da sie mit ihrem verstorbenen Vater die Liebe zu Wein teilte, wurde sie Kellermeisterin. Und eine neue berufliche Herausforderung sollte sie nun nach Italien ...

Lily ist kürzlich aus Neuseeland zurückgekehrt. Da sie mit ihrem verstorbenen Vater die Liebe zu Wein teilte, wurde sie Kellermeisterin. Und eine neue berufliche Herausforderung sollte sie nun nach Italien führen.

Bevor sie die neue Stelle antreten wollte führte sie ihr Weg noch nach Hause. Dort findet sie das Schreiben einer Anwaltskanzlei in dem es um den Nachlass einer ihr unbekannten Frau geht.

Sie hätte jedoch nie erwartet, dass ihre Großmutter adoptiert wurde und dass deren wahre Mutter, also Lilys Urgroßmutter, eine Schachtel hinterlassen hat, in der sich persönliche Gegenstände befinden.
Ein Blick ins Innere der Schachtel bringt sie ebenfalls nicht weiter. Im Inneren befindet sich ein Rezept, in italienischer Sprache verfasst und ein Programm der Mailänder Scala...

Fazit: Mit „Die verlorene Tochter" legt die neuseeländische Autorin Soraya Lane, den ersten gelungenen Teil ihrer auf acht Bände angelegten „Verlorenen Töchter“ Reihe an.

Die Autorin hat einen eingängigen Schreibstil und die Story lässt sich flüssig lesen. Man fliegt nur so durch die Zeilen.

Der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist gut gelungen, doch geht die Erzählung nicht so sehr in die Tiefe, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Figuren sind grundsätzlich zwar sehr sympathisch dargestellt, doch fehlt es ihnen ein wenig an Ecken und Kanten, die ihnen mehr Lebhaftigkeit einhauchen würden. Konflikte werden zwar angesprochen, aber nur selten vertieft.

Der Roman ist trotzdem sehr gelungen und für alle perfekt geeignet, die auch wie ich Fans der "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley waren. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die seit 01.12. im Handel ist...

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Veröffentlicht am 16.12.2023

Die Melodie der Liebe

Die Melodie der Villa Winter
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Emilia, hat eine besondere Verbindung zur Musik und spürt sie wo sie geht und steht. Und als sie Paul kennenlernt verändert sich ihr Schicksal.
Ein Schicksal, dass bis weit in die Gegenwart zu reichen ...

Emilia, hat eine besondere Verbindung zur Musik und spürt sie wo sie geht und steht. Und als sie Paul kennenlernt verändert sich ihr Schicksal.
Ein Schicksal, dass bis weit in die Gegenwart zu reichen scheint. Elodie, die seiner Zeit in der Villa Winter, einer der renommiertesten Musikakademien, ihre Ausbildung macht, spürt immer schon etwas besonderes zwischen den Wänden, des Hauses, dass durch ihre beiden Großmütter geleitet wird. Doch welches Geheimnis sich zwischen den Wänden versteckt, hätte sie nie zu träumen gewagt. Als sie sich mit dem charmanten Schauspieler Charlie auf die Suche macht, wird ihr die Vergangenheit fasst zum Verhängnis...

Fazit: Der Roman hat mich tief berührt und die Geschichte hat mich in den Bann gezogen. Die Charaktere sind liebevoll und detailreich ausgearbeitet. Alle Figuren habe ich schnell ins Herz geschlossen. Ich habe mit ihn gelitten, mich mit ihnen gefreut, mich mit ihnen verliebt!

Eine ganz besondere Stimmung umgibt die beiden Geschichten um die beiden Protagonistinnen Emilia und Elodie, die sich am Ende auf wunderbare Weise zusammenfinden. Die Autorin versteht es einen mit Leichtigkeit in die Geschichte zu ziehen und zu begeistern, dass man das Buch nicht zur Seite legen will.

Anett Diell ist eine tolle Autorin, von der ich in Zukunft definitiv mehr lesen möchte.

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Veröffentlicht am 11.11.2023

Eine Frau kämpft um ihre Träume

Im Takt ihrer Träume
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Ich habe die Leserunde zu „Im Takt ihrer Träume“ von Arabella Meran auf Lovelybooks entdeckt und da war für mich sofort klar, dieses Buch muss ich haben. Danke für das Rezensionsexemplar.

Das Cover hat ...

Ich habe die Leserunde zu „Im Takt ihrer Träume“ von Arabella Meran auf Lovelybooks entdeckt und da war für mich sofort klar, dieses Buch muss ich haben. Danke für das Rezensionsexemplar.

Das Cover hat mich sofort auf eine Reise an meinen Herzensort Wien entführt und so ging es dann auch in Geschichte weiter. Ich habe es geliebt, mit Johanna durch Wien zu laufen und fieberte an jeden Tag mit ihr. Das Johanna dazu greift, sich als Mann zu verkleiden und so ihren Weg an die Wiener Staatsoper zu gehen, ist schon geschickt. Aber wo soll dass hinführen?

Sie kämpft mit den Hürden, ihre Fassade als Mann aufrecht zu erhalten. Unter den Blicken ihrer Hauswirtin wird dies zu einer Herausforderung. Und so weiht sie ihre Mitbewohnerin Dana ein, die ihr helfen kann.

In der Oper fasst Johann(a) Fuß, kann auch vor Publikum ihre ersten Erfolge feiern und bekommt auch immer mehr Aufmerksamkeit von ihren Kollegen. Doch was ist das mit Eduardo Breuer... Er lädt sie einem gemeinsamen Ausflug in den Prater ein und versetzt sie dann. Als sie dann zu ihm aufbricht um ihn zur Rede zu stellen, verläuft dieses Aufeinandertreffen alles andere als geplant. Nach der Liebesnacht bemerkt sie bald dass sie schwanger ist und muss geplagt, von der Ungewissheit, was ihr die Zukunft bringen wird, eine Entscheidung treffen...

Fazit: Die lebendige Art der Autorin hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Alles in allem war es eine schöne und unterhaltsame Geschichte. Ich muss aber sagen, dass ich nicht unbedingt alle Handlungsentwicklungen so in Gänze nachvollziehen konnte. Zum Beispiel hätte ich erwartet, dass Johanna mehr für ihr Recht als Dirigentin an der Wiener Staatsoper kämpft, wie es ihr auch Eduardo nahegelegt hatte. Aber ich wünsche ihr, dass sie ihr vollkommenes Glück am Ende gefunden hat...

Servus Wien, ich freu mich schon wieder auf dich...

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Eine künstlerische Reise

Ich bin Frida
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Bevor ich das Buch von Caroline Bernard gelesen habe, wusste ich nicht wirklich etwas über Frida Kahlo.

Man lernt Frida in einem kurzen Zeitfenster der Jahre 1938/39 kennen. Bisher war sie eher als Ehefrau ...

Bevor ich das Buch von Caroline Bernard gelesen habe, wusste ich nicht wirklich etwas über Frida Kahlo.

Man lernt Frida in einem kurzen Zeitfenster der Jahre 1938/39 kennen. Bisher war sie eher als Ehefrau und Muse des mexikanischen Malers Diego Rivera bekannt und stand stets in dessen Schatten. Als sich die Chance zu Austellungen in New Yorker und Paris ergeben begibt sie sich auf eine Reise zu sich selbst, als Künstlerin und als Frau. Sie verliebt sich in den Fotografen Nick Muray und erlebt ein Chaos der Gefühle. Als er von ihr eine Entscheidung verlangt merkt sie, dass sie auch ihren Mann Diego immer noch liebt …

Fazit: Vorher habe ich noch nie ein Buch der Autorin und auch nichts über Frida Kahlo gelesen. Aus diesem Blickwinkel war die Geschichte einer der spannendsten mexikanischen Künstler schon interessant. Mit einem zeitlichen Rahmen von zwei Jahren kann man natürlich nur kleine Facetten ihres Lebens kennenlernen, aber dies hat für mich den Einstieg in die Geschichte schon etwas holprig werden lassen. Auch zur Person Frida Kahlo habe ich leider nicht wirklich einen Zugang gefunden...

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Veröffentlicht am 01.11.2023

Der Zauber der Champagne

Madame Clicquot und das Glück der Champagne
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Barbe-Nicole Cliquot-Ponsardin ist gerade 27 Jahre alt, als sie das Schicksal zur Witwe macht. Aber sie lässt sich nicht beirren und nimmt ihr Glück in die eigenen Hände. Anfang des 19. Jahrhunderts übernimmt ...

Barbe-Nicole Cliquot-Ponsardin ist gerade 27 Jahre alt, als sie das Schicksal zur Witwe macht. Aber sie lässt sich nicht beirren und nimmt ihr Glück in die eigenen Hände. Anfang des 19. Jahrhunderts übernimmt sie gegen alle Widerstände die Leitung des Unternehmens, dass zur ihrer Herzensangelegenheit und ihrer Lebensaufgabe werden sollte.

Mit der Unterstützung starker Männer, die auch hin und wieder ihr Herz berühren, aber auch mit Pragmatismus, geschäftlichem Gespür und erheblicher Durchsetzungskraft führt sie ihr Unternehmen zu Erfolg. Jedoch stellt sie immer wieder ihre eigene Freiheit und Eigenständigkeit über ihr Herz...

Fazit: Die Autorin erzählt ausdrucksstark und bildhaft, jedoch habe ich in den ersten Kapiteln schwer Zugang und Kontakt zur Geschichte und zur Protagonistin gefunden. Aber mit der Zeit habe ich mehr über Barbe erfahren und konnte so auch mehr ihre Handlung nachvollziehen. Sie ist definitiv eine starke und bemerkenswerte Frau die mit Mut für ihren Traum gekämpft hat, zu einer Zeit als man Frauen nur als Ehefrauen und Mütter gesehen hat.
Vor allem fand ich auch die technischen Details der Champagnerherstellung sehr spannend und sehr gut recherchiert...

Ein ergreifendes und berührende Buch, über eines der bekanntesten und erfolgreichsten Champagnerunternehmen...

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