Nicht überzeugt
Die LiebeshungrigenGlamourös, wirr, gewaltig und trotzdem distanziert: So würde ich das Buch „Die Liebeshungrigen“ von Katrine Tull (Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch) ...
Glamourös, wirr, gewaltig und trotzdem distanziert: So würde ich das Buch „Die Liebeshungrigen“ von Katrine Tull (Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch) beschreiben. Das Buch ist im DTV-Verlag erschienen.
Man begleitet einen ehemaligen Präsident, seine jetzige Ehefrau, seine Ex-Frau sowie weitere Figuren. Sie werden in ihrem Lebensalltag mit vielen Problemen und Hürden konfrontiert, treffen oft unverständliche Entscheidungen.
Leider konnte ich mich kaum mit den Figuren anfreunden. Sie hatten für mich häufig wenig Tiefe, die Wechsel waren zu schnell oder die Verbindungen nicht ganz nachvollziehbar. Dabei werden bestimmte Handlungen und Themen immer wieder aufgegriffen, einige ganz beiseite gelassen. Der Fokus des zentralen Problems Lehmanns und seiner Frau verliert im Laufe der Handlung immer mehr Bedeutung. Trotzdem finde ich es gut, dass wichtige Themen wie MeToo eingebettet werden.
Das war kein Buch für mich. (1,5 von 5)