Sex Koks Alkohol
Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?Diese drei Schlagwörter beherrschen die Geschichte. Puh, ganz schön anstrengend, schräg und verstörend.
Sechs Freunde, die eine (angebliche), vor allem toxische Freundschaft, verbindet. Dreh- und Angelpunkt ...
Diese drei Schlagwörter beherrschen die Geschichte. Puh, ganz schön anstrengend, schräg und verstörend.
Sechs Freunde, die eine (angebliche), vor allem toxische Freundschaft, verbindet. Dreh- und Angelpunkt ist Maria. Jeder ist ihr in irgendeiner Weise verfallen.
Die Kapitel sind kurz. Wechseln ständig zwischen den Protagonisten sowie Gegenwart und Vergangenheit. Manche Dinge werden meiner Meinung nach viel zu detailliert beschrieben. Das raubt die Spannung und zieht den Plot unnötig in die Länge. Bei den zahlreichen Informationen und Verwebungen gilt es, den Überblick nicht zu verlieren. Wer mit wem, wieso, weshalb, warum.
Der Grundansatzpunkt – dissoziative Amnesie – ist durchaus interessant. Ich hätte mir eine andere, vor allem glaubwürdigere Umsetzung gewünscht. Weniger ist manchmal doch mehr. Das Dinner hat mir nicht geschmeckt und liegt mir schwer im Magen.