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Veröffentlicht am 03.10.2018

Ein magisch schöner Hörspaß für Jung und Alt!

Die magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
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Da ich die Serie „How I meet your mother“ nie wirklich gesehen habe und sie eigentlich nur vom Namen her kenne, waren mir auch die Namen der Schauspieler nicht geläufig. Mir war daher gar nicht bewusst ...

Da ich die Serie „How I meet your mother“ nie wirklich gesehen habe und sie eigentlich nur vom Namen her kenne, waren mir auch die Namen der Schauspieler nicht geläufig. Mir war daher gar nicht bewusst gewesen, dass es sich bei den ersten Band der Magischen Sechs um das Debüt eines Schauspielers handelt. Ich war schon sehr gespannt darauf zu erfahren, ob Neil Patrick Harris auch das Zeug zum Schreiben hat und wie mir sein erstes Kinderbuch gefallen wird.

Da seine Eltern früh gestorben sind, lebt der Junge Carter bei seinem Onkel Sly, der sein Geld mit Zaubertricks verdient. Wobei verdienen wohl nicht die korrekte Bezeichnung ist, da Carters Onkel durch Betrügereien an seine Einnahmen kommt. Da Carter ein besonderes Talent für Zaubertricks besitzt, nutzt Sly seinen Neffen skrupellos aus und zwingt ihn dazu, die Leute ebenfalls übers Ohr zu hauen. Das kommt für Carter allerdings nicht infrage, er möchte auf ehrliche Weise sein Geld verdienen. Eines Tages wird es dem Junge schließlich zu viel und er haut ab. Ganz auf sich alleine gestellt landet er ausgerechnet auf einem Jahrmarkt, auf dem betrogen und getäuscht wird was das Zeug hält. An diesem Ort trifft Carter auf den liebenswerten Mr. Vernon, der Besitzer eines Zauberladens ist. Durch ihn wird er neue Freunde kennenlernen – fünf Kinder, die ebenfalls magische Talente besitzen. Zusammen wollen die Kinder versuchen, den Betrügereien auf dem Jahrmarkt ein Ende zu bereiten. Ob ihnen das wohl gelingen wird?

Ich war hier zuerst am überlegen, zum Buch statt zum Hörbuch zu greifen. Anhand des bezauberndes Covers habe ich mir schon gedacht, dass das Buch im Innenteil bestimmt toll aufgemacht ist. Ich habe mich nur dann doch für das Hören entschieden. Grund dafür war der Sprecher. Simon Jäger zählt zu meinen liebsten Hörbuchsprechern, daher stand für mich eigentlich auch recht schnell fest, dass ich die Magischen Sechs über das Zuhören kennenlernen möchte.

Mir hat das erste Abenteuer von Carter und seinen Freunden richtig gut gefallen. Hier ist Neil Patrick Harris ein wundervoller Auftakt einer spannenden, humorvollen und magisch schönen Kinderbuchreihe gelungen, welcher an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt.

Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Erzählstränge. Nicht nur aus Carters Sicht in der dritten Person erfahren wir die Geschichte, der Autor bringt sich auch immer wieder selbst kurz mit ein und spricht uns Zuhörer direkt an. Bei diesen Einschüben klärt er uns etwas näher über die Geschehnisse auf, versorgt uns mit kniffligen Rätseln und lauter tollen Zaubertricks und erinnert uns auch gerne mal daran, dass es Zeit für eine kleine Pipi-Pause ist. Der Humor in dem Hörbuch war auf jeden Fall ganz genau mein Geschmack. :D
Die Zaubertricks habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Ich werde mich aber noch daran versuchen, wer weiß, vielleicht schlummert in mir ja eine talentierte Zauberkünstlerin. Wobei ich befürchte, dass ich nicht die Geduld dafür haben werde. Wie der Autor immer so schön meint, man muss üben, üben, üben – sprich: Ausdauer beweisen. Nicht so meine Stärke. ;)

Für Kinder jedenfalls sind diese Tipps und Tricks bestimmt richtig klasse. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie bei der Zielgruppe super ankommen werden.

Auch die Geschichte ist für Mädchen und Jungen ab etwa neun Jahren, die es gerne spannend, fantasievoll und witzig mögen, ein wahrer Leckerbissen. Selbst ich als Erwachsene bin hier richtig ins Mitfiebern geraten. Ich kann das Hörbuch daher auch deutlich älteren Zuhörern wärmstens empfehlen.

Die Charaktere sind dem Autor in meinen Augen wunderbar gelungen. Carter ist ein ganz lieber Junge, den man einfach sofort gern haben muss. Auch die fünf Kinder, auf die er noch treffen und mit denen er ein super Team bilden wird, wurden klasse ausgearbeitet. Ob Leila, Theo, Ridley oder die Zwillinge Lizzy und Ozzy – alle haben sie sich in mein Herz geschlichen. Die sechs ergeben schon eine sehr verrückte Truppe. Die Kinder haben alle so ihre kleinen Macken, was sie aber nur noch liebenswerter macht. Dank ihres tollen Zusammenhalts, ihres großen Muts und ihrer bewundernswert guten Freundschaft wird es ihnen ganz bestimmt gelingen, dem hinterhältigen B.B. Bosso und seinen Kumpanen das Handwerk zu legen. Oder? Nun, ob ihnen das wirklich gelingen wird, werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Hörbuch schon selber hören. ;)

Ich jedenfalls kann diese großartige Geschichte sehr als Hörbuch empfehlen. Simon Jäger liest einfach nur mal wieder grandios. Ihm zu lauschen bereitet mir jedes Mal eine riesengroße Freude. Simon Jäger hat eine sehr angenehme Stimme, die er bemerkenswert gut verstellen kann, sodass er Jung und Alt ein wundervolles Hörerlebnis beschert.

Fazit: Mitreißend, spannend, witzig! Mit dem ersten Band der Magischen Sechs ist Neil Patrick Harris ein super Reihenauftakt gelungen, welcher große Lust auf mehr macht. Das Buch erzählt eine wundervoll magische Geschichte über Freundschaft, Mut, Ehrlichkeit und Zusammenhalt. Vorgelesen wird dieses tolle Abenteuer grandios von Stimmwunder Simon Jäger. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Zuhören und freue mich schon sehr auf den zweiten Band, welcher hoffentlich auch so schön als Hörbuch umgesetzt werden wird. Ich kann "Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen" absolut empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 02.10.2018

Romantisch, gefühlvoll, wunderschön!

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Nachdem mich der erste Redwood Love Band hellauf begeistern konnte, war ich auf den zweiten Teil richtig gespannt. Dieser handelt von Gabby und Flynn, die wir bereits im ersten Band kennenlernen durften. ...

Nachdem mich der erste Redwood Love Band hellauf begeistern konnte, war ich auf den zweiten Teil richtig gespannt. Dieser handelt von Gabby und Flynn, die wir bereits im ersten Band kennenlernen durften. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, die Geschichte der beiden zu lesen.

Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon, wo jeder jeden kennt und Geheimnisse nie lange geheim bleiben. An diesem wunderschönen Fleckchen Erde betreibt Flynn O‘Grady zusammen mit seinen Brüdern eine Tierarztpraxis. Durch seine Taubheit ist Flynn ganz auf seine anderen Sinne bei der Arbeit angewiesen und auf seine Assistentin Gabby, die er schon von klein auf kennt und mit der ihn eine sehr innige Freundschaft verbindet. Mehr als nur Freunde kommt nicht in Frage. Flynn versucht das Herzklopfen, das ihm bei Gabbys Anblick stets überfällt, so gut es geht zu ignorieren. Doch wie lange kann er seine Gefühle für Gabby noch unterdrücken? Empfindet sie vielleicht sogar ähnlich für ihn? Die Bewohner Redwoods jedenfalls zweifeln nicht daran, dass Flynn und Gabby füreinander bestimmt sind. Mit ein bisschen Hilfe werden die beiden ganz bestimmt noch zueinander finden...

Hach, ich liebe die Redwood Love-Reihe! Bei Reihen oder Trilogien schwingt ja immer die Sorge mit, dass man, nachdem einem der erste Band so gut gefallen hat, von den Fortsetzungen enttäuscht wird. Bei Redwood Love jedenfalls war es bei mir nicht der Fall. Mir hat der zweite Band genauso gut gefallen wie der erste. Ich glaube, ich werde demnächst echt meinen Wohnort wechseln müssen, es zieht mich immer mehr nach Redwood. Das malerische Städtchen in Oregon wird einfach so schön beschrieben. Dieses großartige Kleinstadt-Feeling, welches mich immer so sehr an Stars Hollow aus Gilmore Girls erinnert, ist der Autorin auch hier wieder wunderbar gelungen.
Redwood ist einfach an Ort, an dem man sich wohl fühlen muss. Es liegt landschaftlich wunderschön und wimmelt nur so von lauter liebenswürdigen Menschen.

Viele Einwohner Redwoods haben wir ja bereits im ersten Band kennengelernt. Diese haben auch in diesem Buch wieder ihren Auftritt. Mich hat es sehr gefreut, liebgewonnene Charaktere wiederzusehen, vor allem bei Avery, Cade und Hailey war meine Freude groß. Dadurch, dass sie die Hauptcharaktere in Band 1 sind, habe ich die drei mit am meisten in mein Herz geschlossen.

Den Platz müssen sie sich nun allerdings mit Flynn und Gabby teilen. Bereits in Band 1 habe ich die beiden richtig lieb gewonnen, aber nun, da wir sie in diesem Buch noch besser kennenlernen dürfen, sind mir die zwei nur noch mehr ans Herz gewachsen.

Flynn und Gabby kennen sich von Kindesbeinen an. Sie sind zusammen zur Grundschule gegangen und haben seitdem eine Menge miteinander erlebt. Die beiden verbindet eine sehr innige Freundschaft, aus der allerdings nie mehr geworden ist. Warum? Das fragen sich die Bewohner Redwoods auch. Man spürt einfach sofort, dass Flynn und Gabby etwas ganz besonderes verbindet und sie ein wundervolles Paar abgeben würden. Beide scheuen nur davor zurück. Würde eine Beziehung ihre einzigartige Freundschaft nicht bloß zerstören? Gabby und Flynn haben beide nicht viele Erfahrungen mit Beziehungen. Bei Flynn ist es seine Taubheit, die ihm im Weg steht. Frauen scheuen vor seinem Handicap zurück, nicht jeder kann mit so etwas umgehen. Anders als Gabby, die sogar für Flynn die Gebärdensprache gelernt hat und nun in der Klinik seine rechte Hand ist. Gabby wäre wirklich die perfekte Frau für ihn, aber nicht nur Flynn hat Angst, auch Gabby ist von Selbstzweifeln geplagt. Sie ist für alle in Redwood nur das nette Mädchen von nebenan. Mehr nicht. Auch bei Flynn denkt Gabby, dass er niemals mehr für sie empfinden könnte. Sie ist eben einfach nur der gute Kumpel von allen.

Flynn jedoch hegt tatsächlich schon sehr lange Gefühle für Gabby. All die Jahre hat er sie zu unterdrücken versucht und jetzt, endlich, gesteht er sie sich allmählich ein. Flynn und Gabby kommen sich in diesem Buch immer näher, sie tasten sich langsam an eine Beziehung heran und stellen sich ihren Gefühlen.

Diese langsame Annäherung wird so schön und gefühlvoll beschrieben. Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch alles ist. Denn natürlich macht es nicht einfach Klick bei den beiden und sie sind plötzlich ein glückliches Paar. Es gibt auch immer wieder Rückschläge, denn für beide ist die neue Situation nicht leicht. Ein bisschen weniger hin und her hätte ich zwar nicht schlecht gefunden – die beiden brauchen schon wirklich sehr lange, bis sie endlich richtig zueinander finden – aber groß gestört hat mich das nicht. Manchmal ist das eben so, manchmal macht man sich das Leben unnötig kompliziert.
Mir jedenfalls hat dieses langsame Annähern unheimlich gut gefallen. Erneut ist Kelly Moran hier so eine richtige Wohlfühlgeschichte gelungen, mit genau der richtigen Portion an Drama, Romantik, Gefühl und Humor.

Richtig gefreut hat mich, dass Avery, Cade und Hailey wieder eine recht große Rolle in der Geschichte spielen. Vor allem bei Hailey, Averys autistischer Tochter, die eine ganz besondere Verbindung zu Flynn hat. Was sich bei Hailey in diesem Band tut, hat mir richtig das Herz erwärmt.

Dank des tollen Schreibstils der Autorin und der fesselnden Handlung, die mich von den ersten Seiten an ihren Bann ziehen konnte, habe ich das Buch viel zu schnell wieder beendet. Zum Glück wird es ja noch einen dritten Band geben. Auf diesen freue ich mich schon sehr.

Fazit: Romantisch, gefühlvoll, witzig, wunderschön. Kelly Moran ist hier eine wundervolle Fortsetzung gelungen, welche mich von den ersten Seiten an begeistern konnte. Ich habe mich beim Lesen nur noch mehr in Redwood und seine Bewohner verliebt und freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen in Band 3. Den zweiten Band kann ich nur empfehlen und ich vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 01.10.2018

Spannend, fantasievoll, wunderschön!

Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben
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Die Bücher von Ute Krause lese ich immer wahnsinnig gerne, ganz besonders schön finde ihre Muskeltiere-Reihe. Als ich nun in der Vorschau entdeckte, dass es ein neues tolles Kinderbuch von ihr geben wird, ...

Die Bücher von Ute Krause lese ich immer wahnsinnig gerne, ganz besonders schön finde ihre Muskeltiere-Reihe. Als ich nun in der Vorschau entdeckte, dass es ein neues tolles Kinderbuch von ihr geben wird, war meine Neugierde sofort geweckt. Das Buch wanderte dann auch sogleich auf meine Wunschliste.

Der neunjährige Theo lebt zusammen mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in einer Wohnung in Berlin. Richtig wohl fühlen tut sich Theo zu Hause nur leider gerade nicht. Ständig wird gestritten und sein Stiefvater kocht die widerlichsten Gerichte, die dann auch gegessen werden sollen. Weigert sich Theo, gibst Ärger. Ob der ganze Stress wohl dazu führt, dass er eines Nachts so einen merkwürdigen Traum hat? Aber halt, nein, das kann gar kein Traum gewesen sein, schließlich hat das Kneifen in den Arm bewiesen (autsch), dass Theo hellwach ist. Aber ein fliegendes Schiff und ein waschechter Pirat, der heimlich durch das offene Fenster in das Kinderzimmer einsteigt – das muss Theo doch einfach geträumt haben. Doch als er kurz darauf im Ferienlager erneut auf das Schiff stößt, ist klar: Es existiert wirklich! Und auch die verrückte Crew ist nicht geträumt. Diese besteht aus einem extrem vergesslichen Koch und zwei sprechenden Tieren. Zusammen mit dieser etwas ungewöhnlichen Besatzung wird Theo eine unglaubliche Reise erleben, voller Abenteuer und Gefahren. Das Ziel dieser abenteuerlichen Fahrt? Theos verschwundenen Vater finden.

Mit „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“ ist Ute Krause ein wundervolles Kinderbuch gelungen, welches mich von den ersten Seiten an begeistern konnte. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist mitreißend, spannend und herrlich fantasievoll. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf, selbst ich, als Erwachsene, bin hier immer wieder richtig ins Mitfiebern geraten.

Zu Beginn des Buches ist die Handlung allerdings noch recht ruhig. Wir lernen Theo, seine Mutter und den Stiefvater kennen, die zusammen ein sehr unharmonisches Leben in einer Wohnung in Berlin führen. Ich persönlich fand es nicht schlimm, dass die Autorin das Thema Familienkonflikte in ihrem Buch anspricht. Ich kann mir nur recht gut vorstellen, dass jüngere, sensiblere Kinder etwas schockiert von der Familiensituation sein werden. Theos Stiefvater ist schon ziemlich krass drauf. Zum Ende des Buches bessert sich das zwar, aber am Anfang der Geschichte nehmen die Eltern leider keine guten Rollen ein.
Ich habe nun schon öfters Kinderbücher gelesen, in denen dieses schwierige Thema zur Sprache kam. Wie gesagt, mich hat es hier nicht gestört, ich finde auch, dass die Autorin das Ganze sehr sanft beschrieben hat. Man sollte sich hier einfach im Klaren darüber sein, dass die Themen Familienkonflikte und Trennung angesprochen werden.

Zusammen mit Theo entfliehen wir dem unschönen Alltag auch recht schnell. Mit dem Koch Smutje, dem schwarzen Raben Alchibar und der Thai-Katze Thai geht es auf einem Schiff, der Halbmond, groß auf Fahrt. Diese wird nur alles andere als ungefährlich werden. Ob auf dem Meer, in den Lüften oder auf der Insel der vergessenen Kinder - überall lauern Gefahren. Die nimmt Theo aber gerne auf sich, denn schließlich möchte er seinen verschwundenen Vater wiederfinden. Ob ihm das gelingen wird und was genau Theo und die Halbmond-Crew alles erleben werden, das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. ;)

Ich kann „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“ nur empfehlen. Kinder ab etwa neun Jahren sollten hier keine Probleme mit dem Selberlesen haben. Zum Vorlesen bietet sich die Geschichte ganz besonders gut an.

Mit Theo, der ein ganz lieber Kerl ist, wird sich die Zielgruppe wunderbar identifizieren können. Einer meiner Lieblingscharaktere ist der Koch Smutje. Mit seiner ulkigen Art zu sprechen hat er mich immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht.

Mit am besten gefallen hat mir die Atmosphäre, die die Autorin in ihrem Buch geschaffen hat. So richtig schön abenteuerlich und fantasievoll. Verstärkt wird diese noch durch die wunderschönen Illustrationen. Sie sind sehr liebevoll gezeichnet und geben das Geschehen im Text perfekt wieder. Zu meiner großen Freude kommen wir hier in den Genuss sehr vieler Bilder. Ob kleine Zeichnungen oder ganzseitige Illustrationen, mich konnten sie allesamt hellauf begeistern.

Ich hoffe sehr, dass es sich bei diesem Buch um einen Reihenauftakt handelt. Liebend gerne würde ich zusammen mit Theo und der Piratencrew der Halbmond erneut in See stechen und mich in die spannendsten Abenteuer stürzen. So, wie das Buch endet, schließe ich eine Fortsetzung jedenfalls nicht aus.

Fazit: Spannend, fantasievoll, märchenhaft schön! Mit „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“ ist Ute Krause ein wundervolles Kinderbuch gelungen, welches einen mitfiebern lässt, zum Nachdenken anregt und zum Träumen einlädt. Wundervoll sind auch die vielen, farbigen Illustrationen, die die großartige Atmosphäre in dem Buch nur noch verstärken. Mir hat die Geschichte ein tolles Leseerlebnis beschert und ich hoffe sehr, dass es noch weitere Abenteuer mit Theo geben wird. Ich kann das Buch absolut empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 30.09.2018

Spannend, fesselnd, romantisch, wunderschön! Ein toller Auftakt!

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Von dem Autorinnenduo Rose Snow hatte ich bisher erst zwei Jugendbücher gelesen, die sie unter dem Pseudonym Anna Pfeffer veröffentlicht haben. Diese haben mir richtig gut gefallen, ich liebe ihren humorvollen ...

Von dem Autorinnenduo Rose Snow hatte ich bisher erst zwei Jugendbücher gelesen, die sie unter dem Pseudonym Anna Pfeffer veröffentlicht haben. Diese haben mir richtig gut gefallen, ich liebe ihren humorvollen Schreibstil. Ihre anderen Bücher stehen schon etwas länger auf meiner Wunschliste und als nun der erste Band ihrer neuen Trilogie erschienen ist, habe ich endlich ein weiteres Werk des Autorinnenduos bei mir einziehen lassen. „Ein Augenblick für immer“ wurde auf den ersten Blick zu einem absoluten Must-Read für mich. Das Cover finde ich traumhaft schön und besonders gereizt hat mich das Setting. Ich war schon richtig gespannt, was mich in diesem schönen Trilogieauftakt wohl erwarten wird.

June hat sich dazu entschlossen, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel und dessen zwei Söhnen in Cornwall zu verbringen. An die Mythen und Legenden, die diesen Teil Englands umgeben, hat die 18-jährige nie geglaubt. Das soll sich allerdings recht schnell ändern. Das alte Herrenhaus ihres Onkels scheint voller Geheimnisse zu stecken und auch die Zwillinge Preston und Blake umgibt etwas Rätselhaftes. Zu ihnen fühlt sich June vom ersten Moment an hingezogen. Die merkwürdigen Ereignisse beginnen sich immer mehr zu häufen, bis schließlich ein einziger Augenblick alles verändern und June entdecken wird, was für eine unglaubliche magische Gabe sie besitzt.

Wie ich mir bereits gedacht habe, konnte mich das Buch richtig begeistern. Einmal angefangen mit dem Lesen, wollte ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell habe ich das Buch wieder beendet. Echt schade, dass der zweite Band erst nächstes Jahr im Mai erscheinen wird. Das dauert noch so schrecklich lange. Aber ich sage mir immer, Vorfreude ist die schönste Freude. :D

In meinen Augen ist den beiden Autorinnen hier ein richtig schöner Trilogieauftakt gelungen. Ich warne nur vor: Die Geschichte ist voll gepackt mit Klischees. Wer sich daran stört, wird vermutlich nicht ganz so begeistert von dem Buch sein wie ich es bin. Ich störe mich nie groß an so etwas und fand auch hier die geballte Ladung an Klischees überhaupt nicht schlimm. Für mich haben sie einfach perfekt zur Handlung gepasst.
Was man vielleicht etwas weniger hätte erwähnen können, ist, wie gut Preston und Blake aussehen und was für blaue Augen sie haben. Diese Beschreibungen fallen schon sehr oft. Aber selbst diese vielen Wiederholungen haben mir nicht meinen Lesespaß geraubt, mir hat das Buch echt richtig gut gefallen.

Was in mir von den ersten Seiten an pure Begeisterung ausgelöst hat, ist das Setting. Cornwall wird wunderschön beschrieben. Ob die atemberaubende Landschaft mit ihren Steilküsten, geheimnisvolle Steinkreise, alte Herrenhäuser – ich habe beim Lesen ständig den unbändigen Drang verspürt, sofort meine Koffer zu packen und selbst nach Cornwall zu reisen. Hier wird ganz bestimmt die meisten ein großes Fernweh nach diesem traumhaft schönen Fleckchen Erde überkommen.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die Charaktere.
Unsere Protagonistin June mochte ich auf Anhieb. Sie habe ich sehr dafür bewundert, dass sie bereits mit ihren 18 Jahren ganz genaue Vorstellungen davon hat, wie ihre Zukunft aussehen soll. June ist sehr selbstbewusst und willensstark und obwohl ich ein ziemlich anderer Typ bin als sie, konnte ich mich jederzeit wunderbar in sie hineinversetzen. Ihre Schlagfertigkeit hat mir auch richtig gut gefallen. Diese hat mich immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Generell gab es für mich hier eine Menge zum Grinsen. Wie ich es noch sehr gut Erinnerung habe, ist der Humor der beiden Autorinnen ganz genau mein Geschmack.

Neben June fand ich auch die Ausarbeitung der Nebencharaktere sehr gelungen. Wer sich sofort in mein Herz geschlichen hat, sind Grayson und Lilly, zwei Klassenkameraden von June an ihrer neuen Schule, mit denen sie bereits am ersten Tag Freundschaft schließt. Grayson und Lilly sind einfach nur süß, gerade zusammen ergeben die zwei ein total niedliches Pärchen. Die beiden kennen sie schon etwas länger und sind so richtige gute Kumpelfreunde.

Wer in so einer Geschichte natürlich nicht fehlen darf, sind die Bad Boys. Von denen gibt es hier sogar gleich zwei: die Zwillinge Preston und Blake. Diese sind wie Tag und Nacht. Preston ist der fröhliche, charmante Typ, der stets ein Lächeln auf den Lippen trägt und gerne herumwitzelt. Blake dagegen ist sehr in sich gekehrt und macht stets einen recht mürrischen und düsteren Eindruck.

June verfällt dem Charme der Zwillinge sofort. Sie fühlt sich aus unerklärlichen Gründen zu beiden hingezogen und es scheint zwischen den Jungs auch ein richtiger Wettkampf zu entstehen, wer die größere Aufmerksamkeit von June erhält.
Es soll sich dann auch noch herausstellen, dass die drei alle etwas gemeinsam haben: Magische Fähigkeiten. Neben der Romantik beinhaltet das Buch natürlich auch Fantasy-Elemente. Wobei ich da schon mit ein bisschen mehr gerechnet habe. Da ich aber kein großer Fantasyleser bin, hat mich dieser Punkt überhaupt nicht gestört. Ich denke auch, dass der Fantasyanteil in den beiden Folgebänden stärker dominieren wird als in diesem Teil. Mich jedenfalls konnte dieser Mix aus Romantik, Mysterie und Fantasy richtig begeistern und ich freue mich schon sehr auf die beiden Fortsetzungen.

Fazit: Spannend, fesselnd, romantisch, wunderschön! Dem Autorinnenduo ist hier ein toller Trilogieauftakt gelungen, welcher mich von den ersten Seiten an begeistern konnte. Der Schreibstil liest sich super angenehm, die bildhaften Beschreibungen Cornwalls lösen ein großes Fernweh aus und die Charaktere wurden in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen und ich vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 29.09.2018

Ein wundervolles Buch! Tiefgründig, emotional und märchenhaft schön!

Cinder & Ella
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Bei „Cinder & Ella“ wusste ich einfach sofort, dass dieses schöne Buch ganz genau das Richtige für mich sein wird. Ich durfte es dann sogar im Rahmen einer Leserunde vorab lesen, was mich richtig gefreut ...

Bei „Cinder & Ella“ wusste ich einfach sofort, dass dieses schöne Buch ganz genau das Richtige für mich sein wird. Ich durfte es dann sogar im Rahmen einer Leserunde vorab lesen, was mich richtig gefreut hat.

Ein schwerer Autounfall soll das Leben von Ella auf einen Schlag verändern. Ihre Mutter kommt bei dem Unfall ums Leben und Ella übersteht diesen nur sehr knapp. Unzählige OPs und Rehas hat sie hinter sich und nun heißt es für sie, umziehen, weg aus Chicago, nach LA, zu ihrem Vater, welchen sie kaum kennt. Noch weniger kennen tut sie seine neue Familie, nämlich gar nicht. Ihr Start in ihrem Leben verläuft auch alles andere als gut. Ihre neuen Stiefschwestern scheinen Ella richtig zu hassen und ihre Stiefmutter Jennifer ist zwar nett, nur wird sehr schnell deutlich, dass sie sie überhaupt nicht versteht. Genauso wenig wie ihr Vater, der es zwar gut meint, aber dennoch alles falsch macht. Auch ihre neue Schule ist einfach nur furchtbar. Durch den Unfall hat Ella schlimme Narben zurückbehalten, welche sie an der Schule sofort als einen Freak abstempeln und sie zu einem perfekten Mobbing-Opfer machen. Ella ist todunglücklich und sucht Trost in ihrem Chatfreund Cinder, bei dem sie sich seit dem Unfall nicht mehr gemeldet hat. Ihn hat sie über ihren Blog kennengelernt und obwohl sie sich noch nie begegnet sind, scheint er der Einzige zu sein, der Ella versteht. Sie schwärmt sogar heimlich für ihn und er auch für sie. Was Ella aber nicht weiß. Genauso wenig weiß sie, wer Cinder genau ist, nämlich einer der derzeit angesagtesten Schauspieler Hollywoods.

Hach ja, was für ein herrlich romantisches, zutiefst berührendes und wunderschönes Buch! Ich habe es von den ersten Seiten an geliebt, hier ist Kelly Oram wirklich ein großartiger Jugendroman gelungen, der einen bestens unterhält, der einen aber auch schockiert, zum Nachdenken anregt und mitfiebern lässt. Die Autorin hat hier ein großes Geschick darin bewiesen, eine ernste, tiefgründige Geschichte mit genau der richtigen Dosis an Humor und Kitsch zu versehen, sodass das Buch nicht zu ernst wirkt, aber auch nicht zu klischeehaft. Für mich hat sich das Buch auch als viel tiefgründiger herausgestellt als erwartet.

Wer hier denkt, es mit einer modernen Nacherzählung von Cinderella in Form eines typischen Teenieromans zu tun zu bekommen, der wird bereits nach den ersten Seiten merken, dass dem nicht so ist. Es enthält natürlich Parallelen zu dem bekannten Märchen, allerdings ist es so viel mehr als ein gewöhnlicher Young Adult Roman mit modernen Märchen-Elementen. Das Buch behandelt viele wichtige Themen und das auf eine so berührende Weise, dass man gar nicht anders kann als dieses Buch zu lieben.

Was wohl mit am meisten dazu beiträgt, dass man von „Cinder & Ella“ einfach begeistert sein muss, sind die Charaktere, ganz besonders die Protagonisten.
Fangen wir mal bei Ella an. Ella, kurz für Ellamara, ist ein wundervoller Charakter. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die man für ihr großes Durchhalten nur bewundern kann. Ich habe so mit Ella mitgelitten, als sie an der Schule aufgrund ihrer Narben gemobbt wird und auch, dass sie sich so unverstanden und unglücklich in ihrem neuen Zuhause fühlt. Klar, Ella zeigt natürlich auch Schwäche, sie beißt sich aber durch und lässt sich nicht unterkriegen.
Ella habe ich sofort ganz fest in mein Herz geschlossen. In sie konnte ich mich wunderbar hineinversetzen und ihr Fühlen, Denken und Handeln jederzeit nachvollziehen.

Die Charaktere sind der Autorin erstklassig gelungen, alle wurden sie großartig ausgearbeitet, sodass sie absolut authentisch wirken. Ob unsere beiden Protagonisten oder die vielen Nebencharaktere – keiner hat auf mich einen unrealistischen Eindruck gemacht.

So auch Cinder bzw. Brian nicht. Mit ihm haben wir unseren zweiten Protagonisten in der Geschichte vertreten. Die Handlung wird sowohl aus seiner als auch aus Ellas Sicht erzählt, wobei Ellas Part schon der etwas größere ist.

Brian ist so ein Typ, den sich wohl jedes Mädchen als ihren Boyfriend wünscht. Er ist ein richtiger Traumprinz, der Frauenherzen höher schlagen lässt. Nicht nur aufgrund seines attraktiven Aussehens – Brian ist charmant, sympathisch und witzig.
Er ist Ella in ihrer schweren Zeit eine enorme Hilfe. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung von ihr, nach ihrem Unfall wieder Kontakt zu ihrem Cinder aufzunehmen.
Sie beginnen sich daraufhin wieder regelmäßig zu schreiben und aww, ihre Chatgespräche sind so schön und lesen sich so unterhaltsam. Auch ihre späteren Telefonate sind klasse; diese und auch die Chatnachrichten sind herrlich schlagfertig und witzig, am liebsten hätte ich noch viel mehr von diesen tollen Dialogen gelesen.

Ihr braucht euch also keine Sorgen zu machen, dass das Buch nur ernst und traurig ist. Nein, das ist es wirklich nicht. Es gibt zwar eine Menge zum Nachdenken und vieles, was einen schockiert – es gibt aber auch viele Szenen, die einen zum Schmunzeln bringen und einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

„Cinder & Ella“ war für mich so ein Buch, bei dem ich mir gewünscht habe, dass es nicht zu Ende geht. Durch die fesselnde Handlung und den angenehm flüssigen Schreibstil hat sich das Buch für meinen Geschmack viel zu schnell gelesen. Das Tolle: Es gibt bereits eine Fortsetzung, bisher allerdings nur auf Englisch. Ich hoffe so sehr, dass Band 2 auch noch ins Deutsche übersetzt wird. Ich lese so gut wie nie Bücher auf Englisch, das ist mir bei meinen schlechten Vokabelkenntnissen einfach zu anstrengend. Dass ich die Fortsetzung aber lesen möchte, steht für mich schon längst fest. Zur Not eben auch auf Englisch. Ich muss unbedingt erfahren, wie es mit Ella und ihrem Cinder weitergehen wird.

Fazit: Emotional, tiefgründig und märchenhaft schön! Mit „Cinder & Ella“ ist Kelly Oram ein ganz besonderer Jugendroman gelungen, welcher sehr gute Chancen hat, zu meinen diesjährigen Jahreshighlights zu werden. Das Buch hat mich sehr berührt, es hat mich mitfiebern lassen und mich zum Schmunzeln gebracht. Eine wirklich großartige moderne Nacherzählung von Aschenputtel, die ich absolut empfehlen kann. Von mir gibt es nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!

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