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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2018

Ein tolles Debüt!

Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)
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„Der Welten-Express“ konnte meine Neugier sofort wecken. Besonders empfohlen wird das Buch allen Harry Potter und „Der goldene Kompass“ Fans und da ich auf jeden Fall zu denen zähle, fühlte ich mich sofort ...

„Der Welten-Express“ konnte meine Neugier sofort wecken. Besonders empfohlen wird das Buch allen Harry Potter und „Der goldene Kompass“ Fans und da ich auf jeden Fall zu denen zähle, fühlte ich mich sofort angesprochen und packte das Buch schleunigst auf meine Wunschliste. Wobei ich dies wohl vermutlich auch allein schon aufgrund des traumhaft schönen Covers getan hätte, als ein großes Cover-Opfer bin ich hier natürlich auf den ersten Blick schwach geworden. Ich habe mich schon richtig darauf gefreut, mich mich mit dem „Welten-Express“ auf eine magische, spannende Reise zu begeben.

Seit vor zwei Jahren Flinns großer Bruder Jonte verschwunden ist, sucht die 13-jährige jeden Abend den stillgelegten Bahnhof von Weidenborstel auf, den Ort, wo Jonte so spurlos verschwand. Hier erhofft sie sich, endlich eine Spur ihres Bruders zu finden. Als eines Abends plötzlich ein Zug in den Bahnhof einfährt, ist die Überraschung von Flinn groß. Ob Jontes Verschwinden wohl mit diesem Zug zusammenhängt? Er sieht haargenau so wie aus der, der auf der Postkarte abgebildet ist, welche Flinn kurz nach Jontes Verschwinden von ihm erhalten hat. Flinn zögert daher auch nicht lange und springt als blinde Passagierin auf den Zug – und stürzt sich damit zugleich in ein spannendes, fantastisches Abenteuer! Denn der Zug ist ein fahrendes Internat, der Welten-Express, welcher von Magie angetrieben wird und jede Menge außergewöhnlicher Kinder ein Zuhause gibt. An diesem geheimnisvollen Ort findet Flinn schnell neue Freunde. Mit deren Hilfe erhofft sie sich, endlich in Erfahrung zu bringen, was mit Jonte geschehen ist. Ob ihr das wohl gelingen wird?

Mit dem ersten Band von der „Welten-Express“ ist Anca Sturm ein richtig schöner Trilogie-Auftakt gelungen, welcher mir tolle Lesestunden beschert. Dass das Buch besonders Harry Potter Liebhabern ans Herz gelegt wird, kann ich absolut nachvollziehen, da man hier doch so einige kleine Parallelen zu dieser bekannten Reihe findet. Allerdings ist es der Autorin wunderbar gelungen, bekannte Ideen mit neuen zu kombinieren, sodass die Handlung an keiner Stelle abgekupfert wirkt.

Was mich sofort in pure Begeisterung versetzt hat, ist das Setting. Das magische, fahrende Internat wird erstklassig von der Autorin beschrieben. Der Zug, die Landschaft – von allem konnte ich mir ein ganz genaues Bild machen, sodass ich beim Lesen stets das Gefühl hatte, selbst ein Passagier des Welten-Express zu sein.
Die zauberhafte Atmosphäre, die hier geschaffen wird, hatte es mir sofort angetan. Da verspricht das tolle Cover eindeutig nicht zu viel. Bewegende Bilder an der Decke, die verschiedenen Zugabteile mit allen Details, die Bahnhöfe, an denen Halt gemacht wird – auch der Unterricht wird toll beschrieben, denn natürlich stehen auf dem Stundenplan nicht so langweilige Fächer wie Mathe oder Physik, sondern Fächer wie Heldentum oder Kampfsport. Klingt doch viel cooler, oder? :D

Zusammen mit dem Mädchen Flinn dürfen wir das fahrende Internat mit all seinen Waggons ganz genau kennenlernen. Mit dem Welten-Express hat sich Anca Sturm wirklich einen wunderbar magischen Schauplatz erschaffen.
Was mir auf meiner Reise mit dem Zug nur ein klein bisschen gefehlt hat, ist die Spannung. Ein paar mehr überraschende Wendungen hätten der Handlung meiner Meinung nach schon ganz gut getan. Da ich aber so jemand bin, der gar nicht so viel Action braucht, hat mich dieser Punkt nicht allzu sehr gestört.

Was meinen Lesespaß allerdings schon einen kleinen Dämpfer versetzt hat, ist die Protagonistin Flinn. Leider bin ich mit ihr nicht so richtig warm geworden. Nicht immer konnte ich ihr Handeln nachvollziehen und auch ihre etwas ruppige Art hat es mir sehr erschwert, sie als sympathisch zu empfinden.
Die Nebencharaktere haben mir um einiges besser gefallen, ganz besonders Pegs und Kasim, mit denen Flinn sehr schnell Freundschaft schließen wird. Pegs fand ich richtig klasse, sie wird so herrlich verrückt und flippig dargestellt.
Auch Kasim habe ich sofort in mein Herz geschlossen und Fedor, der von allen „Der Kohlenjunge“ genannt wird, mochte ich ebenfalls auf Anhieb. Zu Flinn dagegen habe leider bis zum Ende nicht so richtig Zugang finden können. Was ich aber sehr gut vorstehen konnte, war ihre große Sorge um ihren verschwundenen Halbbruder Jonte. Da bin beim Lesen richtig ins Miträtseln geraten, weil ich natürlich auch unbedingt erfahren wollte, was nur mit ihm geschehen ist.

Abgesehen von meiner fehlenden Sympathie zur Protagonistin bin ich wirklich richtig begeistert von dem Buch. Neben Flinns neuen Freunden haben mir auch alle anderen Welten-Express Passagiere sehr gut gefallen. Die Lehrer habe ich teilweise zwar schon als etwas zu verrückt empfunden, sodass sie etwas unglaubwürdig wirkten, aber gestört hat mich das nicht, ich liebe schräge Charaktere, die einen mit ihren durchgeknallten Eigenarten bestens unterhalten. Einige Lehrer des Welten-Express sind schon etwas merkwürdig drauf, so viel kann ich ja schon mal verraten.

Auch wie sehr die Werte Freundschaft und Zusammenhalt in der Geschichte hervorgehoben werden, hat mir unheimlich gut gefallen. Diese Punkte sind mir für ein Kinderbuch immer sehr wichtig.

Durch den angenehm flüssigen Schreibstil und die schön kurzen Kapitel habe ich das Buch sehr flott durchlesen können. Für meinen Geschmack war meine Reise mit dem Welten-Express viel zu schnell wieder vorbei. Zum Glück wird es ja noch zwei weitere Bände geben, der zweite Teil wird hinten im Buch bereits mit einer kleinen Leseprobe angekündigt. Auf die Fortsetzung freue ich mich jetzt schon sehr. Band 1 endet zwar mit einem nicht so fiesen Cliffhanger wie von mir erwartet, meine Neugier auf die nächste Reise mit dem Welten-Express ist aber dennoch groß.

Fazit: Ein tolles Debüt! Für Mädchen und Jungen ab etwa 10 Jahren, die gerne Fantasy- und Internatsgeschichten lesen, ist der „Welten-Express“ absolut zu empfehlen. Aber auch deutlich älteren Lesern kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Wer Lust hat, sich auf eine magische, wundervoll atmosphärische Reise zu begeben, der wird mit dem ersten Band von der „Welten-Express“ das Ticket dafür in Händen halten und hoffentlich genauso begeistert von dem Abenteuer sein wie ich. Wenn nicht sogar mehr. Schade, dass ich so meine Probleme mit Flinn hatte, wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich vermutlich 5 Sterne vergeben. Ich bin aber dennoch richtig begeistert von dem Buch und freue mich schon sehr auf meine zweite Reise mit dem „Welten-Expresss“. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 21.09.2018

Ein ungewöhnliches und absolut fesselndes Buch

Wicker King
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Auf „Wicker King“ bin ich tatsächlich erst bei einem weiteren Durchstöbern der Verlagsvorschau gestoßen. Was eigentlich erstaunlich ist, da das Cover ein richtiger Hingucker ist. Dieses hat mich nur zunächst ...

Auf „Wicker King“ bin ich tatsächlich erst bei einem weiteren Durchstöbern der Verlagsvorschau gestoßen. Was eigentlich erstaunlich ist, da das Cover ein richtiger Hingucker ist. Dieses hat mich nur zunächst an einen Fantasyroman denken lassen und da ich mich zurzeit nicht allzu oft in dieses Genre verirre, hatte ich „Wicker King“ erst mal keine nähere Beachtung geschenkt. Dann jedoch habe ich mir doch mal den Klappentext durchgelesen und war sofort Feuer und Flamme. Jetzt wollte ich das Buch doch unbedingt lesen und setzte daher sogleich auf meine Leseliste.

August und Jack sind von klein auf die allerbesten Freunde. Allerdings hängen sie in der Öffentlichkeit stets mit verschiedenen Leuten ab, nur privat verbindet sie eine außergewöhnliche Freundschaft. Doch dann entwickelt Jack immer stärkere Halluzinationen, die ihn immer mehr in eine Fantasywelt abdriften lassen. In dieser ist er der König, der „Wicker King“ und August sein Vasall. August versucht zu verhindern, dass sich sein Freund völlig in seiner eigenen Welt verliert und beginnt dessen Spiel mitzuspielen. Leider wird dies nur dazu führen, dass genau das passieren wird, was August zu verhindern versucht hat

Mit „Wicker King“ ist Kayla Ancrum ein ganz besonderer Jugendroman gelungen, der mich von den ersten Seiten an fesseln konnte, der mich aber auch sehr verwirrt hat. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist schon ziemlich schräg und wohl auch nicht jedermanns Sache. Ich muss gestehen, dass ich die Handlung stellenweise schon etwas merkwürdig fand. Sie hat mir aber dennoch richtig gut gefallen und mich so sehr in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe.

Mein schnelles Lesetempo kam allerdings nicht nur durch die packende Story, sondern auch durch die tolle Aufmachung des Buches zustande. Die Gestaltung des Innenteils kann man nur als außergewöhnlich bezeichnen. So werden die Seiten zum Ende hin immer dunkler bis sie schließlich ganz schwarz sind. Dann gibt es viele Bilder, Kritzeleien, Briefe, Arzt- und Zeitungsberichte und noch so einiges mehr. All dies nimmt immer mindestens eine ganze Seite ein und da auch die Kapitel oft extrem kurz sind, befindet sich auf einer Seite öfters kein oder nur sehr wenig Text, sodass man beim Lesen wirklich sehr flott vorankommt. Dazu beigetragen hat bei mir auch der Schreibstil der Autorin, welchen ich als sehr angenehm empfunden habe. Er ist zudem sehr jugendlich, was vermutlich auch nicht jeder mögen wird. Meinen Geschmack hat er getroffen und ich denke, dass sich besonders die Zielgruppe von der Schreibweise angesprochen werden fühlt.

Womit ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatte, waren die beiden Protagonisten August und Jack. Mir ist es anfangs sehr schwer gefallen, eine Verbindung zu den beiden aufzubauen. Mit August bin ich schließlich noch recht warm geworden, Jack dagegen hatte bis zum Ende des Buches etwas an sich, was mich daran gehindert hat, ihn als richtig sympathisch zu empfinden.
Bei Jack kann ich sogar recht gut sagen, woran es lag. Er leidet an Halluzinationen und driftet immer mehr in seine eigene Fantasywelt ab, sodass er auf mich einen sehr unnahbaren und befremdlichen Eindruck gemacht hat. Allerdings hatte das Ganze auch etwas äußerst Faszinierendes an sich. Wie ich schon meinte, das Buch ist schon irgendwie seltsam, es hat aber zugleich etwas an sich, was einen richtiggehend dazu animiert, immer weiter lesen zu wollen. Zumindest war es bei mir so.

Das Augenmerk der Geschichte liegt auf der Freundschaft der Jungen. Diese ist sehr innig, ehrlich gesagt wirkte sie auf mich manchmal etwas seltsam, so als ob Jack und August schwul wären. Ob sie es sind, ist mir bis jetzt nicht so ganz klar.
Was aber sehr eindeutig ist: Die Jungs sind viel zu sehr voneinander abhängig, ihre Beziehung wird immer zwanghafter und kranker. Dadurch, dass sich August darauf einlässt, Jacks Spiel mitzuspielen, macht er sich quasi selbst zum Untertanen. Jack wiederum nimmt die Rolle des Wicker Kings ein.

Als Leser muss man mitansehen, wie die Jungen immer mehr in eine sogenannte Co-Abhängigkeit abgleiten. Das Erschütterndste ist: Kein Erwachsener greift ein oder bemerkt es, dass mit den Jungen etwas nicht stimmt, sie werden viel zu sehr vernachlässigt.
Jack und August beginnen verstärkt die Schule zu schwänzen, ihre Noten verschlechtern sich, August entwickelt sich zu einem Brandstifter...alles Hinweise darauf, dass etwas mit den Jungen nicht stimmt, die aber keinem Erwachsenen, keinem Lehrer oder den Eltern auffallen. Die Eltern von Jack und August versagen eh komplett in ihren Rollen. August lebt alleine mit seiner depressiven Mutter zu Hause, die nie das Haus verlässt und nur im Keller vor der Glotze hängt. Und Jacks Eltern sind nie da. Sie lassen ihren 17-jährigen Sohn tatsächlich ständig alleine zu Hause, nicht mal an Weihnachten lassen sie sich blicken. Schlimm, oder?

In einem Nachwort erklärt die Autorin noch mal, was sie versucht hat mit diesem Buch deutlich zu machen. Man merkt sehr, dass vermutlich nicht alles in Wicker King frei erfunden ist, was das Ganze nur noch erschütternder macht. Mir persönlich hat die Message des Buches sehr gut gefallen, nur fand ich den kompletten Aufbau der Handlung etwas zu wirr und chaotisch. Dennoch bin ich von dem Buch fasziniert.

Fazit: Fesselnd, verwirrend, erschütternd, faszinierend. Mir hat Wicker King ein ziemlich ungewöhnliches, aber einzigartiges Leseerlebnis beschert. Die Geschichte konnte auf mich von den ersten Seiten an eine richtige Sogwirkung ausüben, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Richtig begeistert bin ich von der besonderen Aufmachung, diese ist einfach nur cool und macht das Buch nur noch besonderer und außergewöhnlicher. Das Buch handelt von Freundschaft, Liebe, Vernachlässigung und psychischen Erkrankungen und obwohl ich die Handlung stellenweise doch als ziemlich wirr und schräg empfand, bin ich begeistert. Ich kann das Buch sehr empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 20.09.2018

Ein zauberhaft magischer Hörspaß!

Julie Jewels – Teil 2: Silberglanz und Liebesbann
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Vor kurzem habe ich den zweiten Band von „Julie Jewels“ gelesen und da das Hörbuch dazu, wie schon bei Band 1, von Nana Spier gelesen wird, stellte sich mir gar nicht erst die Frage, dass ich mich auch ...

Vor kurzem habe ich den zweiten Band von „Julie Jewels“ gelesen und da das Hörbuch dazu, wie schon bei Band 1, von Nana Spier gelesen wird, stellte sich mir gar nicht erst die Frage, dass ich mich auch noch mal übers Hören in Julies zweites Abenteuer stürzen möchte. Nana Spier zählt zu meinen absoluten Lieblingshörbuchsprecherinnen und da sie mich bereits mit ihrer Lesung von Band 1 hellauf begeistern konnte, war ich mir hier sehr sicher, dass sie mir auch bei der Fortsetzung ein tolles Hörerlebnis bescheren wird.

Julie ist eine Schmuckmagerin. Jedes Schmuckstück, das sie anfertigt, ist mit einem magischen Zauber versehen. So auch ihr Liebesring, durch welchen Julie ihre große, wahre Liebe gefunden hat: Noah. Die beiden sind mittlerweile unzertrennlich, verbringen romantische Stunden zusammen in ihrem Strandkorb am Meer, gehen Samstags beim Italiener essen...sogar Rosen bekommt Julie von ihrem Freund und das nicht zu knapp. Sie weiß schon gar nicht mehr wohin mit den vielen Rosen. Julie schwebt seit Wochen auf Wolke sieben und kann ihr Dauergrinsen gar nicht mehr abschalten. Doch dann beginnt sich Noah zu verändern. Er wird immer anhänglicher, scheint ohne Julie zu nichts mehr fähig zu sein und sein bisheriges Leben komplett für sie aufzugeben. Julie kommen langsam Zweifel: Ist das, was sie da tut wirklich richtig? Kann man überhaupt von wahrer Liebe sprechen, wenn Magie mit im Spiel ist? Aber was passiert, wenn Julie den Ring ablegt? Wird Noah sie dann noch lieben? Als Julie ihre Großmutter kennenlernt, sucht sie sofort bei ihr Rat. Schließlich ist ihre Oma ebenfalls eine Schmuckmagerin. Julie muss allerdings sehr bald feststellen, dass man ihrer Großmutter nicht trauen kann.

Wie nicht anders zu erwarten, hatte ich hier jede Menge Spaß beim Zuhören. Ich kannte die Handlung zwar schon, bin aber beim Lauschen dennoch wieder richtig ins Mitfiebern, Träumen und Schmunzeln geraten.
Marion Meister ist hier eine wundervolle Fortsetzung gelungen, die es auf jeden Fall wert ist, sich mindestens zweimal zu Gemüte zu führen. Die Geschichte ist witzig, spannend, romantisch und wunderbar magisch. Der Humor in den Julie Jewels Büchern ist einfach ganz genau mein Geschmack. Das Hörbuch hat mich vermutlich sogar noch besser unterhalten als das Buch, da es so klasse von Nana Spier gelesen wird.

Die Synchronsprecherin hat eine herrlich lebendige Stimme. Ihr gelingt jedes Mal, mich mit ihrer wandelbaren Stimme und witzigen Betonung von Anfang an zu fesseln und mir lauter breite Schmunzler zu entlocken. Nana Spiers unterhaltsame Art zu lesen plus die humorvolle Geschichte, die im zweiten Julie Jewels Band erzählt wird, ist einfach die perfekte Kombi. In meinen Augen ist Nana Spier für diese Reihe ein wahrer Glücksgriff.
Mit am besten gefallen hat mir, wie sie Noah liest. Dieser ist durch den Liebeszauber regelrecht von Julie besessen und betet sie richtig an. Stimmtalent Nana Spier bringt das super rüber. Aber natürlich liest sie auch all die anderen Charaktere grandios.

Die Charaktere sind mir beim Zuhören nur noch mehr ans Herz gewachsen. Besonders Julie mag ich richtig gerne. Sie ist witzig, liebenswert, chaotisch und macht in diesem Band auch einen deutlich reiferen Eindruck als in dem davor. Wobei sie stellenweise schon auch etwas egoistisch wirkt, da sie nicht bereit ist, den Ring abzulegen, um den armen Noah endlich von dem Liebeszauber zu befreien. Allerdings macht sie dieses Verhalten nur authentischer. Niemand ist perfekt, jeder macht mal Fehler und aus diesen lernt man ja schließlich auch. Julie macht in diesem Band zudem eine tolle Entwicklung durch und wird sich immer mehr bewusst, was ihre Schmuckmagie für Auswirkungen haben kann.
Julie musste nämlich leider feststellen, dass ihre Zauber nicht immer das bewirken, was sie eigentlich sollen. Julies Zauberkräfte sind groß, aber diese richtig einzusetzen will gelernt sein. Ihre Großmutter Daria, auf die sie endlich trifft, scheint nicht die beste Lehrmeisterin zu sein. Daria verfolgt, anders als Julie, eigennützige Ziele, etwas, was für Julie überhaupt nicht in Frage kommt.

Allzu viel mehr vom Inhalt möchte ich auch gar nicht verraten. Ich kann euch versichern, Langweile wird hier beim Zuhören garantiert nicht aufkommen.

Wenn ihr gerne wissen möchtet, was für Zauber Julie in diesem Band ausübt, wenn ihr gerne erfahren möchtet, ob sie Noah von dem Liebesbann befreien wird, wenn ihr gerne Daria, Julies Großmutter kennenlernen möchtet, dann solltet ihr euch schleunigst dieses schöne Hörbuch anschaffen (oder das Buch) und euch verzaubern lassen. Ein Tipp noch: Lest oder hört besser erst einmal Band 1, wenn ihr es nicht schon getan habt. Da die Bände sehr aufeinander aufbauen, halte ich hier das Einhalten der chronologischen Reihenfolge schon für sinnvoller.

Ich freue mich nun schon riesig auf den dritten Band, der nächstes Jahr erscheinen wird. Da weiß ich auch jetzt schon, dass ich, sollte Teil 3 ebenfalls mit Nana Spier als Hörbuch umgesetzt werden, ich mir auf jeden Fall wieder beides zulegen werde, Buch und Hörbuch. Schon das Lesen ist ein Genuss und das Hören fast noch mehr, dank Nana Spier. Und der Musik. Zwischendurch wird immer wieder eine zauberhaft schöne Musik eingespielt, welche eine wundervoll magische Atmosphäre schafft und den tollen Hörspaß nur noch erhöht.

Fazit: Spannend, magisch und zum Schmunzeln schön. Nach dem Buch konnte mich nun auch das Hörbuch vom ersten Moment an verzaubern. Ich hatte hier jede Menge Spaß beim Lauschen dieser wundervollen Geschichte. Nana Spier ist hier als Sprecherin die perfekte Besetzung und beschert einem zusammen mit der zauberhaft schönen Musik ein tolles Hörerlebnis. Ich hoffe wirklich sehr, dass auch Band 3 so klasse zum Hören umgesetzt werden wird. Ich kann das Hörbuch „Julie Jewels – Silberglanz und Liebesbann“ absolut empfehlen und vergebe, wie schon beim Buch, auch hier volle 5 von 5 silberglänzenden Sternen!

Veröffentlicht am 19.09.2018

Ein absolutes Wohlfühlbuch

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Wer mich näher kennt und meine Rezensionen verfolgt, der wird wissen, dass ich hauptsächlich Kinder- und Jugendbücher lese und eher selten zu Erwachsenenromanen greife. Der erste Band der „Redwood Love“- ...

Wer mich näher kennt und meine Rezensionen verfolgt, der wird wissen, dass ich hauptsächlich Kinder- und Jugendbücher lese und eher selten zu Erwachsenenromanen greife. Der erste Band der „Redwood Love“- Trilogie konnte meine Neugier jedoch sofort wecken. In erster Linie aufgrund des Covers – sieht es nicht toll aus? So schön heimelig und urig, es macht einfach auf den ersten Blick deutlich, dass man es bei diesem schönen Buch mit so einer richtigen Wohlfühlgeschichte mit jeder Menge Romantik zu tun bekommen wird. Ab und an lese ich so etwas wahnsinnig gerne und da mich hier auch der Klappentext auf Anhieb überzeugen konnte, stand für mich sehr schnell fest, dass ich das kleine Städtchen Redwood mitsamt seinen Bewohnern unbedingt kennenlernen wollte.

Herzlichen Willkommen in Redwood, ein malerisches, kleines Städtchen in Oregon, wo jeder jeden kennt und Klatsch und Tratsch liebend gerne verbreitet wird. An diesem idyllischen Flecken Erde möchte Avery zusammen mit ihrer autistischen siebenjährigen Tochter nach einer gescheiterten Ehe einen Neuanfang wagen. Und dies am besten ohne Männer. Eine Beziehung kommt für Avery momentan wirklich überhaupt in Frage, vermutlich sogar nie mehr. Doch dann lernt sie den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady kennen. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen, nur steht ihnen Averys schwere Vergangenheit im Weg. Ob die beiden wohl noch zueinander finden werden?

Wisst ihr, was unendlich schade ist? Dass man während des Lesens nicht in die Bücher hineinkriechen kann. Diesen Wunsch habe ich hier beim Lesen quasi von den ersten Seiten an verspürt. Das kleine Städtchen Redwood in Oregon wird einfach so idyllisch und gemütlich beschrieben. Mich hat es immer wieder an Stars Hollow aus Gilmore Girls denken lassen. Da ich ein absoluter Fan dieser wundervollen Serie bin, hat es mich hier natürlich ganz besonders gefreut, dass Redwood so ein bisschen Stars Hollow Feeling verströmt.

In Redwood kennt jeder jeden und ein Geheimnis bleibt nie lange geheim. Die kleinste Neuigkeit wird sofort getwittert oder auf Pinterest gepostet. Kontrolliert wird alles vom Drachentrio, wie Cade die drei Frauen scherzhaft nennt. Dieses besteht aus seiner Mutter und seinen zwei Tanten, denen es irgendwie immer gelingt, stets up to date zu sein, was den Tratsch in ihrem Städtchen betrifft und schneller als man blinzeln kann, dafür sorgen, dass dank der Socia Media Kanäle bald alle Bewohner auf dem Laufenden sind. Etwas ungewöhnlich, ja, auch Avery musste sich erst daran gewöhnen, dass nahezu jeder Bewohner Redwoods weiß, wer sie ist und was sie gerade so macht.

Natürlich bleibt es auch nicht lange unbemerkt, dass Avery zusammen mit ihrer Tochter neu nach Redwood gezogen ist. Dort bewohnt sie eines der Ferienhäuser, die ihre Mutter an Touristen vermietet. Kann übrigens sehr gut sein, dass auch ich mal bald eines beziehen werde. Ich glaube, in mir wird Averys Mutter einen neuen Stammgast finden. ;)

Neben dem tollen Setting konnten mich auch die Charaktere hellauf begeistern. Unsere Protagonistin Avery ist mir sofort ans Herz gewachsen. Avery ist eine wundervolle junge Frau, die leider schon viel Schweres durchmachen musste. Ihre Ehe verlief nicht allzu rosig und nach einer langwierigen Scheidung steht sie alleine mit ihrer autistischen Tochter Hailey da. Man spürt als Leser sofort, dass Avery aufgrund ihrer misslungen Ehe eine Menge Selbstwertgefühl verloren hat und sich einfach nicht mehr vorstellen kann, dass ein Mann etwas von wir wollen könnte.
Nun, da irrt sich Avery gewaltig, denn schon bei ihrem ersten Treffen mit dem Tierarzt Cade funkt es zwischen den beiden gewaltig. Wie sich dann so allmählich etwas zwischen den beiden entwickelt, hat mir richtig gut gefallen. In meinen Augen wurde ihre Annäherung sehr authentisch beschrieben. Ein wenig kitschig vielleicht, aber absolut passend für diese süße, romantische Geschichte. :)

Zu Cade: Ihn habe ich ebenfalls sofort in mein Herz geschlossen. Er ist so ein lieber Kerl und kümmert sich so herrlich liebevoll und rührend um Avery und ihre kleine Tochter. Gerade wie er Hailey umsorgt, hat mir richtig das Herz erwärmt. Hailey ist, wie bereits erwähnt, Autistin. Sie ist daher anders als andere Kinder in ihrem Alter. Hailey spricht nicht, gerät bei bestimmten Dingen in Panik, wie zum Beispiel bei Berührungen, und sie kann keine Liebe zeigen. Letzteres macht Avery natürlich sehr zu schaffen. Welche Mutter würde es nicht traurig machen, wenn man von seinem Kind nie die drei Worte „Ich liebe dich“ zu hören bekommt oder es ganz fest in den Arm schließen darf?

Ich selbst habe mit Autismus keine eigenen Erfahrungen, ich kann daher nicht sagen, wie realistisch Hailey hier ausgearbeitet habe. Auf mich hat sie allerdings sehr authentisch gewirkt, wie alle Charaktere in dem Buch. Und alle mochte ich sie wahnsinnig gerne. So etwas habe ich wirklich selten in Büchern, dass sich alle Charaktere in mein Herz schleichen.

Mir hat das Buch wundervolle Lesestunden beschert. In gerade mal zwei Tagen habe ich es durchgesuchtet. Der Schreibstil von Kelly Moran liest sich super angenehm und herrlich locker-leicht. Die Geschichte lädt von den ersten Seiten an zum Träumen ein und beschert einem ein herzerwärmendes, romantisches und wunderschönes Leseerlebnis voller Wohlfühlmomente und einer genau richtigen Portion an Humor, sodass man jede Menge zum Schmunzeln hat.
Für die kalte Jahreszeit kann ich das Buch übrigens ganz besonders empfehlen. Schön eingekuschelt in eine flauschige Decke auf dem Sofa sitzend, im Kamin ein prasselndes Feuerchen, eine dampfende Tasse Tee neben sich – so kann man sich ganz bestimmt am besten nach Redwood träumen. :)

Fazit: Ein wundervoller Reihenauftakt! Mir haben hier das hübsche Cover und der Klappentext eindeutig nicht zu viel versprochen, mir hat der erste Band der „Redwood Love“- Trilogie unheimlich gut gefallen. Was bin ich froh, dass ich Band 2 bereits besitze, dieser wird auf jeden Fall nicht mehr lange ungelesen bleiben. Auf die Fortsetzung freue ich mich wirklich schon sehr.
„Es beginnt mit einem Blick“ ist so ein richtiges Wohlfühlbuch voller Liebe, Romantik und Humor, lauter sympathischen Charakteren und einem großartigen Setting. Ich kann das Buch absolut empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 18.09.2018

Ein wunderschönes Buch

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Ein Blick aufs Cover, schnell den Klappentext gelesen und ich wusste sofort: Dieses schöne Buch MUSS ich unbedingt lesen. Kanada als Setting liebe ich über alles und da mich die bisherigen Bücher von Julie ...

Ein Blick aufs Cover, schnell den Klappentext gelesen und ich wusste sofort: Dieses schöne Buch MUSS ich unbedingt lesen. Kanada als Setting liebe ich über alles und da mich die bisherigen Bücher von Julie Leuze, die ich bereits gelesen habe, richtig begeistern konnten, war ich mir hier sicher, dass ihr neues Jugendbuch ganz genau das Richtige für mich sein wird.

Bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Kanada, weit weg von ihrem Zuhause in Deutschland, versucht Jana ihrer schweren Vergangenheit zu entfliehen. An diesem einsam gelegenen Ort, mitten in der wilden Natur British Columbias, hofft Jana, dass sie die Geschehnisse aus dem vergangenen Frühjahr vergessen kann. Zusammen mit ihrem Onkel begibt sie sich auf eine Insel, die, bis auf ein Ehepaar, nur von wilden Tieren bevölkert wird. Hier besteht keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Genau so stellt sich Jana das Paradies vor. Doch dies soll sich sehr schnell ändern. Als ihr Onkel eines Tages nicht von einer Tagesexpedition zurückkehrt, ist Jana plötzlich ganz alleine auf sich gestellt. Verängstigt harrt sie in der Blockhütte aus. Was soll sie nur tun? Ihren Onkel suchen gehen? Hilfe holen? Aber wie? Das Ehepaar auf der Insel lebt gute 20 Kilometer weit entfernt, soll sie sich etwa alleine durch die Natur durchschlagen, in der lauter Gefahren lauern wie wilde Tiere oder verhängnisvolle Moore? Vermisst werden wird sie erst mal nicht, ihre Tante erwartet sie erst in gut 14 Tagen zurück.
Dann taucht plötzlich Luke auf. Durch einen Kanuunfall landet er verletzt auf der Insel und Jana beschließt sofort ihm zu helfen. Gemeinsam nehmen sie schließlich die lange Wanderung auf sich, um der Wildnis zu entkommen. Während ihres Abenteuers kommen sich die beiden immer näher und Jana muss schließlich feststellen, dass nicht nur sie etwas zu verbergen hat...

Was soll ich sagen? Mal wieder hat mich mein Gefühl nicht im Stich gelassen; mich konnte „Das Glück an meinen Fingerspitzen“ hellauf begeistern, mehr noch, es konnte meine Erwartungen sogar noch übertreffen. Viel zu schnell habe ich diesen schönen Roman durchgelesen, weniger als zwei Tage habe ich gebraucht. Das spricht doch eindeutig für das Buch, oder? :D

Mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen. Was in mir sofort pure Begeisterung ausgelöst hat, sind die Beschreibungen des Schauplatzes. Das wunderschöne Cover und der Klappentext versprechen da also eindeutig nicht zu viel. Die Autorin beschreibt die wilde Natur Kanadas großartig: das in der Sonne funkelnde Wasser, die Wälder, die Strände - am liebsten hätte ich sofort meine Koffer gepackt, um selbst an diesen wundervollen Ort zu reisen.
Ungefährlich ist so ein Leben fernab der Zivilisation, mitten in den Wäldern Kanadas, allerdings nicht. Unsere Protagonistin Jana muss am eigenen Leib erfahren, dass dieser Ort, den sie anfangs für das Paradies gehalten hat, nicht nur schöne Seiten an sich hat.

Jana lebt eigentlich in Deutschland und wurde von ihren Eltern für eine Weile zu ihrem Onkel und ihrer Tante nach Kanada geschickt. Die beiden sind Wissenschaftler und wollen auf einer einsam gelegenen Insel die unberührte Natur British Columbias erforschen.
Warum genau Jana nach Kanada gereist ist, erfahren wir erst so nach und nach. Schon am Anfang wird aber deutlich, dass Jana im vergangenen Frühjahr irgendetwas Furchtbares zugestoßen sein muss, weswegen sie heute unter schlimmen Panikattacken leidet.
Dass man als Leser nur häppchenweise mit Informationen versorgt wird, hat mir richtig gut gefallen, da die Handlung so sehr an Spannung gewinnt und man immerzu unbedingt weiterlesen möchte, um endlich zu erfahren, was Jana nur damals widerfahren ist.

Jana mochte ich auf Anhieb richtig gerne. Sie ist trotz ihrer Angstzustände eine starke Persönlichkeit und ein absoluter Sympathieträger.
Ebenfalls sofort in mein Herz geschlossen habe ich Luke. Mit ihm haben wir unseren zweiten Protagonisten vertreten. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jana und Luke erzählt.
Mir haben die Perspektivwechsel richtig gut gefallen. Sie gestalten das Lesen herrlich abwechslungsreich und ermöglichen es einem, sowohl Jana als auch Luke näher kennenzulernen und das Denken und Handeln der beiden besser nachzuvollziehen.

Jana und Luke wurden wunderbar von der Autorin ausgearbeitet. Beide habe ich als absolut authentisch empfunden. Auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen ihnen entwickelt, ist der Autorin super gelungen. Sehr gefühlvoll und herrlich romantisch beschreibt Julie Leuze, wie sich zwei junge Menschen langsam näher kommen und sich gegenseitig Trost und Halt geben. Denn leider ist nicht nur in Janas Leben etwas passiert, worunter sie immer noch sehr zu leiden hat, auch Luke hat sein Päckchen zu tragen.
Durch Rückblenden erfährt man als Leser so nach und nach, was die beiden Schlimmes durchmachen mussten. Das Buch hat sich für mich dadurch als viel ernster und bedrückender herausgestellt, als ich erwartet habe. Was ich aber nicht schlecht fand, ganz im Gegenteil, diese Überraschung konnte mich richtig begeistern, da das Buch so sehr viel an Tiefe gewinnt und viel mehr ist, als nur was Nettes für zwischendurch.

Ich habe hier beim Lesen wahrlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt: Ich habe Trauer und Mitleid empfunden, ich bin ins Mitfiebern geraten und wurde zum Nachdenken angeregt. Und keine Sorge, das Buch ist natürlich nicht zu ernst und traurig. Es gibt auch Momente zum Schmunzeln und welche, die einem das Herz erwärmen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Durch die fesselnde, temporeiche Handlung, den großartigen Schreibstil (den Schreibstil kann ich wirklich nur loben!) und durch die angenehm kurzen Kapitel bin ich hier nur so durch geflogen und habe das Buch für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet. Ein wundervolles Buch, welches ich jedem, nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen, sehr ans Herz legen kann.

Fazit: Wunderschön! Mir hat „Das Glück an meinen Fingerspitzen“ unheimlich gut gefallen, es konnte meine Erwartungen sogar noch übertreffen. Die Geschichte ist tiefgründig, emotional und herrlich romantisch. Sie ist spannend und mitreißend und lädt zum Mitfiebern, Träumen und Nachdenken ein. Die Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen und das Setting ist einfach nur klasse. Mir haben die bildhaften Beschreibungen von der Natur Kanadas ein richtiges Kopfkino beschert und in mir ein großes Fernweh nach diesem wundervollen Land geweckt. Für mich war hier alles stimmig, ein wirklich tolles Buch, welches ich wärmstens empfehlen kann. Hier vergebe ich gerne volle 5 von 5 Sternen!