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Veröffentlicht am 17.07.2021

Eine wunderschöne Fortsetzung!

Maxi von Phlip (2). Wunschfee vermisst!
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Da mir der Auftaktband der „Maxi von Phlip“ - Reihe so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das zweite Abenteuer mit dieser quirligen und ...

Da mir der Auftaktband der „Maxi von Phlip“ - Reihe so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das zweite Abenteuer mit dieser quirligen und weltbesten Wunschfee habe ich mich riesig gefreut!

Seit Maxi von Phlip bei Paula Goldenberg wohnt, ist jeder Tag der reinste Kopfstandtag. Wenn man so eine abenteuerlustige Fee wie Maxi zur Freundin hat, sucht man eine Sache wahrlich vergebens: Langeweile. Paula hat diese kleine Wunscherfüllerin inzwischen ganz fest in ihr Herz geschlossen, auch wenn diese mit ihren magischen Fähigkeiten gerne mal für ordentlich Chaos sorgt.
Doch dann ist Maxi eines Tages plötzlich spurlos verschwunden. Und das alte Segelschiff aus dem Trödelladen von Paulas Vater, von dem die Wunschfee so fasziniert war, ist ebenfalls weg. Ihr Papa hat es verkauft, kennt allerdings den Namen des Käufers nicht. Paula ist sich sehr sicher, dass sich Maxi auf dem Modellschiff befunden hat. Sie muss ihre neue Freundin unbedingt wiederfinden und retten! Ob ihr die Oberfeen vielleicht helfen können?

Die Geschehnisse aus dem ersten Teil waren mir noch sehr präsent – ich habe daher problemlos in das „Maxi von Phlip“-Universum zurückgefunden. Kurze Info an alle Neulinge: Steigt besser mit Auftaktband in die Serie ein. Man kann der Handlung in der Fortsetzung zwar vermutlich auch ohne Vorkenntnisse gut folgen, aber da die Bände aufeinander aufbauen, macht es definitiv mehr Sinn, wenn man sie in der chronologischen Reihenfolge liest. Das Lesevergnügen ist dann einfach deutlich höher.

Mein Leseerlebnis war jedenfalls absolut perfekt. In meinen Augen haben Anna Ruhe und Max Meinzold mit „Wunschfee vermisst!“ einen rundum gelungenen Folgeband aufs Papier gebracht, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Auch das zweite Abenteuer mit Maxi von Phlip und Paula steckt voller Magie, Spannung, Witz und Charme und ist traumhaft von Max Meinzold illustriert. Ich hatte tierisch viel Freude beim Lesen und habe das Buch für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder beendet. Dem Erscheinen von Band 3 fiebere ich schon jetzt ganz ungeduldig entgegen. Angekündigt ist, soweit ich weiß, zwar noch nichts, aber da Maxis Mission immer noch nicht abgeschlossen ist (keine Sorge, es gibt keinen fiesen Cliffhanger), gehe fest davon aus, dass wir uns über mindestens ein weiteres Wiedersehen mit ihr freuen dürfen.

Aber zurück zum zweiten Band. Wunschfee Maxi befindet sich nach wie vor in der Menschenwelt, genauer gesagt bei Paula zu Hause, und muss mit recht eingeschränkten Zauberkräften auskommen. Erst wenn sie ein paar gute Taten für Paula vollbracht hat, erhält sie von den (sehr strengen) Oberfeen ihre gesamten Fähigkeiten zurück. Keine leichte Aufgabe, zumindest dann nicht, wenn man Maximeralda Feodora Dilara Nima von Phlip heißt. Maxis Vorstellungen davon, was gut für ihre Menschenfreundin ist, unterscheiden sich nämlich etwas von Paulas. Hinzu kommt, dass sie ein totaler Wirbelwind ist. So endet unter anderem eine Zimmeraufräumaktion dank diesem kleinen rotgelockten Wuschelkopf in einem ziemlichen Durcheinander und Paula hat letztendlich mehr Arbeit als vor der Wunschfee-Zauberei. Man kann Maxi allerdings nie lange böse sein, dafür ist sie viel zu süß und liebenswert. Also in meinem Herzen hat sie sich schon längst einen Platz gesichert. Ich finde Maxi einfach nur bezaubernd und musste auch dieses Mal ständig über sie schmunzeln. So hat mich beispielsweise ihr enorm großer und beeindruckender Appetit bestens unterhalten, hihi.

Neben unserer Buchheldin haben mir auch die weiteren Charaktere wieder richtig gut gefallen. Allesamt wurden sie mit viel Liebe ausgearbeitet und wirken jederzeit authentisch. Da hätten wir zum Beispiel Paula, aus deren Sicht wir erneut alles in der dritten Person erfahren. Paula ist ein super sympathisches Mädchen, man muss sie einfach sofort gernhaben. Genauso schaut es mit ihrer besten Freundin Jule aus sowie ihrem Papa (der, anders als Jule, keine Ahnung von Maxi hat, was für einige amüsante Szenen sorgen wird).

Bezüglich der Handlung kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Sie kann mit lauter witzigen Momenten aufwarten und auch die Spannung und die Überraschungen kommen nicht zu kurz. Langeweile kommt beim Lesen definitiv nicht auf. Die Geschichte lädt durchweg zum Mitfiebern ein und bringt einfach nur unheimlich viel Spaß.

Empfohlen wird die Reihe ab 7 Jahren und dem schließe ich mich an. Kinder ab diesem Alter sollten der Erzählung ohne Probleme folgen können. Zum Vorlesen kann ich die Bücher ganz besonders empfehlen. Ich selbst habe beide Bände zwar für mich alleine gelesen, kann mir allerdings nur zu gut vorstellen, dass sie für wunderbare Vorlesestunden sorgen. Vor allem die ulkigen, „maxibombastischen“ Wortneuschöpfungen von Plappermaul Maxi werden bei jungen Zuhörer*innen garantiert sehr gut ankommen.
Zum Selberlesen würde ich persönlich die Reihe ab etwa 8 Jahren empfehlen. Wer schon etwas geübter im Lesen ist, sollte mit den Maxi von Phlips-Geschichten meinem Empfinden nach keine Schwierigkeiten haben.

Was dann natürlich auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die fantastische Innengestaltung, die wir erneut dem Illustrator und Grafikdesigner Max Meinzold zu verdanken haben. Ich bin von seinen zahlreichen farbigen Illustrationen mal wieder ganz hingerissen. Eines meiner persönlichen Highlights war die doppelseitige Zeichnung von dem Puppenhaus, in welches Maxi einziehen wird. Das Bild hat es mir wirklich total angetan. Der Max Meinzold kann schon echt toll zeichnen. Ich liebe seinen unverkennbaren Zeichenstil einfach. Besonders angetan bin ich immer von seinen Figuren, die stets so ein herrlich keckes Aussehen haben.
Bei der Maxi von Phlips-Serie finde ich zudem ziemlich genial, dass die Bilder so eine coole Unscharf-Scharf-Technik besitzen. Manche Dinge stehen fokussiert im Vordergrund, während der Rest des Bildes etwas verschwommen im Hintergrund zu sehen ist. Von dieser innovativen Idee war ich bereits im ersten Band hellauf begeistert. Die gesamte Aufmachung der Maxi von Phlips-Bücher ist einfach nur klasse und einzigartig.

Fazit: Turbulent, lustig und charmant. Eine zauberhafte Fortsetzung!
Maxi von Phlip ist wieder da und mit ihr ein weiteres feenstarkes Abenteuer! Mich haben Anna Ruhe und Max Meinzold mit „Wunschfee vermisst!“ auf ganzer Linie überzeugen können. Auch der zweite Band beschert Jung und Alt eine magische Feen- und Freundschaftsgeschichte, die an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt, voller Fantasie steckt und wunderschön illustriert ist. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Wunschfee Maxi und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Witzig, liebenswert, einzigartig - ein tolles Buch!

Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus! (1). Vorsicht: Hier spukt ein Buch
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Als ich das erste Mal über „Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus! Vorsicht: Hier spukt ein Buch“ stolperte, konnten der ulkige Titel und das originelle Cover meine Neugierde sofort wecken. Da mich ...

Als ich das erste Mal über „Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus! Vorsicht: Hier spukt ein Buch“ stolperte, konnten der ulkige Titel und das originelle Cover meine Neugierde sofort wecken. Da mich auch der Klappentext direkt ansprach und ich die Bücher von der Katja Frixe zudem immer wahnsinnig gerne lese, stand für mich sehr schnell fest, dass dieses Buch unbedingt mein Buch werden sollte. Ich ließ es daher mit Freude bei mir einziehen.

Schule ist öde und langweilig? Also wenn ein gelbes, lebendiges Buch im Klassenzimmer haust, ist der Unterricht definitiv das genaue Gegenteil von langweilig. Seit das Buch in der Klasse von Herrn Blume aufgetaucht ist, haben Ben und seine Mitschülerinnen den lustigen und tollsten Unterricht der Welt. Das Buch ist fröhlich, pfiffig und immerzu auf Schabernack aus, es macht ständig Quatsch und hilft den Kindern heimlich im Unterricht. Es kann einfach alles. Na ja, okay, so gut wie alles. Es kann zum Beispiel Klavier und Fußball spielen und Buchstaben durch die Luft fliegen lassen. Mit so einem außergewöhnlichen Buch als Freund wird einfach jeder Schultag zu einem echten Abenteuer.

Als ich mit dem Lesen begann, wusste ich schon nach der ersten Seite, dass ich eine sehr vergnügliche (und leider auch ziemlich kurze) Lesezeit mit dem Buch verbringen werde. Und wisst ihr was? Ich habe goldrichtig vermutet. Mir hat es diebisch viel Freude bereitet die vier Comic-Geschichte durchzuschmökern und da Text insgesamt nur recht wenig vorhanden ist, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Also in meinen Augen haben Katja Frixe und Tine Schulz eine fabelhafte Teamarbeit geleistet und gemeinsam ein wundervolles Buch herausgebracht, welches für Leseanfänger und Lesemuffel einfach nur perfekt geeignet ist. Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 6 Jahren und dem schließe ich mich auf jeden Fall an.

Dank der einfallsreichen Innenaufmachung und der großen Schrift bietet sich „Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus! Vorsicht: Hier spukt ein Buch“ wirklich prima fürs Lesenlernen an. (Zum Vorlesen kann ich es aber auch nur empfehlen.) Die Comic-Geschichten sind in vier unterschiedliche Lesestufen unterteilt – von ganz leicht bis etwas anspruchsvoller.

Gleich zu Beginn, nachdem wir anständig begrüßt wurden, erklärt uns unser buchiger Protagonist wie man das Buch lesen kann. Wenn man noch nicht so sicher im Selberlesen ist, sollte man am besten zuerst die erste Geschichte lesen. Diese besitzt einen hohen Bildanteil und nur sehr wenig Text, der aus kurzen und einfachen Sätzen besteht.
Sollte man schon etwas besser lesen können, kann man aber auch weiterblättern, wenn man mag, und sich den etwas schwieriger gestalteten Erzählungen widmen. Das letzte Kapitel ist schließlich für junge Leseprofis – dieses enthält deutlich mehr Text.

Natürlich weist uns das Buch aber auch darauf hin, dass man am besten alle Geschichten lesen sollte, da sie alle vier sehr spannend und spaßig sind. ;)

Ich bin dem Rat von dem Buch natürlich gefolgt. Solltet ihr unbedingt auch tun, die vier kleinen Schulabenteuer sind wirklich allesamt richtig toll! Und da sie überdies ein bisschen miteinander zusammenhängen, halte ich es für sinnvoller, sie in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Man kann sie aber auch problemlos unabhängig voneinander lesen.
Welche Geschichte mir am besten gefallen hat, kann ich gar nicht sagen. Mich haben alle vier bestens unterhalten. Das Buch hat wahrlich nur Flausen im Kopf, hihi. Man muss es aber einfach lieben. Also ich habe diese liebenswürdige, aufgeweckte Kerlchen sofort in mein Herz geschlossen.

Was dieses Buch wirklich zu etwas ganz Besonderem macht, ist die außergewöhnliche Erzählweise. Von der ich bin ganz hingerissen. Das Buch höchstpersönlich schlüpft in die Rolle der Hauptperson und erzählt uns alles in der Ich-Perspektive. Eine total coole Idee und, wie ich finde, großartig umgesetzt. Das Buch besitzt so eine herrlich humorvolle und einfach nur einmalige Art zu erzählen – ich bin da aus dem Schmunzeln stellenweise gar nicht mehr herausgekommen. Klasse fand ich auch, dass uns das Buch immer wieder direkt anspricht. Man bekommt als Leser
in so richtig das Gefühl, selbst Teil der Geschichten zu sein. Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass uns das Buch immer wieder auffordert irgendetwas zu tun wie es zum Beispiel mal ausgiebig am Rücken zu kratzen oder ihm ein bisschen frische Luft zuzuwedeln.
Die zahlreichen interaktiven Elemente gestalten das Leseerlebnis enorm abwechslungsreich und unterhaltsam – man mag mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören, weil es einfach so viel Spaß macht.

Hinsichtlich der Gestaltung kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Tine Schulz hat das Buch mit zahlreichen farbigen Illustrationen im Comic-Stil versehen, die allesamt hevorragend mit dem Text harmonieren. Mir haben die vielen, vielen Bilder unheimlich gut gefallen. Sie sind witzig, fröhlich und einfach nur zum Schmunzeln schön. Vor allem die verschiedenen Gesichtsausdrücke der Figuren haben mir ständig ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Fazit: Ein wunderbares Mitmachbuch mit Gute-Laune-Garantie – perfekt geeignet für Leseanfänger und Lesemuffel!
Mich haben Katja Frixe und Tine Schulz mit ihrem gemeinsamen Werk „Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus! Vorsicht: Hier spukt ein Buch“ auf ganzer Linie überzeugen können. Die kleinen Comicgeschichten, die in unterschiedliche Lesestufen eingeteilt sind, stecken voller Witz, Charme und Kreativität und lassen an keiner Stelle Langeweile aufkommen, die Erzählweise und das Konzept sind super originell und einzigartig, die Aufmachung ist genial - klingt gut? Nun, das ist es auch! Also ich bin begeistert und kann jedem nur ans Herz legen, dieses liebenswerte Buch bei sich einziehen zu lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Fünf zauberhafte Kurzgeschichten über die junge Liebe

Love - Fünf Geschichten über die Liebe
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Liebesgeschichten lese ich immer unheimlich gerne, vor allem welche aus der Jugendliteratur. Meine Neugierde war daher sofort geweckt, als ich das erste Mal von „Love – Fünf Geschichten über die Liebe“ ...

Liebesgeschichten lese ich immer unheimlich gerne, vor allem welche aus der Jugendliteratur. Meine Neugierde war daher sofort geweckt, als ich das erste Mal von „Love – Fünf Geschichten über die Liebe“ hörte. Gleich fünf verschiedene Erzählungen über die Liebe und dann wurden sie auch noch von Autorinnen geschrieben, die mir, bis auf eine Ausnahme, alle bekannt waren – das Buch musste ich einfach bei mir einziehen lassen. Zu meiner großen Freude durfte ich es sogar schon vor dem Erscheinen lesen und heute darf ich euch nun endlich berichten, wie mir die fünf Kurgeschichten gefallen haben.

Wart ihr schon einmal verliebt? Bestimmt, oder? Wenn ja, kennt ihr sicherlich dieses besondere Gefühl, das man verspürt, wenn man für jemanden etwas empfindet. Diese Schmetterlinge im Bauch, dieses aufgeregte Kribbeln, dieses Gedankenkarussell, das sich nur noch um diese eine Person dreht. Jede Liebesgeschichte ist zweifellos anders, aber diese ganz großen Gefühle haben sie alle gemeinsam. Sei es beispielsweise der Mut, den es einen kostet, seinen heimlichen Schwarm auf einer Party nach einem Date zu fragen oder die Trauer, die einen begleitet, wenn man versucht über eine vergangene Liebe hinwegzukommen. Manchmal führt das Verliebtsein auch dazu, dass man Dinge tut, die man sonst nie tun würde, nur um seinem Schwarm nahe zu sein. An einem Theaterstück teilnehmen, zum Beispiel. Und manchmal braucht es einfach einen anderen Blickwinkel, um den richtigen Weg für eine glückliche Beziehung zu finden.

Sieht das Cover nicht wunderhübsch aus? Also bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Ich mag die Farben des Covers total gerne und von der Atmosphäre, die es ausstrahlt, habe ich mich sofort wie magisch angezogen gefühlt.
Mir hat die äußere Gestaltung zum Glück auch nicht zu viel versprochen: Ich habe wunderbare Lesestunden mit dem Buch verbracht. Mich konnten zwar nicht alle fünf Kurzgeschichten vollends überzeugen, aber insgesamt bin ich wirklich begeistert „Love – Fünf Geschichten über die Liebe“. Alle fünf Erzählungen handeln von der jungen Liebe und sind auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. Sie berühren und regen zum Nachdenken an und da sie sehr verschieden sind, ist das Leseerlebnis ein herrlich abwechslungsreiches.

Ein wenig mystisch anmutend, ergreifend, ernsthaft, bittersüß, queer, Jugendliebe in Zeiten von Corona – von allem ist etwas dabei. Mir persönlich hat eindeutig die letzte Kurzgeschichte am besten gefallen, die aus der Feder von Antje Leser stammt und die eine tolle Mischung aus Coronaliebe und LGBTQ+ enthält. Bei der Erzählung würde ich persönlich es mir sehr wünschen, dass die Autorin sie noch als Roman umsetzt. Jede Menge Potenzial dafür hätte die Handlung in meinen Augen auf jeden Fall.
Die dritte Geschichte, die von Andreas Tamm geschrieben wurde, hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. Für mich persönlich war sie die schwächste der 5 Erzählungen; irgendwie konnte sie mich nicht so richtig packen. Schlecht fand ich sie aber nicht. In Sternen bewertet wären es für mich sehr gute drei Sterne.
Mit der ersten Story, die von Ruth Ralff stammt, bin ich auch nicht komplett warmgeworden. Wie ich es von meinen bisherigen Werken von ihr kenne, hat sie auch dieses Mal eine Geschichte mit einem Hauch von Mystik aufs Papier gebracht und, keine Ahnung, dies war einfach nicht so ganz meins.
Mario Fesler und Anne Hoffmann dagegen haben mich mit ihren Kurgeschichten gänzlich überzeugen können. Vor allem Mario Feslers Story hat mich sehr positiv überrascht, da sie so anders ist als das, was ich sonst bisher von ihm gelesen habe.

Was den Schreibstil angeht, kann ich mich zu sämtlichen Geschichten nur positiv äußern. Alle fünf Autor
innen besitzen schön leichte und jugendliche Erzählstile. Für mich hat sich das Buch super angenehm und flüssig lesen lassen.

Fazit: Eine wundervolle Sammlung unterschiedlicher Kurzgeschichten über die junge Liebe!
Mir hat das Gemeinschaftswerk der fünf Autorinnen Ruth Rahlff, Anne Hoffmann, Andreas Thamm, Mario Fesler und Antje Leser tolle Lesestunden bereitet. Mich konnten zwar nicht alle fünf Erzählungen in helle Begeisterung versetzen, aber insgesamt hat mir „Love – Fünf Geschichten über die Liebe“ richtig gut gefallen! Das Buch ist bunt und zauberhaft wie die Liebe und definitiv nicht nur für Jugendliche zu empfehlen. Ich kann es auch deutlich älteren Leserinnen nur ans Herz legen. Von mit gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 07.07.2021

Spannend, lustig, herzerwärmend. Ein wunderbares Finale!

Die Magischen Sechs - Kalagans Rache
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Hurra, endlich geht es mit den Magischen Sechs weiter! Da mich Neil Patrick Harris mit den drei vorherigen Bänden hellauf begeistern konnte, habe ich dem Erscheinen des vierten Bandes ganz ungeduldig ...

Hurra, endlich geht es mit den Magischen Sechs weiter! Da mich Neil Patrick Harris mit den drei vorherigen Bänden hellauf begeistern konnte, habe ich dem Erscheinen des vierten Bandes ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf mein Wiedersehen mit den Magischen Sechs habe ich mich riesig gefreut!

Wer ist nur dieser mysteriöse und fiese Kalagan? Die Magischen Sechs müssen unbedingt hinter seine wahre Identität kommen und herausfinden, was ihr Gegenspieler Böses im Schilde führt. Doch gerade jetzt, wo zusammenhalten angesagt ist, sorgt Ridley Larsen mit ihren ehrlichen und harten Worten für Unstimmigkeiten in der Truppe. Ridley ist eigentlich alles, was eine gute Freundin ausmacht: Man kann sich auf sie verlassen, sie ist treu und clever. Wäre da nur nicht ihr hitziges Temperament. Für ihre Freunde würde sie aber wirklich alles tun. Als die Magischen Sechs Kalagan immer mehr auf die Schliche kommen, erkennt Ridley, dass sie und ihre Freunde gemeinsam am stärksten sind und sie nur zusammen ihren Erzfeind aufhalten können.

Nach gut eineinhalb Jahren habe ich mich letzte Woche nun also endlich auf meinen sehnsüchtig erwarteten vierten Teil der „Die Magischen Sechs“ - Serie stürzen können. Was ich nur vor dem Lesen gar nicht wusste: Bei „Kalagans Rache“ handelt es sich leider um den Abschlussband der Reihe. Keine Ahnung, aber irgendwie ist das völlig an mir vorbeigegangen. Erst als ich das Buch aufschlug und im Vorwort des Autors über das Wörtchen „Finale“ gestolpert bin, ist mir bewusst geworden, dass ich mit diesem Band das letzte Abenteuer der Magischen Sechs in Händen halte. Ich habe die Geschichte daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Echt schade, dass die Reihe nun abgeschlossen ist. Aber gut, ist nun eben so – und was man über den vierten Teil zweifellos sagen kann: Er beschert uns ein absolut würdiges Finale! Mich zumindest hat Neil Patrick Harris mit „Kalagans Rache“ auf ganzer Linie überzeugen können.

Ehe ich euch weiter berichte, warum ich so begeistert von dem Buch bin, kurze Info an all diejenigen, die noch nicht das Vergnügen hatten, die Magischen Sechs kennenzulernen: Da die Bände aufeinander aufbauen, rate ich sehr sie in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. In meinen Augen braucht man das Vorwissen aus den Vorgängern um dem Geschehen in den Fortsetzungen ohne Probleme folgen zu können.

Obwohl es bei mir nun schon wieder ein Weilchen her ist, dass ich den dritten Teil gelesen habe, habe ich mühelos in die Welt der Magischen Sechs zurückgefunden und einmal wieder in sie eingetaucht, wollte ich sie am liebsten gar nicht mehr verlassen. Ich habe auch diesen Band so richtig weggesuchtet und leider viel zu schnell wieder beendet.

Nachdem bereits Carter, Leila und Theo in die Rollen der Hauptprotagonistinnen geschlüpft sind, übernimmt im vierten Band Ridley diesen Part. Auf ihr liegt dieses Mal der Fokus, sodass wir sie und ihr Leben nun endlich näher kennenlernen dürfen.
Ridley mochte ich schon in den drei vorherigen Bänden sehr gerne. Sie ist so herrlich tough und clever. Einen wirklich herzlichen Eindruck hat sie zwar bislang nicht gemacht – sie wirkt meist recht misstrauisch und übellaunig – aber liebgewonnen habe ich dieses starke Mädchen im Rollstuhl dennoch, definitiv. Und da wir in diesem Band einen sehr genauen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt erhalten und mehr über sie erfahren, kann man als Leser
innen zudem immer besser verstehen und nachvollziehen, warum sich Ridley meist etwas unwirsch gibt.

Relativ zu Beginn der Geschichte wird deutlich, dass es Ridley sehr belastet, dass ihre Eltern so viel arbeiten. Ihr Vater ist ständig auf Reisen und ihre Mutter denkt immer nur an ihre Romane und widmet sich mehr ihrer Schreibkarriere als ihrer Tochter. Mir tat Ridley voll leid, dass sie sich zu Hause so einsam fühlt. Es wird sich aber noch was in ihrem Leben ändern, so viel sei schon mal verraten. Und keine Sorge, zu traurig oder bedrückend wird die Story nicht. Es werden zwar teils schwere Themen angesprochen wie Einsamkeit, Vernachlässigung und Enttäuschung, aber da der Autor diese Aspekte auf eine sanfte und leichte Weise behandelt, bleibt die Handlung jederzeit vollkommen kindgerecht. Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 10 Jahren und dem schließe ich mich auf jeden Fall an.

Neben den bereits genannten Themen haben noch viele weitere bedeutsame Dinge ihren Platz in der Geschichte gefunden wie Freundschaft, Familie, Ehrlichkeit, Mut und Zusammenhalt. Die Erzählung vermittelt wundervolle Botschaften und steckt voller Herz und Wärme. Zu sehen was für eine tolle Freundschaft die Magischen Sechs verbindet und wie großartig ihr Teamgeist ist, fand ich erneut total schön. Mir haben so einige Szenen ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Was natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommt, ist die Spannung. Die Handlung reißt einen von Beginn an und lässt an keiner einzigen Stelle Langeweile aufkommen. Sie kann mit lauter Geheimnissen, Überraschungen und unglaublicher Enthüllungen aufwarten, sodass man durchweg am Mitfiebern und Mitraten ist. Und da es natürlich auch wieder so einige amüsante Szenen gibt – so sorgen zum Beispiel die Zwillinge Izzy und Ollie mal wieder für die beste Unterhaltung – gerät man beim Lesen auch öfters sehr ins Schmunzeln. Man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es einfach so viel Spaß macht.

Mit den Figuren hat mich der Autor ebenfalls wieder gänzlich überzeugen können. Zu meiner großen Freude sind erneut zahlreiche liebgewonnene Gesichter mit von der Partie wie die Magischen Sechs (logisch) oder die beiden herzensguten Mr Vernons. Auch ein paar neue Personen werden eingeführt und egal ob alte Bekannte oder Neulinge – alle Figuren wurden mit ganz viel Liebe ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und Besonderheiten rundum perfekt.

Der humorvolle und lebendige Schreibstil konnte ebenfalls wieder komplett bei mir punkten. Für mich hat er sich super angenehm lesen lassen. Genial fand ich auch wieder, auf welche Art und Weise die Geschichte erzählt wird. Auch in diesem Band bringt sich der Autor ständig selbst mit ein und spricht uns Leser*in direkt an. Finde ich echt klasse, man hat so richtiggehend das Gefühl selbst Teil der Geschichte zu sein.
Mit coolen neuen Anleitungen für Zaubertricks werden wir natürlich auch wieder versorgt. Für angehende Magier ist diese Reihe ganz klar ein wahrer Leckerbissen.

Die zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen haben mir ebenfalls wieder total gut gefallen. Vor allem die Bilder von Lissy Marlin, die die eigentliche Geschichte begleiten, fand ich wieder spitze. Ich mag ihren comicartigen Zeichenstil unheimlich gerne.

Das Ende hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Ersteres, weil alles zufriedenstellend aufgelöst wird und keine Fragen offenbleiben, und letzteres weil: You know, letzter Band, seufz. Ich werden die Magischen Sechs sehr vermissen.

Fazit: Ein wunderbarer Abschlussband einer zauberhaften Reihe!
Auf das vierte und letzte Abenteuer der Magischen Sechs habe ich mich wahnsinnig gefreut und das eindeutig zurecht! Auch das Finale steckt voller Spannung, Spaß, Magie und Warmherzigkeit und wird auf eine ganz besondere Weise erzählt. Die Charaktere und die Illustrationen sind klasse, das Cover ist ein echter Hingucker – was will man mehr? Also ich bin begeistert und habe das Buch mit einem glücklichen (und wehmütigen) Gefühl wieder zuklappen können. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Spannend, düster, märchenhaft schön.

Das Geheimnis der Sternenuhr
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Bei einem Blick in das diesjährige Frühjahrsprogramm des Dragonfly Verlags, ist mir „Das Geheimnis der Sternenuhr“ sofort ins Auge gesprungen. Von dem tollen Cover habe ich auf den ersten Blick wie magisch ...

Bei einem Blick in das diesjährige Frühjahrsprogramm des Dragonfly Verlags, ist mir „Das Geheimnis der Sternenuhr“ sofort ins Auge gesprungen. Von dem tollen Cover habe ich auf den ersten Blick wie magisch angezogen gefühlt und da mich auch der Klappentext direkt ansprach, stand für mich sehr schnell fest, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte.

Als bei der 11-jährige Imogen mal wieder die Sicherungen durchbrennen und sie wutentbrannt in den Park stürmt, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass dies der Beginn eines unglaubliches Abenteuer sein wird. Sie trifft auf einen merkwürdigen Falter, der sie zu einer verborgenen Tür in einem Baum führt. Als sie durch sie hindurch tritt, landet sie einer Welt wie aus dem Märchen. Sie hat die Reise jedoch nicht alleine angetreten: Ihre kleine Schwester Marie ist ihr heimlich gefolgt. Als sich die Tür krachend hinter den beiden Mädchen schließt, müssen sie wohl oder über vorerst in diesem fremden Reich bleiben. Eine unvergessliche Zeit erwartet die Schwestern voller gruseliger Kreaturen, Geheimnisse und Wunder. Sie werden auf den verwöhnten Prinzen Miroslaw treffen, auf einen Tanzbären, eine mutige Jägerin und noch zahlreiche erstaunliche Gestalten mehr. Viele von ihnen sind allerdings nicht freundlich gesinnt und verfolgen böse Absichten...Ob es Imogen und Marie wohl noch gelingen wird, nach Hause zurückkehren?

Bevor ich mit dem Lesen begann, hatte ich dem Buch noch einmal schnell auf Lovelybooks einen kurzen Besuch abgestattet und dabei erstaunt festgestellt, dass die Bewertungen insgesamt nicht allzu positiv sind. Meine große Vorfreude auf „Das Geheimnis der Sternenuhr“ erhielt unweigerlich einen kleinen Dämpfer, muss ich gestehen. Zugleich steigerte sich aber auch meine Neugierde. Wie wird wohl mir die Geschichte gefallen? Werde ich ebenfalls, wie so manch andere, enttäuscht von ihr sein?
Um es kurz zu machen: Nein, zum Glück nicht! Also ich kann mich den negativen Meinungen nicht anschließen. Für die volle Sternenzahl hat es zwar letztendlich auch mir nicht gereicht, aber insgesamt bin ich begeistert von dem Buch. Francesca Gibbons hat mit ihrem Debüt ein wunderbar märchenhaftes Fantasyabenteuer aufs Papier gebracht, mit welchem sie mir zauberhafte Lesestunden bereiten konnte.

Da es ein paar Kleinigkeiten gab, die mir nicht ganz so zugesagt haben, komme ich als nächstes Mal einfach mal zu meinen negativen Kritikpunkten.
Zuerst muss ich sagen, dass ich die Wahl des Titel nicht ganz so gelungen finde. Eine Sternenuhr spielt in dem Buch zwar eine Rolle (wenn auch eine recht kleine), aber was deren Geheimnis ist, erfahren wir leider nicht so wirklich. Vielleicht habe ich auch etwas nicht gecheckt oder überlesen, allerdings denke ich nicht, dass dies der Fall ist. Also ich persönlich hätte einen anderen Titel etwas besser gefunden.
Äußerst schade fand ich auch, dass ich zu unserer Hauptprotagonistin Imogen keine richtige Bindung aufbauen konnte. Irgendwie hatte sie etwas an sich, was mich gestört hat, mit ihr bin ich leider bis zum Schluss nicht komplett warmgeworden.
Mein letzter Punkt bezieht sich auf die Altersempfehlung, die vonseiten des Verlags bei ab 10 Jahren liegt. Dem kann ich mich nur bedingt anschließen. Ich habe die Handlung als sehr düster und stellenweise auch recht brutal empfunden, daher würde ich „Das Geheimnis der Sternenuhr“ ab 12 Jahren empfehlen. Da aber natürlich jedes Kind anders ist, muss man das wohl einfach individuell entscheiden.

Mir, als Erwachsene, hat diese dunkle und unheilschwangere Stimmung der Geschichte total gut gefallen. Dank der phantastischen, mystischen Welt, in die uns die Autorin mitnimmt, gewinnt die Erzählung etwas richtig Märchenhaftes, was mich, als große Märchenliebhaberin, überaus gefreut hat. Also ich bin kulissenmäßig definitiv vollauf auf meine Kosten gekommen. Eine große finstere Burg, ein bedrohlicher Wald – fand ich echt klasse und da alles sehr bildhaft und atmosphärisch beschrieben wird, habe ich mir von sämtlichen Schauplätzen ein ganz genaues Bild machen können. Ein wenig schade fand ich nur, dass es keine Landkarte vom Setting im Buch gibt. Eine Karte hätte ich irgendwie ziemlich cool gefunden. Aber wie gesagt, ich habe mich auch ohne eine grafische Darstellung problemlos in Francesca Gibbons‘ Fantasywelt zurechtfinden können.

Was ich ebenfalls großartig fand: Die herrlich kurzen Kapitel. Das Leseerlebnis wird durch die teils wirklich extrem kurzen Kapitel ein super angenehmes – man fliegt nur so durch die Seiten. Für mich kam noch hinzu, dass sich der Schreibstil hervorragend hat lesen lassen. In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie ihn als nüchtern empfunden haben. Diese Ansicht teile ich nicht. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen, er ist flüssig, bildlich und mitreißend.

Auch die ständigen Sichtwechsel konnten bei mir punkten. Wer meinen Lesegeschmack ein bisschen näher kennt, wird wissen, dass ich total auf wechselnde Erzählperspektiven in Büchern stehe. Das Ganze wird dadurch einfach immer so schön abwechslungsreich gestaltet. So auch hier. Die Wahl, die Erzählung aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildern zu lassen (stets in der dritten Person) und dies mit Schauplatzwechseln zu verbinden, finde ich rundum gelungen.

Bezüglich der Charaktere habe ich euch ja bereits berichtet, dass ich mit Imogen so meine Probleme hatte. Ansonsten haben mir die zahlreichen unterschiedlichen Figuren aber ausgesprochen gut gefallen. Alle haben sie so ihre Ecken und Kanten und sind teils recht eigenwillig. Da hätten wir beispielsweise Marie, die für ihr Alter beeindruckend mutig, gescheit und besonnen ist; den Prinzen Miroslaw, den ich anfangs nicht so gerne mochte, was sich mit der Zeit aber noch geändert hat; eine tapfere und äußerst toughe Jägerin, die den drei Kindern bei ihrem Abenteuer eine große Hilfe sein wird; ein unsympathischer König, der nur ans sich denkt; eine noch viel unsympathischere böse Frau, die Schneewittchens Stiefmutter alle Ehre macht und dann treiben auch so einige schaurige Monster und andere magische Kreaturen ihr Unwesen in dem Buch.

Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Die Handlung hat mich von Beginn an in ihren Bann ziehen und durchgehend an die Seiten fesseln können. Sie kann mit lauter abenteuerlichen Szenen und Überraschungen aufwarten, sie ist geheimnisvoll, stellenweise recht schaurig und grausam und auch wichtige Themen und Werte wie Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und dem Hinauswachsen über sich selbst sind Teil der Geschichte.

Das Ende hat mich im ersten Moment etwas unzufrieden zurückgelassen, da so einige Fragen offen bleiben. Als ich dann aber gesehen habe, dass im Englischen dieses Jahr im Oktober eine Fortsetzung erscheinen wird und es sich bei „Das Geheimnis der Sternenuhr“ somit um einen Reihenauftakt handelt, konnte ich mich mit dem Schluss doch schnell anfreunden. Auf den zweiten Band bin ich nun äußerst gespannt. Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich die Serie weiterverfolgen werde.

Fazit: Ein spannendes Abenteuer voller Magie, Atmosphäre und Geheimnisse!
Francesca Gibbons ist mit „Das Geheimnis der Sternenuhr“ ein gelungener Debütroman geglückt, welchen ich jeden, der gerne märchenhafte Fantasygeschichten liest, nur wärmstens empfehlen kann. Mir hat das Buch eine tolle Lesezeit beschert. Die packende Handlung hat mich durchweg mitfiebern lassen und von der düsteren und magischen Welt, die die Autorin erschaffen hat, war ich sofort ganz angetan. Auf den zweiten Band freue ich mich schon sehr! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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