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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

witziges, abgedrehtes Abenteuer

Pizza Piet: Das erste Stück Magie
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Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Die Geschichte wird aus der Sicht von Piet erzählt, wodurch man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

Besonders ...

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Die Geschichte wird aus der Sicht von Piet erzählt, wodurch man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

Besonders hat mir gefallen, dass neben dem Humor und den verrückten Ideen auch ernste Themen zur Sprache kamen. Piet traut sich nicht mehr in die Schule, seit er sich im Schwimmbad blamiert hat. Seine Angst, das Haus zu verlassen, wird gut beschrieben und ist sehr greifbar. Genau wie die Sorge um sein Zuhause, da der Pizzaladen seines Vaters rote Zahlen schreibt und sie das Haus verlieren, wenn sie keine große Geldsumme aufbringen. Außerdem ist da noch seine Mutter, die gestorben ist, als Piet noch ganz klein war und die er immer noch vermisst.

Trotzdem wirkt das Buch nicht deprimierend, sondern sehr fröhlich. Denn Piet und seine Freundin Anna haben jede Menge verrückte Ideen. Und das sogar schon, bevor die Zaubertränke ins Spiel kommen. Dann wird es natürlich erst richtig chaotisch.

Schön fand ich auch die Entwicklung, die Piet im Lauf der Geschichte durchmacht. Das Ende ist ebenfalls richtig gelungen und macht direkt Lust auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 20.03.2026

Kraft tanken mit Hilfe der Natur

Natur-Resilienz
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Das Thema Resilienz wird in unserem hektischen Alltag immer wichtiger. In diesem Buch geht es jedoch darum, unsere Resilienz mit Hilfe der Natur zu stärken. Ein ganz toller Ansatz, wie ich finde. Die Autorinnen ...

Das Thema Resilienz wird in unserem hektischen Alltag immer wichtiger. In diesem Buch geht es jedoch darum, unsere Resilienz mit Hilfe der Natur zu stärken. Ein ganz toller Ansatz, wie ich finde. Die Autorinnen geben hilfreiche Tipps und Anleitungen zur praktischen Umsetzung.

Anfangs werden die vier Grundprinzipien erläutert und schließlich die 7 Säulen der Resilienz vorgestellt. Sehr schön fand ich hier die Grafik, die einen Baum zeigt, mit den 7 Säulen als Wurzeln. Außerdem bietet das Buch einen umfassenden Leitfaden. Es werden Themen wie Bewegung in der Natur, Qui-Gong, Aromatherapie, aber auch Ernährung näher beleuchtet.

Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert und am Ende gibt es ein Register, damit man schnell etwas nachschlagen kann. Sehr gut haben mir auch die vielen, praktischen Übungen gefallen und die Arbeitsblätter am Ende. Die Sprache ist einfach verständlich und es wird nicht mit Fachausdrücken um sich geworfen. Die Übungen sind gut erklärt und lassen sich einfach umsetzen.

Ich kann diesen Ratgeber wirklich nur wärmstens empfehlen und werde ihn sicher noch oft zur Hand nehmen.

Veröffentlicht am 17.03.2026

netter Jugendkrimi am Hof von Königin Elisabeth

Lady Grace Mysteries
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Die Geschichte um Lady Grace ist im Stil eines Tagebuchs verfasst. Lady Grace erzählt also quasi selbst ihre Geschichte. Und das in einer Sprache, wie man sich vorstellen kann, dass sie zur damaligen Zeit ...

Die Geschichte um Lady Grace ist im Stil eines Tagebuchs verfasst. Lady Grace erzählt also quasi selbst ihre Geschichte. Und das in einer Sprache, wie man sich vorstellen kann, dass sie zur damaligen Zeit tatsächlich verwendet wurde. Das sorgt natürlich für eine gewisse Authentizität, aber ich bin mir nicht sicher, ob die junge Zielgruppe damit wirklich so gut klarkommt. Es werden auch viele Begriffe aus der damaligen Zeit verwendet, die sicher erstmal für Verwirrung sorgen. Ich muss gestehen, dass mir ein paar davon auch nicht geläufig waren. Zwar gibt es am Ende des Buches ein ausführliches Glossar, aber wer will schon ständig hin und her blättern, wenn er wieder mal ein seltsames Wort entdeckt?

Die Charaktere sind gut gemacht und wirken auf mich auch relativ glaubhaft. Wobei Grace natürlich schon sehr mutig und abenteuerlustig ist. Wirklich spannend fand ich die Mischung aus Fakten bzw. realen, historischen Charakteren und Fiktion. Diese ist wirklich sehr gut gelungen. Auch das Rätsel rund um den Mord und die Auflösung am Ende waren gut gemacht. Es gibt einige überraschende Wendungen und mit diesem Ende hatte ich auch nicht gerechnet.

Leider zieht sich das Buch für meinen Geschmack stellenweise etwas zu sehr und es waren für mich auch zu viele, unbedeutende Nebensächlichkeiten darin. Z.B. wird genau aufgelistet, was es bei dem Fest zu essen gibt. Oder was Grace zu Abend isst. Jedes einzelne Kleidungsstück, dass sie an- oder ablegt. Das hätte es für mich nicht gebraucht und es hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.

Alles in allem ist es ein netter, durchaus authentischer Krimi, mit einer starken Protagonistin, aber leider in meinen Augen kein Highlight.

Veröffentlicht am 17.03.2026

es geht magisch und spannend weiter

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Wie schon beim ersten Band ist auch hier schon allein das Cover ein echtes Highlight. Es ist total liebevoll und detailreich gestaltet und man findet schon viele, kleine Hinweise auf die Geschichte. Auch ...

Wie schon beim ersten Band ist auch hier schon allein das Cover ein echtes Highlight. Es ist total liebevoll und detailreich gestaltet und man findet schon viele, kleine Hinweise auf die Geschichte. Auch im Buch setzen sich die wunderschönen Illustrationen fort.

Die Geschichte beginnt kurz nach Band 1 und alle liebgewonnen Figuren sind natürlich wieder mit dabei. Cassie und ihre Freundinnen Rue und Tabitha sind inzwischen ein richtig gutes Team geworden. Natürlich darf auch Hexenkater Montague nicht fehlen. Es kommen auch wieder ein paar neue Charaktere dazu, wie z.B. Cassies Cousin Sebastian.

Das Buch greift natürlich die Handlung um Cassies verschwundene Mutter wieder auf, aber bald schon müssen Cassie und ihre Freundinnen noch ganz andere Herausforderungen meistern. Es bleibt wieder spannend bis zur letzten Seite und Cassie kommt dem Rätsel um ihre Mutter ein kleines Stückchen näher.

Ich habe das Buch absolut geliebt und konnte es kaum aus der Hand legen. Wer Band 1 mochte, wird Band 2 sicher ebenfalls lieben. Und ich persönlich freue mich schon jetzt auf Band 3.

Veröffentlicht am 13.03.2026

schönes Jugendbuch, das schwierige Themen behandelt, ohne zu düster zu wirken

#PurpleVibes
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Seit einem Vorfall in der Straßenbahn hat die 15-jährige Lynn Angst in engen Räumen. Sie kann nicht mehr mit der Bahn fahren, ohne Panik zu bekommen und auch ein Kinobesuch wird schon zur Herausforderung. ...

Seit einem Vorfall in der Straßenbahn hat die 15-jährige Lynn Angst in engen Räumen. Sie kann nicht mehr mit der Bahn fahren, ohne Panik zu bekommen und auch ein Kinobesuch wird schon zur Herausforderung. Ihre beste Freundin hat sie daraufhin fallen lassen und auch von ihrem Freund Leon ist nicht viel Unterstützung zu erwarten. Als sie auf Drängen ihrer Therapeutin hin einige Zeit an der Straßenbahnhaltestelle verbringt, trifft Lynn die gleichaltrige Purple, die sie sofort fasziniert. Zwischen den beiden unterschiedlichen Mädchen entwickelt sich sehr schnell eine Freundschaft.

Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Lynn erzählt. Man kann sich wirklich gut in sie hineinversetzen. Ihre Abneigung gegen Menschenmengen wird total spürbar. Ebenso wie sehr sie die ganze Situation belastet. Purple dagegen bleibt lange Zeit myseriös, was sie natürlich umso interessanter macht.

Ich mochte die Treffen der beiden Mädchen und wie schnell sie sich anfreunden. Auch ihre Gespräche waren sehr unterhaltsam. Mir gefiel auch das Tempo der Geschichte wirklich gut. Lynns Entwicklung ist absolut nachvollziehbar und wirkt auf mich sehr realistisch. Insgesamt sind die Charaktere gut dargestellt. Außerdem finde ich es schön, dass das Buch trotz der schwierigen Themen meistens sehr locker geschrieben ist.

Was mich allerdings gestört hat war die Tatsache, dass die Autorin in meinen Augen sehr krampfhaft auf Jugendsprache setzt. Die Dialoge zwischen Lynn und Purple klangen manchmal einfach nur albern und zu gewollt. Meiner Erfahrung nach reden Jugendliche nicht wirklich so merkwürdig. Und Jugendbücher funktionieren mindestens genausogut, wenn die Protagonisten reden wie ganz normale Menschen.

Abgesehen davon hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.