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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2022

Absolute Leseempfehlung

Der Ruhm des Königs
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Eine Fortsetzung vom Feinsten. Band 2 könnte für mich nicht besser sein. André beweist auch mit diesem Werk sein Können als Autor. Durch seine packende Schreibweise, bist du sofort in dem Geschehen der ...

Eine Fortsetzung vom Feinsten. Band 2 könnte für mich nicht besser sein. André beweist auch mit diesem Werk sein Können als Autor. Durch seine packende Schreibweise, bist du sofort in dem Geschehen der Story und lässt garantiert dieses Buch kaum aus den Händen. Auch hier erkennst du schnell die gut ausgearbeitete und recherchierte Handlungsebene mit seinen Protagonisten. Ich liebe es, echte Persönlichkeiten, die einmal auf dieser Erde wandelten zu erleben. Dabei konnte ich mich gut in das Jahr 1928 hineinversetzen und die damaligen Umstände nachvollziehen. Es ist, als hätte André in dieser Zeit gelebt, so realistisch angehaucht ist das gesamte Setting. Durch die vielen Bilder in dem Buch, wird die gesamte Geschichte noch einmal zusätzlich aufgewertet.
Auch in diesem Band ist Frederick wieder in Dubiositäten verwickelt, die teilweise ausweglos erscheinen. Gleich von Beginn an, wirst du in eine Spannende und blutige Story hineingeworfen. Mafia und andere Verwicklungen die damit einhergehen stehen hier an vorderster Front. Dabei lernst du die Protagonisten näher kennen und lieben. Sie agieren völlig nachvollziehbar und authentisch. Die vielen Handlungsstränge, laufen eine Zeit lang parallel zueinander und werden am Ende zu einem großen ganzen Finale. Nichts ist übertrieben und unlogisch. Einfach eine Top Geschichte, wer Spannung und frühere Geschichte rund um New York in einem haben möchte. Wer mich kennt, weiß dass ich nicht so der Weltengeschichtliche Typ bin, jedoch kann einem diese auch interessant und facettenreich erzählt werden. Kein Kapitel ist langatmig oder uninteressant. Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten. Die Spannungskurven sind wirklich nur minimal ausgeprägt, so dass du ein paar schöne und aufregende Stunden mit diesem Werk haben wirst. Mich hat André vollends überzeugt und ist für mich einer der Besten auf dem Gebiet der Abenteuer mit historischem Hintergrund. Ich bin ein absoluter Fan von Frederick geworden und hoffe auf viel mehr Geschichten und Abenteuer rund um New York und seiner Geliebten. Am Ende werden alle fiktiven und realen Personen noch einmal erläutert, so dass man als Leser sehen kann, wie viel Recherche und Herzblut in seinen Werken steckt.

Wer die Frederick Crichton Reihe bisher noch nicht kennt, sollte dies schnellstens nachholen. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 01.12.2022

Eine wirklich tolle Fortsetzung

DAS BRENNEN DER STILLE - Silbernes Schweigen (Band 2)
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Band eins war für mich eine absolute Überraschung, so dass ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung freute. Für alle, die eine gewisse Zeitspanne zwischen den Teilen hatte, kann die geraffte Zusammenfassung ...

Band eins war für mich eine absolute Überraschung, so dass ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung freute. Für alle, die eine gewisse Zeitspanne zwischen den Teilen hatte, kann die geraffte Zusammenfassung am Anfang eine Hilfestellung sein. Denn es geht nahtlos weiter. Ich weiß nicht was es ist, aber dieses Buch fesselt mich einfach. Sandy hat eine so wunderbare Art ihre Protagonisten Kyle und Olive durch das Buch zu führen, dass es nie langweilig wird. Ständig passiert etwas neues und als Leser weiß man am Ende nicht mehr, wem man noch trauen kann. Alles schreit nur nach Intrigen, Hoffnungslosigkeit, Gewalt, und Lügen. Auch die heimliche Liebe begleitet den Lesern immer wieder, welches jedoch schön dezent brodelt. Das liebe ich besonders. Die Kapitel beginnen auch, wie im ersten Band mit kurzen Tagebucheintragungen oder Auszügen aus dem heiligen Wort und haben einen Wechsel zwischen der Sicht von Kyle und Olive. Dadurch erfährt man mehr Tiefe und der Leser kann stetig mehr Beziehung aufbauen. Ich liebe beide Protagonisten, da jeder auf seine Art etwas Besonderes hat. Olive hat dieses Mal eine sehr intensive Rolle, da sie zwei Seiten bedienen muss, was eine echte Zerreißprobe ist. Auch die vielen Nebencharakter haben alle das gewisse Etwas. Besonders stark empfand ich Raphaels Rolle. Er ist so ein bisschen der Verlierer auf allen Ebenen und tut mir oft an der ein oder anderen Stelle leid, dennoch hat er für mich etwas interessantes. Die Story ist stetig aufbauend und lässt wenig durchatmen zu. Es kommt nie lange Weile auf, da immer wieder etwas unerwartetes passiert. Der gesamte zweite Band ist auf Action und Spannung aus, so dass besonders im letzten drittel das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt werden konnte. Nach wie vor ist für mich das Gesamtkonzept wirklich mega. Dieses Buch lässt auch viel Spielraum zum nachdenken, verweilen, diskutieren und Philosophieren. Eine Welt wo zwei Gesellschaftsschichten so extrem aufeinander treffen, dass nur noch Krieg die Lösung zu sein scheint. Kurz vor dem Ende wurde es noch einmal sehr emotional und traurig für mich. Auch wenn ich das Ende erahnen konnte, erwartet dich ein fieser Cliffhanger.

Für mich ist dieser Band wirklich stark und hat Band eins übertroffen. Jetzt heißt es nur noch 6 Monate warten, bis ich endlich das grandiose Ende erfahren darf.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Leider nicht meines

EAST. Welt ohne Seele
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Jens Henrik Jensen gehört seit „Oxen“ mit zu meinen liebsten Autoren. Umso mehr freute ich mich über ein neues Buch und einer völlig neuen Story von ihm. Das Cover machte mich Neugierig und somit startete ...

Jens Henrik Jensen gehört seit „Oxen“ mit zu meinen liebsten Autoren. Umso mehr freute ich mich über ein neues Buch und einer völlig neuen Story von ihm. Das Cover machte mich Neugierig und somit startete ich in ein neues Abenteuer. Die ersten Seiten gestalteten sich schwierig. Der Schreibstil war so völlig anders, als ich es von Jensen gewohnt war und er schreibt schon recht außergewöhnlich. Klar können altbekannte Stilrichtungen nicht immer dauerhaft durchgeführt werden, da sich ein Autor auch entwickelt, jedoch war ich in diesem Kontext richtig verwirrt. Es war so ganz anders. Abgehakt, durcheinander und distanziert kalt. Ich wurde so gar nicht warm damit und das hielt leider bis zum Ende an, auch wenn es später durch den Inhalt ein Stück weit leichter wurde. Aber auch Inhaltlich war ich ziemlich aufgeschmissen. Die Protagonisten absolut unnahbar. Ich konnte keine positive bzw. negative Beziehung aufbauen. Keinerlei Charakter, nur leblose Kreaturen, die lediglich eine Flasche in die rechten Hand und ein schwieriges Leben in der anderen Hand haben. Also der typische Ermittler, nur das dieser hier für mich nicht greifbar war. Nicht einmal der Name möchte mir gerade einfallen. Jensen ist auch hier wieder hochkomplex politisch unterwegs. Wer seine Bücher lesen möchte, muss sich darauf einstellen. Nur in diesem Kontext war mir alles zu verwirrend, unverständlich, zu weit weg um zu verstehen. Jensen setzt hier vieles voraus, was die Geschichte des Landes angeht. Super recherchiert und interessant, wenn man dafür ein Faible hat. Ich dachte wirklich, dass dies nicht durch Jensen verfasst worden ist, und machte mich im Internet schlau. Und siehe da, der Grund war gefunden. Es ist eine über 20 Jahre alte Geschichte von Jensen. Quasi seine Anfänge als Autor. Das habe ich nicht gewusst, da ich meist Bücher unvoreingenommen lese, ohne mich groß durch Inhalt, Bewertungen etc. beeinflussen zu lassen. Das macht für mich das Buch nicht besser aber vieles verständlicher. Auch wenn ich Jensen als Autor sehr schätze, werde ich diese Reihe nicht weiter verfolgen, bzw. empfehlen können. Ich hoffe nicht, dass dieses Buch andere abschrecken wird, zb. „Oxen“ zu lesen. Das wäre mehr als schade!

Leider ein Fehlgriff für mich.

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Was für ein verwirrendes Buch

Krähenmädchen
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„Krähenmädchen“ lag schon sehr lange auf meinem SUB und wollte unbedingt gelesen werden. Nachdem ich nur gutes über dieses Buch gehört habe, konnte ich es kaum abwarten. Der Einstieg viel mir recht leicht, ...

„Krähenmädchen“ lag schon sehr lange auf meinem SUB und wollte unbedingt gelesen werden. Nachdem ich nur gutes über dieses Buch gehört habe, konnte ich es kaum abwarten. Der Einstieg viel mir recht leicht, welches sich jedoch nach und nach zum Gegenteil entwickeln sollte. Der Schreibstil war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Es fand für mich kein leichter Lesefluss statt, welches aber auch an dem Aufbau des Buches lag. Die Protagonisten waren nicht wirklich greifbar und sehr oberflächlich angekratzt. Ich konnte zu niemandem eine Beziehung aufbauen. Sie liefen quasi nebenher, kamen und gingen. Hinzu kommt, dass stetig neue Namen auftauchten und dies die Story leider eher verkomplizierte. Zum Inhalt kann ich sagen, dass das eigentliche Potential absolut nicht ausgeschöpft wurde. Denn mit der Story hätte man super arbeiten können. Jedoch stellte sich der Inhalt für mich so dar, als wenn 3 Personen für sich die Geschichte geschrieben haben und am Ende einfach Kapitel oder Sätze irgendwie zusammengewürfelten. Es war für mich oft sehr verwirrend und kompliziert dargestellt. Ich wusste oftmals nicht, wo ich mich gedanklich befinden soll. Hier hätten Überschriften mit Daten, Namen und Orten sehr viel ausgemacht. Denn meist stellte sich erst mitten im Kapitel ein „Ah“ Erlebnis ein. Zudem wurden für mich zu viele belanglose Dinge beschrieben, die sicherlich die Geschichte menschlicher darstellen sollte (zwischenmenschliche Begebenheiten), jedoch völlig deplatziert oder unnötig. Auch ist die eigentliche Ermittlungsarbeit absolut in den Hintergrund geraten. Hier und da werfen wir mal tote Kinder ein, damit wir wieder zum eigentlichem Inhalt kommen. So kam es mir ab Mitte des Buches vor. Zum Ende hin wurde es noch einmal sehr interessant, was jedoch viel zu spät einsetzte. Klar! Der absolut plötzliche Cliffhanger darf natürlich nicht fehlen, um das Interesse für das nächste Buch aufrecht zu erhalten. Denn für mich endete das Buch plötzlich und völlig unerwartet. Warum dies ein Bestseller ist, kann ich leider nicht nachvollziehen. Dennoch werde ich den zweiten Band lesen, um zu schauen, ob es sich noch positiv verbessert. Denn Potential nach oben ist jede Menge gegeben.

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Was für ein toller Thriller

Der Zoom-Killer (Tom-Bachmann-Serie 2)
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Wie tief können menschliche Abgründe sein?
Die ist der zweite Band von Chris Meyer. Den ersten habe ich bisher nicht gelesen, muss aber sagen, dass die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. ...


Wie tief können menschliche Abgründe sein?
Die ist der zweite Band von Chris Meyer. Den ersten habe ich bisher nicht gelesen, muss aber sagen, dass die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. Auch wenn es kleine Spoiler beinhaltet, was den ersten Band betrifft. Denn es sind Geschichten die für sich allein stehen, jedoch aufeinander aufbauen.
Der Schreibstil war super angenehm, so dass ich die Seiten flüssig lesen konnte. Auch sind die Protagonisten für mich schnell klar greifbar gewesen. Sie besitzen Charakter und ihre Eigenheiten, welche ziemlich schnell an die Oberfläche ploppt. Wirklich spannend ist die Zweigleisigkeit die der Ermittler Tom hier aufzeigt. Er ist immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Somit verfolgt das Buch zwei Stränge, die nebeneinander herlaufen und eigene Geschichten erzählen. Somit lernt der Leser Tom immer besser kennen und verstehen. Die Story war einfach super gut durchdacht und spannend bis zum Ende. Auch an Brutalität lässt Chris Meyer hier nichts aus. Es wird blutig, eckelhaft, abschreckend und Psycho. Allein die Vorstellung, dass du den Mord an jemanden mit ansehen musst und keinerlei Möglichkeiten hast diesen entgegen zu wirken ist grausam.
Das Buch hat mich so mitgerissen, dass ich am liebsten den ersten Band bald lesen möchte um ein Gesamtbild von Tom zuhaben. Auch wenn ich gespoilert worden bin und weiß wie es endet, bin ich echt neugierig.

Tolles Buch, tolle Handlung, tolle Nebenstränge. Ich kann es einfach weiterempfehlen.

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