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Veröffentlicht am 28.01.2026

Guter Durchschnittsthriller mit viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft wird.

Catch Your Death
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„Catch Your Death“ ist ein durchdacht konstruierter Roman, der stark an die klassischen Agatha-Christie-Geschichten erinnert – nur eben mit modernem Multi-Perspektiven-Twist.
Das Buch lebt von vielen Wendungen, ...

„Catch Your Death“ ist ein durchdacht konstruierter Roman, der stark an die klassischen Agatha-Christie-Geschichten erinnert – nur eben mit modernem Multi-Perspektiven-Twist.
Das Buch lebt von vielen Wendungen, gut versteckten Lügen und Geheimnissen, die sich langsam aus der Vergangenheit in die Gegenwart schieben. Jede Figur trägt etwas mit sich herum, das sie nicht preisgeben will, und genau das macht die Charaktere interessant. Protagonisten wirken echt, nicht nur als Staffage für die Handlung.
Gut gelungen finde ich die ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen, Rückblenden, Polizeiprotokollen und den Gegenwartsperspektiven der Figuren - dies alles funktioniert wie ein Puzzle welches sich nach und nach zusammenfügen. Bis zum Schluss bleibt tatsächlich offen, wer wirklich hinter allem steckt – das Wechselspiel der Verdächtigen und das ständige Umschwenken der vermeintlichen Wahrheit haben mir gut gefallen.
Das Setting ist bildhaft und atmosphärisch beschrieben. Und trotzdem konnte mich das Buch nicht vollständig packen.
Leider zieht sich die Geschichte an mehreren Stellen. Gerade die ruhigen, fast kontemplativen Passagen zwischen den Enthüllungen wirken manchmal zäh und bremsten meinen Lesefluss. Was zu Beginn noch als gelungener, bedächtiger Einstieg funktioniert, wird im Mittelteil für meinen Geschmack zu vielen ermüdenden Pausen. Ich hätte mir deutlich mehr Tempo und vor allem eine durchgehendere Spannungskurve gewünscht.
Die Intrigen und Geheimnisse sind da, die Twists sind clever – aber die Spannung bleibt trotzdem oft seltsam gedämpft, fast seicht. Es fehlt dieses „Ich-muss-jetzt-weiterlesen“-Gefühl, das ein wirklich mitreißender Thriller normalerweise hat.
Fazit: Ein solides, intelligent gebautes Puzzle-Thriller mit starken Charakteren, vielen Überraschungen und einem sehr christie’schen Geist – aber eben auch mit zu vielen ruhigen Phasen, die die Dynamik immer wieder ausbremsen. Für Leser, die eher auf Atmosphäre, psychologische Tiefe und das langsame Zusammensetzen der Wahrheit stehen, ist es sicher ein sehr gutes Buch. Wer jedoch durchgehende Hochspannung sucht, wird hier etwas enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Einfach ein Highlight

To Tempt a God
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Wow! Was für überwältigender Auftakt zur Götterlicht-Saga. „To Tempt a God“ hat mich vom ersten Kapitel an mitgerissen. Anna Benning erschafft mit ihrem herausragenden Worldbuilding eine Welt, die sich ...

Wow! Was für überwältigender Auftakt zur Götterlicht-Saga. „To Tempt a God“ hat mich vom ersten Kapitel an mitgerissen. Anna Benning erschafft mit ihrem herausragenden Worldbuilding eine Welt, die sich beim Lesen fast greifbar anfühlt – atmosphärisch, detailreich und absolut einzigartig. Ich hatte ständig Bilder im Kopf und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die angenehm kurzen Kapitel sorgen für einen tollen Lesefluss. zudem ist der Schreibstil wahnsinnig angenehm und flüssig.

Aurora als Erzählerin hat mich sofort für sich gewonnen. Ihre inneren Konflikte, ihre Unsicherheit und gleichzeitig ihr Mut wirken so echt, dass man mit ihr mitfühlt. Colden ist für mich – authentisch, loyal und vielschichtig. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und emotional, ohne kitschig zu werden. Auch die Nebenfiguren sind toll eingearbeitet und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Nebenbei kamen die moralischen Aspekte gut zur Sprache ohne sich in den Vordergrund zu stellen: Machtverhältnisse, Ungleichheit, die Abgründe der menschlichen Psyche. Diese Themen haben mich oft zum Nachdenken gebracht.

Mehrere überraschende Plot-Twists halten die Spannung konstant hoch – und dann dieser Cliffhanger!

Fazit: Emotional, spannend und intelligent erzählt. Eine klare Leseempfehlung – ich freue mich auf Band 2!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ganz Nett für Zwischendurch

Mordscoach. Die Therapie geht weiter
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Wenn Du Lust auf leichten, sehr schnell weglesbaren Buch mit etwas schwarzem Humor hat, dann ist „Mordscoach“ genau das richtige für Dich.
Eine engagierte Psychotherapeutin, die ihre Patienten wirklich ...

Wenn Du Lust auf leichten, sehr schnell weglesbaren Buch mit etwas schwarzem Humor hat, dann ist „Mordscoach“ genau das richtige für Dich.
Eine engagierte Psychotherapeutin, die ihre Patienten wirklich liebt – so sehr, dass sie ab und zu deren größte Problemquellen einfach mal dauerhaft aus dem Weg räumt. Das Konzept einer „fürsorglichen Serienmörderin“ funktioniert hier richtig gut und sorgt für viele herrlich schwarzhumorige Momente.
Sophie schlittert von einer absolut prekären Situation in die nächste – meistens völlig unvorhergesehen und oft mit einem „Oh nein, echt jetzt?!“-Gefühl. Man fragt sich wirklich immer wieder: Wie zur Hölle kommt sie da jetzt bitte wieder raus? Und erstaunlicherweise findet sie jedes Mal einen Weg – manchmal mehr, manchmal weniger elegant.
Das Buch liest sich extrem schnell weg, lässt sich problemlos ohne Band 1 lesen (dieser wird mit der Geschichte verflochten, so dass du den Inhalt dann kennst).
Was mich leider doch etwas gestört hat:
Der Fokus liegt hier deutlich stärker auf „Psychotherapie / Psychische Erkrankungen / Auswirkungen erklären“ als auf der eigentlichen Krimi-/Mord-Handlung. Es gibt sehr, sehr viele Passagen, in denen Symptome, Diagnosen, Therapieansätze und Behandlungsprinzipien ausführlich beschrieben werden. Das liest sich streckenweise wirklich wie ein leicht verkleidetes Psychologie-Lexikon oder ein bisschen wie ein Fortbildungs-Skript. Für jemanden, der einfach nur unterhalten werden will, zieht das den Lesespaß ggf. runter.
Dazu kommt: Gerade wenn ein Buch sich so stark in die fachliche Ecke lehnt, erwarte ich leider auch, dass alles sauber recherchiert und aktuell ist. Leider sind ein paar Dinge drin, die entweder veraltet sind oder sich mittlerweile tatsächlich geändert haben – und das bei einem Buch aus 2025 dann einfach ein NoGo.
Die Figuren bleiben leider ziemlich blass und oberflächlich. Selbst Sophie hat zwar witzige innere Monologe, bleibt aber eher auf Sparflamme.
Kurz gesagt:
Guter Spaß für zwischendurch – sehr unterhaltsam, schwarzhumorig, irre schnell gelesen und perfekt für „mal eben zwischendurch was Lustiges“.
Aber auch ziemlich oberflächlich, stellenweise zu lehrbuchhaft und mit ein paar ärgerlichen Ungenauigkeiten.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Ein absoluter Meisterthriller

Minnesota
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Jo Nesbø hat es wieder geschafft – mit „Minnesota“ liefert er einen wahnsinnig starken und intelligenten Thriller ab,. Die Story ist einfach genial: Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und ...

Jo Nesbø hat es wieder geschafft – mit „Minnesota“ liefert er einen wahnsinnig starken und intelligenten Thriller ab,. Die Story ist einfach genial: Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und Nesbø spielt meisterhaft mit Erwartungen und Wendungen. Es ist unvorhersehbar bis zur letzten Seite, voller ständiger Cliffhanger, die mich ans Buch fesselten. Die Spannung hält bis zum Ende an, mit einem tollem Tempo, und vielen einzelnen Schicksalen, die die Geschichte für mich komplett machen.
Der Schreibstil ist absolut toll – knapp, präzise und doch lebendig. Du bewegs dich quasi inmitten dieser düsteren, pulsierenden Atmosphäre. Die Protagonisten werden eigentlich relativ sparsam beschrieben, und dennoch sind sie voll im Fokus und wirken unglaublich greifbar. Mit dem Ermittler Bob Oz bin ich am Anfang nicht ganz so warm geworden – er wirkt rau und distanziert –, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto sympathischer wird er mir. Man versteht nach und nach seine Dämonen, seine Motivationen.
Auch die Kapitelstruktur passt perfekt: Meist haben sie eine gute, überschaubare Länge, die den Lesefluss super hält. Ein paar sind länger, aber dann wird zwischen unterschiedlichen Sichtweisen (mit klaren Absätzen) gewechselt, was die Geschichte wiederum dynamischer und vielschichtiger macht.
Für mich ist „Minnesota“ ein absolut starker Thriller, der alles hat, was man für einen spannenden Leseabend erwartet – und sogar ein bisschen mehr. Wer spannende, intelligente Krimis liebt, die einen nicht mehr loslassen, sollte hier zugreifen. Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Bezaubernd

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Ich habe “Cassandra Morgan” von Skye McKenna gerade erst beendet und bin immer noch ganz verzaubert von dieser Geschichte! Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht: Es geht um die junge Cassandra, ...


Ich habe “Cassandra Morgan” von Skye McKenna gerade erst beendet und bin immer noch ganz verzaubert von dieser Geschichte! Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht: Es geht um die junge Cassandra, die entdeckt, dass sie aus einer Hexenfamilie stammt und in das mysteriöse Hartwood Hall zieht. Dort stößt sie auf eine Welt voller Magie, die England vor den Wesen aus dem Land Faerie schützt. Aber um ihre verschwundene Mutter zu finden, muss sie das Verbot ihrer Tante brechen und in den gefährlichen Wald eintauchen. Eine klassische Fantasy-Abenteuergeschichte für junge Leser, die an Harry Potter oder ähnliche Welten erinnert.

Was mir besonders gefallen hat: Das Cover ist einfach wunderschön – der Farbschnitt passt perfekt zur magischen Atmosphäre und macht das Buch schon optisch zu einem Hingucker. Die Welt ist voller Magie und belebt durch unzählige fantasievolle, nicht-menschliche Figuren, die die Geschichte richtig lebendig werden lassen. Es dreht sich um Themen wie Freundschaft, Mut, Enttäuschungen und Sehnsüchte, was alles emotional und nachvollziehbar dargestellt wird. Die Handlung ist unvorhersehbar und spannend geschrieben, mit Twists, die wirklich fesseln können. Besonders toll für Kinder: Die große Schrift, die guten Absätze und die idealen Kapitelängen machen es leicht lesbar und motivierend.
Darüber hinaus mag ich die Idee, dass hier jeder eine Hexe werden kann. Nicht wie man es sonst aus Büchern kennt, dass nur bestimmte Menschen Magie beherrschen. Somit kann sich jeder Leser angesprochen fühlen, auch dazu zu gehören.

Allerdings hat mich dennoch was gestört: Der Aufbau der Welt und die Geschichte fühlen sich manchmal zu schnell an. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch mehr Seiten hätte und alles etwas detaillierter ausgeführt würde – da gäbe es so viel Potenzial für tiefergehende Beschreibungen! Zudem ist es sehr weiblich ausgelegt - keine Hexer.

Insgesamt eine herzerwärmende und abenteuerliche Geschichte, die vor allem jungen Fantasy-Fans ab 10 Jahren ansprechen wird. Skye McKenna hat hier eine tolle Basis geschaffen – ich freue mich schon auf mehr aus dieser Welt!

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