Ein fiktiver Thriller, der erschreckend realistisch ist!
Das Buch "Die Stockholm Protokolle - Gefährliche Beziehungen" von Moa Berglöf und Joakim Zander beschäftigt sich mit: der Investigativjournalistin Julia, welche Nachforschungen zum schwedischen Ministerpräsidenten ...
Das Buch "Die Stockholm Protokolle - Gefährliche Beziehungen" von Moa Berglöf und Joakim Zander beschäftigt sich mit: der Investigativjournalistin Julia, welche Nachforschungen zum schwedischen Ministerpräsidenten anstellt, als ihr Mann Alfred plötzlich genau dessen Pressesprecher wird: "was bist du bereit für die Wahrheit zu tun?"
Der Schreibstil des Buches ist flüssig und gut verständlich, sodass man schnell voran kommt und keine unnötigen Verständnisfragen aufkommen. Die Charaktere wirkten auf mich realistisch, alle haben ihre eigenen Anliegen und Beweggründe. Ich fand es super spannend, dass gerade die investigative Arbeit der Protagonistin so detailliert beschrieben wurde. Das Buch erzählt keine oberflächliche Geschichte, es geht in die Tiefe, präsentiert Gefährliche Beziehungen und zeigt, wie realistisch es wirklich ist. Es ist fiktiv, aber dennoch so realitätsnah.
Die Spannung hat sich vor allem erst ab der zweiten Hälfte des Buches zunehmend aufgebaut, was ich allerdings nicht als störend empfand. Viel mehr lernt man die Charaktere dadurch besser kennen und merkt, wie komplex die ganze Thematik doch ist. In meinen Augen schaffen Berglöf und Zander eine mehr als gelungene Darstellung von komplexen Charakteren, einer durchdachten Handlung und der nötigen Spannung.
Ich bin sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe und kann es nur weiterempfehlen. Besonders an Interessierte von Thrillern, aber auch von der Politik. Für mich eindeutig ein 5-Sterne Erlebnis. Die "Stockholm Protokolle" verdienen es definitiv gelesen zu werden!